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Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht krank

AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Zunächst erst mal ein riesen großes S T O P!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich kann Dir auf den Fuß versprechen, wenn Du Dich gegen Deinen Charakter und Deine Wertvorstellungen orientierst wirst Du niemals niemals niemals niemals langfristige und nachhaltige Erfolge im Leben verzeichnen. Menschen die über Unrecht zu Reichtum gekommen sind haben dieses auch wieder verloren. Oder gar ihr Leben. 90% aller Lottomillionäre sind nach rund 5 Jahren pleite. Schneller Reichtum ist kein Ziel. Und er ist nicht beständig wenn man die Geldspielregeln (Bsp. parkinsonsche Gesetz) nicht verstanden hat.

Deine Wünsche sind legitim. Ich sprach vorhin von Bodo Schäfer. Sein Motto lautet "Wohlstand ist unser Geburtsrecht". Ich verfolge den Ansatz dass wir es uns selbst, unseren Eltern und unserem Schöpfer gegenüber schuldig sind ein erfülltes und glückliches Leben zu führen und unsere Träume zu verfolgen.Leider sind Deine Ziele nicht konkret genug. Sie geben Dir keine Richtung. Schickes Auto? Welches denn? Was ist der Traum? Mein Traumwagen ist ein 67er Impalla. Eigenes Haus? Eigenheim- oder Investmentimmobilie? Stadt oder Land? Modern oder rustikal? Wieviele qm? Mein Traumhaus ist ein ländlicher Resthof mit Stallungen für Pferde, einer ausgebauten Scheune als Firmenniederlassung und einem 250qm Herrenhaus dass von der Innernarchtektur auf Naturmaterialien setzt (Holz/Lehm/Naturstein). Connections und Einfluss worin? Worauf? Social Media influencer zu werden ist ja heut kein Hexenwerk. Wieviel möchtest Du oder musst gar monatlich Brutto verdienen um Dir Deine Wünsche zu erfüllen. Du siehst, wenn man seine Wünsche konkretisiert kann man Ziele und Ergebnisse (auch zwischenergebnisse) messen. Willst Du zb. einen bestimmten AMG, kannst Du genau recherchieren wie viel so ein Wagen kostet. Das gibt Dir ein klares Ziel wie viel Kohle Du horten musst. Du kannst Dir sogar grob den Unterhalt errechnen, dann weißt Du sogar wie viel Cashflow Du nach der Anschaffung noch brauchst.

Wenn ich Deinen letzten Absatz lese scheinst Du recht negativ behaftete Glaubenssätze gegenüber Geld und Wohlstand zu haben. Warum? Geld ist Energie die sich im immer währenden Fluss befindet. Und wie Energie verschwindet diese auch nicht, sie verändert sich nur (Bsp Inflation: Guthaben aber auch Schulden sinken im Wert. Im Gegenzug steigt der Wert von Investitionen / grob vereinfacht). Geld geht auch nicht verloren. Es hat nur jemand anderes. Ich will nicht zu esoterisch klingen, aber wenn Du Dich mit Geld nicht wohl fühlst, glaubst ein schlechter Mensch sein zu müssen um Geld zu haben, wird sich Geld auch nicht bei Dir wohl fühlen und Dir immer wieder entgleiten.

Ich muss Deinem Vater Recht geben was Hammer und Amboss angeht. Wenn Du nicht der Hammer bist und Dein Leben und Deine persönliche Entwicklung selbst schmiedest bist Du ein Amboss. Und Du wirst Dein Leben und Deine Arbeit damit zubringen dass andere Reich werden.

"Ein Firmenchef fährt mit seinem neuen Lamborgini auf den Hof. Einer seiner Mitarbeiter sieht ihn und sagt: Wow, Chef. Schöner Wagen." Darauf hin sagt der Chef "Wissen Sie, wenn sie immer fleißig Arbeiten, viele Überstunden machen, im dunkeln kommen und im dunkeln gehen, ihre Familie vernachlässigen und die nächsten 30 Jahre harte Entbehrungen hinnehmen, dann hab ich nächstes Jahr einen noch schöneren.""

