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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Man operiert aber doch nicht, damit sie natürlich werden.

Wenn ein Mensch mit einer Fehlfunktion (Herz, Wirbelsäule, Augen) geboren wird, dann versuchen wir, die natürliche Funktion dieser Körperteile durch medizinische Eingriffe herzustellen. Aber etwas völlig anderes ist es doch, einen natürlichen, körperlich gesunden Mann durch Operationen zu einer unnatürlichen Trans-Frau zu machen. Unnatürlich deshalb, weil er nur die Optik und bestimmte Merkmale einer Frau bekommt, während der Rest männlich bleibt.
 
Du bist immer groß darin, von Deinen Rechten zu reden und was man Dir alles an Freiheiten nimmt. Aber es geht nicht nur immer um Dich.
Ja, ich bin für maximale Freiheiten aber nicht exklusiv für mich, sondern möglichst für alle. Ich bin auch nicht homosexuell und dennoch für eine 100 prozentige Gleichstellung von Sexualitäten. Jeder darf tun was er will und es darf auch jeder Mensch mit ungewöhnlichen Klamotten rumlaufen oder sich weiblich oder männlich fühlen.

Und in diesem Thread habe ich mit keinem Wort Transsexualität verurteilt. Ich habe nur gesagt, dass Homosexualität und Transsexualität für mich sehr verschiedene Dinge sind. Und ich glaube, dass es verschiedene Dinge sind, kann keiner leugnen.

Die Frage, die ich mir stelle....
Was versuchst Du mit einer solchen Art der Argumentation zu erreichen? Die beiden Gruppen gegeneinander auszuspielen?
...ist eher was Menschen erreichen wollen, welche diese Gruppen vergleichen.

Ich kann damit leben wenn du und andere hier eine größere Ähnlichkeit sehen als ich, kein Problem! Muss ich auch nicht ausdiskutieren. Ich stelle nur fest, dass ich sofort in den Topf der Transphoben gesteckt werde wenn ich sagen Homosexualität und Transsexualität ist was unterschiedliches. Und das finde ich schade, dass hier Threadteilnehmer so schnell als Feinde empfunden werden.
 
Wenn ein Mensch mit einer Fehlfunktion (Herz, Wirbelsäule, Augen) geboren wird, dann versuchen wir, die natürliche Funktion dieser Körperteile durch medizinische Eingriffe herzustellen. Aber etwas völlig anderes ist es doch, einen natürlichen, körperlich gesunden Mann durch Operationen zu einer unnatürlichen Trans-Frau zu machen. Unnatürlich deshalb, weil er nur die Optik und bestimmte Merkmale einer Frau bekommt, während der Rest männlich bleibt.


Herzschrittmacher, Brillen, Zahnprothesen, künstliche Gelenke, Inlays, Implantate, Hörgeräte usw. sind uunnatürlich. Aber fast jeder Mensch hat was davon. Und gleichzeitig Transmenschen verurteilen, weil sie nicht natürlich sind.

Kannste dir nicht ausdenken....
 
Herzschrittmacher, Brillen, Zahnprothesen, künstliche Gelenke, Inlays, Implantate, Hörgeräte usw. sind uunnatürlich. Aber fast jeder Mensch hat was davon. Und gleichzeitig Transmenschen verurteilen, weil sie nicht natürlich sind.

Ich habe niemanden verurteilt. Wer eine Zahnprothese hat, der hat unnatürlich Zähne, der Rest von ihm ist weiterhin natürlich. Ebenso bei der von mir beschriebene Person: Sie ist weiterhin völlig natürlich, bis auf die unnatürlichen Körperteile.
 
