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Verlassene Eltern

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Gast

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Meine Tochter, 25 Jahre, hat seit nun fast 1 Jahr den Kontakt zu mir abgebrochen und auch mir sind die Gründe dafür immer noch unklar. Es ist sehr sehr schwer, damit zu leben. Ich befinde mich in Therapie,vorallem auch aus dem Grund, weil meine Tochter suchtkrank und Verdacht auf Borderline besteht u.ich mit den Jahren an meine Grenzen gestossen bin u.an Depression erkrankt bin.
Die letzten Worte an Ihre Tochter haben mich tief bewegt. Auch ich (so wie alle anderen Eltern wohl auch) liebe mein Kind über alles u.muss nun damit leben lernen, akzeptieren und in Liebe loslassen.
Doch die Hoffnung bleibt wohl, man kann nicht richtig abschliessen, weil das Kind ja noch lebt. Und solange unsere Kinder leben, so lange besteht wohl Hoffnung!
Auch ich liebe meine Tochter über alles, aber ich muss ihre Entscheidung akzeptieren. Doch in meinem Herzen bleibt sie und meine Tür ist immer offen für sie. In der Zwischenzeit muss ich wohl weiterleben und auf mich achten. Es tut so weh! Dieser Schmerz übertrifft alles. Was immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft ist. Mein Kind wuchs wohlbehütet und in Liebe auf u.trotzdem sind da diese Schuldgefühle, was habe ich falsch gemacht, gab es Auslöser, Anzeichen, die ich nicht gemerkt habe? Solange unsere Kinder nicht in der Lage sind, mit uns darüber zu sprechen, müssen wir wohl erstmal alleine weitergehen und für uns selber reflektieren. Ich hoffe nur, meine Tochter kann mit dieser Entscheidung glücklich leben und es quält sie nicht so sehr wie mich u. es geht ihr besser damit.Sind wir Eltern schlimmer wie die Verbrecher die morden oder vergewaltigen,nur weil wir Euch zu sehr lieben und Euch behüten wollten? Es tut verdammt weh,habe sie nie körperlich verletzt und wollte nur das Beste.Jetzt bist du fort und es fühlt sich an als wärst Du tot,obwohl du lebst.
 

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Gast

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Weißt du wo deine Tochter lebt?
Vielleicht geht es ihr ähnlich wie dir. Kannst du nicht einen Schritt auf sie zugehen?


LG Marita
 
G

Gast

Gast
Weißt du wo deine Tochter lebt?
Vielleicht geht es ihr ähnlich wie dir. Kannst du nicht einen Schritt auf sie zugehen?


LG Marita
Das glaube ich nicht,sie liess mich mitten auf der stasse einmal stehen und fuhr an mir vorbei,als wären wir fremd.Habe es Mit Briefe versucht,keine reaktionen.Sie hat mich jetzt gegen eine andere familie ausgetauscht.Bin daran kaputt gegangen.Sie zieht jetzt weit weg habe ich gehört.Ich habe leider kein Führerschein.
 
G

Gast

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Es muss doch irgendwas vorgefallen sein. Grundlos bricht kein Kind den Kontakt zu der Mutter ab. Was immer es auch gewsene ist, du kannst sie nur ziehen lassen. Versuche trotzdem ihr zu signalisieren, daß deine Tür immer für sie offen steht. Du musst versuchen dein Leben ohne sie zu leben. Hast du Hobbys, bist du verheiratet?

LG Moni
 
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Gast Lika

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....mir geht es genauso. Ich dachte immer, das sind Einzelfälle, aber wenn ich das hier lese bin ich geschockt, denn mir geht es genauso. Meine Tochter hat in einer Nach- und Nebelaktion das Haus mit ihrem Freund verlassen. 18 Jahre war ich für sie da, weil ihr Vater nie Zeit für sie hatte. Wir haben uns alles erzählt, alles zusammen unternommen. Und dann das, ohne einen Grund. Sicherlich gibt es einen Grund, sonst wäre sie ja nicht gegangen, aber ich weiß ihn nicht. Ihr Freund hat mir zu verstehen gegeben, dass sie keinen Kontakt wollen sonst würden sie vor Gericht gehen oder noch weiter weg ziehen. Man kann es nicht verstehen. Ich habe sehr viele Bücher darüber gelesen, dachte danach geht es mir besser, aber immer wieder holt mich die Vergangenheit ein. Mein Mann hat noch Kontakt zu ihr, zu mir will sie keinen mehr. Ich habe schon mehrmals darüber nachgedacht mein Leben zu beenden, weil es so weh tut und irgendwie habe ich dann doch den Willen weiterzuleben.
Aber ich denke, dass irgendwann die Verzweifelung größer ist....
Das 1. Weihnachten ohne sie war furchtbar, von Muttertag ganz zu schweigen....... Habe das Gefühl ich habe keinen Lebenswillen mehr und komme aus diesem Kreis nicht mehr raus.
 
