Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kulturzeit Beitrag "Der Gotteswahn"

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo mikenull!

Quatsch. Natürlich glauben Kleinkinder genau das was ihnen vorgsetzt wird. Vernunft spielt da keine Rolle. Glauben hat nichts mit Vernunft zu tun.
Was Kleinkinder aufgrund von Aussagen Erwachsener in Bezug auf Gott glauben, hat nichts mit einem reifen Glauben zu tun. Wahrer Glaube beinhaltet eine tiefgreifende Reflexion wichtiger Lebensinhalte. Zu so einem Reflexionsprozess sind Kleinkinder nicht in der Lage. Glaube setzt einen entwickelten Erkenntnisapparat und eine gehörige Portion Vernunft voraus. Glaube kann man nicht auf das Nachplappern von irgendwelchen Meinungen reduzieren. In diesem Sinne ist Glauben ein aktiver Prozess, der nicht voraussetzungslos ablaufen kann.
 
Hallo FreshDumbledore!

Wäre nett wenn du ne Begründung für diese These hättest. Gegen die könnte ich dann argumentieren, denn ich halte sie für nicht besonders sinnvoll.

Kleinkinder und Erwachsene geben einem eh meist die gleiche Begründung dafür das sie glauben: "ich weis es einfach". Und für diese Begründung braucht man keine Vernunft.
Es ist so ähnlich wie mit dem Glauben an die Willensfreiheit. Kleinkinder machen sich darüber nicht einmal Gedanken. Sie handeln oft ohne irgendwelche Schuldgefühle. Der vernunftgebrauchende Mensch ist sich eines gewissen Verantwortungsgefühls bewußt, wenn er an die Willensfreiheit glaubt.
 
Hallo mikenull!


Was Kleinkinder aufgrund von Aussagen Erwachsener in Bezug auf Gott glauben, hat nichts mit einem reifen Glauben zu tun. Wahrer Glaube beinhaltet eine tiefgreifende Reflexion wichtiger Lebensinhalte. Zu so einem Reflexionsprozess sind Kleinkinder nicht in der Lage. Glaube setzt einen entwickelten Erkenntnisapparat und eine gehörige Portion Vernunft voraus. Glaube kann man nicht auf das Nachplappern von irgendwelchen Meinungen reduzieren. In diesem Sinne ist Glauben ein aktiver Prozess, der nicht voraussetzungslos ablaufen kann.

Dann versuch mich doch mal rational zu überzeugen😀. Nur weil du es nicht einsiehst das der Glaube eines erwachsenen im Grunde der selbe ist wie der eines Kindes brauchst du doch nicht solche Thesen aufzustellen. Ich bestreite ja nicht das sich Erwachsene mehr Gedanken darüber machen können. Aber wenn sie diese Gedanken danach doch einfach verdrängen macht das für mich nicht wirklich einen Unterschied.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich habe ich früher echt geglaubt. Zwar nicht als Kleinkind, aber doch als Schüler der ersten drei oder vier Schuljahre.
Vernunft? Du hast einen Gedanken, der sich leicht widerlegen läßt. Du hälst den Glauben an etwas völlig abstruses und völlig unbeweisbares deshalb für "vernünftig" weil Du die vage Hoffnung hast, das es besser ist zu glauben, weil es ja doch stimmen könnte. ( Du kannst mich gerne korrigieren! ) Ich habe für solche Leute - und diese gibt es hier zuhauf - das schöne Wort mit dem "H" vorne erfunden.
 
Ich hab den Satz extra nicht hingeschrieben, weil ich ihn nicht genau erklären kann. Aber das viele Menschen im Alter religiös werden ist ein Fakt, das musst du zugeben.
Ich kann nur zugeben, dass ich nicht weiss wann die meisten Leute gläubig werden.😉🙂 Persönlich kenne ich nur Zwei, die gläubig wurden - und die sind Anfang und Ende 20. Eine von den Beiden hatte allerdings ziemliche persönliche Probleme, da könnte es gut sein, dass sie im Glauben Trost suchte.

Ich denke das der Verstand auf jeden Fall noch da ist, allerdings sich die Prioritäten dahingehen verschieben, dass vor allem das Tröstliche der Kirche im Angesicht des Todes sehr viel mehr wiegt als es das ein Leben lang getan hat.
Das heisst, du meinst, dass Trost das Hauptmotiv ist, warum Menschen gläubig werden?
 
Das versuch mich doch mal rational zu überzeugen😀.
Das hat er grad getan.


Vernunft? Du hast einen Gedanken, der sich leicht widerlegen läßt. Du hälst den Glauben an etwas völlig abstruses und völlig unbeweisbares deshalb für "vernünftig" weil Du die vage Hoffnung hast, das es besser ist zu glauben, weil es ja doch stimmen könnte.
Was Eu-Frank angesprochen hat, wird seit knapp 200 Jahren in der Philosophie diskutiert. Man kann da verschiedener Ansicht sein, aber leicht zu widerlegen ist es mit Sicherheit nicht.
 
Hallo FreshDumbledore!

Das versuch mich doch mal rational zu überzeugen😀. Nur weil du es nicht einsiehst das der Glaube eines erwachsenen im Grunde der selbe ist wie der eines Kindes brauchst du doch nicht solche Thesen aufzustellen. Ich bestreite ja nicht das sich Erwachsene mehr Gedanken darüber machen können. Aber wenn sie diese Gedanken danach doch einfach verdrängen macht das für mich nicht wirklich einen Unterschied.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich verstanden habe. Es gibt solche und solche Erwachsene.

Ich glaube, dass sich der Glaube an Gott aus der Ethik entwickelt. Nicht umgekehrt! Daher ist es meines Erachtens nicht notwendig, ständig über Gott nachzudenken. Der Vernünftige glaubt an Gott, weil er dem moralischen Gesetz gehorcht. Er verhält sich nicht moralisch, weil es einen Gott gibt. Die Reihenfolge ist ganz wichtig.

Der Rede kurzer Sinn: Du kannst einem Erwachsenen gar nicht ansehen, ob er an Gott glaubt. Du kannst seinen Glauben gar nicht sehen. Insofern wundert es mich, dass Du bestimmte Erwachsene überhaupt kritisierst.
 
Ich kann nur zugeben, dass ich nicht weiss wann die meisten Leute gläubig werden.😉🙂 Persönlich kenne ich nur Zwei, die gläubig wurden - und die sind Anfang und Ende 20. Eine von den Beiden hatte allerdings ziemliche persönliche Probleme, da könnte es gut sein, dass sie im Glauben Trost suchte.

Das heisst, du meinst, dass Trost das Hauptmotiv ist, warum Menschen gläubig werden?

Im Grunde schon. Trost, Halt nenne es wie du willst. Aber das ist natürlich nicht alles. Gemeinschaft, Aufmerksamkeit, Zuwendung können auch schön sein. Sachen für die Seele halt🙂. Auf jeden Fall eben emotionale Dinge.
Und meine Theorie ist eben das diese Dinge für Menschen, die nicht religiös waren und mit Blick auf den Friedhof wohnen auf ein mal mehr Relevanz bekommen können als ihre rationalen Bedenken gegen die Kirche.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben