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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Dafür wird aber verdammt oft und laut protestiert: Über eine Sache, die kaum jemanden wirklich betrifft oder ihn etwas angeht: Schon auch komisch, oder?

Komisch finde ich eher, dass wir diesen Punkt schon hatten vor einem Monat!
Damals schrieb ich Dir: "Es gibt ja auch kaum direkt Betroffene, weil Transgender eine winzige Minderheit sind - die aber durch Politik und Medien so aufgeblasen werden, dass manch einer anfängt zu meinen, alles und jeder wäre heute Transgender. Beschwer Dich also bei Politik und Medien, wenn Dir der Hype um dieses Thema nicht gefällt." https://www.hilferuf.de/thema/transgender-mittlerweile-eine-mode-erscheinung.274713/post-4126404
 
Ab 18 ist man erwachsen. Natürlich ist man daher mit 33 erwachsen. Ich habe zu diesem Eliot gar nichts geschrieben, sondern zu dem Artikel auf queer.de, in dem behauptet wurde, dass das Geschlecht nach der Geburt zugewiesen wird. Also von Menschen bestimmt wird. Und das stimmt offensichtlich nicht. Es wird bei der Zeugung durch Gene bestimmt. Das Geschlecht ist biologisch bestimmt und wird nicht von Menschen bestimmt.
Es wird ein Gegengewicht zu den paar Leuten, die ihre Transop bereuen, geteilt und du störst dich am Wording?
 
Mich wundert diese Diskussion in aller erster Linie.

Wie ein anderer Mensch sich und sein Geschlecht empfindet und welche Schritte er oder sie ergreift, um mit diesem Empfinden bestmöglich leben zu können, das ist mir zuallerst mal eins: egal. Es geht mich gar nichts an.

Menschen sollten das Recht haben, glücklich zu sein mit sich und ihrem Körper. Andere Menschen sollten ihnen dieses Glück gönnen. Dann wird alles auf einmal ganz einfach.

(...) Weder wird wegen dem, was ihr ja richtigerweise eine klitzekleine Minderheit nennt, unser Krankenkassensystem wegen geschlechtsangleichender Operationen zusammenbrechen noch werden eure Kinder, falls sich diese in ihrem Körper wohlfühlen, zu entsprechenden Operatione überredet. Ihr (...) ihr redet anderen in deren Leben und behauptet noch frech, es sei andersrum.

Ich z.B. bin ein Mann, fühle mich wie einer, sehe wie einer aus und liebe Frauen. Das darf ich. Niemand wirft es mir vor. Aber daraus leite ich eben nicht ab, dass ich der Normalfall bin, dass alle sein müssen wir ich. Ich leite daraus ab, dass ich dieselbe Akzeptanz auch für alle anderen aufzubringen habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
dass das Geschlecht nicht bei der Geburt zugewiesen wird. Uns stattdessen bei der Zeugung durch Gene bestimmt wird.
Und woher weißt Du dann, dass Du ein Mann bist? Hast du eine Genanalyse machen lassen? Vielleicht bist Du auch eine "seltene Mischform" und weißt es gar nicht?

Ich stelle mal die These auf, dass gerade vermeindilche Männer, die insgeheim ahnen, dass sie eine "seltene Mischform" sind, ganz besonders stark ihr vermeindliches Geschlecht verteidigen müssen. Vielleicht sollten wir zukünftig Beweise verlangen, dass die Gene "rein" sind? Da kann ja jeder kommen und sagen, "es" wäre ein Mann.

Merkst Du nicht, dass Deine Argumentation nicht funktioniert? Würden wir die Biologie zur Grundlage nehmen, müsste das auch einwandfrei bei jedem Menschen nachweisbar sein. War es nie und ist es auch jetzt nicht. Dass aus XY ein männliches Wesen wird, ist der Stand der aktuellen Wissenschaft, aber damit eben genau nicht in Stein gemeiselt.

Du denkst, Du bist ein Mann, weil Deine äußere Erscheinungsform unserem Verständnis von Mann entspricht. Der Rückschluss, dass Deine Gene deshalb XY sein müssen, ist wahrscheinlich, aber nicht bewiesen.
 