G

Gast

Gast
Ohne Grund brechen die meisten Kinder nicht den Kontakt zu den Eltern ab.

Ich habe auch den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen ohne zu sagen warum. Es sind viele Dinge vorgefallen, die mich verletzt haben und die sich angehäuft haben, bis ich mir sagte, Feierabend, dass muss ich mir nicht mehr geben und ich zog mich zurück und meldete mich garnicht mehr. Ich ging auch nicht ans Telefon, wenn ich sah das es ihre Nummer war, bis sie kapierte, das ich von ihr nichts mehr wissen will.

Jetzt sind 3 Jahre vergangen, wo ich meine Mutter weder gehört noch wieder gesehen habe und ich will es auch nicht mehr. Mir geht es mit dem Kontaktabbruch besser als wenn ich mit ihr Kontakt hätte. Für mich ist meine Mutter Vergangenheit. Ich würde auf der Straße auch an ihr vorbeigehen.

Eure Kinder haben sich für den Kontaktabbruch entschieden und das sollte man auch akzeptieren. Man kann nichts erzwingen.

Muss bei euren Kindern ja nicht so sein wie bei mir, aber es ist nicht immer so, dass die Kinder unter dem Kontaktabbruch leiden, sondern ihnen geht es besser damit.
 
B

Blacksurfer

Gast
Meine Tochter, 25 Jahre, hat seit nun fast 1 Jahr den Kontakt zu mir abgebrochen und auch mir sind die Gründe dafür immer noch unklar. Es ist sehr sehr schwer, damit zu leben. Ich befinde mich in Therapie,vorallem auch aus dem Grund, weil meine Tochter suchtkrank und Verdacht auf Borderline besteht u.ich mit den Jahren an meine Grenzen gestossen bin u.an Depression erkrankt bin.
Die letzten Worte an Ihre Tochter haben mich tief bewegt. Auch ich (so wie alle anderen Eltern wohl auch) liebe mein Kind über alles u.muss nun damit leben lernen, akzeptieren und in Liebe loslassen.
Doch die Hoffnung bleibt wohl, man kann nicht richtig abschliessen, weil das Kind ja noch lebt. Und solange unsere Kinder leben, so lange besteht wohl Hoffnung!
Auch ich liebe meine Tochter über alles, aber ich muss ihre Entscheidung akzeptieren. Doch in meinem Herzen bleibt sie und meine Tür ist immer offen für sie. In der Zwischenzeit muss ich wohl weiterleben und auf mich achten. Es tut so weh! Dieser Schmerz übertrifft alles. Was immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft ist. Mein Kind wuchs wohlbehütet und in Liebe auf u.trotzdem sind da diese Schuldgefühle, was habe ich falsch gemacht, gab es Auslöser, Anzeichen, die ich nicht gemerkt habe? Solange unsere Kinder nicht in der Lage sind, mit uns darüber zu sprechen, müssen wir wohl erstmal alleine weitergehen und für uns selber reflektieren. Ich hoffe nur, meine Tochter kann mit dieser Entscheidung glücklich leben und es quält sie nicht so sehr wie mich u. es geht ihr besser damit.Sind wir Eltern schlimmer wie die Verbrecher die morden oder vergewaltigen,nur weil wir Euch zu sehr lieben und Euch behüten wollten? Es tut verdammt weh,habe sie nie körperlich verletzt und wollte nur das Beste.Jetzt bist du fort und es fühlt sich an als wärst Du tot,obwohl du lebst.
Deine Tochter ist nicht dein Eigentum und es ist ihr absolutes Recht, den Kontakt abzubrechen. Eine detaisl in deinem text fallen mir auf und stören mich sehr. Du vergleichst dich mit Mördern und Vergewaltigern, um dich zu exponieren. Das ist dumm und überflüssig. Und dass du besonders betonst, du hättest sie KÖRPERLICH nie verletzt. Dies sollte wohl eine Selbstverständlichkeit sein. Seeliche Verwundungen werden wohl stattgefunden haben.
 

