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Was ist daran Prima? Sowas muss erst gar nicht sein. Gebt den Leuten eine vernünftige Chance, das sie eine gescheite Arbeitsstelle finden, in dem Beruf, was sie sich wünschen. Und wer nicht weiß, als was er arbeiten soll, dem kann man ja Praktikas anbieten, aber nicht ausnutzen. Die Leute müssen gefördert und gefordert werden. Nicht bestraft werden. So einfach ist das. Und dann kostet das dem Staat ja auch weniger Geld, wenn die Menschen in Lohn und Brot stehen, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen.
Dazu müssten alle erstmal einen Beruf erlernt haben.

Wenn man das nicht hat und sich auch nicht um eine Lehre bemüht sieht es langfristig düster aus.

Ein Praktikant ist normalerweise für den AG keine Hilfe , sondern ein zusätzliches Hindernis bzw. eine zusätzliche Arbeitsbelastung . Daraus erklärt sich auch , dass wenig bis nichts bezahlt wird.
 
Meine Mutter hat vor kurzem mit einer Person aus dem handwerklichen/technischen Bereich gesprochen und der meint, dass es ein Mangel an Arbeitskräften gibt. Dennoch gibt es kein Mangel an Bewerbungen. In seinen Augen bringen die Bewerber nicht die Voraussetzungen mit. Ausländische Fachkräfte sind nicht schlecht, allerdings hapert es an der Sprache.

Nicht jeder der sich bewirbt ist halt auch für einen Job geeignet.
 
Dir geht es doch viel zu gut. Du kennst doch die Probleme, von denen hier geredet wird überhaupt gar nicht, sondern liest es nur und dann bildest du dir auch noch ein falschen Urteil und denkst nur: Ja selbst Schuld, krieg du deinen Bobbes hoch und alles wird gut. Eben nicht, zumindest gelingt das in der realität nicht jedem, der ganz allein auf weiter Flur auf sich selbst gestellt ist. Du kannst dir das ja auch gar nicht vorstellen, weil es dir ja wie gesagt, zu gut geht und du kommst im Forum auch so rüber, als würdest du nie Arbeitslos gewesen sein oder zumindest immer durch Vitamin B wieder in einem tollen Job rein geschoben werden.


Ich habe in meiner Lehre viele bittere Tränen geweint und war oft sehr verzweifelt, habe aber nicht aufgegeben und einen ewig langen Schulweg in die Berufsschule in Kauf genommen, was sich gelohnt hat.

Ich habe mein Leben lang alles möglich dazu gelernt.

Und ja ich war selten arbeitslos und dann meist weil die Firma geschlossen hat. Die langjährige Beschäftigung eben weil mich meine Chef nicht hergeben wollten. Dementsprechend erhielt ich auf Freiheiten und Vergünstigungen. Und das war kein Glück , sondern Verhandlungssache in teilweise harten Verhandlungen.

Und nur den jetzigen Job erhielt ich durch Vitamin B, aber auch nur weil diejenige , die mich empfahl wusste , dass sie das beruhigt tun konnte, weil ich diesbezüglich einen guten Ruf hatte und auch immer lange Jahre irgendwo an selber Stelle beschäftigt war.

Vor diesem Job war ich über 15 Jahre bei derselben Firma und musste aufhören, weil die Inhaber die Firma geschlossen haben.

Und auch das ist kein Zufall, sondern war erarbeitet.

Und kaum kündige ich einen Minijob, fragt schon der nächste, er wüsste ich sei gut und ob ich bei ihm übernehmen könnte.

Auch das ist erarbeitet und kein Zufall.

Und wenn man eben keine Lehre durchzieht und keinen gescheiten Abschluss hat - wer soll denn Schuld sein - ausser man selber? Die anderen ja wohl nicht.
 
Die Quintessenz aus den letzten beiden Beiträgen: Wenn man sich etwas erarbeitet hat (und es auch konnte), hat man es leichter, oder zumindest mehr Chancen. Und man braucht sich dann etwas weniger anzustrengen, zumindest, wenn die Tätigkeit gleich bleibt.
 
@kasiopaja
Sei doch froh, das du bisher ohne Probleme Jobs gefunden hast. Ob es jetzt nun Glück war oder Fleiß und Ausdauer... nun, wahrscheinlich von allem etwas. Aber um Grunde ist das auch nicht relevant, weil eben jedes Leben anders ist und manche eben mehr Schwierigkeiten haben einen Job zu finden als andere. Die Gründe dafür können vielschichtig sein.

Als ich auf Ausbildungssuche ging, habe ich nur vier Bewerbungen geschrieben, drei Vorstellungsgespräche gehabt und zwei Zusagen und das zu einer Zeit, wo es mit Lehrstellen eher dürftig aussah. Ich hatte auch das Glück, meine Ausbildung in meiner Heimatstadt zu absolvieren, die auch eine Arbeitslosenhochburg war und heute immer noch ist. Also, ich denke schon, dass da viel Glück mit reingespielt hat. Doch mit dem Glück ist das eben so eine Sache: Das kann einem auch schnell wieder verlassen. Nun hatte ich zwar eine Ausbildung, aber mir ging es gesundheitlich immer schlechter und hatte viele Ausfälle. Das führte dazu, dass ich irgendwann den Anschluss in der Berufsschule verlor. Zudem wurde ich von zwei Lehrern gemobbt. Ich war auch generell unzufrieden mit der Ausbildung: In der Berufsschule überfordert und auf Arbeit unterfordert. Ich habe auch, wie du, viele Tränen vergossen, habe es aber durchgezogen. Mein theoretisches Abschlusszeugnis war zwar ein Desaster aber immerhin das Arbeitszeugnis sehr gut.
Der Betrieb hat mich nur 6 Monate übernommen. Sie hätten mich gerne weiter beschäftigt, aber es war Einstellungsstop. Ich wusste auch, dass ich nur 6 Monate beschäftigt werde, also habe ich mich schon während der Ausbildung woanders beworben - auch deutschlandweit, weil ich noch ungebunden war.
Aber weißt du was? Ich habe NIE mehr Fuß in meinem erlernten Beruf fassen können und auch in keinem artverwandten. Ich hatte zwar nicht gerade wenige Vorstellungsgespräche, aber witziger Weise immer nur in meiner Region. Und überregional noch nie. Aber selbst die Vorstellungsgespräche brachten nichts. Eingestellt wurde ich nie, einzig einmal für zwei Monate befristet!
Das ist aber noch nicht alles. Einmal war ich zwei Jahre wegen Krankheit Erwerbsunfähig, weil man eben lange brauchte, bis man wusste, was mit mir los ist. Als ich wieder voller Tatendrang war, ergab sich trotzdem nichts mit Jobs. Ich fing dann an freiberuflich tätig zu werden. Doch dann wurde ich wieder krank, für ganze fünf Jahre! Danach habe ich es nochmal mit Bewerbungen versucht. Aber wer stellt jemanden mit so vielen Lücken noch ein? Ehrlich, ich habe es dann einfach aufgegeben. Bin jetzt freiberuflich als Künstlerin tätig. Aber das ging auch nur, weil mich mein Mann in meinem Vorhaben unterstützt hat - auch finanziell. Das rechne ich ihm hoch an und bin ihm auch unendlich dankbar dafür! Und in der Hinsicht hatte ich wohl auch wieder Glück.
Auf Hartz IV hatte ich, wegen einem gut bezahlten Partner, eh kein Anspruch. Ich hatte es nur mal für ein paar Monate bezogen, als wir noch nicht zusammen lebten.

Ich kann Abendsonnes Frust schon gut nachvollziehen. Über ihre Ausdrucksweise bin jetzt aber auch nicht begeistert...
 
Nicht jeder der sich bewirbt ist halt auch für einen Job geeignet.

