Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurdest du als homosexueller Mann noch als geisteskrank eingestuft und hattest keine Rechte. Seit 2017 darfst du heiraten und Kinder adoptieren. Das war lange Zeit undenkbar.
Wobei ich den Vergleich zwischen Transgender und Homosexualität unpassend finde.

Bei Homosexualität geht es um Freiheit. Die Freiheit, dass es jedem Menschen selbst überlassen ist, mit wem er wie soziale Kontakte, insbesondere romantische und sexuelle Beziehungen hat. Homosexualität muss insofern auch nicht "anerkannt" oder medizinisch belegt werden.

Transsexualität ist aber anders. Es zieht nach sich, dass Menschen eine rechtliche Andersstellung fordern und eine andere Wahrnehmung von Anderen wollen. Sprich jemand der z.B. optisch und körperlich männlich ist, fordert als weiblich angesehen und behandelt zu werden, inklusive aller Rechte, zum Beispiel auch dass er keinen Wehrdienst ableisten muss. Er fordert diese Andersstellung auf Kosten der Gesellschaft, sei es dass die Gesellschaft ihm die gewünschte Operation bezahlt oder Sprachregeln ändert.

Homosexualität ist vollkommen natürlich! Es gab in allen Zeiten Homosexualität. Zwar war das immer die absolute Minderheit, aber so what? Eine "geschlechtsangleichende" OP würde ich aber nicht als natürlich bezeichnen.
Ja "natürlich" ist immer so eine Sache. Es gibt auch Menschen, die mit schweren Missbildungen geboren werden, welche man dann operativ korrigiert. Ich finde es sind aber zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, ob jemand ein blaues oder rotes Auto mag (=homosexuell oder heterosexuell ist) oder ob er ein blaues Auto fährt und von der Gesellschaft fordert ihn als rotes Auto wahrzunehmen (=Transsexualität).

Ich glaube, dass viele homosexuelle Menschen mit Transsexuellen sympathisieren weil beide Gruppen eine sehr liberale Gesellschaft wollen, die jegliche Genderbilder akzeptiert. Auch die Feindbilder sind oft ähnlich. Wer Schwule hasst, ist vermutlich auch gegen Transgender. Ich finde aber beides ist grundverschieden, weil den Anspruch anders wahrgenommen zu werden als man ist, transgender Menschen haben, Homosexuelle nicht.
 
zum Beispiel auch dass er keinen Wehrdienst ableisten muss.
Hast du langen Winterschlaf gehalten?
Die Wehrpflicht ist seit … bei uns ausgesetzt.
Und sollte sie je wieder inkraft treten, dann wahrscheinlich nicht nir für Männer.
By the way…das ist auch wieder so ein einseitiges Scheinargument. Denn di gehst dabei nur von Transfrauen aus. Und was ist mit Transmännern?
Ich finde es sind aber zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, ob jemand ein blaues oder rotes Auto mag (=homosexuell oder heterosexuell ist) oder ob er ein blaues Auto fährt und von der Gesellschaft fordert ihn als rotes Auto wahrzunehmen (=Transsexualität).
Und wenn er das blaue Auto umlackiert? Dann fährt/ist er ein rotes Auto und wird auch so wahrgenommen. Selbst wenn der Lack drunter blau ist, und sogar wenn manche verborgenen Teile noch blau sind,
Wer Schwule hasst, ist vermutlich auch gegen Transgender. Ich finde aber beides ist grundverschieden, weil den Anspruch anders wahrgenommen zu werden als man ist, transgender Menschen haben, Homosexuelle nicht.
Und ich finde beides indiskutabel.
Hass gegen Schwule genauso wie Hass gegen Transpersonen.
Ich finde Hass generell daneben!
Du nicht?
 
Dass es Mann und Frau gibt, ist keine Erfindung des Patriarchats, sondern eine Vorgabe der Natur. Das gilt genauso in einem Matriarchat. Denn die Vorgaben der Natur gelten völlig unabhängig von der Gesellschaftsform.

