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Kulturzeit Beitrag "Der Gotteswahn"

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Warum so aggresiev? Und da meinst Du, Du wärst nicht beeinflußt - das beweißt doch schon Deine Feindseligkeit!

Ich bin doch nicht aggressiv. 😉
Aber manchmal denke ich mir eben, wenn ihr unbedingt einen Krieg wollt, dann sollt ihr ihn bekommen.
 
Glaub mir ich hab den 7 Sinn😉, ich spüre wenn jemand gerade aggressiv ist. Und nur weil man verschiedener Meinung ist, muß man nicht das Kriegsbeil ausgraben.🙄





Ich bin doch nicht aggressiv. 😉
Aber manchmal denke ich mir eben, wenn ihr unbedingt einen Krieg wollt, dann sollt ihr ihn bekommen.
 
Die massiv versuchte Argumentation der hiesigen Atheisten (...) zeugt m.E. nicht gerade von den Atheisten so hochgelobten und geforderten Toleranz!!

Die Gläubigen benehmen sich hier wesentlich gemäßigter, als die Atheisten.

stimmt. spöttische signaturen bezüglich dieses themas habe ich hier bisher nur von einigen atheisten gesehen....
einige hardliner unter diesen wurden wohl in ihren jungen jahren repressiv und mit einem einseitigen religionsbild erzogen - aber das ist nicht die schuld der nicht-atheisten.
 
Na gegen wen richtet sich denn dann Dein Groll - gegen die ganze "Gottesgläubige" - Menschheit ? Immerhin hattest Du geäußert :
"Wenn ihr Krieg wollt"!!!!!!**schmunzel**
so viele Gläubige schreiben hier halt nicht😉🙂
Aber ist doch schön, wenn Du Dich wieder ein bisschen abgekühlt hast 😉



Damit bist du nicht persönlich gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na gegen wen richtet sich denn dann Dein Groll - gegen die ganze "Gottesgläubige" - Menschheit ? Immerhin hattest Du geäußert :
"Wenn ihr Krieg wollt"!!!!!!**schmunzel**
so viele Gläubige schreiben hier halt nicht😉🙂
Aber ist doch schön, wenn Du Dich wieder ein bisschen abgekühlt hast 😉

Ja, gegen die Gläubigen, die eben diesen Krieg wollen.
Wenn du keinen Krieg willst, bist du auch nicht gemeint.

Es ging einfach darum, aber das hatte weniger mit dieser Diskussion zu tun, dass von Atheisten immer verlangt wird, dass sie vernünftig und rational sind.

Während sich die Fanatiker aufführen dürfen wie im Kindergarten!
 
Das Leben ist eine Kette von Entscheidungen und diese Entscheidungen berühren nicht nur einen selbst, sie können über Generationen wirken und somit Leid oder Freude nach sich ziehen. Sogar für Menschen, die von dieser Entscheidung gar nichts wussten.

Selbst keine Entscheidung zu fällen, ist eine Entscheidung.

Wir sind frei in unseren Entscheidungen, auch wenn wir es manchmal nicht so wahrnehmen.

Ich bin persönlich überrascht, wie hier über riesige Menschengruppen pauschalisiert wird. Ich kann das nicht. Verglichen mit der ganzen Menschheit kenne ich nur einen lächerliche Handvoll und selbst über sie kann ich mir keine Urteilsäußerungen erlauben, weil ich nicht absolut sicher sein kann, dass das was ich sage absolut wahr ist oder nicht. Selbst was ich über sie glaube, kann völlig daneben liegen.

Das drückt ja das Wort GLAUBEN an sich deutlich aus.

So kann ich nur von mir sprechen und selbst da bewege ich mich in Glaubensbereichen. Das ist die Wahrheit.

Wahrheit.

Das erkennen von MEINER Wahrheit hat einen wunderbar beruhigenden Einfluss auf mich.

Es gibt viele Dinge, die ich nicht ändern kann. Diese zu erkennen, helfen mir bei meiner Wahrheit zu bleiben und es schützt mich vor Energieverschwendung. Meine Ressourcen sind sehr eingeschränkt, was ich nach 40 Jahren Energieverschwendung endlich erkannt habe. Meine Ressourcen zu kennen und zu akzeptieren beruhigt mich ungemein, denn ich weiß, dass sie für mich reichen werden, solange sie reichen. Alles andere wäre Quatsch.

Alles was von außen kommt, hinterlässt einen Eindruck. Ebenso wenn etwas nicht von außen kommt (also Mangel) hinterlässt einen Eindruck.

Ebenso verhält es sich bei allem was von innen kommt. Dabei ist wirklich der Ursprung von allem im wahrsten Sinne des Wortes FRAGWÜRDIG - also des Fragens würdig.

