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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Puh, ist das anstrengend, euch zu antworten, bei dem Textvolumen.

Es ist wohl für Leute wie euch, die gerne unendlich lange Beiträge verfassen, genauso schwer, meine kurzen Beiträge zu lesen wie für mich, eure zumeist eher unkonkreten Ergüsse zu ertragen.

Unkraut vergeht nicht😀
Ansichtssache. Man möchte nicht Gefahr laufen, falsch verstanden zu werden, deshalb wohl auch die "unkonkreten Ergüsse".
Dir ist das völlig egal, wie man weiß, deswegen haust du deine Sprüche raus, die manche auf viele Arten deuten können, von denen nur du weißt, in welchem Kontext sie richtig verstehen zu sind.




Was sicherlich nicht in Ordnung war, denn er wird auch seinen Teil dazu beigetragen haben. Ich kenne aber keine einzige längere Beziehung, bei der ein Teil psychisch krank ist und der andere gesund. Insofern war seine Einschätzung, dass du "krank" seist, vielleicht sogar zufällig korrekt.
Nur weil er es sagt, muss es ja nicht falsch sein.


Auch das wurde hier schon etliche Male diskutiert.
Von wegen zu wenig Selbstbewusstsein, Eigenliebe, Stärke, etc. und woher das rühren könnte..








Na, nach Monaten sollte man aber die schlimmsten Tiefen so oder so überwunden haben.


Aus Alexandras Beiträgen geht überhaupt nicht hervor, inwieweit sie ihre Erfahrung verarbeitet hat. Spekulation, bzw. Unterstellung deinerseits.



Das kannst du nicht wissen, und meines Erachtens habt ihr allesamt (die ihr euch zu diesem speziellen Typen Mann habt hingezogen gefühlt) einen Hang zur Spekulation.

Vielleicht würde es dir längst besser gehen, würdest du dich nicht monatelang mit dem Thema befasst haben. Die Wahrscheinlichkeit ist mindestens genauso hoch wie umgekehrt.


Fände es schlimm, wenn man nicht spekulieren würde.
Jeder hat da seine eigene Art und Weise.
Aber besser das, als Verdrängen, oder überhaupt keine Erklärungen zu suchen. DAS wäre wirklich verwerflich.







Er hat doch absolut zufriedenstellend seinen Zweck erfüllt und traf voll ins Schwarze.

Nö.




Das halte ich für verfehlt. Sicherlich hilft es, wenn man Gemeinsamkeiten erkennt und Stereotypien (die mit der durch EUCH diagnostizierten Persönlichkeitsstörung einhergehen) entlarvt, um sich im Nachhinein selbst von Fehlern freizusprechen.
Ist eine Form von Seelenbalsam.

Umgekehrt halte ich aber das, wozu Elisa neigt, nämlich a) das Herumdiagnostizieren am Ex und b) das Interpretieren von Therapieansätzen, zum Ziel c) ihn nach erfolgreicher Therapie wieder für sich zu gewinnen und zwar d) beziehungsfähig und geistig kerngesund, für illusorisch.

Da hilft ihr ein Hinweis darauf, dass sie trotz aller Umstände geradezu pathologisch auf seine Heilung hofft, vielleicht, diese eben pathologischen (wem das Wort "krankhaft" nicht passt) Hoffnungen zu überwinden.


Niemand spricht sich hier von Fehlern frei.
Aber um das zu erkennen, müsste man die ganzen "unkonkreten Ergüsse" lesen.
Deswegen bleibt die Aussage einfach mal im Raum stehen, zur Kenntnis genommen.😉






Beim Schreiben ist der Tonfall auch immer MITdefiniert vom Empfänger.

Weder mein anerkennendes Statement bezüglich Ilka noch der Hinweis mit dem "am Ball bleiben" war ironisch gemeint.

Den Tonfall, der da interpretiert wurde, hat nichts mit meiner Intention zu tun, sondern ist schlichtweg empfängererzeugt.


Also könnte ein Empfänger umgekehrt auch aus einem "Ich find' dich sch*****" ein "Ich find' dich toll" schließen?
Deine Beiträge sind provokant, das wirst du nicht zum ersten Mal hören. Ich find's echt schade, dass du dich nicht auf andere Art und Weise beteiligst. Dann lass es doch einfach gleich bleiben.