Zur Selbstbestimmung:
Wenn ich sage, dass ich ein Vogel bin, dann kann ich trotzdem nicht fliegen. Wenn ich sage, dass ich ein Auto bin, dann habe ich trotzdem keine vier Räder und kann nicht mit 200 Sachen über die Autobahn brausen. Und wenn ich sage, dass ich 30 Jahre jünger bin, dann behalte ich trotzdem mein echtes Alter. Manche Sachen kann man eben nicht ändern. Damit muss man dann leben. Und das Geschlecht gehört auch dazu. Es ist keine Identität, sondern eine biologische Kategorie, die ab der Zeugung feststeht: XX-Chromosomen sind weiblich; XY-Chromosomen sind männlich. Das bleibt so und lässt sich nicht ändern. Und das ist auch gut so, denn das ist eine bewährte Ordnung der Natur, die sich einordnet in die Ordnung der Polarität, die alles durchzieht.

Die Identitäten sind natürlich vielfältig. Aber sie ersetzen das Geschlecht nicht.

Alle Frauen sind Personen; aber nicht alle Personen sind Frauen.
"Gebärende Person" deutet also an, dass auch Männer Kinder bekommen könnten. Deshalb wird das ja auch gesagt. Und das ist natürlich Unsinn. Männer können keine Kinder gebären. Das können nur Frauen. Und diese Frauen nennt man Mütter.
Gebärende Männer gibt es daher nicht. Es gibt nur gebärende Frauen. Und ob sich diese Frauen für einen Mann halten oder sich so fühlen, ist in diesen Zusammenhang belanglos. Denn für die Fähigkeit, Kinder zu bekommen, zählt nur das, was man ist (nämlich eine Frau) und nicht das, was man fühlt. Der Kern des Genderwahns besteht darin, das zu leugnen und das biologische Geschlecht durch ein gefühltes Geschlecht zu ersetzen. Und genau das stört mich sehr.
 
Hast du langen Winterschlaf gehalten?
Die Wehrpflicht ist seit … bei uns ausgesetzt.
Sprechen wir hier denn nur von Transgender Menschen in Deutschland?

Und wenn er das blaue Auto umlackiert? Dann fährt/ist er ein rotes Auto und wird auch so wahrgenommen. Selbst wenn der Lack drunter blau ist, und sogar wenn manche verborgenen Teile noch blau sind,
...und dennoch ist der Lack drunter blau. Deswegen kann eine Transgender Frau zum Beispiel keine Kinder kriegen.
Bei Homosexuellen Menschen ändert sich nichts und es gibt keinen versteckten Lack drunter. Homosexuelle sind so wie sie sind.

Und ich finde beides indiskutabel.
Hass gegen Schwule genauso wie Hass gegen Transpersonen.
Ich finde Hass generell daneben!
Du nicht?
Natürlich ist Hass indiskutabel. Aber deswegen ist noch immer nicht jeder Vergleich sinnvoll. Homosexualität und Transgender sind für mich sehr unterschiedliche Dinge und es lassen sich keine Rechte gegenseitig ableiten.
Ich bin mir da auch ziemlich sicher, dass einige Homosexuelle das echt nervt, hier immer in einen Topf geworfen zu werden.
 
Bei Homosexualität geht es um Freiheit. Die Freiheit, dass es jedem Menschen selbst überlassen ist, mit wem er wie soziale Kontakte, insbesondere romantische und sexuelle Beziehungen hat. Homosexualität muss insofern auch nicht "anerkannt" oder medizinisch belegt werden.
Und trotzdem wurde Homosexualität auch hier in Deutschland lange Zeit kriminalisiert und die Menschen mussten erst darum kämpfen das sie die selben Rechte haben wie Heterosexuelle. Kommt dir das irgendwie bekannt vor?!

Transsexualität ist aber anders. Es zieht nach sich, dass Menschen eine rechtliche Andersstellung fordern und eine andere Wahrnehmung von Anderen wollen.
Ist das falsch? Sollte sich der Trasidente Mensch lieber suizidieren (was viele wegen der Diskriminierung tun) oder lieber lernen seine Gefühle zu unterdrücken und ein ungklückliches Leben führen?

sprich jemand der z.B. optisch und körperlich männlich ist, fordert als weiblich angesehen und behandelt zu werden, inklusive aller Rechte, zum Beispiel auch dass er keinen Wehrdienst ableisten muss.
Wie wird denn jemand weiblich behandelt? Gibt es da unterschiede zwischen Mann und Frau oder ist das eher dein Klischeedenken?
Der Wehrdienst wurde übrigens pausiert.

