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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Hast Du mal überlegt, wie schwer das für einen Menschen ist, der darum kämpft, seine Stellung in der Gemeinschaft zu finden, wenn man ihm ins Gesicht sagt: "Du entsprichst nicht meiner Norm. Ich spreche Dir Dein Ich-Sein ab!" Damit grenzt man eine Person aus, die nichts dafür kann, dass sie ist, wie sie ist und die eben auch nichts weiter will als Akzeptanz.

Wer sagt denn jemanden etwas ins Gesicht?
Im realen Leben dürften das die wenigsten tun. Einfach schon, weil es absolut keinen Grund dafür gibt anderen Personen ungefragt was auch immer zu erzählen.

Und selbst wenn es jemand macht: weshalb sollte das einen selbst interessieren was irgendein dahergelaufener Hansel oder Hanseline oder Hanseles einem erzählt?
 
Und auch noch mal für Dich. Deine Rechte enden dort, wo der Schaden für andere beginnt. Dein Recht auf "DEIN anständiges " Deutsch widerspricht dem Recht anderer darauf, nicht diskriminiert zu werden und dieses Recht hatte bei der Entscheidung ein größeres Gewicht. Sollen wir lieber weiter Menschen diskriminieren, damit Du Dich nicht umstellen musst?


Es kann gesetzgeberisch und gesellschaftlich nicht Maßstab sein wer sich wo wann wie nach Tagesform diskriminiert fühlt.
Ich fühle mich auch durch vieles diskriminiert.
Aber ich jammere nicht die ganze Zeit darüber herum.

Weil ich verstehe, dass andere Leute es anders sehen und die individuelle Betroffenheit nicht der Maßsstab dafür sein kann allen anderen ein bestimmtes Verhalten aufzuzwingen. Es wird niemals zu einem Ende kommen.
 
Genauso gut könntest Du mich fragen, woran ich es fest mache, was ein Mensch ist und was nicht. Aber eine solche Frage stellt sich mir gar nicht. Ein Mensch ist ein Mensch. Und wenn sich der Mensch einen Propeller anbauen lässt, dann wird er dadurch nicht zum Hubschrauber, sondern zu einem Menschen mit Propeller. Ein Mensch ist ein Mensch, ein Mann ist ein Mann, eine Frau ist eine Frau.
 
Gar nicht vergleichbar. Könnte man sich Flügel anoperieren und damit fliegen, dann würde das zweifelslos sehr gut angenommen werden. Die wenigsten würden das für verrückt halten.
Transmenschen können sich diesen Traum erfüllen. Damit schließt es nach deiner Definition selbst Wahn bereits aus.
Dann wäre man aber immer noch kein Vogel. Sondern immer noch ein Mensch mit anoperierten Flügeln. Und mit Hilfsmitteln kann ein Mensch natürlich fliegen. Nur ohne eben nicht.
 
Dann wäre man aber immer noch kein Vogel. Sondern immer noch ein Mensch mit anoperierten Flügeln. Und mit Hilfsmitteln kann ein Mensch natürlich fliegen. Nur ohne eben nicht.
ja und?
Ist das nicht im Endeffekt egal?
Wenn jemand für sich beschließt, dass er ein vogel ist, weil er mit Hilfsmitteln fliegen kann: Who cares?
Ist das nicht unterm Strich völlig wuppe?

Ob ein Mensch jetzt sein Geschlecht aufgrund von Chormosomen definiert, aufgrund seiner Geschlechtsorgane, aufgrund seiner sexuellen Vorlieben oder aufgrund seines Haarschnitts: Was solls?

Was ein Mensch mit SEINEM Körper und seinem Selbstbild tut kann Dir und uns allen doch egal sein- vor allem dann, wenn es sich auch noch um einen hypotetischen Menschen handelt und nichtmal um jemanden, den wir konkret kennen.

DU sagst, eine Frau ist nur dann eine Frau, wenn sie genetisch weiblich ist (und beim Manne ebenso): Das sei DIR unbenommen.
Aber wenn jemand anderes das anders sieht: Was juckt es?

Solange kein geltendes Recht geborchen wird, darf doch das jeder für sich so definieren, wie er will.
 
Die sind dann allerdings darauf angewiesen, dass der Rest der Gesellschaft mitspielt und Herrn Mayer, der nun lange Haare, Lippenstift und Rock trägt, als Frau Mayer ansehen. Da große Teile der Gesellschaft das nicht tun werden, wird es ein Traum bleiben.

Warum sollten sie darauf angewiesen sein?
Nein: Man kann getrost ohne diese Menschen und ihre Zustimmung auskommen
Ist es nicht so wie bei ALLEN Menschen, die in gewisser Weise nicht so sind wie "alle"?
Es wird IMMER jemanden geben, der etwas daran auszusetzen hat, wie man sein Leben führt: Das ist Transmenschen wohl genauso bewusst wie Homosexuellen, Frauen, die mit 50 nochmal Mutter werden, Menschen die einen ungewöhnlichen Job ausüben und jedem, der nur ein wenig von dem Abweicht, was irgendwer als "normal" betrachtet.
Und auch das was normal ist wird sich von Gesellschaft zu Gesellschaft unterscheiden. In meinem Umfeld wäre zB nicht der Transmensch der Exot über den alle den Kopf schütteln würden, sondern der "Trans-gegner". Da würde die Frau Mayer mit Vollbart weniger Kritik einstecken müssen, als der Herr Huber, der meint, Transsexualität wäre eine Erfindung irgendwelcher Woke-Bewegungen.

Man wird sich diesen "Traum" also wohl kaum in JEDER Runde erfüllen können, aber MUSS man das?
Wäre ich trans, würde ich sowieso keinen gesteigerten Wert auf die Gesellschaft von Leuten legen, die mich wegen etwas so privatem verurteilen.
 
Ein Mensch ist ein Mensch, ein Mann ist ein Mann, eine Frau ist eine Frau.
Klingt so, als hättest Du eigentlich keine Antwort. Was mich persönlich nicht verwundert. Es gibt diese Antwort nicht. Es ist eine Definition und damit ist immer nur eine Annäherung möglich. Man kann eben nur aus dem eigenen Erleben und der eigenen Wahrnehmung heraus diese Frage beantworten.

Es wäre sicherlich ein spannendes Thema, sich mal darüber zu unterhalten, was eigentlich eine Frau ausmacht, was einen Mann, aber wenn dann nicht mehr kommt als "ein Mann ist halt ein Mann und eine Frau ist halt eine Frau" kann man sich das auch sparen.
 
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