Binchy
Sehr aktives Mitglied
Meine Ängste drehen sich ja teilweise auch um ungelegte Eier...
Was wäre wenn das Kind schwierig wird, was wäre wenn ich als Vater versage, was wäre wenn dies und das einträfe... das ist eine negative Grundeigenschaft von mir, alles in Zweifel zu ziehen und sämtliche Risiken von vornherein ausschließen zu wollen und deshalb sich für nichts entscheiden zu wollen.
Bis das Kind größer ist, wirst Du mit Deiner Therapie weiter fortgeschritten sein und an Dir weiter gearbeitet haben, denke ich mal. Und auch gelassener sein -hoffe ich mal für Dich.
Wie ist es denn für Dich, wenn Du es Dir ganz konkret vorstellst? Das Kind gedanklich vor Dir siehst, es in die Arme nimmst, es riechst, fühlst, es gurren hörst, es fütterst, wickelst, es beim Schlafen betrachtest. Wenn Du Dich siehst, wie Du mit ihm spielst, es die ersten kleinen wackeligen Schrittchen auf Dich zu macht, Dich Papa nennt...
Kannst Du Dir das vorstellen, kannst Du das fühlen und wenn ja, wie fühlt es sich an? Kommen da Glücksgefühle hoch oder eher Panik oder was spürst Du?