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Lässt sich Glück kaufen?

Klar erlebe ich glücklichsein durch kleine wie durch große Dinge . Durch das was von außen als Resonanz kommt, genauso wie das, was ich selbst schmiede.

Aber wenn Du durch ne harte Schule des Lebens gehst , hast Du im Regelfall ein dickes Fell , dann hast Du viele Säcke Salz gefressen , als Mensch und manche Sachen, die den Weltuntergang bedeutet haben in der Vergangenheit, da lachst Du heute drüber.

Die erste unerfüllte Liebe .....damals klarer Weltuntergang , boah wollte ich gerne mit der ins Freibad, da war es noch was besonderes den Bikini anzuziehen und nicht den Badeanzug, na und dann sagt die einfach nein und geht mit nem anderen ....drei Tage habe ich nix gegessen.....das waren noch Zeiten ....

Aber kaufen , so wie Wasser ??? Das geht nicht , denke ich , aber es geht etwas anderes.
Da stand heute ein Kind an der Kauflandkasse mit drei Eis genau vor mir , da fiel auf zuwenig Geld nur 5 Euro dabei ich sah die Not und die Peinlichkeit des Jungen, fragte was fehlt 59 Cent hab ich bezahlt.

Der Junge war glücklich freute sich , ich gab 50 Cent die Kassiererin den Rest .....sozusagen habe ich dem Jungen Glück gekauft oder war es Glück das ich es bezahlt hab ...das gute ist es ist völlig egal Glück ist manchmal ansteckend , wie Lachen .
 
Klar, wenn es eine Therapiemöglichkeit gibt, dann kann Geld helfen. Aber wenn du völlig dem Schicksal ausgeliefert bist und sicher bist, dass du stirbst und dir kein Arzt helfen kann - und du dennoch überlebst und weiterlebst, dann beginnt ein tatsächlich neues Leben, in dem Geld und alle anderen weltlichen Güter eine ganz andere Rolle spielen.
Mitunter dann noch wichtiger wenn ich danach überhaupt nicht mehr arbeiten gehen kann. Oder zahlst du deine Miete dann von der Freude überlebt zu haben? 🤔
Ich finde schon den ganzen Vergleich merkwürdig. Als gäbe es auch nur eine einzige Situation, die mir ohne Geld besser gefiele.
 
Ich finde schon den ganzen Vergleich merkwürdig. Als gäbe es auch nur eine einzige Situation, die mir ohne Geld besser gefiele.
Same here. Die ursprüngliche Frage war "Lässt sich Glück kaufen?". Deine Argumentation ist (so ich dich richtig verstehe) "alles ist schöner und auch wenn ich sterbenskrank bin, lieber mit Geld". Was einige im Thread meinten: Es ist toll (halbwegs) gesund zu sein und ein Leben zu haben - auch ohne Geld zur Not.

Anders gesagt: Fällt dir (k)eine Situation ein, in der du alles Geld dieser Welt tauschen würdest nur damit sie anders wäre - wenn auch nur zeitlich begrenzt? Echt nicht??
 
Same here. Die ursprüngliche Frage war "Lässt sich Glück kaufen?".

Diese Frage ist halt grundsätzlich leicht zu beantworten. Nämlich mit "ja".
Da es eine ganze Menge an "käuflichen" Glücksmomenten gibt. Wenn auch wahrscheinlich nicht alles, da nicht alles käuflich ist.

Das ist Problem ist, dass diese Frage schon keine Möglichkeit vorgibt, vollumfänglich und konkret darauf zu antworten. Man könnte auch fragen "ist es dunkel wenn ich das Licht ausschalte?".

Es ist immer besser Geld zu haben, selbst bei denen Dingen wenn mir das Geld nichts nützt. Denn derjenige der kein Geld besitzt, kann ja im Gegenzug trotzdem keinen Vorteil daraus ziehen. Also entweder gehen beide leer aus, oder nur der ohne Geld. Letztere ist also immer gekniffen. Ich denke das ist auch nicht so schwer nachzuvollziehen.

Anders gesagt: Fällt dir (k)eine Situation ein, in der du alles Geld dieser Welt tauschen würdest nur damit sie anders wäre - wenn auch nur zeitlich begrenzt? Echt nicht??
Doch, jede Menge. Das "Geld dieser Welt" ist ja nicht mein eigenes! 😆
 
Vielen Dank für eure Gedanken und eure Beiträge. Ich habe jetzt eine ganze Weile damit verbracht, über mein Leben und über das Glück nachzudenken. Ergebnis: Manchmal wünschte ich tatsächlich, dass sich Glück kaufen ließe. Wäre so einfach.

Ich persönlich muss bei dieser Frage ziemlich deutlich unterscheiden zwischen dem Zustand „Glück“ und der „Zufriedenheit“. Keine Geldsorgen zu haben, sich eine angenehme Wohnlage und einige Unternehmungen leisten zu können, hat sicher einen Einfluss auf den Zufriedenheitslevel. Aber allein der Erwerb von materiellen Dingen bietet für mich keinen länger anhaltenden „Kick“, bestenfalls ein kurzes Hochgefühl. Am nächsten kamen dem Kauf von Glück vielleicht Reisen zu Orten, die ich schon immer einmal sehen wollte. Dabei entstanden Erinnerungen, die mich heute noch bereichern.

Glück ist für mich kein Dauerzustand. Es sind kurze Momente. Und ich denke nicht, dass Glück zwingend die Abwesenheit von Sorgen oder Krankheit oder negativen Dingen im Leben erfordert. Auch in ziemlich schwarzen Zeiten gab es für mich kurze Momente des Glücks. Meistens überraschend, so etwas wie die „unerwartete Freundlichkeit von Fremden“.
 
Glück ist für mich kein Dauerzustand. Es sind kurze Momente. Und ich denke nicht, dass Glück zwingend die Abwesenheit von Sorgen oder Krankheit oder negativen Dingen im Leben erfordert. Auch in ziemlich schwarzen Zeiten gab es für mich kurze Momente des Glücks. Meistens überraschend, so etwas wie die „unerwartete Freundlichkeit von Fremden“.
Geht mir ähnlich.

Ich frage mich nur, was bin ich wenn ich nicht glücklich und nicht unglücklich bin?
Geht das überhaupt? Womöglich so nuanciert wie bei der Helligkeit?
Und sind Menschen die 24/7 glücklich wirken, wirklich ununterbrochen glücklich.
Was würde ich für ununterbrochen Glücklichkeit benötigen?
 
@Roselily : So geht es mir auch.

Ich frage mich nur, was bin ich wenn ich nicht glücklich und nicht unglücklich bin?
Geht das überhaupt? Womöglich so nuanciert wie bei der Helligkeit?
Warum sollte das nicht gehen? Man ist dann in einem neutralen Gemütszustand. Zwischen schwarz und weiß gibt es doch auch grau, also weder schwarz noch weiß.

Und sind Menschen die 24/7 glücklich wirken, wirklich ununterbrochen glücklich.
Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Niemand kann ununterbrochen rund um die Uhr glücklich sein.

Was würde ich für ununterbrochen Glücklichkeit benötigen?
Ich glaube nicht, dass das überhaupt möglich ist. Irgendwann ist man doch "satt" vom Glück und kann es dann gar nicht mehr als Glück empfinden. Ohne Schatten kein Licht, ohne Licht kein Schatten. Beide können nicht ohne einander existieren und das gilt meiner Meinung nach auch für Glück und Unglück.
 
Ich persönlich muss bei dieser Frage ziemlich deutlich unterscheiden zwischen dem Zustand „Glück“ und der „Zufriedenheit“. Keine Geldsorgen zu haben, sich eine angenehme Wohnlage und einige Unternehmungen leisten zu können, hat sicher einen Einfluss auf den Zufriedenheitslevel.
Sehe ich auch so, Glück und Zufriedenheit sind unterschiedliche Dinge/Gefühle.
Für mich bedeutet Zufriedenheit, eine schöne Wohnung zu haben, einigermaßen gesund zu sein, genug Einkommen, um leben zu können. Das ist, solange diese Dinge gewährleistet sind, ein Dauerzustand.

Glück ist eine Momentaufnahme. Aristoteles beschreibt Glück als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens und er geht davon aus, dass man glücklich ist, wenn man macht, was dem eigenen Charakter und der individuellen Lebensaufgabe entspricht. Also empfindet Glück jeder anders. Hier könnte man über die Definition von Glück diskutieren.

Geld (nicht Reichtum) beruhigt sicher und man kann sich einiges zusätzlich leisten, Gesundheit, Urlaube, Wellnesswochenende, Auto usw. Ich habe diesbzgl. keine großen Wünsche, bin sehr bescheiden aufgewachsen und hatte sehr schlechte und auch sehr gute Zeiten, was das finanzielle betrifft. Ich kenne also beide Seiten und kann mit Beidem umgehen und mit dem auskommen, was ich habe. Ich brauche keine Autos, keinen Luxus usw.

Wenn ich zu Reichtum käme, würde ich mir einen schon lang gehegten persönlichen Wunsch erfüllen, nämlich dort leben, wo ich leben möchte (Glück), mir ein sicheres Polster schaffen. Den Rest würde ich verteilen an Freunde und Familie und spenden, weil ich für mehr keine Verwendung hätte.
 

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