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Wenn (angeblich) so viele Fachkräfte gesucht werden aber (angeblich) nur unqualifiziertes Personal zu finden ist, dann müssen die Jobcenter halt auf Umschulung/ Qualifikation bzw. Fördern setzen.

So einfach ist das nicht, aus einem arbeitslosen Friseur macht keine Jobcenter-Umschulung einen Allgemeinarzt oder Ingenieur oder IT-Experten. Da müssten die Unqualifizierten schon selber und von sich aus tätig werden, mit Studium und allem, und daran hängt es meistens. Und wer sowieso zu einem Beruf kein Talent hat, was will man da schulen. Jemanden der nur aus linken Daumen besteht, machst Du nicht zum Handwerker, einen funktionellen Analphabeten wirst Du kaum ins Büro für Schreibarbeiten setzen.

P.S. gestern erst an einer Anzeigetafel gelesen, zur Zeit sind in Nürnberg mehr als 12.000 offene Stellenanzeigen geschaltet. Da sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein.
 
Selbst, wenn es so wäre: Insta und Portion Control würde sich sicher darauf freuen, einen faulen Arbeitskollegen an ihrer Seite zu haben 🙄 Spätestens nach ein paar Tagen würden sie sich schon wünschen, dass dieser gekündigt wird und lieber staatlich Hilfe bezieht 😀

Nein, man sucht sich einfach ein gutes Unternehmen aus wo die Leute fair bezahlt werden und halbwegs gern zur Arbeit kommen. Mein Arbeitgeber ist nicht das Paradies, aber schon ein sehr guter.

Nun wieder der Haken, man muss ein gutes Studium haben und Engagement im Lebenslauf vorweisen können.

Da beißt sich wieder die Katze in den Schwanz, man muss Leistung bringen. Da ist wohl nix zu machen dass man noch jemanden findet der einem für das rumliegen auf dem Sofa ein paar tausend Euro monatlich überweist. Falls doch, bitte bei mir melden. 🙂
 
Nein, man sucht sich einfach ein gutes Unternehmen aus wo die Leute fair bezahlt werden und halbwegs gern zur Arbeit kommen. Mein Arbeitgeber ist nicht das Paradies, aber schon ein sehr guter.

Nun wieder der Haken, man muss ein gutes Studium haben und Engagement im Lebenslauf vorweisen können.
Gutes Geld und ein gutes Arbeitsumfeld macht aus einem faulen Menschen nicht zwingend einen fleißigen Mitarbeiter 😉 Faule Menschen gibts überall: unter den Arbeitnehmern wie auch unter den Arbeitslosen. Mein Mann hat auch so eine faule Socke als Kollegen. Und ich hatte während meiner Ausbildung auch mal einen. Solche Menschen schaden den Betrieben mehr als sie nutzen. Dann sollen sie lieber zu Hause bleiben.
 
@ kareena

Der Fachkräftemangel ist grundsätzlich kein Mythos. Zumindest ist bei uns privat in den letzten 2 Jahren der Teufel los. Egal ob Handwerker, Anwalt, Gartenbauer - wir werden einfach von allen auf Ewigkeit vertröstet. Überarbeitet, Personal krank, nichtbesetzte Stellen. Unser Gartenbauer hat jetzt 17 Wochen gebraucht um 30 qm Garten instand zu setzen. 4 Mann Betrieb, 7 könnte er gebrauchen. Außer Hilfsarbeiter meldet sich niemand. Und die nützen nichts, da er ja eine Fachkraft benötigt um ein zweites Team zu bilden, das auch mal ohne den Chef auf der Baustelle den ganzen Tag alleine bleiben kann. Die Headhunter Branche boomt wie nie zuvor. Junge ausgelernte werden im Handwerk von Fremdfirmen und Vermittlern abgeworben.
Also ich hatte dies so krass auch nicht gedacht und hatte ja selbst den Mangel auch eher belächelt. Mittlerweile hat sich meine Denke diesbezüglich etwas geändert.

Ich kenne viele Stellenanzeigen, aber kaum jemand wird eingestellt. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Du sprichst von Verwahrlosung. Das sollte natürlich niemandem passieren.
Ein besseres Netz bietet ja dann hoffentlich die Neuregelung rund um Sanktionen. Aber auch hier fehlen einfach Differenzierungen. Wer verwahrlost? Meine Mutter bezieht Rente auf H4 Niveau und davor bezog einige Zeit Hartz IV. Sie verwahrloste deshalb aber nicht. Sie hatte trotzdem einen geregelten Tag, die Wohnung war in Schuss, und wenn sie vom Amt einen Termin bekam, ist sie hingegangen. Und Jobangebote (putzen) hatte sie angenommen und diesen so lange ausgeübt bis die Stelle gestrichen wurde weil die Firma in welcher sie putzte dicht machte oder Firmen aus Kostengründen die Zahl der Reinigungsstunden immer weiter reduzierte. Es kam niemals eine Aussage von ihr:"Den Drecksjob mache ich nicht". Sie hatte 1x eine unzumutbare Stelle abgelehnt weil die Anreise mit den Öffentlichen gar nicht möglich gewesen wäre. Und sie wurde auch nicht sanktioniert. Meine Mutter ist körperlich schmächtig und gesundheitlich aufgrund von Brandverletzungen vor Jahren eingeschränkt. Aber klar, dem 24 jährigen gesunden jungen Mensch kann man natürlich nicht zumuten arbeiten zu gehen... :mad:

Es gibt doch heute kaum vernünftige Arbeit. Meistens sind es befristete Stellen oder Zeitarbeitsfirmen. Heutzutagen reichen die Löhne einfach nicht.

Nochmal zurück: Wer verwahrlost? Kranke Menschen sollten die Grundsicherung beziehen und kein Hartz IV, da sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.

Du unterschätzt den psychischen Druck. Ausgrenzung kann auch krank machen.
 
Ich war nur mal kurz, so um die 6 Wochen vor der Bundeswehr arbeitslos. Das hat mir damals auch das Arbeitsamt so vorgeschlagen. Ich werde demnächst, nach dem Jahr Krankenhaus, natürlich wieder aktiv, obwohl ich ja in Rente bin.
Richtig ist aber das ich eine andere Philosophi habe. Da ich faul bin, wie sonst noch was, muß ich halt meine Brötchen in kurzer Zeit verdienen. Und so um eineinhalb bis 2 Stunden reichen da schon.🙂
 
Es gibt doch heute kaum vernünftige Arbeit. Meistens sind es befristete Stellen oder Zeitarbeitsfirmen. Heutzutagen reichen die Löhne einfach nicht.

Es kommt tatsächlich auch auf den Beruf an.

In einigen Berufen sind sie sehr froh, jemand guten zu finden, so dass sie auf keinen Fall befristen, wenn sie jemanden gefunden haben.

Es läuft auch gelegentlich über Mundpropaganda.

Ich habe meinen Nebenjob gekündigt, weil ich keine Lust mehr darauf habe und wurde schon gefragt, ob ich woanders Lust und Zeit hätte, direkt im Anschluss.

Als ich sagte, dass ich es mir mal anschaue und ausprobiere, waren diejenigen ziemlich glücklich darüber.

Und da wird ganz sicher gar nichts befristet, denn die sind einfach nur froh, dass ihnen jemand, der es kann, Arbeit abnimmt.
 
@ kareena

"Ich kenne viele Stellenanzeigen, aber kaum jemand wird eingestellt. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert."

Verstehe ich jetzt nicht. Rufst du bei den Firmen dann an und fragst wie viele Bewerber sie abgelehnt oder ignoriert haben? 😕
 
Du bist scheinbar nicht hier auf dieser Welt. Oder von was redest du da? Glaubst du, das du allein das Glück mit dem Löffeln gefressen hast? Oder gar in die Wiege gelegt bekommen hast? Du bist auch nichts besseres. Komm du mal von deinem hohen Ross runter.
So gut wie alle , die ich kenne in meinem Berufszweig bekommen leicht einen Job. Die Frage ist nur , ob man mit der Bezahlung einverstanden ist.

Da gab es schon unverschämte Angebote, aber die muss man ja nicht annehmen.

Es gibt nunmal mehr- und weniger gesuchte Berufe.

Das ist eben so.

Das hat nichts mit besser zu tun, sondern nur mit gesuchten Berufen.

Und ich habe eben tatsächlich das Glück einen solchen gelernt zu haben, bin aber auch immer bereit mir neues Wissen anzueignen bzw. mir macht das auch Spaß.
 
Also wenn ich heute in dieser Lage wäre, keine Arbeit zu finden, würde ich mich selbstständig machen, wie ich das seit über 30 Jahren schon bin. Eine gute Idee entwickeln und es läuft, wenn man nicht ganz doof ist. Und ich denke auch, das es in diesem Deutschland noch möglich ist. Und wenn man nichts kann, dann hat man das in Eigenregie zu lernen.
Ich habe mir z.B. das Zuschneiden von Kunstleder und Leder selbst beigebracht, Ich entwickle selbst Muster, ich habe mir - mit vielen Niederschlägen - das Nähen selbst beigebracht, ich habe mir Siebdruck völlig in Eigenregie ( Bücher gelesen ) beigebracht. Ich kaufe mein Material selbst ein, ich verpacke mein Zeug und bringe es auch selbst auf die Post.
Es geht sehr vieles, wenn man es will!
Ich kriege nur immer einen Schock, wenn ich Leute klagen höre, sie wüßten mit 30 nicht was sie machen sollen,,,,,
 
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