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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Ich finde nur, dass Kinder bzw Jugendliche die sich anders fühlen (mir fällt nichts ein um es besser beschreiben) besonders geschützt und beobachtet werden sollten, also von einem speziell ausgebildeten Psychologen.
Was bereits der Fall ist. Oder hast Du andere Informationen?


Denn ich finde ein großes Problem ist, dass viele damit eben ganz alleine klar kommen müssen. Und das ist irgendwie traurig und schade.
Sicher gibt es Kinder und Jugendliche, die allein damit klar kommen müssen. Weil sie den Ansprüchen der Eltern nicht gerecht werden, weil die Eltern menschenverachtende Ansichten haben. Umso mehr sollten wir darauf achten, keine falschen Informationen in die Welt zu setzen und Vorurteile nicht weiter unterstützen. DAS ist die Solidarität, die Menschen brauchen.

Aber das wäre mal eine gute Frage an @beihempelsuntermsofa
Hast Du das Einblick? Werden viele der Kinder und Jugendliche von den Eltern auf ihrem Weg begleitet? Wie sieht es später bei Erwachsenen aus? Werden die von der Familie begleitet?

Gibt es Selbsthilfegruppen für die Eltern/Angehörigen oder sogar psychologische Begleitung? Zahlt die Kasse eine Therapie für Eltern?

Wie laufen solche Aufklärungsgespräche eigentlich ab? Wird mit den Kindern und Jugendlichen gesprochen oder eher mit den Eltern?

Gibt es spezielle Psychologen oder kann man zu jedem Therapeuten gehen?
 
Ist die Frage, wie viele Geschlechter es biologisch gibt, wirklich von Bedeutung?

In der praktischen Anwendung schon. Würdest Du es begrüßen wenn ein Mann, der gedanklich eine Frau ist, in ein Frauenhaus lassen? Oder eine Frauensauna? Er ist ja laut seinem Empfinden eine Frau!

Wenn ich behaupte mein Geschlecht ist weiblich, obwohl ich laut Ausweis ein Mann bin? Oder ich sage dass es nicht eindeutig zuordenbar ist und ich somit in die Frauensauna kann obwohl ich eigentlich ein Mann bin?

Oder beim Sport, ich kenne Herren- und Frauenmannschaften, wie soll das laufen?
 
Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass 1% davon das gut finden.
Gehen wir davon aus, dass du recht hast.
Wo ist der Aufschrei? Ich red von den Müttern, nicht von Stellvertretern.

Bist nicht eher du, der das doof von der Tagesschau fand? Und wenn ja, wieso? Also wieso wirklich? Lass dir nicht von deinen Emotionen vorreden, du hättest mit sovielen Müttern gesprochen, die sich aufrichtig verletzt gefühlt haben, weil die Tagesschau von gebärenden Personen spricht.

Davon ab, was hat das denn mit der Person zu tun, die ihre OP bereut?

In der praktischen Anwendung schon. Würdest Du es begrüßen wenn ein Mann, der gedanklich eine Frau ist, in ein Frauenhaus lassen? Oder eine Frauensauna? Er ist ja laut seinem Empfinden eine Frau!

Wenn ich behaupte mein Geschlecht ist weiblich, obwohl ich laut Ausweis ein Mann bin? Oder ich sage dass es nicht eindeutig zuordenbar ist und ich somit in die Frauensauna kann obwohl ich eigentlich ein Mann bin?

Oder beim Sport, ich kenne Herren- und Frauenmannschaften, wie soll das laufen?

Ich sehe aber nicht, wie das mit der Person zusammen hängt, die die OP bereut.

Eine Frau, die sich zu einem Mann umoperieren hat lassen, möchtest du die denn im Frauenhaus sehen? Folgefrage: Ändert sich diese Meinung, wenn sie ihre OP bereut?
 