Wobei ich eben auch sagen würde: Nicht jeder, der qualifiziert ist, ist auch geeignet und umgekehrt: Nicht jeder, der vielleicht keinen Abschluss hat, ist automiatisch nicht geeignet.
und nicht jeder der (noch) nicht geeignet ist, ist auch für alle Zeiten ungeeignet.

ich sehe da nämlich große Probleme bei unserem Arbeitsmarkt: Gerade in unserem Land denkt man offenbar sehr in Schubladen: Man schließt eine Ausbildung ab und arbeitet dann in GENAU diesem Job. Warum eigentlich?
In anderne Ländern ist das nicht so kategorisch. Freunde von mir aus den USA zB sind oft verwundert, wie "seltsam" wir Deutschen da ticken: Dass wir mehr auf den Abschluss auf dem Papier schauen, als auf das was ein Mitarbeiter kann. In anderne Ländern läuft das oftmals anders und das macht es zB leichter, sich beruflich zu verändern und es eröffnet viel weitläufigere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Auch sowas wie "überqualifizierung" gibt es nicht in jedem Land: Eigntlich ist das ja absurd, Menschen wegen "Überqualifikation" abzulehnen: Für den Arbeitgeber sollte in erster Linie wichtig sein, dass der Job gut gemacht wird und nicht, welchen Abschluss jemand hat: Ob der nun zu "hochwertigt" ist: Was spielt das für eine Rolle?

Da würde unserer Gesellschaft schon ein Umdenken gut tun: Weg von starren Kategorien ("Ein Mitarbeiter muss genau DIESEN Abschluss, diese vorerfahrung und dieses Alter haben") hin zur betrachtung der Einzelpersonen.
Ich denke, im Endeffekt wäre das für beide Seiten besser.
Aber anstatt Leuten zu ermöglichen, sich in andeeren Arbeitsfeldern zu bewähren, schickt unser Arbeitsamt sie zu völlig sinnlosen Maßnahmen und die Betriebe ächzen unter Fachkräftemangel, während X willige und fähige Leute bei irgendwelchen sinnlosen Maßnahmen versauern, anstatt dass man da beide Seiten zusammenbringt.
das ist wirklich so traurig.

Dasa ganze System ist bei uns viel zu wenig durchlässig in alle Richtungen.
Wenn da ne Stelle als Schrauber-Fachkraft-Manager ausgeschrieben ist und Du bist nur Schrauber-Fach-Manager gehst Du leer aus: Was zu Geier soll das?


Bei Politikern stört es uns ja auch nicht, dass Leute zB Verteidigungministerin werden, die noch nie beim Bund waren, aber wenn es darum geht, Ein Auto zusammenzuschrauben, oder Briefe in den Ausgang zu sortieren, ist es plötzlich total wichtig, dass man genau den passenden Abschluss hat und nicht nur einen benachbarten.
Und die Leidtragenden sind dann die, die einen Job suchen aber einfach in einem kleinen Punkt nicht ins Raster passen (zu alt, oder der Abschluss liegt knapp daneben).
 
Ja, ich finde auch hier sollte man mal umdenken: Jemand, der keine 40 Stunden arbeiten kann, ist deswegen kein fauler Sack und auch kein Weichei. Es gibt Leute, die können es halt nicht: Nicht alle menschen sind gleich. Und auch für Leute, die weniger Leistungsstark sind, sollte in unserer gesellschaft Platz sein. Die haben ihre Stärken dann vielleicht woanders. Es gibt ja genug Jobs, wo man zB weniger, dafür intensiver arbeitet.
(zB Lehrer: Du kannst keine 40 Stunden die Woche richtig gut unterrichten: Das geht halt nicht)
ich finde, man sollte aufhören, in diesen starren Kategorien zu denken: Ja es gibt Leute, die können- aus welchem Grund auch immer- weniger arbeiten, und dann gibt es Leute, die WOLLEN auch einfach nicht so viel arbeiten: Die kommen auch mit weniger Kohle aus.
Ich finde unser ganzes System sollte da flexibler sein (also zB war Versicherung und rente angeht: Auch das könnte man ja flexibler gestalten und eher an die Bedürfnisse anpassen).
man kann nicht jedes leben in eine 40 Stunden Woche packen und man kann auch die Arbeitswelt nicht gäntlich in diese 40 Stundeneinheiten packen. Es gibt genug Jobs, die zB phasenweise echt arbeitsintensiv sind und dann wieder leerlauf haben: darauf könnte man auch sinnvoller reagieren, als es bisher der Fall ist. Ich kenne so viele Leute, die hocken monate lang im Büro Zeit ab und haben nichts zu tun und dann plötzlich tanzt dort wieder der Bär und die Leute müssen überstunden wie Sau machen: Wieso schickt man sie nicht heim, wenn nichts los ist und wenns dann wirklich mal hoch hergeht, hat man fitte Mitarbeiter, die dann auch ordentlich Gas geben können.