Schluss mit dem Grundgesetz? Denn dort wird die Meinungsfreiheit garantiert, unabhängig davon, ob sich irgendwelche Minderheiten davon diskriminiert fühlen.
Freiheit kann sich nur dort entwickeln, wo sie Hand in Hand mit Verantwortung existiert. Eben diese Verantwortung fordert das Grundgesetz auch ein. Meinungsfreiheit ist unter anderem gegenüber der Würde des Menschen ein nachgeordnetes Recht.

Also nicht Schluss mit Grundgesetz, sondern im Gegenteil: Mehr Aufklärung über nicht nur Rechte sondern vor allem PFLICHTEN.

Wenn Minderheiten sich diskriminiert "fühlen", garantiert ihnen das Grundgesetz das Recht, dass dieses Gefühl auf den Prüfstand gestellt wird. Es gibt klare Richtlinien dafür, was Diskriminierung ist. Es geht auch nicht immer um Diskriminierung. Im Fall von Transmenschen reden wir auch über die Würde des Menschen. Über das Selbstbestimmungsrecht.

Alles Rechte, die Du für Dich ganz selbstverständlich in Anspruch nimmst. Es steht aber an keiner Stelle im Grundgesetz, dass die nur für Dich gelten. Oder kennst Du eine solche Stelle?
 
Ein wunderbarer Artikel.


„.., Vielmehr ist diese unsägliche Debatte Symptom eines radikalen Diskurses, in dem sich Antigenderismus, Transphobie, Geschlechtskonservatismus und der Mainstream wunderbar die Hände reichen. An der Wucht der Aufmerksamkeit lässt sich ablesen, wie verbreitet Ressentiments gegen trans* Personen sind und wie einfach – ein wenig Wissenschaftssimulation, ein Zensurvorwurf – sich eine breite Öffentlichkeit dafür mobilisieren lässt.

Das ist der zweite wichtige Punkt: Die Debatte über »nur zwei Geschlechter« ist einer Diskussion vorgeschoben, die im Kern die Existenzberechtigung von trans* Personen und nichtbinären Menschen verhandelt – also Menschen, die im biologisch-absoluten Zweigeschlechtersystem nicht repräsentiert und diskriminiert werden.

Diese »Diskussion« ist menschenverachtend: Es gibt keine Transdebatte. Niemand kann trans* Personen das Recht auf Existenz absprechen – nicht im Namen von Biologie, Feminismus oder Meinungsfreiheit.

Das ist aber genau der Stand der deutschen Diskussion, wie die vergangenen Wochen sichtbar machten: Ein Teil unserer Gesellschaft will über die Lebensentscheidungen von Menschen nach einem rigiden biologischen Modell urteilen, und er möchte diese Doktrin ohne Kritik und medial unterstützt aussprechen dürfen. Trans* Personen müssen wieder und wieder ihre Existenz erklären und belegen, vor einem Publikum, das ihnen mit Biologie, Feminismus oder »wissenschaftlichen Standards« das Gegenteil erklärt: Es könne oder dürfe sie nicht geben.“
 
Wenn Minderheiten sich diskriminiert "fühlen", garantiert ihnen das Grundgesetz das Recht, dass dieses Gefühl auf den Prüfstand gestellt wird. Es gibt klare Richtlinien dafür, was Diskriminierung ist.

Eben - und diese gelten für alle, weshalb Sonderrechte für Transgender unnötig sind.

Es geht auch nicht immer um Diskriminierung. Im Fall von Transmenschen reden wir auch über die Würde des Menschen. Über das Selbstbestimmungsrecht.

Ja, Herr Mayer kann sich selbstbestimmt als Frau definieren, er kann aber nicht erwarten, dass der Rest der Gesellschaft das genauso sieht.

Alles Rechte, die Du für Dich ganz selbstverständlich in Anspruch nimmst. Es steht aber an keiner Stelle im Grundgesetz, dass die nur für Dich gelten. Oder kennst Du eine solche Stelle?

Zeig Du mir erst mal die Stelle, wo ich geschrieben hätte, das GG würde nur für mich gelten.
 
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