Die Bezeichnung "gebärende Person" ist eine Beleidigung für alle Mütter.
Äh…Nein!
Ich BIN eine Mutter und fühle mich durch den Begriff „gebärende Person“ in keinster Weise beleidigt.
Das war ich doch. Eine gebärende Person.
Ob mönnlich oder weiblich ist mir total wurscht.
Werden viele der Kinder und Jugendliche von den Eltern auf ihrem Weg begleitet? Wie sieht es später bei Erwachsenen aus? Werden die von der Familie begleitet?
Ich kenne zumindest mittlerweile durch ein spezielles Forum viele, viele Eltern, die ihre Kinder auf diesem Weg begleiten,
Oft schon von frühester Kindheit an.
Manchmal stellen sich Väter quer, manchmal Grosseltern. Das ist dann ganz schlimm für die Kinder wenn die sich weigern, das gewünschte Pronomen oder den neuen Namen zu verwenden oder Aussehen und Kleidung etc. zu akzeptieren,
Erwachsene werden meines Wissens (hab ne Zeitlang im FtM Forum mitgelesen) leider eher nicht von der Familie begleitet/unterstützt. Da besteht oft kein Kontakt mehr oder die Beziehung ist sehr destruktiv. Es hat ja einen Grund, dass diese Menschen sich erst im Erwachsenenalter outen und Schritte zur Angleichung unternehmen. Die meisten wissen ja spätestens seit der Pubertät dass ihr Körper nicht zu ihrem Empfinden passt. Aber sie haben dann vielfach die Erfahrung gemacht oder wissen intuitiv dass die Eltern „sowas“ niemals akzeptieren oder gar unterstützen würden.

Gibt es Selbsthilfegruppen für die Eltern/Angehörigen oder sogar psychologische Begleitung? Zahlt die Kasse eine Therapie für Eltern?

Wie laufen solche Aufklärungsgespräche eigentlich ab? Wird mit den Kindern und Jugendlichen gesprochen oder eher mit den Eltern?

Gibt es spezielle Psychologen oder kann man zu jedem Therapeuten gehen?
Es gibt auf jeden Fall regelmässige regionale und überregionale Treffen von Trans*Kindern mit ihren Eltern.
Mein Sohn war aber nie an sowas interessiert und deshalb hatte sich das für mich auch erledigt.

Ein Therapeut der keine Erfahrung auf dem Gebiet Trans* hat wird einen ablehnen. Gottseidank gibt es immer mehr Psychologen/Psychiater mit Trans*erfahrung und regionale Qualitätszentren online wo man alles über Trans* erfährt, auch aktuelles, und auch die jeweiligen Ärzte und sonstigen Fachkräfte in der Region die einem weiterhelfen.

Der Kinderpsych spricht in den ersten Gesprächen mit Kind und begleitendem Elternteil, will auch beide Eltern kennenlernen.
Erst wurden allgemeine Tests gemacht um das Kind einschätzen zu können.
Nach einer Weile gehören die Termine dem Kind, es soll ja auch Dinge ansprechen können die ihm vielleicht im Beisein der Eltern schwerfallen. Zwischendurch gibt es Termine mit den Eltern um z.B. das weitere Vorgehen abzusprechen oder auch mal einen Termin nur für die Eltern, wenn Gesprächsbedarf besteht.

Um Hormone oder Op‘s bewilligt zu bekommen muss man engmaschige Psychologische Betreuung nachweisen.
Und 2 unabhängige psychiatrische Gutachten.
 
Sie sollen doch selber entscheiden können. Es geht doch nur um das Mindestalter dafür. Man spricht doch nicht umsonst von jugendlichem Leichtsinn. Und deshalb ist sicherlich ein Mindestalter von 25 Jahren für geschlechtsangleichende Operationen ideal. Denn dann ist die Adoleszenz beendet und man ist ein herangereifter junger Erwachsener.
Du denkst also, sie sind reif genug, um zu wählen, zu arbeiten, Verträge abzuschliessen, Autofahren zu dürfen und vieles, vieles mehr, aber sie sind zu unreif, um ihr eigenes Empfinden und Erleben beurteilen zu können?
 
Gehen wir davon aus, dass du recht hast.
Wo ist der Aufschrei? Ich red von den Müttern, nicht von Stellvertretern.
Vielleicht haben sie es nicht genau gelesen. Oder es nicht auf sich selbst bezogen. Oder sie nehmen Tagesschau Online nicht ernst, weil sie genau wissen, was man dort für einen Unsinn verzapft. Das kann alles sein. Es wurde ja auch nach einem Online-Aufschrei wieder geändert.
Bist nicht eher du, der das doof von der Tagesschau fand?
Bestimmt nicht nur ich. Denn es gab ja richtig Ärger dafür.
Und wenn ja, wieso?
Das habe ich doch schon geschrieben.
Ja wieso wirklich? - Das scheinst Du ja besser zu wissen als ich selbst. Dann schreib es mal.
 
