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Kulturzeit Beitrag "Der Gotteswahn"

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Hallo FreshDumbledore!

...Ich hab nur behauptet, dass der Glaube eines Erwachsenen genauso wenig der Vernunft entspringt oder sie benötigt wie der eines Kindes ...
Noch einmal: Glaube ist nicht Nachplappern. Glaube setzt Reflexion vorraus. Ich denke, dass man in diesem Sinne erst mit ca. 11 Jahren glauben kann.
 
Ja, dass bei Vielen im Alter die Relevanz steigt könnte gut sein. Was du nennst, sind allerdings eher religiöse Dinge - also Gemeinschaft, Aufmerksamkeit, Zuwendung, etc.

Hier im Forum sind aber einige Gläubige, die nicht religiös sind. Da passt es nicht. Man könnte in dem Sinne auch Argumentieren, dass mit mehr Vernunft und Weisheit auch die Neigung zum Glauben zunimmt.

Das mit Vernunft und Weisheit ist ein interessanter Gedanke. Der gefällt mir. Ich würde das so erklären, das mit Vernunft und Weisheit auch Antworten auf Fragen kommen, die deprimieren, erschreckend und ziemlich niederschmetternd sind. Und dann kann man entweder aus Angst vor den Antworten früher oder aus Trost auf die antworten danach gläubig werden.
 
Das ist die Strafe, weil das nicht meine Pizza war. 😉
...drei Margerita a 300 g für 1,99 € im Dreierpack.🙂 Aber sie waren so gut, dass ich seit gestern Abend die Packung leer gemacht habe. Natürlich machiavellisch verfeinert mit Oliven, Gouda, Oregano und Chilli-Pulver.


Das mit Vernunft und Weisheit ist ein interessanter Gedanke. Der gefällt mir. Ich würde das so erklären, das mit Vernunft und Weisheit auch Antworten auf Fragen kommen, die deprimieren, erschreckend und ziemlich niederschmetternd sind. Und dann kann man entweder aus Angst vor den Antworten früher oder aus Trost auf die antworten danach gläubig werden.
Ja - das Antworten kommen, sehe ich auch so. Aber ich würde eine andere Reaktion erwarten: Weisheit hat sehr viel mit innerer Distanz zu tun. Insofern sollte die Angst vor den Antworten mit mehr Weisheit weniger werden.
 
Hallo FreshDumbledore!

Noch einmal: Glaube ist nicht Nachplappern. Glaube setzt Reflexion vorraus. Ich denke, dass man in diesem Sinne erst mit ca. 11 Jahren glauben kann.

Glaube setzt für mich persönlich nicht Reflexion voraus. Jemand der reflektiert kommt für mich rein logisch immer zum nichtglauben.
Aber das ist nur meine persönliche radikale Ansicht. Ein Philosophieprofessor würde bestimmt dir recht geben.

Viel Spaß noch beim Diskutieren. Ich geh jetzt ins Freibad.
 
Ups - rein rational gehts also nicht mit dem Glauben ?
In gewisser Hinsicht schon - also sozusagen zum Teil.🙂 Wobei eine Frage wäre, was man mit rational meint. Im klassischen Sinne ist rational ja der logische und analytische Gebrauch des Verstandes. Und der Verstand ist eines der Instrumente mit der die Vernunft zu Erkenntnissen kommt. Wenn also in dem Sinne aus vernünftigen Gründen geglaubt wird, ist ein rationaler Anteil dabei.
 
Hallo FreshDumbledore!

Glaube setzt für mich persönlich nicht Reflexion voraus. Jemand der reflektiert kommt für mich rein logisch immer zum nichtglauben. ...
Es gibt verschiedene Ansichten über den Glauben. Vermutlich gibt es auch tatsächlich unterschiedliche Ausprägungen des Glaubens. Der von mir favorisierte Glaube entspringt keinem autoritätsunterwerfenden Akt, sondern dem selbstständigen Gebrauch seiner Erkenntnisvermögen (vor allem dem der Vernunft).
 
ähmmmm also ich habe da noch so ein Verständnisproblem in Hinblick auf den Begriff Glauben...wurde der Begriff hier zuletzt in Hinsicht auf Gottglauben benutzt oder neutral?
Ich benutze den Begriff immer neutral...ich bin ja an sich auch Gläubige...glaube an mich selbst, die Vernunft des Menschen, den Wert von Regeln, Moral etc..Und ich sehe mich nicht als unvernünftig an nicht an Gott zu glauben...aber es ist natürlich vernünftig an irgend etwas zu glauben....denn ich Glaube ohne Glauben geht es nicht. 😀😀

Lena, du kannst zu DEINER Wahrheit stehen und den Mut haben, etwas anders zu sehen. Wie wir alle es hier in der Diskussion tun. Gestehen wir uns aber doch bitte ein, das keiner von uns im Besitz einer absoluten Wahrheit ist. Sonst wäre logischerweise Glauben = Wissen. Soviel Toleranz muss einfach sein.

gut gesprochen bzw. geschrieben Pete..damit habe ich null Problemo..ich denke damit haben eher die Theisten oft ein Problemchen...

Atheisten verstehen den Glauben von allen am besten, weil sie eine nüchterne Sicht auf die Dinge haben.

und warum können Gläubige nicht mal mehr reflektieren und damit von ihrem Wahn runter auf ne nüchterne Ebene kommen? Aus Schiss dadurch würde ihre Art des Glaubens kaputt gehen? Wäre ja ggf. wünschenswert wenn die unreflektierte, kindliche Art zu glauben kaputt gehen und einer reiferen Form des Glaubens weichen würde...
Ich kenne aber auch einige Theisten...Wissenschaftler die in der Lage sind ihren Glauben nüchtern zu betrachten...und halte diese Art des Glaubens für erwachsener und reifer.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
und warum können Gläubige nicht mal mehr reflektieren und damit von ihrem Wahn runter auf ne nüchterne Ebene kommen? Aus Schiss dadurch würde ihre Art des Glaubens kaputt gehen? Wäre ja ggf. wünschenswert wenn die unreflektierte, kindliche Art zu glauben kaputt gehen und einer reiferen Form des Glaubens weichen würde...
Ich kenne aber auch einige Theisten...Wissenschaftler die in der Lage sind ihren Glauben nüchtern zu betrachten...und halte diese Art des Glaubens für erwachsener und reifer.

Was ist für Dich eine nüchterne Ebene ?
Was gefällt Dir nicht am Glauben der Christen - "Gläubigen"?
(aber bitte kurz wenn möglich)
 
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