Was ist denn der Unterschied zwischen jemanden "transphob" nennen und jemanden zu unterstellen "dem Genderwahn verfallen" zu nennen?
Ein Wahn ist die Leugnung der Wirklichkeit. Wenn ich z.B. glauben würde, ich wäre ein Vogel und könnte fliegen, dann wäre das ein Wahn. Wenn ich aber sage, ich erträume es mir nur, ich weiß aber, dass ich es nicht kann, dann ist es kein Wahn. Denn dann kann ich Traum und Wirklichkeit unterscheiden. Und wenn mir jemand sagt, Du kannst nicht fliegen, weil Du ein Mensch bist, dann ist das nicht vogelfeindlich, auch keine Beleidigung und auch keine Einschränkung der Selbstbestimmung. Es ist einfach nur die Wahrheit. Menschen können ohne Hilfsmittel nicht fliegen; und das ist biologisch so bestimmt.
Es werden Übereinkünfte hinterfragt, weil man feststellen musste, dass Menschen in ihrer Identität nicht wahrgenommen werden, sie damit diskriminiert werden und ihnen ihr genommen genommen wird.
Mir wird auch mein Selbstbestimmungsrecht genommen. Ich würde sehr gerne fliegen können, denn ich liebe die schöne Aussicht.
Es gibt diese Form der Selbstbestimmung schlicht nicht. Das muss man akzeptieren.
Es wird natürlich immer die Menschen geben, die starr im Denken sind und die von ihrem Standpunkt nicht abweichen können oder wollen. Was ist so schwer daran, sich in den anderen zu versetzen?
Das fällt mir nicht schwer, denn ich bin sehr emphatisch. Darum geht es aber gar nicht. Es geht um das Akzeptieren der Grenzen der Wirklichkeit.
Man könnte auch mal damit anfangen zu überlegen, warum Menschen einen als transphob bezeichnen.
Weil das immer kommt, wenn jemand die Genderideologie infrage stellt. Mit mir hat das gar nichts zu tun.
Was nehmen sie als Feindlichkeit wahr?
In Wirklichkeit wird die biologische Realität als feindlich wahrgenommen. Anschließend wird das verdrängt; und jeder, der dann auf das Verdrängte hinweist, wird runtergemacht. Das ist ein in der Psychologie altbekannter Vorgang.
Wenn Winternacht Dich transphob nennt, unterstellt sie Dir ihrem Lebensentwurf gegenüber eine Feindlichkeit. Eine Abneigung und dahinter versteckt sich auch eine Voreingenommenheit.
Das ist nur eine Unterstellung. Und mehr nicht.
Vielleicht ist es genau das, was sie wahrnimmt. Du könntest darüber mit ihr ins Gespräch kommen und sie einfach fragen, was sie so denken lässt.
Umgekehrt gilt das auch.
Du entscheidest aber nicht, was das Beste ist. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Du bedankst Dich doch auch, wenn jemand für Dich entscheidet, was für Dich das Beste ist. Also warum probierst Du es dann bei anderen?
Ich habe nur gesagt, was ich am besten finde. Das ist ja nur eine Empfehlung.
Ich denke, dieses Forum ist doch der ideale Ort, um zu verstehen, dass solche Begriffe wie Mutter oder gebärende Person lediglich Definitionen sind.
Nein Mutter ist keine Definition, sondern eine biologische Tatsache.
Und bei deiner Aussage frage ich mich, ist eine Frau, die ein Kind adoptiert hat, keine Mutter?
Sie hat zwar die Mutterrolle übernommen, ist jedoch biologisch natürlich nicht die Mutter.
Es ist also Blödsinn, sich über solche Dinge zu unterhalten.
Dann lass es doch bleiben.
Dich ärgert es, wenn man von gebärenden Personen spricht, andere - unter anderem ich - denken sich, was bitte ist eine gebärende Person anderes als eine Mutter?
Wenn das wirklich das gleiche ist, warum lässt man es denn dann nicht bei Mutter?
Wo bist du denn progressiv?
Ich bin für den Einsatz modernster Technik. Und für eine konstruktive Gesellschaft durch Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens.
Unter Wahrung des Schönen und Guten.
Das kulturelle Erbe Deutschlands soll gewahrt werden. Goethe, Schiller, Beethoven, Mozart, Bach; Brahms, Schumann; Gemälde, Fachwerkhäuser usw.
Damit stellst Du Dich und Deine Ansichten über andere Menschen. Du verletzt ihre Würde und ihre Rechte.
Warum sollte die Bewahrung des kulturellen Erbes irgendwen verletzen?
Du bist nicht die Person, die bestimmt, was die Realität ist oder die von vielen hier so geschätzte "Wahrheit".
Das ist richtig. Denn die Realität wird nicht von Menschen bestimmt, weil sie einfach da ist.
Worte verletzen die Würde von Menschen!
Wer sich durch die Realität verletzt fühlt, der hat ernsthafte Probleme. Und die habe nicht ich verursacht.

Und die Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle Menschen in Deutschland. Und umfasst unter anderem das Recht, anständiges Deutsch zu sprechen statt degeneriertes Gendersprech.
 