Für Dich und für Dein Leben, für Deine Ziele, für Deine Träume, für Deine Familie sei ein Hammer. Für das Geschäft sei was immer die Situation erfordert. Wenn jemand sich bei mir auskotzen muss, alle seine Emotionen loslässt und sich mal von allem befreien muss, bin ich ein Amboss. Solange bis nichts mehr in der Person übrig ist was die destruktiven Emotionen auslöst. Und erst dann werde ich zum Hammer bis der Fokus der Person in die richtigen Richtung weist und er mir den Hammer abnimmt und selbst schmiedet. Vielleicht wollte Dein Vater dass Du über seinen Hammer-Amboss vergleich nachdenkst. Vielleicht meinte er auch wirklich Machtgefüge in der Geschäftswelt. Was er in seinem Kopf meinte ist letztlich egal, solange Du etwas produktives für Dich daraus mit nimmst. Geld kann man nicht machen. Man kann es nur verdienen. Erlangt man es unverdient verliert man es wieder.

Schreib Dir mal alle Deine Träume, Wünsche und Ziele auf. Sei dabei so präzise wie nur irgend möglich. Lass Deine ganze Fantasie sprudeln. Denk nicht weiter darüber nach. Schreib alles auf was Du Dir vielleicht sogar bisher zu träumen gar nicht getraut hast. Dann priorisierst Du Deine Ziele. Nimm Dir die Top 1-3 und beziffere Sie falls Sie materiell bzw. bezahlbar sind. Dann setzt Du Dir einen Zeitrahmen bis wann Du gedenkst dieses Ziel zu erreichen. Jede Wette, je länger Du Dich damit beschäftigst desto mehr Gelegenheiten und Ideen werden Dir in deinem Alltag auffallen die Dir dabei helfen können Deine Ziele zu erreichen. Hast Du schon mal einen Urlaub gebucht, dich Wochenlang damit beschäftigt und auf ein mal fallen Dir überall Sonderangebote auf die Du vorher nie Wahrgenommen hast? Gleiches Prinzip.

Wenn Du Erfolg und Geld nur "nachjagst" geht es Dir wie dem Hund der seinen Schwanz jagt. Du wirst Dich immer dahinter befinden. Wenn Du aber akzeptierst dass es wie der Schwanz ein Teil von Dir ist und auch nur aus Dir selbst herauskommen kann, folgt Dir das Glück (der Schwanz) auf den Fuß. Wenn man liebt was man tut und darin Erfolgreich ist, fällt vom Erfolg auch immer Geld ab. Immer.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Für mich sind erfolgreiche Menschen diejenigen, die sich nicht mit anderen vergleichen. Sie sind ihren eigenen Weg gegangen und stehen zu dem, was sie gemacht haben, was auch immer das gewesen ist. Das sollte dann auch nicht hinterfragt werden, auch wenn es beinhaltet, anders zu sein und von einigen Menschen negativ gesehen zu werden.

Anders sein ist nicht schlecht, es ist gut. Es zeigt, dass du Persönlichkeit hast und dir deine eigenen Gedanken machst. Anders sein macht interessant, auch wenn es manchmal bedeutet, gegen den Strom zu gehen. Ich denke an das Sprichwort "Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon".

Dementsprechend geht es auch nicht darum, den Konsum anderer Menschen schlecht zu machen oder sich selbst über andere zu stellen, damit man selbst besser erscheint, denn das wäre wieder vergleichend.

Wenn jemand erfolgreich ist, dann hat das auch oft etwas mit Charisma zu tun, weil er in sich selbst ruht, unabhängig vom Besitzstand und dergleichen.

Diesen Weg musst du für dich selbst finden und da kann man höchstens kleine Tipps geben, aber da wir nicht in dich hineinschauen können, musst du das tun und schauen, was dich zu deiner inneren Ruhe und Zufriedenheit bringen könnte.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

... musst du das tun und schauen, was dich zu deiner inneren Ruhe und Zufriedenheit bringen könnte.

Genau das ist ja der Knackpunkt.

1. Der (wahrscheinlich falsche) Glaube dass innere Zufriedenheit und Glück nur durch Beruf und Status eintreten können,

dementsprechend

2. Der innere Zwang, bzw. Druck jemand sein zu wollen, den man einfach nicht sein kann und nie sein wird.

Und auch wenn der "gesunde" Menschenverstand weiß, dass die großen Macher eher die Ausnahme und die Mehrheit der Bevölkerung eher ganz "normal" ist, wie sage ich es meinem Kopf?
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Genau das ist ja der Knackpunkt.

Und auch wenn der "gesunde" Menschenverstand weiß, dass die großen Macher eher die Ausnahme und die Mehrheit der Bevölkerung eher ganz "normal" ist, wie sage ich es meinem Kopf?