Fallen Soul

Mitglied
Hallo,

auch meine Eltern wurden schon von zwei Kindern "verlassen" , einmal von meinem ältesten Bruder,der sich das Leben nahm und zweitens von meinem zweitjüngsten Bruder, der den Kontakt völlig abbrach vor ca. zweieinhalb Jahren.
Meinem Vater fällt es zwar auch schwer, dass er keinen Kontakt mehr will. aber er akzeptiert es und lässt ihn in Ruhe.
Ganz anders war es zunächst bei meiner Erzeugerin, sie konnte ihn nicht verstehen und es nicht akzeptieren, das ein Kind kein Kontakt mehr zu seinen Eltern haben will.
Sie wurde sehr penetrant und belästige ihn regelrecht.
Bis er dann drohte, sie wegen Belästigung anzuzeigen,wenn sie nicht aufhört.
Seitdem lässt sies, kann es aber immer noch nicht akzeptieren.

Seitdem ist sie stinksauer auf ihn, weil er ja ausgezogen ist (was eigentlich normal ist) und so die Family angeblich im Stich gelassen haben soll, und sie ihn auch nicht mehr finanziell regelrecht ausbeuten kann.
Und ja, es war Ausbeutung, was sie mit ihm gemacht hat.
Und emotionale Erpressung noch dazu.
Aber nein - er ist es ja schuld, alles, sie hat nie Fehler gemacht , so denkt sie es zumindest .....

Auch wenn er ebenfalls keinen Kontakt mit seinen Geschwistern haben will, verstehe ich ihn voll und ganz.
Wir beide sind uns auch sehr ähnlich, beide Perfektionisten, sehr ehrgeizig..... und inzwischen müsste er auch studieren, auch wieder eine Gemeinsamkeit.
Ich glaube, zu uns will er auch keinen Kontakt mehr, weil er Angst hat, wir könnten dann unserer "Erzeugerin" was über seine aktuelle Situation berichten.
Dabei würde ich das zumindest nicht tun.

Mich behandelte und behandelt sie genauso wie ihn.
Wir sind irgendwie die beiden in der Familie, die einiges packen und wohl noch mitverantwortlich für die Anverwandten sein sollen.
Ich musste zum Beispiel als Siebenjährige häufiger auf meine beiden jüngeren Brüder (da vier Jahre alt) aufpassen, weil sie mit was anderem beschäftigt war.
Immer waren oben erwähnter Bruder und ich die Schuldigen, wenn was nicht klappte....
Ich war auch so blöd und habe mühevoll Erspartes aus meiner Ausbildung an meine Erzeugerin geliehen, weil sie da mal wieder knapp bei Kasse war (wie immer).
Als ich es dann zurückwollte, Ratenweise, kam dann die Bedrohung von wegen, wenn ich das Geld nicht einfach vergesse und weiter zurückfordere dann wird x und y passieren...

Aber nein, sie hat gar keine Schuld an irgendwas....
Ich mein, sie hatte auch eine schwere Kindheit, aber das berechtigt doch nicht, den eigenen Kindern ebenfalls "die Hölle heiß zu machen", oder?
Gerade wegen der eigenen schwierigen Kindheit möchte man seinen Kindern sowas ersparen, oder?

Bei mir wird auch bald der Moment kommen... ich halte es nicht mehr sehr lange hier in der Nähe von meiner Erzeugerin und meinem Vater aus... ich werde wegziehen in meine Studienstadt.
Tja, mein Vater wird es akzeptieren, und meine Erzeugerin wird mich als undankbares Balg sehen, welches es nun ihrem zweitjüngstem Brüder gleich tut und die Family "verrät".
Ich weiß, dass meine Verlustängste höllisch werden in dieser Zeit, weil ich ja auch was verliere, aber wenn mir dieses "Behalten" von Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie schadet, was es tut, dann ist es für mich besser da einen Schlussstrich zu ziehen, dass meinte auch schon mein Psychologe häufiger zu mir.