Ich frage mich bei dieser Art der Argumentation warum es für Frauen schlimm ist wenn ein Transmann in ihre Umkleide kommt aber für Männer soll es nicht schlimm sein wenn ein Transmann in ihre Umkleide kommt?
Also um einmal klar zu stellen was ich meine, es geht hier gerade um Transpersonen welche sich nur auf dem Papier mit dem Gleichstellungsgesetz das Geschlecht haben ändern lassen.
Sprich der Transmann ist noch weiblich gelesen und die Transfrau ist noch männlich gelesen.
Da stellt sich mir, wie gesagt, die Frage warum das für Männer nicht genau so schlimm sein sollte wenn ein weiblich gelesener Transmann in ihre Umkleide kommt?
Worauf ich hinaus will, ist, das hier ganz offensichtlich mit einem Steorotyp von einem Mann der seine Triebe nicht unter Kontrolle hat, argumentiert wird.
Das ist ja nicht nur beleidigend und pauschalisierend dem Mann gegenüber, es verharmlost auch den Umstand das auch Frauen zu so etwas fähig sind. Auch Frauen bzw. solche die auf dem Papier dann vorgeben ein Mann zu sein um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen können übergiffig sein.

Ein weiterer Punkt den ich in dieser Argumentation dann auch vermisse ist das Männer sich genauso wie Frauen belästigt fühlen können, auch hier wird wieder von einem Stereotyp ausgegangen von einem Mann der natürlich rein gar nichts dagegen hätte wenn eine Frau in der Umkleide wäre...

In dieser Argumatation wird einfach nur sehr viel mit Vorurteilen, Rollenklischees und Stereotypen gearbeitet, sehr schade finde ich das.
Und ja wie du auch schreibst, es sind verschwindet geringe Fallzahlen bis hin zu gar nicht existenten, also warum wird darüber überhaupt so viel gesprochen? Meine Vermutung ist das dies einfach nur Transphobe Meinungmache und Hetze gegen Transpersonen ist.
 
Ich finde es schade, daß es hier jetzt auch nach über 30 Seiten immer noch nicht zu einer Annäherung beider Lager gekommen ist. Obwohl ich durchaus finde, daß man von weiter weg betrachtet, gemeinsame Nenner finden könnte.


Es geht hier nicht um die Hormone an sich, sondern um deren Konzentration, ihrem Wechselspiel untereinander und der damit verbundenen Wirkung im Organismus. Auch bioidentische Hormontherapien bei Frauen in den Wechseljahren haben Nebenwirkungen. Der Satz "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung!" ist sehr richtig.
Klar. Ist auch ne Lösung. Die Anerkennung so lang wie möglich rauszögern im der Hoffnung, dass bis dahin nicht mehr viele übrigbleiben weil sie sich bis dahin umgebracht haben?
Ich finde solche überspitzten Darstellungen nicht förderlich für die Diskussionskultur. Niemand hier hat die Hoffnung, daß sich jemand das Leben nimmt. Im Gegenteil: Uns allen hier geht es doch darum: Was brauchen (insbesondere junge) Menschen, damit sie die richtigen Entscheidungen für sich und ihr Leben treffen können?

Wir alle hier haben Verständnis dafür, daß es eine sehr große Belastung für Transsexuelle ist, in ihrem Körper zu leben. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich selbst Zeit zu lassen, und ins Gespräch mit einer Vielzahl an Ärzten, Psychologen und Menschen zu kommen. Die "Spezialisten" sehen oft nur ihr eigenes Tätigkeitsfeld...

Menschen, denen es unglaublich schlecht geht, brauchen Hilfe. Sie brauchen jemanden, der ihnen zuhört und ergebnisoffen eine Psychotherapie führt. Ohne Zeitdruck. Ohne "Du bist wohl transsexuell" und ja: Auch ohne "Solche Fälle habe ich öfters." Jeder ist individuell! Diese 60 Geschlechter sind doch auch nur wieder Schubladen! Warum nicht einfach mal den Mensch als solchen in den Mittelpunkt rücken? Warum sich immer schützend in eine Blase (LGBT) zurückziehen und nicht den Schritt hinaus wagen?

Und dann müßte man fast einmal über die Haftungsfrage in Bezug auf die Ärzte reden, die die Gutachten ausstellen...
 
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