Du könntest mit den Fragestellungen anfangen die ich Dir gestellt habe. Wichtig dabei ist auch die Fragen schriftlich zu beantworten. Durch die gedankliche Auseinandersetzung, der physischen Handlung des Schreibens und dem Lesen des geschriebenen in der eigenen Handschrift ist ein ganz anderer Neuro Linguistischer-, oder auch Neuroassoziativer Effekt, als wenn Du stets "nur" mit den Fragen im Kopf durch die Gegend rennst. Das ist wie bei dem Raucher der an sich weiß dass er aufhören sollte, aber nie den Akt begeht seine neuroassoziativen Erfahrungen zu verändern. Oder, salopp gesagt, wer morgen andere Ergebnisse erzielen will muss heute etwas anderes tun.

Ich habe hierzu ein ganzes System an Fragestellungen konzipiert um eben solche Erkenntnisse bei Menschen zu inspirieren.

Meiner Erfahrung nach sind die "großen Macher" gar keine so große Seltenheit. Die meisten davon halten sich bloß bedeckt. Nur weil jemand nicht bei RTL II auftritt heißt das nicht dass er es nicht geschafft hat. Was man als "gesunden Menschenverstand" bezeichnet, oder besser noch als "realistisch" rührt von limitierenden Glaubenssystemen des Umfeldes und limitierenden Medieninhalten her (oder warum laufen Formate wie "Familien im Brennpunkt" und danach sucht Deutschland den Superstar? Man muss nicht studiert haben um diese Manipulation von "Guck mal, ein Traum, ABER NIX FÜR DICH" zu durchschauen).

Der Schlüssel zur Größe liegt, logischerweise, im Wachstum. Lernen und Wachsen und lernen und wachsen (so viel wie irgend möglich / am besten alles). So wird man groß. Und wenn man sich einer Aufgabe verschreibt die größer ist als man selbst, kann man daran nur wachsen. Meine Mission ist es Menschen zu helfen ein erfülltes Berufsleben, im Einklang des inneren Wertesystems zu führen. Den Status Quo, dass Arbeit hart sein muss, keinen Spaß macht und alles sich nur um Kohle dreht, man nur für den kommenden Freitag oder Urlaub arbeitet kann ich nicht akzeptieren. Wir opfern unsere Gesundheit und Glücksgefühle um Geld zu verdienen und dann Opfern wir dieses Geld um unsere Gesundheit und schöne Gefühle wieder zu bekommen? Das kann es nicht sein. Das bringe ich auch meinen Kindern nicht bei. Hier muss sich was ändern. Und das sollte in den Schulen bereits beginnen. Leider waren Lehrer selten am Arbeitsmarkt und können daher kaum vermitteln worauf es ankommt. Der Punkt ist, wer Mehrwert schafft ist auch mehr Wert (z.B. für die Gesellschaft). Je mehr Du Wert bist, desto mehr verdienst Du. Automatisch. Ich habe ähnliche Wünsche wie Du. Sie sind nicht mein Primärziel, aber es wäre gelogen wenn ich sage dass ich nicht auch gefallen an div. Spielzeugen finde. Sobald ich der Mann bin der ich sein muss um diese verdient zu haben, werde ich sie bekommen.

Ich denke es gibt 4 Arten von Menschen.

Die die nicht können und auch nicht wollen.
Das sind die Stinkstiefel der Nation. Die ewigen Miesepeter die einen auch noch am sonnigsten Tag runter ziehen wollen.

Die die können aber nicht wollen.
Das sind die Typen denen fast alles egal ist. Die wollen diesen Status Quo. Das sind die braven und treuen Soldaten der Wirtschaft. Die könnten zwar mehr aus sich machen, haben darauf aber gar keinen Bock. Die warten auf Freitag, die Sportschau und ein Mal die Woche Sex, wenn es nicht zu lange dauert.

Die die wollen aber nicht können.
Bei denen wird es schon interessanter. Die haben Bock. Die sind Wild. Die haben Aufbruchstimmung, Tatendrang und den unbändigen willen etwas zu verändern. Sie wissen aber noch nicht so recht wo sie anfangen sollen. Sie sind wie Rohdiamanten die noch geschliffen werden. Die gehen auf Seminare, lesen Bücher und besuchen Abendkurse oder Online-Coachings.

Die die wollen und können.
Das sind die, nach Deinen Worten "Macher". Die die gelerntes Umsetzen. Die ins Handeln kommen. Die die sich gesagt haben "Bis hier hin..." Das sind die Hämmer. Die die Schmieden. Die die sich in Unternehmen vom Hausmeister zur Führungsspitze arbeiten, die StartUp-Gründer, die Visionäre, die Typen aufm Cover etc. Und davon gibt es gar nicht so wenige. Falls Du solche Menschen in Deinem Umfeld suchst, dann keine Sorge. Die suchen auch Dich.


