Tyra
Sehr aktives Mitglied
gewisse Grundideen finde ich auch wichtig. Nächstenliebe oder Gebote in Hinsicht wie man sich verhalten soll auch gut.
Wogegen ich jedoch allergisch bin ist das Gläubige sich als etwas Besonders hochstilisieren und empört sind wenn man mal so einige Dinge des Glaubens kritisch hinterleuchtet. Einerseits die Früchte des fortschrittlichen, atheistischen Denkens genießen möchte, andererseits aber oft mit Verachtung auf dieses Denken blickt. Siehe die Reaktion auf Dawkins Buch..das mal wieder aus Schiss vor der eigenen Unsicherheit in vielen Punkten missverstanden worden ist. Und den bereits überfälligen Blick hinter die Kulissen der Religion und des Glaubens als Angriff werten....für mich ein sicheres Zeichen dafür mehr Schein als Sein zu sein.
Ich denke sich nach einem allmächtigen Wesen, einem übermächtigen Beschützer zu sehnen ist menschlich. Menschen sind ängstlich und unsicher und hassen nix mehr wie das Gefühl der Ohnmacht ggü dem Schicksal, ggü Naturgewalten und brauchen Gott (oder Götter) oder den Glauben an irgendwas um mit sich selber klarzukommen. Das ist schon alles...nix Dramatisches, nix verwerfliches...verwerflich ist oft nur was manche aus dem Glauben machen....das Aufbauen von Altären, Überheblichkeit ggü Nichtgläubigen, Gott für eigene Zwecke zu requirieren etc. Ich denke heutzutage ist DIE Zeit der Atheisten gekommen...durch das mittlerweile bestehende Wissen über die Welt hat der Mensch etwas mehr Sicherheit und Kontrolle gewonnen...ein Stück Unabhängigkeit auch des Geistes der sich vom Erklärungsmodell Gott abwenden kann um andere Erklärungsmodelle zu finden und zu erfinden. Das das einigen Traditionalisten ggf. ne Heidenangst einflößt kann natürlich gut sein..aber die Dinge lassen sich nicht aufhalten, Fortschritt läßt sich nicht aufhalten...oder ggf. doch durch eine starke Gegenströmung, die den Angriff auf den Gottglauben mit Zwang und Gewalt unterdrücken will? Wie es ja bereits schon oft in der Geschichte gelaufen ist...das fände ich bechämend für die Menschheit.
Mir gefallen die meisten Religionen nicht , insbesondere Christentum oder Islam nicht (was nicht heißt, dass ich generell was gegen Gottglauben habe)...ich finde den Buddhismus jedoch ganz gut..da er offen ist für alles...und wenig Überheblichkeit zeigt und nie davon spricht etwas Besonderes zu sein...
@ Peter: nuja, ne gewisse Grundstruktur ist schon da...du hast recht es gibt auch in der Bibel so einige Widersprüche...und man kann alles so oder so auslegen.....ich denke auch ohne Bibel gäbe es irgendwas ähnliches was man so oder so auslegen könnte....aber grundsätzlich hat sich aus einer kleinen Sekte eine Großorganisation des Glaubens entwickelt und kritisch bin ich v.a. ggü der Kirche...als einer Organisation, die bis heute meiner Ansicht nach viel zu viel Macht und Einfluss hat und im Namen des Glaubens immer noch zu viel Unsinn verzettelt.
Ich bin auch Dalai Lamamäßig eingestellt....leider ist das Christentum ja so eingestellt, dass man entweder glaubt und gut und ggf. auserwählt ist oder aber nicht an Gott glaubt und somit nicht gut ist...diese Struktur ist schon ganz klar vorhanden...weil der Glaube bereits von Anfang an seitens menschlicher Vertreter requiriert wurde. Einzig authentisch finde ich den Schilderungen nach an sich Jesus...oder Leute wie Mutter Theresa, die ihren Glauben gelebt haben...keine Bücher drüber geschrieben haben, geschweige denn im Namen des Glaubens loszogen um Kriege gegen Ungläubige zu führen und solchen Quatsch.
