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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Paranoide Persönlichkeitsstörung

@Elisa
danke Elisa ! Du sprichst mir aus der Seele ! Ich bin sehr froh, daß es dieses Forum gibt denn es hat mir bisher sehr gut getan mich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben
und es ist durchaus gesundheitsfördernd 🙂 ...viele Außenstehende betrachten unser Handeln als verständnislos und dumm denn sie verstehen unsere Beweggründe nicht bei solch einem Menschen zu bleiben - hier, in diesem Forum verbinden uns ähnlich gemachte Erfahrungen und es entsteht eine Form von Nähe, die man so von niemandem erwarten kann der das nicht erlebt hat.
Danke an Alle nochmal, die mich bisher in diesem Forum begleitet haben und mir beiseite standen - denn Jahre mit einem Menschen zu leben, der nichts Gutes an Dir lässt bedeutet u.U. auch Einsamkeit und Verunsicherung. Alles das, was über die Jahre verloren ging, verschüttet wurde, ver-rückt, verzerrt wurde, das scheint ein Stück weit durch die Menschen in diesem Forum wieder zu wachsen, hervorzukommen und sich geradezurücken...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es ziemlich krankhaft, sich solange und derartig intensiv mit den Krankheiten von Exfreunden auseinanderzusetzen.




Darkside


3 Jahre Hilferuf, bzw. solange in in sovielen Foren mitmischen zu wollen, das scheint nicht spurlos an einem vorbeizugehen😀
Kann Darkside irgendwie verstehen - wobei ich die Art und Weise vieler Beiträge dennoch nicht okay finde.
Nach dem, was ich hier schon in vielen Foren gelesen habe, zweifelte ich schon bei einigen am gesunden Menschenverstand.
Nach solanger Zeit steckt man die Leute hier wahrscheinlich schnell in verschiedene Schubladen.😉
Dennoch, wie Elisa und Wolfsfrau schon sagten:
Es geht hierbei auch um andere Themen. Manche sind seit längerem getrennt, manche seit kürzerem. Keiner will das Thema verdrängen und Darkside kann das Ganze selber einfach nicht nachvollziehen.
Ich nehme die Beiträge daher nicht mehr wirklich ernst, so what?😉
 
Das ist vielleicht mein Problem, dass ich alles zu ernst nehme!=) Wobei ich diese Art der Beiträge von ihm ja schon kenne, und so ne lange Beteiligung wie du schreibst macht einiges klarer.

Mich beschäftigt gerade die Schuldfrage....oder Verantwortungsfrage. Meine Freundin meint, D. hätte die Wahl gehabt, auch anders zu handeln. Aber ich bin mir nicht so sicher, es ist ja auch ne Krankheit. Ich stehe da so mittendrin.... sicher wäre es möglich, dass er erkennt, wie ungewöhnlich er sich verhält. Das Ding ist nur, ich denke außer von mir bekam er bisher kein Feedback dazu, weil er anderen gegenüber -sogar langjährigen Freunden- sehr distanziert gegenüber ist. Irgendwie denke ich so: er ist Schuld, aber auch nicht....verwirrend. 😕

Dieses englische Forum hat mir auch nochmal ne ganz andere Perspektive gegeben. Wie viele einfach in unsere Lage geraten, überall auf der Welt. Dort gab es auch endlich mal Erfahrungsberichte von Betroffenen, die ihre Diagnose anerkennen und ihre Wahrnehmung beschreiben.... auch sehr interessant. Einer berichtet von so einer Art Zwang, seinem Gefühl gemäß zu reagieren. Und ich las da auch, dass die Ursache z.B. darin gesehen wird, dass Eltern einen herabblassend behandeln oder dauernd grundlos anschreien....da muss man ja irgendwie sich an seine eigene Wahrnehmung halten, wenn man sich nicht als völliges Nichts fühlen will. Was ja dann einem irgendwie die Existenzberechtigung nimmt.