Jetzt wieder eine Frage. Welcher Typ bist Du? Oder bist Du noch?
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Lieber Quereinsteiger, eines teile ich ja mit dir:

Wir opfern unsere Gesundheit und Glücksgefühle um Geld zu verdienen und dann Opfern wir dieses Geld um unsere Gesundheit und schöne Gefühle wieder zu bekommen? Das kann es nicht sein.

So ist es aber nunmal in den meisten Fällen, ich habs nicht erfunden dass man täglich 8-10 Stunden zur Arbeit rennen muss.
Auch deiner These dass in den Schulen mehr fürs Leben gelehrt werden sollte, anstatt lauter Formeln, stimme ich zu.

Zur "Typ-Frage:

würde mich hier einreihen:

Die die wollen aber nicht können.
Bei denen wird es schon interessanter. Die haben Bock. Die sind Wild. Die haben Aufbruchstimmung, Tatendrang und den unbändigen willen etwas zu verändern. Sie wissen aber noch nicht so recht wo sie anfangen sollen.

Exakt so ist es. Kein Plan wie und was ich anfangen soll, bzw. ich habe schon vieles angefangen was alles nicht den "Durchbruch" brachte.

Was mich an deinem Text etwas "stört" ist immer dieser Unterton, dass es ja im Grunde jeder schaffen kann, manche sind nur zu phlegmatisch. Heißt zu deutsch das Geld liegt auf der Straße man muss es nur aufheben oder sich etwas bemühen, dann wird man garantiert erfolgreich, was ich persönlich für einen Irrglauben halte. Auch vor Mark Zuckerberg gab es schon Leute die etwas ähnliches wie Facebook im Sinn hatten.

Und wenn du Dinge wie DSDS aufzählst, ist das meiner Meinung nach dem dummen Volk geschuldet, das sich sowas reinzieht (inkl. der Annahme die Abläufe dort seien real). Oder manche betäuben sich mit sowas, anders kann ich mir die gefühlt 20ste Staffel nicht erklären.

Bringt aber in der Sache nicht weiter.
Wenn ich gegen Roger Federer Tennis spiele, kann ich natürlich an solchen Gegnern "wachsen", aber ob ich jemals in dessen Klasse spiele und Wimbledon gewinne, hängt eben nicht allein vom "Wille" ab.

Manche Sätze finde ich daher etwas weit hergeholt (speziell mit dem Mehrwert etc..) oder ich kann dir nicht wirklich folgen (bitte nicht übel nehmen).
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

So ist es aber nunmal in den meisten Fällen, ich habs nicht erfunden dass man täglich 8-10 Stunden zur Arbeit rennen muss.
Auch deiner These dass in den Schulen mehr fürs Leben gelehrt werden sollte, anstatt lauter Formeln, stimme ich zu.

Natürlich hast Du das nicht erfunden. Ich auch nicht. Diese Ansicht, oder Verhalten, stammt aus einer Zeit in der man in einer Firma anfing oder Ausbildung gemacht hat und dort Arbeitete bis zu Rente. Das Unternehmen hat sich um einen gekümmert und von der Rente konnte man seinen Lebensstandard halten. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei. Wir erleben den größten Umbruch der Arbeitswelt und des ganzen Arbeitsmarktes seid der industriellen Revolution. Und das ist keine subjektive Prognose von mir. Das passiert bereits. Wir sind mitten drin. Die die das erkennen und mitziehen werden in den nächsten 10-20 Jahren zu den Gewinnern gehören. The winner takes it all. Wer wird schneller sein. Ggf. mit einer Idee im digitalen Markt.

Exakt so ist es. Kein Plan wie und was ich anfangen soll, bzw. ich habe schon vieles angefangen was alles nicht den "Durchbruch" brachte.

Erfolg entsteht auch nicht über Nacht. Wie ich schon sagte, es ist ein Weg für den man sich entscheiden muss. Und nicht nur einmal. Sondern jeden Tag auf neue. Und Widrigkeiten werden niemals ausbleiben. Das eigene Umfeld will einen unten halten. Nicht bösartig. Aber wenn man wächst und sich verändert keimen Ängste auf Dich zu verlieren. Du wirst Rückschläge einstecken müssen. Nicht jede Idee bricht sofort durch die Decke. Sie muss ebenfalls wachsen, gedeihen und sich entfalten. Man muss immer wieder justieren, seine Taktiken und Strategien überdenken. Mitbewerber wollen einem ein Bein stellen usw.