Ich werde mit Helfern und in einer Nacht und Nebel Aktion verschwinden müssen, weil es sonst sein könnte, dass meine Erzeugerin verbal auf mich eindrischt und versucht, mich festzuhalen wenn ich gehe.

Der einzige, der mir da leid tut ist mein Vater, er sieht es so, wie es gesehen werden muss: Auszüge von Kindern sind normal.
Mit ihm würde ich gerne Kontakt halten, aber das wird nicht gehen, weil er viel zu sehr unter den Pantoffeln meiner dominten Erzeugerin steht und sie so über ihn versuchen könnte, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Also, man sieht:
Kinder verlassen NIEMALS ohne Grund die Eltern und brechen den Kontakt ab.
Wenn man dann noch so uneinsichtig ist wei meine Erzeugerin, so wird sich der Kontakt auch nie wieder herstellen lassen.

Ich bin kein kleines Kind mehr, was abhängig von den Eltern ist ,den Kontakt zum Überleben braucht und zwangsweise die "Spielchen" der Erzeugerin mit machen muss.
Nein, ich bin erwachsen und muss sehen,dass ich hier weg komme, um aus diesem triggerndem Umfeld raus zu kommen.

Meinem Psychologen bin echt dankbar, dass er mir aufgezeigt hat, was für kranke "Strukturen" das bei mir in meinem Noch-Daheim sind.
Denn erst dieses Zeigen führt nun dazu , dass ich genug Kraft und Mut habe, um die Abkappselung durchzuziehen.

Also sucht die Schuld nicht bei euren Kindern, und behandelt sie nicht wie euer Eigentum!
Wenn überhaupt, dann sind Kinder Geschenke, die auch flügge werden irgendwann!
 
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Gast

Gast
Hallo,

wenn ich das so von Dir lese, sehe ich ganz meine "Exfamilie" wieder. Eine Erzeugerin die finanziell schamlos jahrelang ihre Kinder ausgenommen hat (meinen großen Bruder und mich) und ein Vater, der nix sagt...nun bin ich um einen riesigen Betrag Geld betrogen wurden von Ihnen. Ich habe, da sie finanziell in der Misere steckten ihr Haus übernommen. Als Dank wurde ich nach dem Kauf um viel Geld betrogen und beschimpft, ich Großkotz usw...wonach ich sie dann von dem Hof geworfen habe! Das ist nun fast zwei Monate her und ich habe keinen Kontakt mehr zu Ihnen und meinen Brüdern...das war einfach zu viel...man hilft seiner Familie und wird als Dank betrogen und belogen von den eigenen Eltern! Und nur aus reiner Geldgier meiner Erzeugerin! Sehr traurig...so was kann man nicht Mutter nennen...denn eine Mutter liebt ihre Kinder und will das Beste für sie und bereichert sich nicht an ihnen...Ich möchte nichts mehr mit dieser geldgierigen Frau zu tun haben...sie arbeitet schon seit Jahren nicht mehr...nur mein Vater verdient und sie gibt fleißig aus...bei einem Verdienst und noch zwei unterhaltspflichtigen Kindern reicht der Lebensunterhalt nicht für die Lebensweise! Also ging sie an das Geld von meinem Bruder und mir! Leider habe ich auch keinen Kontakt mehr zu ihm seitdem, da er Kontakt zu Ihnen hat und ich aus den selben Gründen wie Dein Bruder, nicht möchte, dass sie noch irgendwas von mir erfahren! Diese Frau ist psychisch krank...jahrelang hat sie mein Leben bestimmen wollen, meine Beziehungen und Freunde schlecht geredet....alles immer mies gemacht! Alles was ich hatte oder wollte oder mal erzählt habe, war sch... und wurde mir schlecht geredet....sie hat so einiges an Beziehungen und Freundschaften von mir auf dem Gewissen! Als ob sie neidisch war auf mich und mir alles nicht gegönnt hat!