Wogegen ich jedoch allergisch bin ist das Gläubige sich als etwas Besonders hochstilisieren und empört sind wenn man mal so einige Dinge des Glaubens kritisch hinterleuchtet. Einerseits die Früchte des fortschrittlichen, atheistischen Denkens genießen möchte, andererseits aber oft mit Verachtung auf dieses Denken blickt. Siehe die Reaktion auf Dawkins Buch..das mal wieder aus Schiss vor der eigenen Unsicherheit in vielen Punkten missverstanden worden ist. Und den bereits überfälligen Blick hinter die Kulissen der Religion und des Glaubens als Angriff werten....für mich ein sicheres Zeichen dafür mehr Schein als Sein zu sein.
Ich denke sich nach einem allmächtigen Wesen, einem übermächtigen Beschützer zu sehnen ist menschlich. Menschen sind ängstlich und unsicher und hassen nix mehr wie das Gefühl der Ohnmacht ggü dem Schicksal, ggü Naturgewalten und brauchen Gott (oder Götter) oder den Glauben an irgendwas um mit sich selber klarzukommen. Das ist schon alles...nix Dramatisches, nix verwerfliches...verwerflich ist oft nur was manche aus dem Glauben machen....das Aufbauen von Altären, Überheblichkeit ggü Nichtgläubigen, Gott für eigene Zwecke zu requirieren etc. Ich denke heutzutage ist DIE Zeit der Atheisten gekommen...durch das mittlerweile bestehende Wissen über die Welt hat der Mensch etwas mehr Sicherheit und Kontrolle gewonnen...ein Stück Unabhängigkeit auch des Geistes der sich vom Erklärungsmodell Gott abwenden kann um andere Erklärungsmodelle zu finden und zu erfinden. Das das einigen Traditionalisten ggf. ne Heidenangst einflößt kann natürlich gut sein..aber die Dinge lassen sich nicht aufhalten, Fortschritt läßt sich nicht aufhalten...oder ggf. doch durch eine starke Gegenströmung, die den Angriff auf den Gottglauben mit Zwang und Gewalt unterdrücken will? Wie es ja bereits schon oft in der Geschichte gelaufen ist...das fände ich bechämend für die Menschheit.
Mir gefallen die meisten Religionen nicht , insbesondere Christentum oder Islam nicht (was nicht heißt, dass ich generell was gegen Gottglauben habe)...ich finde den Buddhismus jedoch ganz gut..da er offen ist für alles...und wenig Überheblichkeit zeigt und nie davon spricht etwas Besonderes zu sein...
@ Peter: nuja, ne gewisse Grundstruktur ist schon da...du hast recht es gibt auch in der Bibel so einige Widersprüche...und man kann alles so oder so auslegen.....ich denke auch ohne Bibel gäbe es irgendwas ähnliches was man so oder so auslegen könnte....aber grundsätzlich hat sich aus einer kleinen Sekte eine Großorganisation des Glaubens entwickelt und kritisch bin ich v.a. ggü der Kirche...als einer Organisation, die bis heute meiner Ansicht nach viel zu viel Macht und Einfluss hat und im Namen des Glaubens immer noch zu viel Unsinn verzettelt.
Ich bin auch Dalai Lamamäßig eingestellt....leider ist das Christentum ja so eingestellt, dass man entweder glaubt und gut und ggf. auserwählt ist oder aber nicht an Gott glaubt und somit nicht gut ist...diese Struktur ist schon ganz klar vorhanden...weil der Glaube bereits von Anfang an seitens menschlicher Vertreter requiriert wurde. Einzig authentisch finde ich den Schilderungen nach an sich Jesus...oder Leute wie Mutter Theresa, die ihren Glauben gelebt haben...keine Bücher drüber geschrieben haben, geschweige denn im Namen des Glaubens loszogen um Kriege gegen Ungläubige zu führen und solchen Quatsch.
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