Hi, liebe Natascha,
wie schön, daß du dich wieder meldest.
Meine Güte, was hast du für eine Zeit hinter dir.
Ich hoffe, dein Mann ist da für dich.
Ich kann mir deinen beruflichen Streß gut vorstellen.
Hattest du nicht schon vor Wochen vor, dich mal um dich zu kümmern und alles andere, klar Kinder sind wichtig,
hinten an zu stellen?
So eine prekäre Situation in der Firma deines Vaters ist schon extrem, da kann man sich nicht einfach ausblenden..
Aber, hast du dir schon mal überlegt, diese Firma, die ja jetzt an einem Mitarbeiter hängt, aufzugeben?
Ich möchte mich widerholen, deinem Vater ist es viel lieber,
daß du froh bist, daß es DIR gutgeht,
als daß du die Kindheit deiner Kinder versuchst, etwas zu retten, deinem Vater zuliebe.
Liebe Natascha,
ich wünsche dir von ganzem Herzen die Stärke, weiter zu machen
oder, was dich sicher noch mehr Kraft kostet,
weil es vielleicht auch deiner Mutter weh tut,
das alles aufzugeben,
und endlich eine Mama für deine Kinder zu sein, die immer da ist für sie.
Oder ist da wieder zu langweilig, da, wo du jetzt hingezogen bist?
Liebe Natascha, ich verstehe gut, wie voll dein Kopf ist,
ich bin sicher, du wirst das richtige machen,
nochmal, dein Vater wünscht es ganz sicher nicht, daß du um eure Firma zu erhalten, auf dem Zahnfleisch gehst, drastisch gesagt.
Liebe Natascha,
ich kann dir nichts raten,
aber überdenke gut das plus und minus,
und fühl dich nicht schlecht mit der Überlegung, das alles aufzugeben. Dafür gibt es keinen Grund!!
Wenn du das aber weiter durchziehen willst,
hast du auch dafür meine besten Wünsche!!
Ich freue mich, daß du dich wieder gemeldet hast!
Gott behüte dich,
ganz liebe Grüße,
Claudia