Wo Anfangen ist die logischste Frage an der Stelle. Nun, hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Wir könnten zusammen Arbeiten um dein innerstes "Warum" heraus zu kristallisieren. Ich war jüngst auf einem Seminar und musste innerhalb von 2 Minuten schriftlich formulieren was andere Menschen davon haben dass es mich gibt. Unter Zeitdruck war dies ein sehr emotionaler Moment für mich weil ich unweigerlich an meine Vergangenheit dachte und weniger daran welchen Wert ich heute und in Zukunft stifte. Aber bei solchen Fragen kann ich Dir helfen. Würde mich freuen. Aus diesem Rahmen hier heraus Berate ich auch Pro Bono. Muss aber nicht. Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten ans Ziel.

Ich kann Dir auch ein buntes Spektrum hilfreicher Bücher empfehlen. U.a.:

Alex Fischer - Reicher als die Geissens (scheiß Titel, ich weiß. Aber das Buch ist ein Gamechanger und m.E. Pflichtlektüre)
Dr. Stefan Frädrich - Das Günther Prinzip
Napoleon Hill - Denke nach und werde Reich
Bodo Schäfer - Die Gesetze der Gewinner / Endlich mehr verdienen / Der Weg zur finanziellen Freiheit
Anthony Robbins - Das Robbins Power Prinzip
Dirk Kreuter - Sieger zweifeln nicht, Zweifler Siegen nicht (ist auch mein Mantra)

Es gibt auch eine Fülle an Zielführenden Seminaren. Zum Einstieg empfehle ich gerne die "Masterclass of Personality" von Tobias Beck.

Was mich an deinem Text etwas "stört" ist immer dieser Unterton, dass es ja im Grunde jeder schaffen kann, manche sind nur zu phlegmatisch. Heißt zu deutsch das Geld liegt auf der Straße man muss es nur aufheben oder sich etwas bemühen, dann wird man garantiert erfolgreich, was ich persönlich für einen Irrglauben halte. Auch vor Mark Zuckerberg gab es schon Leute die etwas ähnliches wie Facebook im Sinn hatten.

Es kann definitiv nicht jeder schaffen. Die ersten beiden aus meiner Typen-Frage werden es niemals schaffen. Das liegt aber auch daran dass sie es niemals auch nur versuchen würden. Der Rest gliedert sich wieder. Ich sprach eben von den Widrigkeiten. Hier liegt das Problem leider darin dass die meisten Menschen viel viel viel zu früh aufgeben. Ist eine Sache nicht sofort erfolgreich geben sie auf. Erhalten sie destruktives Feedback auf ihre Idee hören sie auf. Alex Fischer schrieb in seinem Buch vom blinden Schwimmer. Ein blinder will durch einen See ans andere Ufer schwimmen. Er schwimmt und schwimmt. Langsam schwinden seine Kräfte. Er überlegt sich wie weit es noch sein könnte. Sollte ihm die Kraft nicht ausreichen um das Ufer zu erreichen hat er ab einem gewissen Punkt erst recht nicht genug Kraft um zurück zu schwimmen. Er kehrt um. Was er als blinder nicht sah war, dass er nur noch zwei Meter entfernt war Boden unter den Füßen zu spüren. Und das ist das Problem vieler Leute. Sie sind blinde Schwimmer. Wer heute aufgibt wird nie erfahren ob er es morgen geschafft hätte. Und, ich denke da sind wir uns einig, niemand erinnert sich an den Typ der es nur versucht hat. Ansonsten... Ja, es ist für jeden Möglich. Jeder kann es schaffen. Jeder der Bereit ist den Preis zu zahlen, die Kraft und das Durchhaltevermögen aufzubringen, sich nicht von seinem Weg abbringen lässt, den tiefen inneren Glauben an seine Sache hat. Das Geld liegt tatsächlich auf der Strasse. Doch kann man nicht einfach hingehen und es nehmen. Zuerst muss man es sehen können. Und dann steht vor jedem NEHMEN immer ein GEBEN. Und das ist kein Glauben meinerseits, an dem ich mich festhalte. Ich weiß dass es so ist. Ich weiß es aus eigener Erfahrung und aus den Beobachtungen meines Umfeldes und meiner Mentoren. Ich habe es gesehen und ich habe es erlebt. Und jetzt bringe ich es anderen Leuten beiBevor man Früchte ernten kann muss man in Vorleistung gehen. Ausnahmslos immer. Ein simples Beispiel bilden hier Autoren. Man schreibt ein Buch. Möglicherweise Jahrelang. Für diese Arbeit bezahlt Dich keiner. Es interessiert nicht mal jemand. Dann geht die Suche nach einem Verlag los. Auch dies kann Jahre dauern in denen Du an Deinem Buch keinen Cent verdienst. Wenn das Buch erscheint kannst Du es immer wieder und wieder und wieder verkaufen ohne je wieder daran Arbeiten zu müssen. Aber die Vorleistung musst Du erbringen. Von nichts kommt nichts.

