Wenn jemand sein Leben lang nichts von Gott wissen will, ist es eigendlich er selten, das er im Alter noch anfängt an Gott zu glauben.
Viele stellen sich das zwar so vor,"jetzt will ich nichts von Gott wissen, das reicht ja noch, wenn man mal kurz vorm sterben steht".
Aber normalerweise ist es so, das ein Mensch je mehr er gegen sein Gewissen und gegen das Reden Gottes aussschlägt, um so verstockter wird. Bis er schließlich gar keine Möglichkeit mehr hat zu glauben.
Denn der Glaube ist ja eigendlich ein Geschenk - von sich aus kann man noch nicht mal glauben - allerdings kann man seinen Willen betätigen, um sich dem Glauben gegenüber zu öffen.
Etwas anderes ist es denke ich, wenn z.b.Gläubige Angehörige, anhaltend für diese Person beten - dann ist auch im Alter eine "innere Offenbarung" noch möglich.
Aber warscheinlicher wird es nicht, das jemand in späteren Jahren sich noch für Gott öffnet.
Ich glaube auch das schon Kleinkinder glauben können. Sicher ist das eine andere "Form des Glaubens", aber Jesus sagt nicht umsonst wenn ihr nicht werdet wie die Kinder!
Unser Verstand der alles zuerst hundert prozentig begreifen will, bevor der Mensch einwilligt zu glauben, steht tatsächlich oft im Weg.
Allerdings heißt das nun nicht, das man seinen Verstand an der Garderobe abgeben muß bevor man glauben kann.
Es ist aber umgekehrt, so bald man sich innerlich öffnet für den Glauben , wird vieles auch für den Verstand fassbar.
Sehr gut erklärt wird das in dem Buch "Der geistliche Christ"
von Watchman Nee