Er fordert diese Andersstellung auf Kosten der Gesellschaft, sei es dass die Gesellschaft ihm die gewünschte Operation bezahlt oder Sprachregeln ändert.
Da du hier von einer Transfrau ausgehst ist das richtige Pronomen sie. Sprich "sie fordert" und nicht "er fordert". Misgendering ist wirklich nicht schön uns sehr diskriminierend, aber wenn du möchtest kann ich dich auch gerne mit dem Pronomen sie ansprechen?

Homosexualität ist vollkommen natürlich! Es gab in allen Zeiten Homosexualität.
Transexualität ist auch vollkommen natürlich und sie gab es auch schon zu allen Zeiten nur haben wir jetzt die Möglichkeit diese Leiden zu lindern.

Eine "geschlechtsangleichende" OP würde ich aber nicht als natürlich bezeichnen.
Eine OP ist so oder so nicht natürlich, wäre es natürlich das jemand in meinen Innerein rumwühlt dann hätte ich keine Haut die meine Organe schützt. Sollen wir jetzt im Namen der Natürlichkeit alle invasieven medizinischen Eingriffe sein lassen oder worauf willst du hinaus?

Ja "natürlich" ist immer so eine Sache. Es gibt auch Menschen, die mit schweren Missbildungen geboren werden, welche man dann operativ korrigiert. Ich finde es sind aber zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, ob jemand ein blaues oder rotes Auto mag (=homosexuell oder heterosexuell ist) oder ob er ein blaues Auto fährt und von der Gesellschaft fordert ihn als rotes Auto wahrzunehmen (=Transsexualität).
Der Unterschied ist das man diese "Missbildung" nicht sehen kann wie es mit allen psychischen Leiden so ist. Trotzdem gibt es unzählige Menschen die sich wegen diesen "Missbildungen" umbringen.
So wie ein Depressiever Patient ein Recht auf eine vernünftige Behandlung hat, hat dies eine Transperson genau so.

Ich glaube, dass viele homosexuelle Menschen mit Transsexuellen sympathisieren weil beide Gruppen eine sehr liberale Gesellschaft wollen, die jegliche Genderbilder akzeptiert. Auch die Feindbilder sind oft ähnlich. Wer Schwule hasst, ist vermutlich auch gegen Transgender. Ich finde aber beides ist grundverschieden, weil den Anspruch anders wahrgenommen zu werden als man ist, transgender Menschen haben, Homosexuelle nicht.
Ganz nach dem Motto teile und hersche?
 
Ich bin nicht transphob und war es auch nie. Das ist nur ein Totschlagargument derer, die dem Genderwahn verfallen sind.

Ob das Trans-Sein nun eine Krankheit ist oder nicht, ist eine reine Definitionsfrage. Und damit uninteressant.
Es ist auf jeden Fall ein Konflikt des Selbstbildes mit dem eigenen Körper und somit ein Identitätsproblem. Und das kann man ja unterschiedlich lösen:
Man kann das Selbstbild an den Körper anpassen, oder den Körper an das Selbstbild; oder man kann auch beides etwas verändern und sich in der Mitte treffen. Das wäre sicherlich am Besten.

Sollte es jemals gelingen, einem Mann eine Gebärmutter zu implantieren und er dann ein Kind zur Welt bringen, dann bleibt das eine seltene Ausnahme. Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Daher bleibt es dabei, dass es Mütter gibt und keine gebärenden Personen. Denn der Hund wedelt mit dem Schwanz; und nicht der Schwanz mit dem Hund.

Jeder soll das sein, was er ist; es jedoch nicht den anderen aufzwingen.
Und ich habe auch kein rückständiges Weltbild, sondern ich bin in Wirklichkeit sogar sehr progressiv. Allerdings unter Wahrung des Schönen und Guten aus der Vergangenheit, auf Basis der Realität und auf liberaler Grundlage.
Daher bin ich konservativ-progressiv-liberal.
 
Als Geschlechtseintrag würde ich nur Mann und Frau zulassen. Denn das hat die Natur so vorgesehen.
Die Natur hat auch nicht vorgesehen, dass du in nem…keine Ahnung mehr was deine Traumkarre nochmal war^^..,auf jeden Fall hat die Natur auch nicht vorgesehen, dass du in Irgendetwas mit 300 Sachen durch die Landschaft bretterst.