Da wir zusammen auf einem Hof lebten und ich in der Elternzeit wieder kurzfristig anfing zu arbeiten, passte sie auf mein Kind auf. Dafür wollte und bekam sie Geld!!! Für ihr eigenes Enkelkind! 300 Euro im Monat, weil sie mir erklärte, dass eine Tagesmutter so teuer wäre bzw. noch mehr verlangt...als mein Kind drei war, meldete ich sie im Kindergarten an...da war meine E. zutiefst beleidigt! Redete gut ein zwei Wochen nicht mit mir...sie schaffte es auch, solche Situationen vor anderen so ins Bild zu rücken, dass ich als undankbares Kind da stand und sie als arme Mutter mit einer schwierigen Tochter! Sie hatte und hat NIE Schuld! Sie war auf einmal nicht mehr gut genug für die Erziehung meines Kindes...das war die Version, die daraus gemacht wurde...sie hätte alles getan für ihren Enkel und sich aufgeopfert und als dank wird sie so behandelt.


Psychospielchen seitdem ich denken kann....auch meine Geschwister leiden und litten sehr unter ihr...





Und jetzt möchte ich


Hallo,

auch meine Eltern wurden schon von zwei Kindern "verlassen" , einmal von meinem ältesten Bruder,der sich das Leben nahm und zweitens von meinem zweitjüngsten Bruder, der den Kontakt völlig abbrach vor ca. zweieinhalb Jahren.
Meinem Vater fällt es zwar auch schwer, dass er keinen Kontakt mehr will. aber er akzeptiert es und lässt ihn in Ruhe.
Ganz anders war es zunächst bei meiner Erzeugerin, sie konnte ihn nicht verstehen und es nicht akzeptieren, das ein Kind kein Kontakt mehr zu seinen Eltern haben will.
Sie wurde sehr penetrant und belästige ihn regelrecht.
Bis er dann drohte, sie wegen Belästigung anzuzeigen,wenn sie nicht aufhört.
Seitdem lässt sies, kann es aber immer noch nicht akzeptieren.

Seitdem ist sie stinksauer auf ihn, weil er ja ausgezogen ist (was eigentlich normal ist) und so die Family angeblich im Stich gelassen haben soll, und sie ihn auch nicht mehr finanziell regelrecht ausbeuten kann.
Und ja, es war Ausbeutung, was sie mit ihm gemacht hat.
Und emotionale Erpressung noch dazu.
Aber nein - er ist es ja schuld, alles, sie hat nie Fehler gemacht , so denkt sie es zumindest .....

Auch wenn er ebenfalls keinen Kontakt mit seinen Geschwistern haben will, verstehe ich ihn voll und ganz.
Wir beide sind uns auch sehr ähnlich, beide Perfektionisten, sehr ehrgeizig..... und inzwischen müsste er auch studieren, auch wieder eine Gemeinsamkeit.
Ich glaube, zu uns will er auch keinen Kontakt mehr, weil er Angst hat, wir könnten dann unserer "Erzeugerin" was über seine aktuelle Situation berichten.
Dabei würde ich das zumindest nicht tun.

Mich behandelte und behandelt sie genauso wie ihn.
Wir sind irgendwie die beiden in der Familie, die einiges packen und wohl noch mitverantwortlich für die Anverwandten sein sollen.
Ich musste zum Beispiel als Siebenjährige häufiger auf meine beiden jüngeren Brüder (da vier Jahre alt) aufpassen, weil sie mit was anderem beschäftigt war.
Immer waren oben erwähnter Bruder und ich die Schuldigen, wenn was nicht klappte....
Ich war auch so blöd und habe mühevoll Erspartes aus meiner Ausbildung an meine Erzeugerin geliehen, weil sie da mal wieder knapp bei Kasse war (wie immer).
Als ich es dann zurückwollte, Ratenweise, kam dann die Bedrohung von wegen, wenn ich das Geld nicht einfach vergesse und weiter zurückfordere dann wird x und y passieren...

Aber nein, sie hat gar keine Schuld an irgendwas....
Ich mein, sie hatte auch eine schwere Kindheit, aber das berechtigt doch nicht, den eigenen Kindern ebenfalls "die Hölle heiß zu machen", oder?
Gerade wegen der eigenen schwierigen Kindheit möchte man seinen Kindern sowas ersparen, oder?

