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Mein Freund ist gestorben

hallo moment ....
ich bewundere deinen mut + sende dir
kraft zum weiteren leben ...
herzlichst
die ....celeste
 
Hallo,

Alles Liebe,
Natascha

Danke, Natasche (Moment)!

Was du schreibst klingt, wie ein warmer Regen auf hartes Land.
Es fühlt sich an, wie die neue Haut über einer bisher schroffen Wunde und es sieht aus, wie ein Teddybär im Herzen.

Ich wünsch dir, dass all das dazu beiträgt, dass du nach außen hart und stark bist, weil du innerlich immer flexibler wirst.

Tut mir leid, das alles fiel mir grad nach dem Lesen deines Berichts ein.

Sigi
 
Hallo, alle.
Sigi, wie schön du (be)schreiben kannst..
Ja, liebe Natascha, das ist glaube ich, ein guter Weg, auf dem du bist.
Weißt du, mein Vater war auch ein sehr dominanter Mensch, der mir jetzt, nach 17 Jahren immer noch fehlt.
Er ist auch lange gestorben und verfallen,
weil er sehr krank wurde,
und in seiner letzten Stunde haben wir Kinder seine Hand gehalten, bis meine Mutter sagte, wir sollen kurz raus, sonst kann er nicht loslassen.
Nach 5 Minuten hat sie uns wieder gerufen...

Aber wenn ich mit ihm rede, ist er auch der Papa, den du jetzt auch wieder sehen kannst.
Genauso, wie er zu seinen noch guten Zeiten reden würde.
Was glaubst du, wie sehr dein Vater jetzt froh ist, daß du IHN wieder im Kopf und in deinem Herzen hast, als den freundlichen lieben Vater, als fitten Geschäftsmann, halt so wie er war.

Liebe Natascha,
ich wünsche dir viel Mut und Kraft (auch mal nein zu sagen!)

Alles Liebe für euch alle, Gott behüte euch
Claudia
 
JA
lieber Sigi,
ein JA zum Leben.

Aber das, was ich da sage, lebe ich noch nicht,
ich hoffe,
das Leben (mein Leben) geht irgendwann weiter bevor ich tot bin.
Ganz.
Ich hatte einen Traum, der mir sehr nachgeht.
Den habe ich in mein Blog geschrieben,
und da habe ich mich entscheiden müssen, gehen oder dableiben wegen der Kinder.
Tja, das ist ja keine Frage,
und so kämpfe ich mit euch weiter..

Liebe Grüße
Claudia


P.S.,
Jette, bitte melde dich mal, wie gehts dir?
 
JA
lieber Sigi,
ein JA zum Leben.

Aber das, was ich da sage, lebe ich noch nicht,
ich hoffe,
das Leben (mein Leben) geht irgendwann weiter bevor ich tot bin.
Ganz.
Ich hatte einen Traum, der mir sehr nachgeht.
Den habe ich in mein Blog geschrieben,
und da habe ich mich entscheiden müssen, gehen oder dableiben wegen der Kinder.
Tja, das ist ja keine Frage,
und so kämpfe ich mit euch weiter..

Liebe Grüße
Claudia


P.S.,
Jette, bitte melde dich mal, wie gehts dir?


Claudia hallo, um so mehr man über Dinge redet, sie sich wünscht, darüber nachdenkt, um so näher kommt man an die Verwirklichung, weil die Bahnen im Gehirn schon mal quasi vorgeschrieben werden, auch wenn da noch kein Auto fährt. Mach einfach so weiter. Irgendwann . . . .

😉🙂

Sigi
 
Liebe Claudia,

Du erschreckst mich manchmal, Du weißt so wenig von meinem Leben und bringst dann, scheinbar nebenbei, die Dinge auf den Punkt.

Das Neinsagen ist genau das, was ich gerade lerne, und das Grenzen ziehen an sich...

Ich habe das Gefühl, dass in Dir ganz große Fähigkeiten und Talente schlummern... Willst Du sie nicht nutzen?

Wenn Du jetzt überlegst, was Dein nächster Job sein soll, denke doch mal darüber nach, was Dir am MEISTEN FREUDE machen würde. Was wolltest Du schon immer tun? Oder in welchen Situationen fühlst Du Dich am wohlsten?

Macht es Dir zum Beispiel Freude, anderen Menschen zu helfen, IHNEN eine Freude zu machen? Älteren Menschen, Kindern? Oder erfüllt Dich vielleicht etwas ganz anderes?