Ich bin nicht transphob und war es auch nie. Das ist nur ein Totschlagargument derer, die dem Genderwahn verfallen sind.
Der Begriff „Genderwahn“ ist ein rechter Kampfbegriff.
Wenn du ihn verwendest darfst du dich nicht wundern, dass du so einsortiert wirst!
 
Bei Homosexualität geht es um Freiheit. Die Freiheit, dass es jedem Menschen selbst überlassen ist, mit wem er wie soziale Kontakte, insbesondere romantische und sexuelle Beziehungen hat. Homosexualität muss insofern auch nicht "anerkannt" oder medizinisch belegt werden.
Das sehe ich anders. Es geht für mich nicht um die Freiheit, soziale Kontakte nach Belieben leben zu können. Es geht um so viel mehr.

Transsexualität ist aber anders. Es zieht nach sich, dass Menschen eine rechtliche Andersstellung fordern und eine andere Wahrnehmung von Anderen wollen.
Genau darum geht es für mich auch bei der Homosexualität.

Ich möchte als Mensch wahrgenommen werden, der eine gleichgeschlechtliche Beziehung hat, ohne dass ich es erklären muss, ohne dass ich mich rechtfertigen muss. Vor allem aber fordere ich rechtliche Gleichstellung.

Sprich jemand der z.B. optisch und körperlich männlich ist, fordert als weiblich angesehen und behandelt zu werden,
Nun fällt es dem homophoben Teil der Bevölkerung aber nicht sonderlich schwer, bei einer homosexuellen Beziehung danach zu fragen, wer denn nun die Rolle der Frau bzw. des Mannes einnimmt. Homosexuelle Männer müssen sich sagen lassen, dass sie eine starke feminine Seiten haben. Da ist es nicht so schwer die körperlichen Voraussetzungen zu übersehen und nach dem eigenen Rollenklischees zu entscheiden.-

inklusive aller Rechte, zum Beispiel auch dass er keinen Wehrdienst ableisten muss.
Wir sprechen doch hier von einem Menschen, der einen extrem großen Leidensdruck hat und oft mit seinem Leben so wenig klar kommt, dass er Suizidneigungen hat. Und Dich kümmert, dass SIE dann keinen Wehrdienst mehr machen muss?

Wie Hempels schon sagte, erstens gibt es den nicht mehr, zweitens dienen doch nicht erst seit gestern Frauen bei der Bundeswehr und drittens, sollte die Wehrpflicht wieder eingeführt werden, warum dann nicht genauso für Frauen?

Er fordert diese Andersstellung auf Kosten der Gesellschaft, sei es dass die Gesellschaft ihm die gewünschte Operation bezahlt oder Sprachregeln ändert.
Was ist das für eine Gesellschaft, die billigend einen Suizid in Kauf nimmt, nur weil sie Probleme mit den Pronomen hat?

Und was die Kosten der OP betrifft. Ich habe das schon mal geschrieben, aber offensichtlich muss man in diesem Forum alles x-mal schreiben, die Krankenkassen sind eine Versicherungsleistung. Transmenschen sind vor und nach einer OP durchaus in der Lage zu arbeiten und damit ihren Anteil in diese Kasse einzuzahlen.

Bist du so auch drauf, wenn es zum Beispiel um Autoversicherungen geht? Bei einem Tempolimit würde es weniger Unfälle geben und damit würden die Beiträge senken. Kämpfst Du dafür auch?

Homosexualität ist vollkommen natürlich! Es gab in allen Zeiten Homosexualität. Zwar war das immer die absolute Minderheit, aber so what? Eine "geschlechtsangleichende" OP würde ich aber nicht als natürlich bezeichnen.
Und was heißt das jetzt?

Weder ist mir klar, was man davon hat, es als natürlich oder unnatürlich zu bezeichnen, noch ist mir klar, warum Du hier das Hoheitsrecht der Definition für Dich in Anspruch nimmst.

Abgesehen davon, und das wurde hier schon so oft geschrieben, die strikte Aufteilung in zwei Geschlechter ist ein künstliches Konstrukt. Wenn man sich in der Welt und in der Geschichte umschaut, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, sieht man sehr deutlich, dass Geschlechtereinteilung eine gesellschaftliche Übereinkunft ist und keine "natürliche Sache".