Ja, ich bin für maximale Freiheiten aber nicht exklusiv für mich, sondern möglichst für alle.
Ich höre die Botschaft, allein mir fehlt der Glaube.

Worte wie "unnatürlich" sind für mich eine Wertung. Und damit lassen sie dem anderen nicht mehr die Freheit, zu leben, wie sie es fühlen, wie sie es für richtig halten. Was ist es denn anderes als demjenigen zu sagen "du bist falsch"?

Ich bin auch nicht homosexuell und dennoch für eine 100 prozentige Gleichstellung von Sexualitäten. Jeder darf tun was er will und es darf auch jeder Mensch mit ungewöhnlichen Klamotten rumlaufen oder sich weiblich oder männlich fühlen.
'Eine 100 prozentige Gleichstellung bedeutet aber eben auch, solche Wertungen wie "natürlich" und "unnatürlich" zu lassen.

Wir leben mehr und mehr in einer diversen Gesellschaft, in der wir lernen müssen, damit klar zu kommen, dass es viele Varianten gibt, die alle so normal sind wie das Original. Und solange diese Diversität niemandem schadet, hat sie in dieser Gesellschaft ihren Raum.

Und in diesem Thread habe ich mit keinem Wort Transsexualität verurteilt.
Du bewertest es als "unnatürlich" und das ist eine Verurteilung.

Vielleicht sind die Begriffe "natürlich" und "unnatürlich" für Dich keine Bewertung?

Google sagt: Die Bewertung ist neben der Beschreibung eine Hauptaufgabe der Evaluation. Sie bringt die erzeugten beschreibenden Informationen in Relation zu ausgewiesenen oft operationalisierten Kriterien, um schließlich zusammenfassende Urteile über Güte und/oder Tauglichkeit eines Evaluationsgegenstands zu treffen.

Evaluation oder Evaluierung, aus lateinisch valere „stark, wert sein“, bedeutet sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung.


Du setzt die Transidentität in Relation zu einem Kriterium, das Du als "stark und wertvoll" betrachtest. Oder eben als "echt". (Deine Aussage: transgender Menschen haben den Anspruch anders wahrgenommen zu werden als man ist). Du nimmst für Dich in Anspruch, dass Du die Kriterien bestimmst, nach der die Wahrnehmung anderer evaluiert wird. Damit nimmst Du der Position des anderen ihren Wert und bezeichnest sie als schwach.

Du triffst eine Aussage über Güte und Tauglichkeit der Transidentität. = Die Transmenschen wollen als etwas anderes wahrgenommen werden, als sie sind. Was ist das anderes als eine Verurteilung?

Was ist denn ein Zwitter, der mit weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kommt? Der fällt doch schon raus aus der Wertung, es gäbe nur zwei Geschlechter. Man kann natürlich sagen, die Natur macht eben doch Fehler. Aber dann kommen wir wieder zu "unwertem Leben" oder wir akzeptieren, dass die Natur anscheinend bei der Gestaltung von Geschlechtern genauso divers ist, wie überall.


Eine "geschlechtsangleichende" OP würde ich aber nicht als natürlich bezeichnen.
Kannst Du Dir nicht vorstellen, was das für einen Menschen bedeutet, wenn man ihm sagt, dass er ein "unantürliches" Leben führt? Dass er kein richtiger Mann, keine richtige Frau ist? Wie verletzend und demütigend das ist?

Diese Menschen durchleben so schon großes Leid. Und dann werden sie noch ausgegrenzt als "nicht natürlich" oder eben "nicht echt".

Was ist denn echt?

Google:
nicht nachgemacht, nicht imitiert; unverfälscht
"echte Perlen"
1b.
reinrassig
"ein echter Pudel"

Bei 1B bewegen wir uns dann schon gleich im Rahmen vom "reinrassigen Herrenmenschen". (Und nein, ich will nicht sagen, dass Du ein Nazi bist!)

Aber die ersten drei Begriffe können wir uns näher anschauen. Nicht nachgemacht. Was genau ist denn eine Frau? Was genau können wir nachmachen, imitieren, verfälschen? Es gibt doch kein einheitliches Bild. Ich möchte noch mal auf die Schwurjungfrauen in Albanien hinweisen, wo Frauen als Männer leben und in der Gesellschaft so wahrgenommen werden.