Sender und Empfänger - und trotz allen Krankseins deines Exfreundes solltest du deine "Empfangsqualitäten" überprüfen.


Ich glaube nicht, dass Elisa nicht in der Lage ist, ihr Verhalten kritisch zu überprüfen. Ja, manchmal schwilgt ein Wunschdenken mit, aber sie wird darauf hingewiesen und macht sich ihre Gedanken.





WENN die Therapie fruchtet. WENN er dich dann noch attraktiv findet. WENN die Therapie ihn überhaupt beziehungsfähig macht. WENN er sie überhaupt zuende bringt. WENN das keine zwanzig Jahre dauert.


Die letzten Beiträge nicht gelesen? Oder wolltest du es einfach nochmal wiederholen?


Ich glaube nicht, dass alle deine Persönlichkeitsanteile sich in dir einig sind, wenn du schreibst:...

Deine vernünftige Artikulation widerspricht der Vehemenz deines Hoffens.




Mal so, mal so. IHRE Art, damit umzugehen. Und sie macht Fortschritte. Es dauert eben was länger. Aber das Wichtigste ist, DASS sie Fortschritte macht und sich langsam löst. Sie braucht eben ihre Zeit, jeder Mensch ist anders..






Was soll das werden, ein Krankhaft-Contest? 😛


Hab ich gar nicht mitbekommen, kann ich noch mitmachen?!



Es kann doch problemlos beides krank sein, sobald es die Grenze dahingehend überschreitet, dass es sich hemmend auf das eigene Leben auswirkt.

Ich denke, es ist egal, ob einer sich selbst schadet oder anderen. Ist wohl beides nicht ganz gesund.


Das kannst du wieder auf 2 Weisen betrachten:
Wenn sich keine Besserung einstellt und man sich durch das Problem und die Verarbeitung an sich, das Leben kaputtmacht, dann ist es sicherlich krankhaft.
Wenn das hier aber Teil des Verarbeitungsprozesses ist und es dem Menschen damit immer besser geht, weil er langsam aber sicher mit dem Thema abschließen kann, dann ist das ja wohl alles andere als krank.



Oder doch ein Krankheitscontest?


Wie? Immer noch? Ich will auch!
Ich überlege mir noch, was ich biete.. wer bietet mehr??




Einmal muss ich noch stänkern, zum Abschluss: Wenn du so penibel bist, dann fang doch mal an, Substantive, Namen und Wortanfänge groß zu schreiben.




Darkside

Mal so interessehalber:
Wirst du gemobbt und musst irgendwo Druck ablassen?
Brauchst du das, damit es dir gut geht?
Ich versuche hier wirklich beide Seiten zu verstehen/verteidigen.
Aber irgendwann kann man es auch einfach mal gut sein lassen, Darkside..
 
Zitat:
Zitat von darkside_now
Puh, ist das anstrengend, euch zu antworten, bei dem Textvolumen.

Es ist wohl für Leute wie euch, die gerne unendlich lange Beiträge verfassen, genauso schwer, meine kurzen Beiträge zu lesen wie für mich, eure zumeist eher unkonkreten Ergüsse zu ertragen.


Unkraut vergeht nicht😀
Ansichtssache. Man möchte nicht Gefahr laufen, falsch verstanden zu werden, deshalb wohl auch die "unkonkreten Ergüsse".
Dir ist das völlig egal, wie man weiß, deswegen haust du deine Sprüche raus, die manche auf viele Arten deuten können, von denen nur du weißt, in welchem Kontext sie richtig verstehen zu sind.


danke, genau das gesagt, was ich momentan nicht ausdrücken konnte..
 
Ich bin der festen Überzeugung, dass mein Ex der Kranke in unserer Beziehung war, denn auf ihn treffen alle Eigenschaften zu, die zu einer PPS gehören, auf mich wirklich keine einzige.
Es geht mir bereits seit Monaten immer besser, nämlich seitdem ich hier von anderen Betroffenen lese und weiß, dass ich nicht allein war und bin damit.