Ja meine Freundin meinte auch, ich psychologisiere so viel und nehme ihn dadurch in Schutz. Ich psychologisiere aber auch, um mich zu verstehen. Ich weiß, er war nicht immer so...es war wie mit zwei vollständigen von einander unabhängigen Persönlichkeiten zu tun zu haben: der gute D. und der böse D. Der böse kommt immer wie so eine Polizei zur Hilfe, wenn der gute D. das Gefühl hat übergangen zu werden - andererseits tut er aber auch nichts Produktives beachtet zu werden: Gefühle mitteilen z.B. Vielleicht machte ihn das auch zu einem riesigen Mysterium, das interessant wirkte? Ich weiß es nicht...ich weiß, dass mein mangelndes Selbstvertrauen ein Punkt war, warum ich es so lange bei ihm aushielt. Aber es ist auch nicht alles. Mir war ja auch ganz lange nicht klar, wie sein Verhalten einzuordnen ist. Ich habe schon früher überlegt, ob er vielleicht ne gespaltene Persönlichkeit hat, oder andere Persönlichkeitsstörungen vermutet, wie eine schizotypische...aber die, die wie die Faust aufs Auge passt, fand ich erst kurz vor der Trennung. Und als ich sah, dass er damit nichts zu tun haben will, machte ich Schluß.

Für mich ist die Thematik auch deswegen so akut gerade, weil ich ihn vorgestern nach langer Zeit nochmal getroffen habe. Und man kann sich viel Illusionen aus der Ferne machen, aber nun habe ich es nochmal ganz deutlich gehabt...er hat sich nicht verändert, sucht Probleme nur bei mir. Seine erste Frage war, ob ich beim Psychologen bin. Er führt seine Therapie fort, meinte, er würde nicht immer übereinstimmen mit ihm z.B. wollte er zu seinen Eltern, also in die Heimat, auch zu Freunden fahren (700 km entfernt) und der Therapeut meinte, er empfiehlt das nicht, die Therapie bräuchte Kontinuität und seine Eltern treffen wäre gerade schlecht für ihn. Aber er meint: 'Er stimmt nicht überein mit dem Therapeuten, aber er glaubt ihm, dass er weiß wovon er redet.' Schockt mich irgendwie, da ich ihn so obrigkeitsbuckelnd nicht kenne. Gleichzeitig wirft er mir aber auch vor, dass ich die Diagnose eines früheren Psychologen von mir nicht glaubte: emotional-instabile Persönlichkeitsstörung impulsivem Typs. Aber dieser Therapeut kannte nicht mal an, dass ich Asperger habe, er kramte die Diagnosekriterien von 1984 vor, las sie mir hämisch vor und meinte, ob das denn stimme - dabei waren es die für frühkindlichen Autismus. Und dass ich die Diagnose habe, weiß ich gesichert von anderer Seite. Ein Therapeut, der das nicht anerkennt, was wirklich wichtig ist, und meine Persönlichkeitsstruktur sehr bestimmt, mit dem kann ich nicht arbeiten. Und die Begründung seiner Diagnose hielt ich für falsch, da er Sachen an mir falsch interpretierte. Naja....D. hätte eben gerne, dass ich diejenige mit Persönlichkeitsstörung bin und nicht er. Er redete weiterhin davon, ich sollte mir keine Hoffnungen mehr machen, er liebt mich nicht mehr....und: 'Mit dir hat wohl noch nie jemand Schluß gemacht?' Er denkt wirklich, er hätte Schluß gemacht...nicht zu fassen. Weil er auf eine rhetorische Frage antwortete, dass er sich für die Trennung entscheidet. Seine Realitätvorstellung ist wirklich schräg.
 
Mich haben die Worte von darkside ebenfalls vor den Kopf gestoßen. Mein Ex bezeichnete mich ja auch als diejenige, die hier krank ist.
Fühle mich absolut nicht krankhaft gestört, wenn ich hier seit Monaten mitlese und auch mal etwas schreibe. Im Gegenteil, es hilft mir wie nichts anderes bei der Verarbeitung meiner Beziehung und Trennung. Im realen Leben treffe ich ja nicht auf Menschen, die durch dieselbe Hölle gegangen sind wie ich. Wenn ich dieses Forum hier nicht gefunden hätte, dann hätte ich meine Lebensfreude bis heute noch nicht wieder gefunden. Und das habe ich vor allem den Beiträgen von IlkaCorinna und Elisa zu verdanken.
 
ah noch was: ich habe zu ihm gesagt, dass ich gar keine beziehung mit ihm will -denn: 'mit dir war ich depressiv, ich will nicht depressiv sein.' ganz einfach. 🙂

mir fällt es so schwer zu begreifen, dass er nicht sieht, was offensichtlich ist...wenn er jetzt die therapie macht....und die ihn weiterbringt, wird es dennoch vermutlich eeeeeewig dauernd, bis er mal eine krankheitseinsicht bekommt. dass er nicht nur das misshandelte kind ist, sondern sich der misshandler in ihm mainifestiert hat und er selbst heute menschen misshandelt.
 