Ich habe nur gesagt, dass Homosexualität und Transsexualität für mich sehr verschiedene Dinge sind.
Was du gesagt hast, beschränkt sich eben nicht darauf, dass Homosexualität und Transsexualität zwei verschiedene Dinge sind, sondern Du hast das eine als etwas natürliches bezeichnet und damit das andere ABGEWERTET als unnatürlich. (Wenn ein Mensch sich so bemüht, authentisch im anderen Geschlecht zu sein, dann ist es eine Verletzung, das als unnatürlich zu bezeichnen.)

Es mag sein, dass wir das nicht nachvollziehen können, aber es ist nun mal so. Und niemand von uns hat das Recht, deswegen die Selbstbestimmung dieser Leute in Frage zu stellen. Sicher ist es wichtig, dass gute Therapeuten mit der Person gemeinsam nach einer alternativen Lösung suchen, aber wenn da keine Besserung in Sicht ist, dann muss man sich damit auseinandersetzen, dass man ein Bein oder einen Arm amputieren muss.

Und ich glaube, dass es verschiedene Dinge sind, kann keiner leugnen.
Es geht aber nicht darum, ob das verschiedene Dinge sind, sondern es geht um das Selbstbestimmungsrecht, um die Würde eines Menschen, um seine Menschenrechte.

Die Frage, die ich mir stelle....

...ist eher was Menschen erreichen wollen, welche diese Gruppen vergleichen.
Ich vergleiche die Gruppen gar nicht, ich jedenfalls solidarisiere mich schlicht mit Menschen, deren Rechte in Gefahr sind oder denen man sie nimmt.

Ich kann damit leben wenn du und andere hier eine größere Ähnlichkeit sehen als ich, kein Problem! Muss ich auch nicht ausdiskutieren.
Wo ich eine große Ähnlichkeit sehe, das ist die Diskriminierung, die beide Gruppen erfahren. Die Ablehnung. Das Unverständnis. Die Vorurteile. Auch wenn die Homosexuellen da vielleicht schon etwas mehr erreicht haben. Aber das Menschenbild, das dem zugrunde liegt, ist immer noch das gleiche und das kann ratzfatz wieder kippen, wie man derzeit in den USA sieht.

Ich stelle nur fest, dass ich sofort in den Topf der Transphoben gesteckt werde wenn ich sagen Homosexualität und Transsexualität ist was unterschiedliches.
Ich versuche Dich in gar keinen Topf zu stecken, was mir allerdings zugegeben zunehmend schwerer fällt. Ich weiß gar nicht, ob ich Dich als transphob sehe. Was ich sehe ist, dass Du mit Deinen Beiträgen Menschen verletzt und ihre Lebensweise, ihre Gefühle als "unnatürlich" abwertest. Das ist mein Problem und nicht, dass du die beiden Dinge als unterschiedlich siehst.

Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit Stigmatisierung und Ausgrenzung psychisch erkrankter Menschen. Darum beschäftige ich mich auch intensiv mit der T4 Aktion. Damals hat man psychisch erkrankte Menshcen ermordet, weil sie arbeitsscheu waren. Oder weil sie als Idioten angesehen wurden. Das waren für die Nazis "defekte Menschen". Das waren sogenannte "Ballastexistenzen".

Ich halte Dich nicht für einen Nazi, aber ich sehe durchaus einen Zusammenhang zwischen "das hat die Natur so nicht gewollt" (das ist unnatürlich) und ein defekter Mensch sein. Ich sehe ebenso einen Zusammenhang zwischen "dann müssen wir das auch noch bezahlen" und Worten wie "Ballastexistenzen".

Wir müssen uns sehr genau überlegen, wie weit wir uns erlauben, gedanklich in die Richtung von "defekt" und "Ballast" zu denken. Es ist dieses Menschenbild, das ich radikal ablehne.

Und das finde ich schade, dass hier Threadteilnehmer so schnell als Feinde empfunden werden.
Deine Beiträge machen mich eher traurig und wütend. Ein Feind bist Du für mich nicht.

Aber an der Stelle merke ich, dass Du für Dich eine Empfindlichkeit in Anspruch nimmst, die Du anderen nicht zugestehst. Winternacht sagst Du direkt ins Gesicht, dass sie keine richtige Frau ist, nur weil ihr Körper nicht Deinen Vorstellungen von Männlichkeit entspricht.

Nochmal, ich kann verstehen, dass einem das schwer fällt, dass es verwirrend ist. Es geht mir oft nicht anders, aber ich bemühe mich, mein Bild zu ändern. Mein Klischeedenken kann und darf nicht das Problem eines anderen sein.