Unser ganzes System ist schon sehr starr und unflexibel und damit eben an der Lebensrealität von vielen Leuten vorbei. Die meisten arrangieren sich irgendwie, aber es gibt eben auch Leute, die dann sozusagen "über den Rand fallen" und dann die Verlierer in diesem System sind.

jeder Mensch ist anders: Warum haben wir einen Arbeitsmarkt, der alle Leute irgendwie in die gleiche Form pressen will?
Und das Hartz4 System setzt dem ganzen die Krone auf, indem es alles bis ins kleinste detail reglementiert. Das ist peinlich und beschämend!
 
jeder Mensch ist anders: Warum haben wir einen Arbeitsmarkt, der alle Leute irgendwie in die gleiche Form pressen will?
Und das Hartz4 System setzt dem ganzen die Krone auf, indem es alles bis ins kleinste detail reglementiert. Das ist peinlich und beschämend!

Weil das so von den Medien präsentiert wird und nicht anders. Es kann nicht angehen, dass hier noch Individualisten herumlaufen und dann auch tatsächlich noch etwas im Kopf haben und weiter denken als der Horizont der breiten Masse. Die Medien diktieren und die Masse führt es aus.

Das Beispiel Hartz IV zeigt es ganz deutlich, dass wir in einer orwellschen Welt leben und alles diktiert wird. Dass das einer Diktatur immer näher kommt, verstehen die meisten nicht mehr, weil deren eigenes und selbstständiges denken schon so weit heruntergefahren ist, so dass selbiges in der hintersten und dunkelsten Ecke des Hirns hinter Gittern steckt, dass es nur noch schwer ist daraus auszubrechen.

Das ganze System hier bezeichnet sich als (Neo)Liberalismus, tatsächlich aber sieht man, wie eben hier am Beispiel Hartz IV, wie sich immer mehr die Meinungen verfestigen und sich nicht mehr auflösen wollen, obwohl die Realität eine andere ist und das mit Fakten auch belegbar ist. Dieser Liberalismus, den wir derzeit erleben ist kein echter, denn es wird weiterhin daran, durch Politiker und Medien, immer mehr daran gearbeitet, dass alles nur noch eindimensional betrachtet wird. Das perfide allerdings ist, die Menschen wollen das offensichtlich so.

Nicht mehr selber denken. Der ECHTE Individualist ist eine Gefahr für diese Gesellschaft und gehört weggesperrt.
 