ha! sie ist aber auch schon viel länger von ihm getrennt. 😀

nein ernsthaft - ich denke nicht, dass man das bewusst tun kann: 'heute trenne ich mich emotional von ihm.' für mich hängt intellektuelle auseinandersetzung und emotionale verarbeitung sehr eng zusammen. und ich brauche generell länger als der durchschnitt für manche dinge.

ich denke, du schätzt das falsch ein... teilweise schreibe ich immer noch das gleiche wie am anfang -habe mal nachgeschaut heute mittag, weil ich es interessant fand, wie lange ich hier schon bin und auch wie viel es mir brachte... manche sachen kann ich einfach so gar nicht akzeptieren, andere habe ich mittlerweile verstanden. für mich ist es so, dass ich dauernd fortschritte mache.

auch wenn ich noch immer um ihn trauere, hat sich etwas verändert, im vergleich zum anfang der posttrennungsphase.

edit: nur schwer lösen können ist übrigens auch ein autistending. hat was mit aufmerksamkeitsverlagerung zu tun oda so!:]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich so gesundheitsfördernd ist. Denn du bemühst dich zwar um Analyse, scheinst aber dennoch nicht den Schritt der emotionalen Trennung zu vollführen.

Wie soll das auch funktionieren, wenn du ständig darüber nachdenkst, wieso er nicht anders kann als so zu reagieren, wie er es nunmal tut?

Wie wäre es, wenn du ihn und seine "Krankheit" einfach mal als gegeben ansiehst - und als "nicht deine Sache"?

Ilka hat das in einer sehr beeindruckenden Weise getan, finde ich.




Darkside

Danke für die Blumen, sollte es denn ernst gemeint sein😉
Es ist aber nicht so, als hätte niemand bemerkt, dass Elisa sich vielleicht manchmal ein paar Gedanken zuviel macht und die Distanz dann flöten geht.
Habe ich hier u.a. auch schon ein paar Mal angesprochen.
Mal hat sie die Distanz, mal nicht. Es beschäftigt sie eben noch sehr, dennoch macht sie (aus meiner Sicht) große Fortschritte beim "Loslassen".
Außerdem ist sie "schon groß", vielleicht ist es ihre Art, die Dinge zu verarbeiten und vielleicht braucht sie dafür einfach etwas mehr Zeit als andere. Das sollte man akzeptieren und respektieren.

Die meisten deiner Beiträge kommen eben einfach nur provokant daher. Ich zumindest finde es sehr schade, wenn man einen Einzeiler von dir liest, in dem es nur heißt, das Verhalten sei "krankhaft".
Dein anderer Beitrag (s.o.) regt da wohl eher zum Nachdenken an, du hast ja auch nicht völlig Unrecht.
Aber nach dem, was ich auf dieser Seite innerhalb von ein paar Monaten gelesen habe, kann ich es irgendwo verstehen, wenn man so "harte Worte" wählt. Oft kommt bei den Usern hier ja nichts anderes an und oft kann man sich bei so einigen sowieso nur noch an den Kopp fassen..
Dennoch glaube ich, dass es allen Beteiligten hier mehr hilft, wenn sie von Menschen "zurechtgerückt" werden (sorry, hier fehlte es mir an Kreativität, ein anderer Begriff fiel mir gerade nicht ein), die das Gleiche durchlebt und z.T. verarbeitet haben.

Ich zumindest bin dafür, dass man sich auf beide Seiten einlässt.
Denn bisher ist dieser Thread, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr friedlich und hilfreich🙂
 
ha! sie ist aber auch schon viel länger von ihm getrennt. 😀

nein ernsthaft - ich denke nicht, dass man das bewusst tun kann: 'heute trenne ich mich emotional von ihm.' für mich hängt intellektuelle auseinandersetzung und emotionale verarbeitung sehr eng zusammen. und ich brauche generell länger als der durchschnitt für manche dinge.

ich denke, du schätzt das falsch ein... teilweise schreibe ich immer noch das gleiche wie am anfang -habe mal nachgeschaut heute mittag, weil ich es interessant fand, wie lange ich hier schon bin und auch wie viel es mir brachte... manche sachen kann ich einfach so gar nicht akzeptieren, andere habe ich mittlerweile verstanden. für mich ist es so, dass ich dauernd fortschritte mache.