Ja ich habe mich etwas kompliziert ausgedrückt - ich meinte, ich habe Probleme, auch eine richtige Krankheit: 'Depression', aber das lässt sich behandeln, während eine Persönlichkeitsstörung viel tiefgreifender ist und zäher. Wobei es auch Leute mit Depressionen gibt, die das nicht einsehen wollen und z.B. mit Alkohol versuchen, ihre Sorgen zu ertränken. Aber ich sehe es ein und arbeite an mir und es geht mir schon besser... Ich mache jetzt ein Studium, das mir gefällt, habe hier an meinem Wohnort (da bin ich seit November) nette Leute kennengelernt, einen Chor gefunden, der mir gefällt, wohne endlich so, wie es gut für mich ist....ich denke, auch wenn es ne Weile gedauert hat, werden die Dinge besser für mich. Was mein Ex mir jedoch einreden will, ist, dass ich persönlichkeitsgestört bin. Und er war auch ganz entsetzt, dass ich nich mehr in Therapie gehe. Aber da ich das sehr lange machte und sich nun Dinge in meinem Leben geändert haben, will ich erstmal schauen, wie es wirkt. Und gegen die Tiefen, die ich gerade habe durch meine frühere Beziehung, helfen mir Gespräche mit Freunden und sehr viel auch dieses Forum. Aber für ihn ist es notwendig, mir einzureden, ein größeres Problem zu haben, damit seine Version der Realität Bestand hat, gesund ist, wie auch immer. Und er kann das auch recht gut: andere zu manipulieren und in Zweifel bringen (das ist zum Teil vielleicht mein nicht 100%ig ausgeprägtes Selbstbewusstsein, aber zum anderen auch seine Manipulationsfähigkeit). Und deswegen ist es sehr wichtig zu sehen, auf ihn trifft die PPS 100% zu- platt gesagt: er ist der Verrückte, nicht ich. 🙂

Es ist doch absurd: er hat immer Angst, dass man ihn manipuliert, dabei manipuliert er andere. 😕
 
Diese Hoffnung sollte Keinem genommen werden, der liebt.

"Wir hoffen immer: Und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln."
(J.W. Goethe)

Genau das habe ich erst getan: verzweifeln. Warum kann er nicht sehen, was er tut? Warum glaubt er nicht, dass er PPS hat, wenn ich ihm es sage? Warum sieht er nicht, was er mir antut? Doch jetzt habe ich es begriffen: er kann es nicht...bzw. er tut es nicht, ob man ihm dafür die Verantwortung gibt oder nicht, macht keinen Unterschied: das was was während der Beziehung so unbegreiflich war, hat auch nach der Trennung bestand: WARUM kann er es nicht sehen, was offensichtlich ist??? Doch ich respektiere endlich, dass er es nicht tut. Dass eine Beziehung heute keinen Sinn macht und auch nicht morgen oder in einem halben Jahr. Denn: in den 4 Monaten hat sich nichts geändert, seine Therapie, die er als 'anstrengend' beschreibt, hat erst begonnen...und es wird lange dauern. Eine Hoffnung bleibt in mir, aber es ist nichts das Relevanz hat, damit meine ich - ob wir in 5 Jahren wieder zusammen kommen oder nicht, bedeutet heute das gleiche: mein Leben ohne ihn leben. Ihn lassen in seinem Chaos, aber wünschen, dass die Therapie ihn auf einen guten Weg bringt...sei es für uns oder auch nur für ihn. Denn da ich ihn liebe, will ich, dass es ihm gut geht.

Diesen Beitrag habe ich wo gefunden:

Now-- about that "gut feeling"--- this is just my take on it-- but after being in therapy for a couple years (a huge struggle in itself!!)-- my therapist and I are learning that I must IGNORE my gut feelings!! Yes-- IGNORE them!! They will, almost 99.9% of the time, cause me to think bad about people---- I have to work very hard and go with "logic". How is this or that logical in not trusting someone? or thinking they are out to get me? Is there real honest proof that so and so is against me? I must disregard how it "feels".
Das ist jemand, der gelernt hat mit PPS umzugehen, er scheint mir einsichtig...aber was steht da: 'nach einigen Jahren Therapie' und 'nach einem riesigen Kampf'. Es gibt eben ein ganzes Spektrum an Krankheiten...so wie man einen Schnupfen oder Krebs haben kann, kann man auch eine vorübergehende Verstimmung haben oder eine Persönlichkeitsstörung... Nur in meiner kindlich-naiven Sicht dauernd Krankheiten eben nicht so lange, bis sie heilen.