Ich denke, wir als Gesellschaft müssen darüber diskutieren, welche Berechtigung unsere Geschlechterbilder haben. Genau wie wir darüber diskutiert haben, welche Voraussetzung ein Ehepaar mitbringen muss. Und auch das wurde lange über die Biologie gerechtfertigt und neben dem religiösen Aspekt damit, dass die Natur es nicht gewollt hat, dass zwei Männer oder zwei Frauen miteinander verheiratet sind.

Hast Du mal überlegt, wie schwer das für einen Menschen ist, der darum kämpft, seine Stellung in der Gemeinschaft zu finden, wenn man ihm ins Gesicht sagt: "Du entsprichst nicht meiner Norm. Ich spreche Dir Dein Ich-Sein ab!" Damit grenzt man eine Person aus, die nichts dafür kann, dass sie ist, wie sie ist und die eben auch nichts weiter will als Akzeptanz.

Und ehrlich, ich verstehe nicht, warum man das Klischeebild, das man von den Geschlechtern hat, nicht ändern kann, damit Menschen sich angenommen und zugehörig fühlen.
 
Und wenn mir jemand sagt, Du kannst nicht fliegen, weil Du ein Mensch bist, dann ist das nicht vogelfeindlich, auch keine Beleidigung und auch keine Einschränkung der Selbstbestimmung. Es ist einfach nur die Wahrheit. Menschen können ohne Hilfsmittel nicht fliegen; und das ist biologisch so bestimmt.
Was hat denn das mit Transidentität zu tun. Mir ist kein Transmensch bekannt, der fliegen möchte.

Mir wird auch mein Selbstbestimmungsrecht genommen. Ich würde sehr gerne fliegen können, denn ich liebe die schöne Aussicht.
Es gibt diese Form der Selbstbestimmung schlicht nicht. Das muss man akzeptieren.
Und was hat das mit Transidentität zu tun. Da geht es doch wohl um mehr als irgendeine schöne Aussicht zu genießen.

Die körperlich angeborene Fähigkeit bei einem Vogel fliegen zu können, ist ein physikalisches Gesetz. Die Physik schreibt mir aber nicht vor, wie ich einen Menschen sehe. und in welche Schublade ich ihn stecke.

Ich kann Deine Gedanken nicht mal im Ansatz nachvollziehen. Immerhin ist es ja auch möglich bei einem femininen Schwulen zu sagen, das sei kein richtiger Mann. Solche Aussagen fallen ja durchaus. Da spricht offensichtlich auch kein physikalisches Gesetz dagegen.

Das fällt mir nicht schwer, denn ich bin sehr emphatisch.
Das sehe ich hier ehrlich gesagt nicht.

Darum geht es aber gar nicht. Es geht um das Akzeptieren der Grenzen der Wirklichkeit.
Die Grenzen Deiner Wirklichkeit!!! Warum sollten Deine Grenzen die Grenzen der anderen sein? Das ist anmaßend.

Weil das immer kommt, wenn jemand die Genderideologie infrage stellt. Mit mir hat das gar nichts zu tun.
(...) Das hat immer was mit einem selbst zu tun.

In Wirklichkeit wird die biologische Realität als feindlich wahrgenommen. Anschließend wird das verdrängt; und jeder, der dann auf das Verdrängte hinweist, wird runtergemacht. Das ist ein in der Psychologie altbekannter Vorgang.
(...) Wo hast Du denn das her?

Du kannst doch nicht allen, die nicht Deiner Meinung sind, unterstellen, sie verdrängen. Wie kommt man auf so Gedanken?

Das ist nur eine Unterstellung. Und mehr nicht.
Wirklich? Und das ist deshalb nicht mehr als eine Unterstellung, weil Du das so entscheidest? Darf Winternacht dazu eine eigene Meinung haben ... oder verdrängt sie dann auch nur?

Ich habe nur gesagt, was ich am besten finde. Das ist ja nur eine Empfehlung.
Dann würde ich das in Zukunft auch so schreiben, denn ehrlich gesagt, empfinde ich Deine Beiträge als gemeinhin als Anweisung, was man zu denken und zu fühlen hat, was richtig und was falsch ist. Siehe Deine Aussage: "Du bist kein richtiger Mann, keine richtige Frau, du leugnest die Realität."