auch wenn ich noch immer um ihn trauere, hat sich etwas verändert, im vergleich zum anfang der posttrennungsphase.

edit: nur schwer lösen können ist übrigens auch ein autistending. hat was mit aufmerksamkeitsverlagerung zu tun oda so!:]

Das ist doch eine ehrliche und realistische Einschätzung, noch Fragen, Darkside?😀
Ich finde auch, dass du deine Fortschritte gemacht hast.
Sehr bemerkenswert übrigens auch bei "Wolfsfrau". Hatte leider noch keine Zeit, mal wieder länger hier zu schreiben, aber bei ihr hört sich das ja mittlerweile auch richtig nach "Bock auf's Leben" an😀
Zu den Dingen, die du nicht akzeptieren kannst, Elisa.
Das sind die Dinge, die dich unglaublich wütend machen und Fragen aufwerfen. Aber irgendwann musst du auch diese Dinge loslassen.
Du wirst keine Antwort finden, von der du sicher sein kannst, dass diese die Richtige ist. An diesen Dingen hängen die Emotionen. Und die machen dich kaputt, je länger du dir darüber den Kopf zerbrichst.
Aber auch dafür gibt es nur ein Mittel: Zeit..
 
Ich lese nur hier, habe keinen Überblick über das ganze Forum. Nur einmal war ich in einem anderen Thread. Ich kann mit diesem Provokanten Zuschlägen aus dem nichts auch nichts anfangen bzw. es pisst mich an. Das sieht so nach Aufmerksamshascherei aus - aus dem Nichts erscheint etwas Ungewöhnliches...so wie Batman oder so was. Andererseits ziehe ich dann auch wieder etwas aus den kritischen Beiträgen von darkside_now und ich sehe ihn nicht nur als Troll, aber der Ton macht die Musik bzw. ich kann nur ernst nehmen was nicht beleidigend daherkommt.

Ich bin mir dann auch nicht sicher, wie bei dem letzten Beitrag
Okay, dann bleib am Ball bei den Sachen, die du bisher nicht hast ändern können. 😉
, ob das ironisch gemeint ist oder nicht? Heißt das weiter versuchen oder endlich fallen lassen? Ich brauche auch keine Ratschläge dieser Form, mit was ich mich beschäftige oder nicht kann nur ich entscheiden bzw. nicht mal ich. Es passiert...was ich zur Zeit probiere, ist weniger nachdenken, stattdessen einfach fühlen was ich fühle....dann verfliegt es auch wieder, im Gegensatz zum Verstand der sich richtiggehend festbeißt. Aber der Verstand kann einen auch mal in ne gute Richtung lenken z.B. das englische Forum, das gab mir irgendwie Geborgenheit zu sehen: ich bin wirklich nicht alleine mit meinem Problem (das so gar niemand verstehen kann), anderen -überall auf der Welt- ging es auch so. 🙂


edit: habe deinen beitrag erst jetzt gesehen, ilkacorinna, aber eigentlich gibt es dem nichts hinzuzufügen dennoch....es ist wohl so, dass sich manches nicht beantworten lässt auf der welt und man kann es einfach nur irgendwann akzeptieren, das es so ist. aber jau- das dauert und es wäre sicher praktischer, das heute schon zu tun, aber man kann nichts erzwingen....take your time heißt es doch.
 
Ach, und noch was (dann bin ich aber auch erstmal wieder ruhig🙂):
Du stützt dich sehr auf seine Therapie, machst dir viele Gedanken darüber. Hast du vielleicht die Hoffnung, die würde erfolgreich verlaufen und ihr würdet wieder zueinanderfinden?
Ja, ich weiß, du hast das schonmal abgestritten, aber vielleicht findet sich der Gedanke noch im Hinterkopf?🙂
Dass diese Menschen nicht das sehen, was offensichtlich ist.. das zieht sich doch durch all unsere Erfahrungen..
Finde es super, dass du ihm gesagt hast, dass es dir mit ihm schlecht ging und du willst, dass es dir gut geht!
Kann er ja auffassen bzw. draus machen, was er will. Du bist es aber losgeworden und das muss doch.. unglaublich "geil" gewesen sein?!😀
 

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