Wie Sigi einmal sagte, versuch doch mal, Dir bildlich vorzustellen, worauf Du wirklich Lust hättest, welche Tätigkeit Dich erfüllen könnte. Stelle es Dir ohne Wenn und Aber vor, verdränge Gedanken wie "das kann ich nicht oder dafür bin ich nicht ausgebildet oder dafür sehe ich zu verhärmt aus oder oder". Denke nur daran, wie schön es für Dich wäre, wenn Du etwas Bestimmtes tun würdest. Dann malst Du es Dir in allen Details aus. Denkst nach über dieses Projekt, und machst es zu Deinem Projekt. Nach und nach. Und dann überlegst Du Dir, wie Du es realisieren kannst, oder einen Teil davon.

Also: was würdest Du gerne tun?

Lieben Gruß,
Natascha
 
P.S. Ich habe nochmal im Internet gesucht, wer Dir in Deiner Trauer zur Seite stehen könnte, und fand diesen freien Seelsorger:

Multhaup

Wäre das nicht was für Dich? Ob es etwas kostet, weiß ich nicht, aber anrufen und fragen kostet bestimmt nicht...

Viel Glück!
 
Hallo, ihr Lieben.
Die letzte Woche war richtig schlimm.
Ich habe mich so gehen lassen, wieder mal. Kein Land mehr gesehen, getrunken, mein Sohn ist darüber völlig ausgeflippt, aber ich war buchstäblich im Dreck gelegen und mir war alles so egal.
Ich hab mir nur noch gewünscht, daß ich nichts mehr mitkriege,
dieses Weitermachenmüssen, keinen Bock mehr.
Wie gesagt, nicht mal meine Kinder konnten noch irgendein Verantwortungsgefühl mehr in mir wecken.

Heute hab ich mir wieder vorgenommen, nicht aufzugeben.
Bei der Krankenkasse angerufen, weil ich auch so Schmerzen in den Knien habe, aber zu keinem Arzt kann weil ich schon monate keine Versicherung mehr bezahlt habe.
Die haben mir aber auch nur gesagt, daß ich zum ARGE kann, was ich aber nicht tun werde.


Liebe Natascha, danke für den Tip mit diesem Multhaup. Hab dort angerufen, war nur der AB. Aber versuche es nächste Woche nochmal.
Zu deiner Frage, was ich gerne tun würde.
Ich bin, war, bis letzten Sommer Empfangsangestellte, was ich immer sehr gerne gemacht habe,
weil es für mich genau gepaßt hat.
Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, eine sehr attraktive fröhliche Erscheinung, einfach fit.
Zusätzlich hatte ich einen Nebenjob in einem kleinen feinen bayrischen Lokal, wo auch hauptsächlich ausländische Gäste kommen, und Fremdsprachen ein Muß sind.
Diesen Job hab ich noch, aber ich trau mir nichts mehr zu, mich irgendwo zusätzlich zu bewerben.
Die immer optimistische Claudia, die ich war,
ist mit meinem Freund mitgestorben.
Und das, was jetzt noch übrig ist, schafft grad mal das Allernotwendigste.

Meine ganze Kraft geht für drauf, anzukämpfen dagegen, daß ich mich ganz aufgebe.
So vergeht Tag für Tag mit Grübeln, beten, da wieder rauszukommen, mir Zuversicht einreden...
und ich komme mir vor wie eine Schildkröte, die mit den Füßen in der Luft daliegt.
Dafür schäme ich mich, meine Mutter hat sich gerade die Rippen gebrochen mit 80, aber sie macht wesentlich mehr als ich.

Ich bin so gefangen in meiner Lethargie, weiß, daß es so nicht weiter geht, aber liege da und tu garnichts.
Weil mir im grunde alles egal ist.

Aber so gehts ja auch nicht.
Irgendwie muß und will ich ja auch wieder zu neuem Lebenswillen kommen.
Ich hoffe, es macht bald "klick", und meine Lebensgeister erwachen.

Ich wünsche euch allen auch alles Liebe und viel Kraft!!
Und danke
Claudia
 
Hallo Claudia, danke für deinen Zustandsbericht.

Sag mal, gäbe es irgendwas, für das du zu Trinken aufhören würdest, dich über deinen Noch-Job freuen würdest (dann darauf kannst du stolz sein), deine Sachen in Ordnung bringen würdest und neue Ufer in Anschein nehmen würdest?

Musst hier nicht beantworten, aber irgendwie drängt es einen, in dir zu rühren, woran es liegt. Ich meine, ich kenne auch viele Tiefen, aber ich könnte diese Frage mir selbst wohl beantworten. Ich fände immer Dinge, an denen es lag/liegt. Bei dir hört sich das so an, als wenn keiner und ncihts helfen könnte, egal was passierte.

Vielleicht hören wir dazu voneinander. Und ein paar Sonnenstrahlen, die hier grad scheinen, zu dir hinüber.....🙂

(die ersten seit Wochen....)
Sigi
 

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