Ich glaube daran, dass ich letztendlich einen freien Willen habe. Ich entscheide mich Fehler zu machen oder nicht, daraus zu lernen oder nicht.
Wer über die Wertigkeit meiner Entscheidung meint urteilen zu müssen, befindet sich außerhalb meiner Macht, die wie oben bereits erwähnt über extrem eingeschränkte Ressourcen verfügt.

Jeder kann und darf über mich urteilen.

Aber ich darf ebenso sehr selbst entscheiden, was ich damit mache. Darüber zu Reflektieren ist meine Freiheit. Dieses ist oft sehr spannend, aber auch schmerzhaft oder einfach schön.

Ich versuche es meinem Wertesystem zu prüfen, dass ausgelegt ist auf meine fruchtbare Entwicklung und Wahrheitsfindung.

Wenn jemand spürt Religion sei nicht gut für ihn, dann ist das SEINE Wahrheit. Wie kann ich mich erdreisten, darüber ein Urteil zu formulieren.

Was ich über die Wahrheit anderer in Wirklichkeit in meinem unwichtigen Köpfchen denke, ist unwichtig. Jeder hat das Recht eine eigene Meinung der Wahrheit zu entwickeln.

Besonders fruchtbar und schön ist es, wenn durch eigene Reflektion und daraus resultierende, wohlmeinende Äußerungen der andere Stärkung erfährt, und selbst fähig ein fruchtbares Leben zu leben.

Ich kann keinen Menschen davon überzeugen, dass es einen Gott gibt. Ich selbst kann es ja nur glauben. Da ich sicher weiß, dass ich diese Macht oder Fähigkeit nicht habe, glaube ich, dass es einfach nicht zu meinen Aufgaben gehört.

Wahrer Glaube kann also nur von innen kommen auf eine liebevolle Art und Weise, sonst widerspräche er seinen eigenen Werten.

Fazit: Über Gottes Existenz zu STREITEN (also dafür oder dagegen zu kämpfen ob mit Samthandschuhen oder ohne) ist in meinen Augen Energieverschwendung.

Fruchtbarer erscheint mir die Energie in meine eigene Verantwortung für meine eigenen Entscheidungen und Werte zu investierten. Sein eigenes Sein und Tun in Liebe zu leben und dabei anderen so wenig wie mir möglich weh zu tun, scheint mir sehr sinnreich.

Und ich glaube darum geht es in Wahrheit im Glauben und auch darum geht es in anders genannten Wertesystemen, soweit ich davon Kenntnis habe.

Falls ich mich aber irre, was dann? Ist das wirklich schimm?

Helmut Kohl vermute ich sagt einmal: "Es kommt darauf an was hinten rauskommt."

Aber was schert es den Rest der Welt, was "hinten bei mir rauschkommt"?
Es ist sogar eigentlich völig unwichtig, was oder dass ich hier schreibe.
Ich bin so unwichtig,dass es mich befreit über den kosmischen Witz zu lachen.

Das rückt bei mir so Manches wieder gerade und ich hoffe, dass ich mit meinen Worten auch nur einem geholfen habe, einiges wieder gerade zu rücken.

In Liebe, Eure Sara7😛😉😀
 
Ich habe die Toleranz, so wie Dawkins auch, schon längst aufgekündigt.
Und zwar nachdem die Gläubigen zuerst diese Vereinbarung der Toleranz aufgekündigt haben.

Wann war das denn??

Ich werde nicht mehr tolerant sein und sagen, dass ich den Glauben für Schwachsinn halte und im Bezug auf Kinder für geistigen Kindesmissbrauch.

Sicherlich gibt es im Namen des Glaubens auch geistigen Kindesmißbrauch, ob nun bewußt oder unbewußt - wie in allen anderen Lebensbereichen auch.
Ich finde es auch schlimm, wenn schon kleine Kinder stundenlang dahocken müssen und den Koran (ob dies in anderen Religionen auch so ist, weiß ich nicht) Zeile für Zeile auswendig lernen müssen; auch noch in einer Sprache, die sie gar nicht verstehen.

Ich mußte 2 Jahre lang in den Konfirmandenunterricht und in dieser Zeit jeden Sonntag zur Kirche. Das hat mich zwar nicht sehr begeistert - aber geschadet hat es mir auch nicht.
Ich bin - wie Du aus div. Beiträgen zu Glaubensthemen von mir lesen kannst - ein Zweifler und Hinterfrager. Daran haben auch 2 Jahre intensiver 'Kirchenkontakt' nichts geändert.


Das Ende ist längst erreicht. Wir werden euch nicht mehr Samthandschuhen anfassen.

Was ist daran neu?? Christenverfolgung, Folter und Mord wegen des Glaubens (nicht nur wg. des christlichen) gibt es doch schon seit tausenden von Jahren.
Neu wäre ein ruhiges nebeneinander. Glauben und glauben lassen bzw. nicht glauben und nicht glauben lassen.

stimmt. spöttische signaturen bezüglich dieses themas habe ich hier bisher nur von einigen atheisten gesehen....