Und jeden Scherz, es gibt wenigstens drei Geschlechter. Man kann nicht einfach einem Zwitter seine Identität absprechen und zum Mann umoperieren, nur weil wir in einer männlich geprägten Gesellschaft leben. Auch damit verletzt man massiv das Selbstbestimmungsrecht.

Wir reden nicht über natürlich oder unnatürlich, sondern über Fragen der Moral und Ethik.

Ja "natürlich" ist immer so eine Sache. Es gibt auch Menschen, die mit schweren Missbildungen geboren werden, welche man dann operativ korrigiert.
Man operiert aber doch nicht, damit sie natürlich werden.

Ich finde es sind aber zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, ob jemand ein blaues oder rotes Auto mag (=homosexuell oder heterosexuell ist) oder ob er ein blaues Auto fährt und von der Gesellschaft fordert ihn als rotes Auto wahrzunehmen (=Transsexualität).
Was hat ein blaues oder rotes Auto mit Transidentität und Homosexualität zu tun?

Hier geht es um Menschenrechte.

Natürlich hast auch Du ein Menschenrecht auf Deine Meinung, Deine Sicht auf die Welt und auf Deine Gewohnheiten. Aber es ist nun mal leider so, dass dort, wo die Rechte anderer verletzt werden, eine Grenze ist. Und wenn wir Dein Recht auf Deine Weltsicht abwägen müssen gegen das Recht eines transindenten Menschen ein lebenswertes Leben zu haben, glücklich zu sein, psychisch gesund zu werden, dann sorry, bist Du derjenige, der ein Stück zurückstecken muss. So ist das im Leben, jeder muss irgendwo ein Stück Rechte abgeben udn Pflichten übernehmen.

Du bist immer groß darin, von Deinen Rechten zu reden und was man Dir alles an Freiheiten nimmt. Aber es geht nicht nur immer um Dich.

Ich glaube, dass viele homosexuelle Menschen mit Transsexuellen sympathisieren weil beide Gruppen eine sehr liberale Gesellschaft wollen, die jegliche Genderbilder akzeptiert. Auch die Feindbilder sind oft ähnlich. Wer Schwule hasst, ist vermutlich auch gegen Transgender. Ich finde aber beides ist grundverschieden, weil den Anspruch anders wahrgenommen zu werden als man ist, transgender Menschen haben, Homosexuelle nicht.
Was versuchst Du mit einer solchen Art der Argumentation zu erreichen? Die beiden Gruppen gegeneinander auszuspielen?

Mir ist es egal, ob man das eine mit dem anderen vergleichen kann. Ich setze mich nicht für die Rechte von Menschen ein, weil ich homosexuell bin und eine liberale Gesellschaft will. Ich setze mich für die Rechte von Menschen ein, weil es das Richtige ist. Weil wir nur in einer solidarischen Gemeinschaft firedlich miteinander leben können.
 
Ich bin nicht transphob und war es auch nie. Das ist nur ein Totschlagargument derer, die dem Genderwahn verfallen sind.
Was ist denn der Unterschied zwischen jemanden "transphob" nennen und jemanden zu unterstelals "dem Genderwahn verfallen" zu nennen?

Was soll das überhaupt sein "Genderwahn"? Es werden Übereinkünfte hinterfragt, weil man feststellen musste, dass Menschen in ihrer Identität nicht wahrgenommen werden, sie damit diskriminiert werden und ihnen ihr Selbstbestimmungsrecht genommen wird.

Es wird natürlich immer die Menschen geben, die starr im Denken sind und die von ihrem Standpunkt nicht abweichen können oder wollen. Was ist so schwer daran, sich in den anderen zu versetzen?

Man könnte auch mal damit anfangen zu überlegen, warum Menschen einen als transphob bezeichnen. Das einfach auf einen Genderwahn zu schieben, ist zu einfach. Warum denken Menschen, dass du Transfeindlich bist? Was nehmen sie als Feindlichkeit wahr?

Wenn Winternacht Dich transphob nennt, unterstellt sie Dir ihrem Lebensentwurf gegenüber eine Feindlichkeit. Eine Abneigung und dahinter versteckt sich auch eine Voreingenommenheit. Vielleicht ist es genau das, was sie wahrnimmt. Du könntest darüber mit ihr ins Gespräch kommen und sie einfach fragen, was sie so denken lässt.

