Der Thera wird ihn nach einiger Zeit der Therapie wohl besser kennen und einschätzen können als du nach ein paar Beiträgen.
Ich war schon bei genug Therapeuten, um zu erkennen, ob dieser was taugt.
Was gegen den Therapeuten spricht ist:
- er nimmt die Ängste und Probleme des TEs nicht ernst
- er projeziert seine eigene Erlebnisse auf ihn, in dem er ihn erzählt wie toll für den Therapeuten seine persönliches Vaterglück war
Gerade letzteres disqualifiziert einen Therapeuten. Ein Therapeuten sollte niemals mit persönlichen Anekdoten beim Patienten kommen und meinen, dass das, was für den Therapeuten privat so toll war, automatisch auch toll für den Patienten ist.
Ein guter Therapeut sollte die Bedenken des Patienten ernst nehmen, sowie die professionelle Distanz wahren und ihn Strategien mit auf dem Weg gehen sich gegen die Erwartungen des Umfeldes zu behaupten und mehr auf seine eigene Innere Stimme zu hören.
Der Therapeut ist hier aber mehr Symptom des eigentlichen Problems des TEs: Er ist so sehr bedacht die Erwartungen anderer zu erfüllen, dass er kaum auf seine Wünsche und Ziele achtet.
Ich prognostiziere, dass wenn der TE dem Ganzen nachgibt, er nicht nur eine Enttäuschung im Bezug der magischen Elternliebe erfährt, sondern die daraus entstehende Familie komplett toxisch wird. (Mann hat kein Bock aufs Kind, Frau ist allein) Am Ende sind zwar alle anderen Glücklich, außer die Familie und das ungewollte Kind.