Weiß nicht, ob Du damit auf meine Sig anspielst?

Ja, gegen die Gläubigen, die eben diesen Krieg wollen.
Wenn du keinen Krieg willst, bist du auch nicht gemeint.

Es ging einfach darum, aber das hatte weniger mit dieser Diskussion zu tun, dass von Atheisten immer verlangt wird, dass sie vernünftig und rational sind.

Das wird doch wohl eher von den Atheisten gegenüber den Gläubigen verlangt. Es ist doch so, daß die Gläubigen als unvernünftig und irrational hingestellt werden.

Während sich die Fanatiker aufführen dürfen wie im Kindergarten!

Militante Fanatiker gibt es nicht nur in Glaubensfragen.
Alles, was mit Gewalt durchgesetzt werden soll, ist schlecht und schrecklich.

Lena verteidigt hier immer wieder tapfer ihren Glauben/ihre Form von Glauben. Und bisher habe ich von ihr noch keine wirklichen Angriffe auf Nicht- oder Andersgläubige erlebt.
Im allgemeinen ist sie ruhig und sachlich (soweit Glauben und Sachlichkeit zusammenpassen).
Im Gegensatz zu den atheistischen Fanatikern 😉.


.....
 
Ohje..der thread schreitet ja schnell voran...muss gleich erstmal in Ruhe nachlesen..zunächst aber ein kurzer Kommentar zu Lenas These als Christ (und nur als Christ?) eine besondere Liebe ggü den Menschen zu haben..stimmt eine die sogar gnadenlos tötet!😀 Eine Liebe, die ziemlich selektiv und intolerant zu sein scheint.
Ich denke als Humanistin oder Buddistin habe ich auch eine ganz besondere Art der Liebe ggü den Menschen..ich denke eher eine bessere...da ich meinem freien Willen folge und nicht aus GottesFURCHT heraus einem Gebot meine Mitmenschen zu lieben. Ich brauche ein solches Gebot nicht, da ich aus mir selbst heraus den Willen dazu verspüre.

An dieser Sache sieht man mal wieder die theistische Hybris...das Christen sich als was Besonderes sehen...ihre Liebe soll besonders sein??.....ich sehe da nix Besonderes davon im Alltag...im Gegenteil in der Geschichte sehe ich da eher die negativen Ergebnisse dieser Liebe zu Gott...

Unterm Strich ist meiner Ansicht nach die christliche Liebe zu den Menschen keinen Deut besser oder schlechter als die Liebe der Atheisten zu den Menschen. Ich finde es unangemessen die christliche Liebe zu etwas Besonderem hochzustilisieren und ständig auf sone Art Podest zu stellen.

@JaneDoe...finde ich nicht gut zu spalten...an sich muss sich Lena ja nicht verteidigen..ich sehe hier eher ne kritische Diskussion in der sich NIEMAND verteidigen muss..sondern jeder nur seine Meinung vertritt...fertig...viele scheinen (aus sensationslüsterner Langeweile?) mehr hineinzuinterpretieren als tatsächlich vorhanden ist...this is no battlefield, sondern nur ein Forum...😉 Und von Fanatismus zu reden...😉 auch ein bissel übertrieben....manchen geht wohl eher ihr Temperament manchmal ein wenig durch...ich nehme mich da nicht aus....bleibe aber dennoch immer sehr sachlich denke ich.

Aber als Christ hat man eine ganz besondere Liebe zu seinen Mitmenschen -

ähmmm und provozierend zu sagen, dass man sich und seine christliche Liebe für was besonderes hält...finde ich schon recht überheblich und unsachlich und ggü Atheisten ungerecht. Und sich nach solchen Äußerungen darüber zu wundern, wenn einige aggressiv reagieren halte ich für ein klein wenig geheuchelt oder aber naiv....

Ich finde es schon einen guten Fortschritt dass Lena mittlerweile zugegeben hat, dass ihre Toleranz z.T nicht echt ist, damit sind wir einen Schritt weiter und nun nehmen wie mal die maßgebliche, faktisch jedoch nicht existierende Besonderheit der christlichen Liebe unter die Lupe und unterm Strich wird rauskommen, dass Christen und Nichtchristen an sich nur eines sind: Menschen..jeder mit gewissen Ängsten, Wünschen, Träumen und Hoffnungen, nur jeder findet da halt unterschiedliche Ausdrucksweisen...jede Seite nix Besonderes und keine Seite mit der Berechtigung das Maul weiter aufzureißen oder mehr Sonderrechte für sich zu beanspruchen als die andere Seite. So sehe ich das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, Tyra, das wurde hier schon öfters in der Form angesprochen. Wenn man aber den Gläubigen die Massenmörder zurechnen will, also z.B. Bush oder Milosevic - dann heißt es: Nein, die gehören ja nicht dazu, das sind keine Christen.
 
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