Bei mir wird auch bald der Moment kommen... ich halte es nicht mehr sehr lange hier in der Nähe von meiner Erzeugerin und meinem Vater aus... ich werde wegziehen in meine Studienstadt.
Tja, mein Vater wird es akzeptieren, und meine Erzeugerin wird mich als undankbares Balg sehen, welches es nun ihrem zweitjüngstem Brüder gleich tut und die Family "verrät".
Ich weiß, dass meine Verlustängste höllisch werden in dieser Zeit, weil ich ja auch was verliere, aber wenn mir dieses "Behalten" von Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie schadet, was es tut, dann ist es für mich besser da einen Schlussstrich zu ziehen, dass meinte auch schon mein Psychologe häufiger zu mir.

Ich werde mit Helfern und in einer Nacht und Nebel Aktion verschwinden müssen, weil es sonst sein könnte, dass meine Erzeugerin verbal auf mich eindrischt und versucht, mich festzuhalen wenn ich gehe.

Der einzige, der mir da leid tut ist mein Vater, er sieht es so, wie es gesehen werden muss: Auszüge von Kindern sind normal.
Mit ihm würde ich gerne Kontakt halten, aber das wird nicht gehen, weil er viel zu sehr unter den Pantoffeln meiner dominten Erzeugerin steht und sie so über ihn versuchen könnte, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Also, man sieht:
Kinder verlassen NIEMALS ohne Grund die Eltern und brechen den Kontakt ab.
Wenn man dann noch so uneinsichtig ist wei meine Erzeugerin, so wird sich der Kontakt auch nie wieder herstellen lassen.

Ich bin kein kleines Kind mehr, was abhängig von den Eltern ist ,den Kontakt zum Überleben braucht und zwangsweise die "Spielchen" der Erzeugerin mit machen muss.
Nein, ich bin erwachsen und muss sehen,dass ich hier weg komme, um aus diesem triggerndem Umfeld raus zu kommen.

Meinem Psychologen bin echt dankbar, dass er mir aufgezeigt hat, was für kranke "Strukturen" das bei mir in meinem Noch-Daheim sind.
Denn erst dieses Zeigen führt nun dazu , dass ich genug Kraft und Mut habe, um die Abkappselung durchzuziehen.

Also sucht die Schuld nicht bei euren Kindern, und behandelt sie nicht wie euer Eigentum!
Wenn überhaupt, dann sind Kinder Geschenke, die auch flügge werden irgendwann!
 
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Ich sitz hier vor meiem Computer und weine und weine und weine. Es ist so furchtbar wie viele Eltern es gibt, die von ihren erwachsenen Kindern einfach ohne Begründung verlassen worden sind. Unsere Tochetr - jetzt 43 Jahre - hat sich vor sieben Jahren von uns los gesagt. Erst waren wir noch hin und wieder per Mail miteinander in sporadischem Kontakt. Nun meldet sie sich bereits seit acht Monaten überhaupt nicht mehr. nachdem sie bereits das zweite Mal geschieden wurde und vor acht Jahren einen Mann kennen lernte mit dem sie nun auch seitdem zusammen lebt ist das bis dahin liebevolle Verhältnis mit jedem Tag kühler geworden. Wir können es nicht verstehen. Trotz mehrmaligen Versuchen, Aussprachen zu tätigen, kam es nie dazu. Wir sind vom Lebensgefährten unserer Tochter beschimpft worden als faule Ossis und trotzdem haben wir nicht Gleiches mit Gleichem vergolten. Wir müssen uns diese Beschimpfungen wahrhaftig nicht annehmen. Beide sind wir Akademiker und haben ein Leben lang gearbeitet. Aber trotzdem tut alles unendlich weh. Auch unsere Tochter hatte eine wohl behütete Kindheit trotz Kinderkrippe und Kindergarten. Es hat ihr nie gefehlt an emotionaler Zuwendung. Heute ist sie Polizistin im gehobenen Dienst.
Selbst als ich die Diagnose 2007 "Bauchspeicheldrüsenkrebs" erhielt und es sehr schlecht um mich stand hat sie mich nicht einmal besucht. Auch bis heute ist diesbezüglich keine Reaktion erkennbar. Obwohl sie weiß, dass meine Krankheit nicht geheilt ist.
Jetzt frage ich mich manchmal ob es Sinn macht, einfach mal zu ihr zu fahren (sie wohnt etwa 400 km weit weg). Ich muss sie sehen und in den Arm schließen können. Aber was, wenn sie mich einfach stehen lässt? Ich denke, dass ich das dann nicht aushalte und psychisch zusammen breche.
 

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