Man muss und sollte auch nicht vergleiche mit Leuten wie Zuckerberg anstreben. Oder irgendjemand sonst. Man kann aus den Geschichten erfolgreicher Menschen jedoch viel lernen. Welche Erfahrungen haben die gemacht, und kommunizieren diese auch, von denen Du profitieren kannst. Anstatt über Jahre die gleichen Erfahrungen selbst zu sammeln. Was war an Zuckerberg anders? Die Studenten die die Idee hatten konnten sie nicht umsetzen. Sie wollten, konnten aber nicht. Zuckerberg sah die Gelegenheit. Er wollte und er konnte. Den Mehrwert von Facebook brauchen wir nicht diskutieren. Noch vor der Gründung von Apple gab es schon PC's von IBM. Aber Jobs wollte es anders machen. Und darin liegt der Schlüssel. Positionierung. Man muss in seinem Bereich nicht zwingend der Beste sein. Wenn Du es bist, Glückwunsch. Aber jeder behauptet der beste zu sein. Das ist für den Nutzer kein Kaufargument. Aber man muss anders sein. Anders als alle anderen. Besetze eine Niesche. Aus einem Breiten Marktangebot pickt man sich eine kleine Einzelheit raus und auf diese Positioniert man sich.

Ist keine Niesche am Markt vorhanden. Erfinde eine. Reinhold Messner war nicht der erste Mensch auf dem Mount Everest. Er war nicht mal unter den ersten 10. Aber er war der erste der ihn ohne Sauerstoffgerät erklomm.

Als ich in meinem Umfeld kommuniziert habe was ich im Bereichs Karriere- und Berufsberatung anstrebe, war die Resonanz unisono "Das gibts doch schon". Ja, klar. Ich fokussiere mich jedoch auf die Menschen die sich Beruflich verändern wollen. Auf die die keinen Bock mehr haben auf 9-5 in einer unerfüllenden Tätigkeit das Wertvollste zu opfern das sie haben. Zeit. Lebenszeit die verschwendet ist ist unwiederbringlich weg. Ich inspiriere dazu die eigene Bestimmung im Leben zu finden und mit dem was man tut Glücklich zu sein. Wer liebt was er tut, und das den ganzen Tag spielen könnte, es sogar umsonst tun würde, muss nie mehr arbeiten. Das ist mein Ziel. Und jeder kann das schaffen. Denn alles was ich hier erzähle funktioniert als Angestellter genau so gut wie als Unternehmer.

Ich habe in einer Firma angefangen für 900 € Netto im Callcenter zu arbeiten. Freiwillig übernahm ich weitere Tätigkeitsfelder und habe mich auf eine ganz spezielle Fokussiert. Mein weg führte mich über weniger als 5 Jahre über div. Abteilungen und habe auch einige geleitet. Meine Fokussierung habe ich dabei immer behalten. Bis ich im Controlling direkt der Geschäftsführung zuarbeitete. Ich wurde zum Experten auf meinem Randgebiet. Ich konnte nicht mehr ohne weiteres ersetzt werden. Keiner konnte was ich konnte. Und keiner wollte sich um den Bereich kümmern. Das ist Positionierung. Warum soll nicht jeder der das will auch schaffen können? Jeder kann sich in seinem Unternehmen Positionieren. Ich entwickle gerade ein Bildungskonzept im Bereich Office wie man als angestellter Unentbehrlich wird. Das geht. Und ist leichter als man denkt. Glaub mir. Ich habe initial nichts von dem was ich schon alles getan habe gelernt.

Ich könnte den ganzen Tag hier im Forum zubringen. Auch wenn meine Posts länger sind. Tut mir leid. Aber die Fragen der Individuen sollten auch individuell behandelt werden, finde ich. Und viele Fragestellungen sind viel zu komplex und vielschichtig als sie mit einem Dreizeiler abzuspeisen. Nä. Dafür sind mir die Leute zu viel Wert.

Alles was schwer aussieht ist meistens leicht. Aber die dinge die leicht aussehen sind meistens schwer. Selbst wenn man Reich werden will ist das grundlegende Prinzip sehr simpel. Und jeder kennt es. Gib weniger aus als Du einnimmst. Jeder weiß es. Kaum einer tut es. Ist das nicht spannend?