Auch wenn ich Depressionen habe...die lange dauerten, das ist auch die erste Erfahrung, die ich mit so was langwierigem mache. Nur bei mir ändert sich eben kontinuierlich was, ich höre darauf, was mir die Krankheit sagt. Ich habe 'Krankheitseinsicht' - er nicht. Und ich denke doch, dass ist der erste Schritt zur Besserung, die Erkenntnis.

edit: mal bei Wikipedia gespickt, woher das kommt, hier:

Sprichwörter und Volksmund


  • "Die Selbsterkenntnis ist eine Tugend, die von den Menschen am schwersten erkämpft werden muss." - Fernöstliches Sprichwort
  • "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung." - Sprichwort
http://de.wikiquote.org/wiki/Selbsterkenntnis

Das aus dem fernen Osten drückt noch besser aus, was ich sagen will.

edit2:
noch eins:
"Selbsterkenntnis ist der beste und sicherste Weg, unsere Mitmenschen zu verstehen." - William McDougall, Charakter und Lebensführung

Empathie fehlt ihm völlig, zumindest wenn er beteiligt ist, also in der Kommunikation. Dafür ist er total anteilnehmend an Problemen, mit denen er nichts zu tun hat. Die Beziehung eines Freundes in etwa.
 
Wow, ich bin begeistert von den Zitaten...diesmal zur 'Selbsttäuschung', nicht zur 'Selbsterkenntnis'...

  • "Hüte dich vor Selbstlosigkeit! Sie basiert auf Selbsttäuschung, der Quelle allen Übels." - Robert A. Heinlein, Time Enough For Love, 1973
  • "Man ist nie scharfsinniger, als wenn es darauf ankommt, sich selbst zu täuschen und seine Gewissensbisse zu unterdrücken." - François Fénelon, Die Erlebnisse des Telemach, 1699
  • "Sich etwas zu versagen ist bei weitem die schlimmste Form des Sichgehenlassens; es zwingt uns zu glauben wir täten große Dinge, während wir in Wirklichkeit auf uns selbst fixiert sind." - Carlos Castaneda, Eine andere Wirklichkeit - Neue Gespräche mit Don Juan, Frankfurt a. M. 1975, S. 125

Das ist SOO passend auf D. - denn er hielt sich auch immer für altruistisch, wovon die Zitate 1) und 3) handeln - naja und 2) beschreibt eigentlich auf ne andere Art und Weise die PPS.

Die Selbstlosigkeit von ihm ist ungeheuerlich...er war darauf bedacht in unserem Gespräch, scheinbar alles für mich zu machen: du darfst dir keine Hoffnungen mehr machen... ich muss eigentlich gemein zu dir sein, damit es dir einfacher fällt, von mir loszukommen, aber....hm, das kann ich nicht.// Schaffen wir es heute vielleicht, dass du durch diese Tür gehst, ohne zu weinen?

So redete er daher...als ob er selbst nicht existent wäre.
 
noch einmal ein Update von mir:

Ich habe das Gefühl, jetzt endlich -auch emotional- begriffen zu haben, dass die Beziehung vorbei ist. Vorher war ich wie in so einem Schockzustand. Obwohl es eigentlich nur noch schrecklich war, und ich rational wusste, dass ich ohne ihn besser dran bin - habe ich innerlich daran festgehalten. Dass ich D. letzten Dienstag noch einmal nach langer Zeit traf, gab mir den entscheidenden Anstoß, endlich wirklich wahrzuhaben, dass er so ist wie er ist. Dass sich das nicht so schnell ändert, nur weil er jetzt eine Weile von mir getrennt ist und ein paar Wochen Therapie macht. Es ist eigentlich logisch, aber mein Gefühl wollte das nicht begreifen. Nun fühle ich mich sehr erschöpft und betroffen darüber, was mit ihm alles passiert ist. Dass es mir passiert ist. Und gleichzeitig aber auch Erleichterung, dass es vorbei ist. 🙂
 
Liebe Elisa,
ich wünsche dir wirklich weiterhin diese Kraft, an der Überzeugung festzuhalten, dass es vorbei ist und es so für dich das Beste ist. Und du wirst sehen, je längere Zeit vergehen wird, umso mehr werden die Gedanken an ihn auch weniger und unbedeutender werder. Und wenn es dir im Moment besser geht, mit der Hoffnung zu leben, dass es vielleicht irgendwann später doch nochmal etwas werden könnte mit euch, dann behalte einfach diese Hoffnung im Hinterkopf. Schaden wird dir das jetzt auf keinen Fall. Aber ich glaube, je mehr Zeit vergeht, umso mehr wirst du von dem Gedanken loskommen und Abstand nehmen, es nochmal mit ihm versuchen zu wollen. So geht es mir jedenfalls jetzt. Auch ich habe mich von ihm getrennt mit dieser leisen Hoffnung, denn ich liebe ihn über alles und das wird auch so bleiben. Inzwischen ist es aber für mich klar: ich habe einfach zu viel Schlechtes durch ihn erlebt und deshalb wird und kann es keinen Neuanfang mehr geben. Aber zu dieser Feststellung zu kommen, das braucht wirklich seine Zeit.
Es war eine Lebenserfahrung, die ich eben machen musste, aber auch nie wieder machen werde, und die mich für mein weiteres Leben sehr gestärkt hat.
LG Alexandra
 
Hallo Alexandra_24 - hm, diesmal kam gar keine Benachrichtigung, dass du was geschrieben hast - zum Glück habe ich nochmal reingeschaut. Danke für deine aufbauenden Worte.

Es geht mir immer noch gut - ich habe die letzten Wochen auch viel das verdrängt mit ihm - jetzt nehme ich mir gerade Zeit allein das zu verarbeiten, aber ich bin nicht mehr so traurig....ich denke, das nennt sich 'akzeptieren'.

Ich habe mir das auch schon mal überlegt, nach all dem - was er mir angetan hat, kann ich ihm jemals nochmal vertrauen? Es scheint unrealistisch....bleibt aber dennoch irgendwo in meinem Hinterkopf. Aber es ist etwas anders.... weil ich ihn gesehen habe, ihn reden hörte,....und nur dachte: 'Es ist wirklich wahr!!' Es ist so als ob ich trotz der intellektuellen Beschäftigung mit PPS, den schmerzhaften Erfahrungen und dem erhellenden Austausch mit euch, es bis zuletzt nicht wahrhaben konnte. Aber was er dann sagte, dass ich z.B. so einem Psychologen hätte glauben sollen, der offensichtlich inkompetent war und unsensibel...zu was er mir damals zustimmte und jetzt, 1,5 Jahre später kramt er das raus....einfach nur, damit ich die Gestörte von uns beiden bin? Und ganz stolz und mit leichtem Vorwurf erzählte er mir, wie anstrengend seine Therapie ist, wie er oft anderer Meinung ist wie der Therapeut, aber heroisch seine Worte versucht, zu akzeptieren... wie offensichtlich: er will mir ein schlechtes Gewissen machen und zeigen, wie toll er ist. Seine erste Frage war, ob ich in Therapie bin, als sei das dringend notwendig, da ich eine Bedrohung für die Allgemeinheit darstelle oder so. Wie konnte ich auf diesen BULLSHIT nur mal reinfallen?

Es ist so einfach: Du Böse - Ich Gut. Du Täter - Ich Opfer. Du Faul - Ich Fleißig. Du Selbstsüchtig -Ich Bemitleidenswert. ..... Ich Tarzan - Du Jane? Puuhhh...

Es muss wohl tatsächlich ein Blind-vor-Liebe gewesen sein.

Wie lange ist die Beziehung bei dir denn genau her?
 
Mal wieder was ausm englischen Forum:
Although I have not been formally diagnosed with PPD, I believe that I do suffer from this disorder. It has not only cost me three relationships and a marriage, but is affecting my family and work now. I have these thoughts that on one level I know are not true, or probably not true, but feel I have to act on them to prove somehow that they are or are not true.
Das ist von einer Frau. Ich habe das schon mal wo gelesen in der Art und es deckt sich mit meinen Erinnerungen.

D. meinte z.B. 'Es geht mir nicht darum, dass du nicht zugehört hast, sondern um deine Reaktion danach.' Also als er mich damit konfrontierte und ich versuchte ihn zu überzeugen, dass ich zugehört hatte. Wenn ich darüber nachdenke, dann war dies eigentlich aber keine Diskussion: zuhören ja/nein - sondern es ging um die Intensität, wie er reagierte. Ich mag vielleicht nicht 100% aufmerksam gewesen sein, aber worüber ich mich so aufregte, war seine Reaktion: 'Es macht keinen Sinn mehr mit dir.' Tiefbeleidigt, Fernseher an und von mir wegdrehen. Doch meine Aufregung schien ihm die 'Bestätigung' zu sein. Verdreht.