ja in gewisserweise hast Du da schon recht: Es wird uns ja immer so viel Individualität angepriesen, aber dass das alles nur Fassade ist, merkt man ja sofort. Schaut euch doch nur die Werbung an: ZB Autowerbung: Da wird Dir suggeriert Du wärst mit diesem Auto quasi der echte Roadtrip Draufgänger: Individuell, ein Macher, den anderen überlegen: Und dann kaufen alle das Auto und im Grunde sind alle gleich- fühlen sich aber, als wären sie individuell.
Unsere Werbeslogands haben sich schon extrem in Richtung: Sei Du selbst bla bla, gewandelt, mit dem Ergebnis, dass alle irgendwie gleich sind.
WENN dann mal wirklich einer anders ist, wird er verlacht: WAS Du hast kein Handy...WAS Du arbeitest nur 20 Stunden usw: DAS geht doch nicht! Wie kannst DU nur? Wer es wagt, WIRKLICH individuell zu sein, der erntet so manches Nase rümpfen. Und das erstrecht, wenn Individualität vielleicht sogar mit einer gewissen Notlage verbunden ist und man deswegen aus der Reihe tanzt. (zB weil man seinen Job verloren hat oder krank ist)
Du sollst Dich frei wie ein einsamer Cowboy fühlen aber in wahrheit eigentlich schön in der Reihe stehen.

ich merke das ja selbst immer wieder: Ich arbeite in einem Job, der echt nicht in die normale 40 Stunden woche pressen lässt. Ich habe viel Leerlauf, aber WENN es los geht, dann Vollgas: dann leiste ich in zwei Stunden das ab, was andere in 8 Stunden machen. (Dementsprechend brauche ich dann natürlich auch wieder Pause)
Klar habe ich zB unter der Woche vormittags meist frei, während andere schuften, schlafe ich aus: Das hat mir schon so manchen dummen Spruch eingebracht. Komischerweise sind diese Leute dann ganz still, wenn ich zB am Feiertag oder Wochenende schuften muss, wenn sie auf der faulen Haut liegen.🙄

ich glaube, man muss sich selbst da immer wieder zur Ordnung rufen und nicht versuchen, sich in so ein Korsett zu quetschen: Gerade wenn man zB Arbeitslos ist oder nicht so gesund ist: Dann ist es ja nicht gerade förderlich, wenn der gesellschaftliche Druck, die eh schon miese Lage noch verstärkt.
Dann ist es besser, wenn man möglichst frei von solchen Gedanken ist, denn dann geht man vielleicht ja sogar unkonventionelle Wege, die dann zum Ziel führen, bzw eben auf eine völlig unerwartete Art aus der Arbeitslosigkeit heraus führen.

ich wünschte mir, solche "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" wie man sie Hartz-empfängern aufbrummt würden mehr in diese richtung gehen: Also den Menschen helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und neue Interessen und Fähigkeiten aufzustöbern und auszubauen.
SOWAS sollte man solchen Leuten beibringen und nicht den Quatsch, den man manchmal hört.
Anstatt die Leute zb in Zeitarbeitsfirmen zu verheizen sollte man ihnen lieber nahebringen, wie sie beispielsweise sich mit einer neuen Idee selbständig machen können oä.

Außerdem finde ich, dass unser Ausbildungssystem mal aufgebrochen werden muss: Wo steht denn geschrieben, dass nur junge Leute eine Ausbildung machen "dürfen"? Warum soll man nicht mit 40 nochmal ne neue Ausbildung machen? Auch hier sollte man mal starre Strukturen aufweichen: Warum muss ein Mensch sich mit spätestens 20 darauf festlegen, was er mit 40, 50 und 60 arbeitet? Wäre es nicht näher an der Lebensrealität, wenn sich dieser Prozess öfter im Leben wiederholen würde und Menschen in verschiedenen Phasen neue Anfänge starten würden?
Also warum soll jemand mit 40 nach 20 Jahren in der Bank nicht noch ne Ausbildung zum Bäcker machen? (dann könnte er immernoch 25 jahre- oder sogar länger- als Bäcker arbeiten). Besser wärs, als wenn er sich mit Burnout gerade noch so bis zur Frührente schleppt.

Also das ganze System ist in dem Punkt wirklich an der Lebensrealität vorbei und es bräuchte viel mehr Mumm für neue Ideen und ungewöhnliche Lösungen und ungewöhnliche Lebensläufe.
Ich denke, auch Unternehmen, die solche neuen Ideen zulassen und fördern sind anderen überlegen. Das hört man ja auch immer wieder!
 
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