Stefan Frädrich ist Motivationstrainer. Auch davon gibt es jede Menge. Aber er hat sich Positioniert indem er sich ausschließlich der Thematik des "inneren Schweinehundes" annahm. So entstand Günther. Eine eigene Marke.

Ein Friseur in L.A. hatte seinen Job verloren. Also ging er mit seinem Equidment auf die Strasse und hat Obdachlosen die Haare geschnitten. Diese waren so ergriffen von ihrem Look. Ein großes Gewicht der harten Erfahrungen die sie auf der Strasse gemacht haben viel von ihnen ab. Die Menschen weinten beim blick in den Spiegel. Sie waren sich auf einmal wieder mehr wert. Das haben Passanten mit ihren Handys gefilmt und online gestellt. Die Videos gingen Viral und heute frisiert der gute Mann die Stars. Und selbst dabei Positioniert er sich auf die Herren der Schöpfung. In seiner Freizeit frisiert er immer noch Obdachlose. Das ist Mehrwert. Das ist Positionierung.

Ein Müllmann hatte ein Talent. Er konnte Tage und nächtelang mit seinen Kindern basteln. Eines Tages kamen die Kinder mit gesammelten Gegenständen vom Sperrmüll nach hause und ihren Ideen was sie daraus bauen wollten. Der Mann stellt heute upcycling Produkte her und verkauft diese über das Internet.

Eine Putzfrau hatte mal die verrückte Idee die wildesten Geschichten aus ihrem Beruf aufzuschreiben. So entstand der Roman "Unter deutschen Betten - Eine Putzfrau packt aus". Das Scheißding wurde ein Bestseller und wurde sogar verfilmt.

Ein Autor hat sich solchen Thematiken verschrieben indem er eben solche Geschichten aus Branchen zusammenträgt. So entstanden Bücher wie "Hilfe ich habe das Internet gelöscht - Geschichten eines IT-Dienstleisters" oder "Schau sich einer sie Sauerei an - Geschichten eines Rettungssanitäters".

Ich könnte noch ewig so weiter machen. Der Punkt ist, dass man sich nicht limitieren darf. Positionieren kann man sich überall. Dafür muss man auch nicht intelligent sein. Nur Clever. Ich halte es im Leben für viel wichtiger Strassenschlau zu sein als Akademisch gebildet.

Und wenn du Dinge wie DSDS aufzählst, ist das meiner Meinung nach dem dummen Volk geschuldet, das sich sowas reinzieht (inkl. der Annahme die Abläufe dort seien real). Oder manche betäuben sich mit sowas, anders kann ich mir die gefühlt 20ste Staffel nicht erklären.

Die Formate selbst sind mir egal. Man muss nur öfter mal die Einkommensvernichtungsmaschiene abschalten. Ich geb mir auch keine Nachrichten mehr. Die Schlagzeile von heute interessiert morgen keinen mehr. Und der Bullshit der Politiker interessiert mich erst recht nicht. Ich interessiere mich für Politik. Aber nicht für das ganze Bla Bla drum herum. Es bringt mich nicht weiter. Da befasse ich mich lieber mit Inhalten aus denen ich einen nachhaltigen (Mehr)Wert und Nutzen ziehe. Ein Buch, ein Kurs oder Youtube-Video über Verkauf, Rethorik, Führung, Finanzen, Steuern, Positionierung, Marketing, Produktivität usw. usw. Das bringt mich weiter. Danach bin ich regelrecht süchtig geworden. Das ist mein Fokus. Das Augenmerk konditioniert auf Lösungen und Ergebnisse. In meinem Leben gibt es keine Probleme. Nur Herausforderungen.

Bringt aber in der Sache nicht weiter.
Wenn ich gegen Roger Federer Tennis spiele, kann ich natürlich an solchen Gegnern "wachsen", aber ob ich jemals in dessen Klasse spiele und Wimbledon gewinne, hängt eben nicht allein vom "Wille" ab.

Wenn Dein Herz den Wimbledonsieg in sich trägt und Du von diesem Ziel besessen bist weil Du es mehr als alles andere willst, dann wirst Du freiwillig so lange so hart trainieren bis Du dein Ziel erreicht hast. Aber sicher. Auch ein Federer ist nicht mit dem Schläger im Hintern geboren worden.

Manche Sätze finde ich daher etwas weit hergeholt (speziell mit dem Mehrwert etc..) oder ich kann dir nicht wirklich folgen (bitte nicht übel nehmen).