Weitere Zitate von ihr:

I wish to God that I didn't have this, but it appears as though I have. I cannot control my feelings or emotions when it happens. It's as if my mind is running on a paralell track, one side saying the "bad" thing and the other side saying "this is probably not true, but what if it is." I cannot for the life of me control it and recently told my boss that I felt she was "checking up" on my work and looking at my screen when she comes to my desk to see if I am fooling around. She claims that it is not true and that I am being paranoid. Part of me says, maybe she is right. As a note, I take my work extremely seriously and don't fool around.

I used to think that my husband was cheating on me, although he did lie to me at the beginning of our relationship about having a friendship with his ex, and admitted it to me the same night I accused him of it. There is always a little part of the story that can be justified. The person can tell me it is not true, but I am always thinking, "well maybe it is and they are just telling me that."

There are many occasions that I can relate, but it would be too much to type. With my family, I always think that they are planning events and not inviting me on purpose, even though they deny it. I grew up in a family that believed "mind over matter." They do not accept mental disorders and only consider it an excuse. There is NO changing their minds. They do not know what I have recently discovered about myself (labeled the problem).

My marriage ended more than three years ago. I had met a guy and really liked him, but guess what...? Yup, it started and I broke up with him because it caused me such mental anguish, I couldn't take it anymore. I ended up telling him that I didn't love him because I didn't know what else to do. I felt an instant sense of relief at that point, but was miserable for at least a year after that because I was still in love with him. I tried to go back with him, but he was seeing someone almost immediately after we broke up. Again, a situation where it appeared as though I was right and he was cheating on me. How can someone that said he loved me that much pick up so quickly, literally a day or two after we broke up with someone else.

So you see, I am a prisoner in my own mind and cannot seem to control it. I end up building an emotional wall up when I am in a relationship because I cannot stand the exhausting and debilitating emotions that come with the speculation that the other person is cheating on me. They can deny it all they want, and although I will try to believe them, it never works.
I had to talk myself out of another "episode" this morning though. It get so tiring. Most people have instincts that they can follow. I constantly question if it is an instinct or paranoia. Part of the illness, you don't have energy left to deal with anything else because you are trying so hard to reason everything out in your head.

Suffering a Long Time? : Paranoid Personality Disorder Forum
 
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Aus einem anderen Thread dort (hoffe ich überschwemme das hier nicht zu sehr):
I have been with my partner for 4 years and most of it has been hell. He denies being paranoid but has all the symptoms. I am constantly looking at him the wrong way, saying the wrong thing, can't relax and be myself with him. He has an answer for everything and ever time something goes wrong the whole thing has to be analyzed for ages. I cannot blame him, he blames me for all the upsets we have and says that I am at fault because he can't even ask me questions anymore. He swings from being really caring and tender to being in huffs and just looking miserable all the time. I think I have tried everything there is to deal with it but it is not improving. He has been seeing a counsellor for a few months which seemed to improve him a bit but now he is worse than ever. I have left him but I miss him and can't understand why. If there was a chance that he could imrove and give me a more normal relationship I would go back. This is what he is promising but I have my doubts (Big ones).
I just want to hear from anyone in this type of situation or PPD sufferers themselves. Is there any chance of him getting better and treating me in a way which is consistent?
He has moments of rational clarity but these are quickly forgotten if he perceives anything negative coming from me. I can't stay with him as it is because it is making me ill. I have never experienced anything like this in my life. Should I stay and hope thing improve or should I leave for good?
Any replies to this would be very gratefully received.
Thanks.
Partner has PPD and I can't cope any more : Paranoid Personality Disorder Forum

Finde ich interessant, dass sie auch diese Wechsel beschreibt..die wie ich es im nachhinein finde es so schwer machen, das alles EINER Person zuzuordnen.

In einer Antwort redet eine Frau über ihren paranoiden Vater und beschreibt Symptome:

They enjoy being the center of attention- usually bad- and accuse others of it. He did this often w/me. They like to stir up trouble to receive the bad attention b/c PPDs come from backgrounds where they were deprived this.

Sie WOLLEN negative Aufmerksamkeit? Das ist merkwürdig, für mich nicht nachvollziehbar, aber so kann man es durchaus auslegen, was D. so tat.
 
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