Nein Mutter ist keine Definition, sondern eine biologische Tatsache.
Das ist DEINE Definition. Wo steht, dass eine Mutter nur eine biologische Mutter sein kann?

Sie hat zwar die Mutterrolle übernommen, ist jedoch biologisch natürlich nicht die Mutter.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei einer solchen Aussage eine Menge Mütter aufschreien und sich beleidigt fühlen. Wie kommst Du darauf, diesen Müttern ihre Mutterschaft abzusprechen und sie in die Ecke einer Rolle zu schieben?

Dann lass es doch bleiben.
Wenn es Dir nicht passt, dann lass es doch bleiben, ist nichts anderes als zu sagen "ich bestimme hier".

Wenn das wirklich das gleiche ist, warum lässt man es denn dann nicht bei Mutter?
Warum darf man es nicht auch gebärende Person nennen? Nur weil das Deine Gefühle verletzt? In Deinem ganzen Beitrag geht es nur um Dich. Ich, ich, ich. Wie Du die Welt siehst, genau so ist es richtig, das ist die Wahreit, die Realtiät. Und wer sich dem nicht anschließt, verdrängt.

Ich bin für den Einsatz modernster Technik. Und für eine konstruktive Gesellschaft durch Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens.
Hä? Das ist hier überhaupt nicht Thema.

Das kulturelle Erbe Deutschlands soll gewahrt werden. Goethe, Schiller, Beethoven, Mozart, Bach; Brahms, Schumann; Gemälde, Fachwerkhäuser usw.
Hä? Das ist noch weniger Thema.

Warum sollte die Bewahrung des kulturellen Erbes irgendwen verletzen?
Es geht in diesem Thread nicht um die Bewahrung des kulturellen Erbes. (...)

Das ist richtig. Denn die Realität wird nicht von Menschen bestimmt, weil sie einfach da ist.
Ich weiß nicht, was Du unter Realtiät verstehst. Ich rede von jener Realität, die eine Übereinkunft ist, die wir immer wieder neu justieren müssen. Das Gehirn nimmt die Welt durch einen Filter wahr. Eine allgemeine, für alle gültige Realität existiert nicht. Wird Dir jeder Neurologe so erklären.

Wer sich durch die Realität verletzt fühlt, der hat ernsthafte Probleme. Und die habe nicht ich verursacht.
Wer fühlt sich denn durch die Realität verletzt? Es sind Deine WORTE, die verletzend sein können.

Und die Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle Menschen in Deutschland. Und umfasst unter anderem das Recht, anständiges Deutsch zu sprechen statt degeneriertes Gendersprech.
Und auch noch mal für Dich. Deine Rechte enden dort, wo der Schaden für andere beginnt. Dein Recht auf "DEIN anständiges " Deutsch widerspricht dem Recht anderer darauf, nicht diskriminiert zu werden und dieses Recht hatte bei der Entscheidung ein größeres Gewicht. Sollen wir lieber weiter Menschen diskriminieren, damit Du Dich nicht umstellen musst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird immer behauptet, man wäre rechts, wenn man gegen den Genderwahn ist. Im.Übrigen habe ich mir das selbst ausgedacht, denn schließlich gibt es ja Wahn und Wirklichkeit.
Es ist ja auch eine Einstellung die vornehmlich im rechten Spektrum zu finden ist. Man muss übrigens nicht in einem rechten Umfeld unterwegs sein um rechts zu sein.

Man kann das Selbstbild an den Körper anpassen
Also doch die Konversionstherapie?
Nein es ist nicht möglich sein Selbstbild bei einer Geschlechtsinkongruenz dem Körper anzupassen, deswegen gibt es ja, wie du vielleicht am Rande bemerkt hast, diese ganzen Verfahren um das Leiden lindern zu können.

Mir wird auch mein Selbstbestimmungsrecht genommen. Ich würde sehr gerne fliegen können, denn ich liebe die schöne Aussicht.
Es gibt diese Form der Selbstbestimmung schlicht nicht. Das muss man akzeptieren.
Doch die gibt es, ansonsten gäbe es die ganzen Verfahren bis hin zum Offenbarungsverbot bei Transpersonen nicht.
Wenn du dich jedoch in deinem Selbstbestimmungsrecht eingeschrängt fühlst nicht fliegen zu können dann empfehle ich dir den selben Weg zu gehen welchen Homoselxuelle und Transmenschen schon seit Ewigkeiten gehen.

Das fällt mir nicht schwer, denn ich bin sehr emphatisch. Darum geht es aber gar nicht. Es geht um das Akzeptieren der Grenzen der Wirklichkeit.
Doch genau darum geht es. Transidente Menschen WISSEN das sie biologisch niemals so sein werden wie eine "echte" Frau oder ein "echter" Mann, das unempatische daran ist es ihnen das ständig unter die Nase zu reiben.

Weil das immer kommt, wenn jemand die Genderideologie infrage stellt. Mit mir hat das gar nichts zu tun.
Die "Genderideologie" ist wissenschaftlich bewiesen, dein Begriff dagegen ist einfach nur abwertend.

In Wirklichkeit wird die biologische Realität als feindlich wahrgenommen.
Ja das ist so wenn man einer Geschlechtsinkongruenz leidet, daran erkranken die Transidenten Menschen, werden Depressiv, scheiden sich, entwickeln Suchterkankungen oder suizidieren sich.
Sei doch so empatisch, wie du sagst und verstehe diesen Umstand, hier schreibt eine Transperson mit, willst du sie wirklich die ganze Zeit mit deinen formulierungen die sie eh schon weiß verletzen?

Das ist ja nur eine Empfehlung.
Deine Empfehlungen wurden aber bereits vom BVerfG als verfassungswiedrig eingestuft da sie augenscheinlich Diskreminierend und gegen unsere Verfassung sind, warum verteidigst du diese noch? Und warum glaubst du trotzdem nicht das deine Empfehlungen nicht Diskriminierend sind? Ist es vielleicht das was mit @Winternacht mit Transphob meint? Das du mit deinen Empfehlungen gegen gültige Rechtsprechung und Wissenschaft argumentierst?

Nein Mutter ist keine Definition, sondern eine biologische Tatsache.
Genau so wie gebärende Person eine Tatsache ist, wo liegt der Unterschied da für dich?
Wie würdest du sonst einen Menschen beschreiben der ein Kind bekommt?

Wenn das wirklich das gleiche ist, warum lässt man es denn dann nicht bei Mutter?
Weil gebährende Person genau so zutreffend ist wie Mutter. Du möchtest einfach nur nicht dein Denken ändern, daran liegt es aber anstatt dich zu reflektieren woran das liegen könnte und mit dem Zeitgeist zu gehen, verschränkst du lieber die Arme und brüllst: "Genderwahn".
Finde ich sehr kindisch muss ich sagen.
Im übrigen hat Gendern zu erst einmal nichts mit Transmenschen zu tun sondern mit Feminismus.

Ich bin für den Einsatz modernster Technik. Und für eine konstruktive Gesellschaft durch Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens.
Das ist ungefähr so ein Argument: "Ich habe einen schwarzen Freund deswegen kann ich gar nicht rassistisch sein."
Doch kann er und auch du kannst in einigen punkten progessiv sein und in anderen nicht z.B. hier da bist du alles andere als progessiv.

Wer sich durch die Realität verletzt fühlt, der hat ernsthafte Probleme. Und die habe nicht ich verursacht.
Stimmt Menschen mit einer Geschlechtsinkongruenz haben ernsthafte Probleme deswegen, und ich wiederhole mich, diese Verfahren sind da um ihr Leid zu lindern. Nein du hast sie nicht verusacht aber du bist dafür verantwortlich das sie weitere Verletzungen erfahren willst du das als emathischer Mensch?

Und die Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle Menschen in Deutschland. Und umfasst unter anderem das Recht, anständiges Deutsch zu sprechen statt degeneriertes Gendersprech.
Dann sprich es doch auch, es heißt nicht Gendersprech sondern Geschlechtergerechter Sprachgebrauch.
 
Wenn ich z.B. glauben würde, ich wäre ein Vogel und könnte fliegen, dann wäre das ein Wahn. Wenn ich aber sage, ich erträume es mir nur, ich weiß aber, dass ich es nicht kann, dann ist es kein Wahn. Denn dann kann ich Traum und Wirklichkeit unterscheiden.
Gar nicht vergleichbar. Könnte man sich Flügel anoperieren und damit fliegen, dann würde das zweifelslos sehr gut angenommen werden. Die wenigsten würden das für verrückt halten.
Transmenschen können sich diesen Traum erfüllen. Damit schließt es nach deiner Definition selbst Wahn bereits aus.
 
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