Dann verrate mir bitte folgendes. Wie will man Geld verdienen ohne einen Mehrwert bereit zu stellen? Würdest Du etwas kaufen von dem Du überzeugt bist dass Du nichts davon hast? Ein Produkt von dem Du im Vorfeld weißt dass es Dir keinen Nutzen bringt? Würdest Du für eine Wohnung Miete bezahlen in der Du nicht wohnst? Würdest Du Gehalt oder Lohn von einem Unternehmen erhalten für das Du nicht arbeitest. Oder anders Herum, würdest Du einen Arbeitnehmer bezahlen der nicht bei Dir angestellt ist und nicht für Dich arbeitet? Du siehst, kein Mensch interessiert sich für Dich. Menschen stellen sich bei jeder Transaktion immer die Frage "was habe ich davon". Versuche mal ohne Tauschwert einzukaufen. Oder auf einem Basar zu handeln. Ohne Geld oder andere Tauschware wirst Du nur eine Antwort erhalten. Und zwar "verpiss Dich". Ohne Mehrwert geht es nicht. Dem Händler auf dem Basar ist Dein Geld "mehr Wert" als seine Ware. Dir als Käufer ist die Ware "mehr Wert" als das Geld. Sonst würde kein Handel zustande kommen. Das gleiche gilt im Supermarkt und in jedem anderen Markt auf der ganzen weiten Welt. Selbst auf dem Arbeitsmarkt. Sogar im Job. Je mehr Umsatz Du der Firma bringst oder je mehr Geld Du dem Unternehmen einsparst, desto profitabler ist das Unternehmen und umso größer ist Dein Wert den Du für die Firma hast. Ganz einfach. Man wird es zwar immer wieder verhandeln müssen, weil einem niemand Geld hinterher trägt. Aber so läuft das Spiel. Das sind die Regeln. Beweise mir das Gegenteil und ich bin bereit meine Überzeugungen zu hinterfragen.

Sorry wenn mein Text etwas ausufert. Ich halte diese Aspekte für grundlegend. Ohne Fundament kann man kein Haus bauen. Und gerade der "state of Mind" ist für alles was wir beginnen und erreichen wollen von elementarer Bedeutung.

Wir können gerne etwas Praktisch werden bevor ich den Rahmen noch weiter sprenge.

Was würdest Du tun, wenn Dir jemand (gute Fee, whatever) garantieren würde dass Du nicht scheiterst? Was macht Dir wilden Spaß.So viel Spaß dass Du Essen, Trinken und Schlafen vergessen könntest weil Du so vertieft bist (Psychologen nennen das Flow)? Wenn Geld keine Rolle spielen würde? Wenn Du keine Konkurenz fürchten müsstest? Wenn es all die "Gründe", die Menschen anführen eine Sache nicht zu beginnen nicht geben würde? Was würdest Du tun?
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Hallo Quereinsteiger,

weißt du was mich wundert? Dass du bei all deiner Weisheit und deinen "Fähigkeiten" so viel Zeit hast hier im Forum zu schreiben. Aber ich bin mir nach diesem Text absolut sicher, dass du jeden auf den Erfolgsweg bringen, und sämtliche Probleme in der Rubrik Beruf lösen wirst.
 
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Hallo Quereinsteiger,

weißt du was mich wundert? Dass du bei all deiner Weisheit und deinen "Fähigkeiten" so viel Zeit hast hier im Forum zu schreiben. Aber ich bin mir nach diesem Text absolut sicher, dass du jeden auf den Erfolgsweg bringen, und sämtliche Probleme in der Rubrik Beruf lösen wirst.
 
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Das gibt’s doch nicht. Wo ist denn jetzt mein Beitrag unter dem Zitat?

Kaum zu Glauben. Das verstehe ich gut. Ich nehme mir einfach die Zeit und ich tippe sehr schnell. Es ist für mich eben eine Herzensangelegenheit. Dazu in der Lage zu sein habe ich mir lange erarbeitet. Daher rühren auch u.a. meine Ansichten. Noch vor einigen Jahren fühlte ich mich, durch meine ständigen Jobwechsel wie ein Versager. Einer der bei keiner Sache bleibt, nichts durchzieht, immer was neues im Kopf hat und einfach niemals ankommt. Durch mentale Alchemie habe ich genau darin meine wahre Stärke erkannt und will etwas zurück geben.

Ich bin gewiss nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch wenn ich vielleicht so rüber komme. Das tut mir sehr leid. Ich lasse mir jederzeit gerne zu allem was ich sage das Gegenteil beweisen. Hat nur, bis jetzt, noch keiner gekonnt. Oder vielleicht einfach nicht getan.
 
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