Oder ziehst Du den einfachen Weg des "ich bin nicht x, aber du bist y" vor?

Ob das Trans-Sein nun eine Krankheit ist oder nicht, ist eine reine Definitionsfrage. Und damit uninteressant.
Richtig.

Es ist auf jeden Fall ein Konflikt des Selbstbildes mit dem eigenen Körper und somit ein Identitätsproblem. Und das kann man ja unterschiedlich lösen:
Man kann das Selbstbild an den Körper anpassen, oder den Körper an das Selbstbild; oder man kann auch beides etwas verändern und sich in der Mitte treffen. Das wäre sicherlich am Besten.
Du entscheidest aber nicht, was das Beste ist. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Du bedankst Dich doch auch, wenn jemand für Dich entscheidet, was für Dich das Beste ist. Also warum probierst Du es dann bei anderen?

Sollte es jemals gelingen, einem Mann eine Gebärmutter zu implantieren und er dann ein Kind zur Welt bringen, dann bleibt das eine seltene Ausnahme. Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Daher bleibt es dabei, dass es Mütter gibt und keine gebärenden Personen. Denn der Hund wedelt mit dem Schwanz; und nicht der Schwanz mit dem Hund.
Ich denke, dieses Forum ist doch der ideale Ort, um zu verstehen, dass solche Begriffe wie Mutter oder gebärende Person lediglich Definitionen sind. So oft, wie hier das Wort Erzeuger*in fällt. Und bei deiner Aussage frage ich mich, ist eine Frau, die ein Kind adoptiert hat, keine Mutter? Weil du gebärende Person mit Mutter gleich setzt.

Es ist also Blödsinn, sich über solche Dinge zu unterhalten. Dich ärgert es, wenn man von gebärenden Personen spricht, andere - unter anderem ich - denken sich, was bitte ist eine gebärende Person anderes als eine Mutter?

Und ja, da gibt es diese Frauen, die gleichen ihr Geschlecht ihrem Gefühl an und werden zum Mann, aber die Fähigkeit, ein Kind zu bekommen, wollen sie nicht aufgeben und dann bekommt eben ein Mann ein Kind. Was ist denn da die große Sache? Das geht mich doch gar nichts an. Was mich was angeht, ist ob das Kind genug Liebe und ein Haustier bekommt. Jedes Kind braucht ein Haustier, am besten eine Katze.

Jeder soll das sein, was er ist; es jedoch nicht den anderen aufzwingen.
Niemand zwingt Dich, Dein Geschlecht an irgendwas anzugleichen.

Und ich habe auch kein rückständiges Weltbild, sondern ich bin in Wirklichkeit sogar sehr progressiv.
Wo bist du denn progressiv? Was die Entwicklung von Geschlechtern angeht, verpasst Du gerade die Entwicklung.

Allerdings unter Wahrung des Schönen und Guten aus der Vergangenheit, auf Basis der Realität und auf liberaler Grundlage.
Daher bin ich konservativ-progressiv-liberal.
Wow.

Unter Wahrung des Schönen und Guten. Damit stellst Du Dich und Deine Ansichten über andere Menschen. Du verletzt ihre Würde und ihre Rechte.

Daran ist nichts konservativ-progressiv-liberal. Das ist einfach nur überheblich, anmaßend. Du bist nicht das Maß aller Dinge, Du bist nicht die Person, die bestimmt, was die Realität ist oder die von vielen hier so geschätzte "Wahrheit".

Du verletzt damit die Rechte anderer.

Unser Grundgesetz sagt:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Deine Worte verletzen die Würde von Menschen!

Die ersten drei Artikeln der Menschenrechte besagen.

Artikel 1 - Freiheit & Gleichheit.
Artikel 2 - Keine Diskriminierung.
Artikel 3 - Leben und Freiheit.


Gleichheit: Jeder Transmensch hat das gleiche Recht wie Du zu entscheiden, was schön und gut ist. du stehst nicht über ihm.

Diskriminierung: Jeder Transmensch hat das Recht, sich weder vor Dir noch vor anderen rechtfertigen zu müssen und aufgrund seiner Identität benachteiligt zu werden.

Leben: Jeder Transmensch hat ein Recht auf ein erfülltes, gesundes Leben.

Und es ist unsere Pflicht als Gesellschaft, genau das zu gewährleisten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben