Tyra
Sehr aktives Mitglied
also mich regt es schon ein wenig auf das Christen sich als was Besonderes sehen und darüberhin dann die glaubensmäßig bewusst ausgeführten Kriege, Ungerechtigkeiten und Greueltaten der Kreuzzüge etc. herunterspielen, z.T auch leugnen.
Das Problem ist ja dass indem man sich als was Besonderes sieht andere (= Ungläubige) automatisch als minderwertig = ausmerzenswert betrachtet. In genau dieser Haltung die christliche Liebe als besondere Liebe zu sehen liegt eine ziemlich große Gefahr...und es wäre schön, wenn Gottgläubige mal von ihrem Podest herunterkämen und sich als normale Menschen betrachten würden..wie ich als Atheistin es auch tue...
In meiner Liebe oder sagen wir eher Achtung ggü meinen Mitmenschen sehe in eine Selbstverständlichkeit und nix Besonderes...es ist schon ne traurige Sache, dass einige Menschen einen Gott brauchen um ihre Liebe/Achtung zu den Mitmenschen finden zu können....aber egal..wenn schon, aber dann sollten sie nicht rumstolzieren und so tun als wäre diese Art der (praktischen) Nächstenliebe was Besonderes..ich denke sie ist wie jede andere Liebe ein Altruismus...man hat ja selber was davon...indem man sich besser fühlt oder als Christ halt auf die Belohnung im Jenseits spekuliert..
..und war es nicht Jesus der Einfachheit und Bescheidenheit predigte...das scheint ja gründlich schiefgegangen zu sein..wenn sich Christen und ihre Art der Liebe als was Besonderes sehen...
aber moment mal...also ein wenig besonders ist diese christliche Liebe schon...das stimmt schon..sie ist ja (maßgeblich) aufopfernd und selbstlos...wie die Herren des Staates (mit Gott im Leitfähnchen) es haben wollen...damit einige Sklaven willig die niederen Arbeiten verrichten und einige wenige an der Spitze absahnen, die Früchte der aufopfernden Mühen ihrer Sklaven ernten können....insofern halte ich eine blind-christliche Liebe zu den Menschen, eine Liebe die sich selber über die Klinge springen lässt nur zum Wohle anderer für eine ungerechte und z.t. auch dumme Liebe..das mag jetzt hart klingen..aber ich denke darauf läuft es letztlich heraus. Nächstenliebe gut und schön, aber die sollte glaube ich tatsächlich am nächstliegenden anfangen: bei sich selber.
Das sagt hier jemand, der sein Leben durchaus mal auch für andere aufs Spiel gesetzt hat....ohne zu Zögern.....nicht um Gott zu gefallen, sondern aus eigener Entscheidung.
Eine gute Liebe sollte meiner Ansicht nach sich selbst nicht ausschließen...Ich denke schon, dass das Konzept der christlichen aufopfernden Liebe ne gewisse Grundfunktion beinhaltet...ggf. ne schlaue Erfindung von Imperatoren ist...durch dieses Konzept ließen sich gerade Frauen lange bei der Stange halten...machtmäßig unterdrücken...insofern ist mir glaube ich auch das Christentum so unsympathisch...da durchweg patriarchal durchorganisiert.
@ Lena..du selber schürst an sich Aggressionen indem du dich und deine christliche Liebe auf nen Sockel stellst..sowas ist natürlich reine Provokation..also wundere dich nicht. 😉
ich denke du hast da was vermischt..christliche Liebe macht an sich keinen Unterschied...nimmt was kommt...liebt Prostituierte, Diebe, Verbrecher gleichermaßen wie normale Bürger und hält dem der einen schlägt die andere Wange hin, opfert sich im Namen Gottes auf, missioniert wo sie nur kann etc...gerade Nichtgläubige müssten ala Jesus ja besonders gut und nachsichtig behandelt werden..damit man sie überzeugt..so hat er es ja selber praktiziert, oder?
Deine Auffassung ist wohl die der Kreuzritter damals: Gläubige werden gut behandelt, Nichtgläubige bekämpft? Kapier ich nicht so ganz was du mit den zitierten Worten genau meinst.
Wie genau äußert sich denn im Alltag deine Liebe ggü deinen Mitmenschen? Umgibst du dich ausschliesslich nur mit Gläubigen, lehnst du fachärztliche Behandlung durch ungläubige Mediziner ab? Also wenn schon gläubig und wenn man sich da für was Besonderes hält sollte man da doch eigentlich auch konsequent sein, oder?
Oder meinst du mit der Liebe nur ne hohle Liebe, die nur oberflächlich ist..also man liebt grundsätzlich alle Menschen aber je nachdem wer einem nicht so passt den liebt man dann doch nicht, oder nur ein bisschen oder so?? Das wäre ja dann kein Unterschied zu einer atheistischen Liebe. Christliche Liebe wäre ja an sich alle Menschen ohne Vorurteile so zu nehmen wie sie sind...ganz anzunehmen wie sie sind....
Das Problem ist ja dass indem man sich als was Besonderes sieht andere (= Ungläubige) automatisch als minderwertig = ausmerzenswert betrachtet. In genau dieser Haltung die christliche Liebe als besondere Liebe zu sehen liegt eine ziemlich große Gefahr...und es wäre schön, wenn Gottgläubige mal von ihrem Podest herunterkämen und sich als normale Menschen betrachten würden..wie ich als Atheistin es auch tue...
In meiner Liebe oder sagen wir eher Achtung ggü meinen Mitmenschen sehe in eine Selbstverständlichkeit und nix Besonderes...es ist schon ne traurige Sache, dass einige Menschen einen Gott brauchen um ihre Liebe/Achtung zu den Mitmenschen finden zu können....aber egal..wenn schon, aber dann sollten sie nicht rumstolzieren und so tun als wäre diese Art der (praktischen) Nächstenliebe was Besonderes..ich denke sie ist wie jede andere Liebe ein Altruismus...man hat ja selber was davon...indem man sich besser fühlt oder als Christ halt auf die Belohnung im Jenseits spekuliert..
..und war es nicht Jesus der Einfachheit und Bescheidenheit predigte...das scheint ja gründlich schiefgegangen zu sein..wenn sich Christen und ihre Art der Liebe als was Besonderes sehen...
aber moment mal...also ein wenig besonders ist diese christliche Liebe schon...das stimmt schon..sie ist ja (maßgeblich) aufopfernd und selbstlos...wie die Herren des Staates (mit Gott im Leitfähnchen) es haben wollen...damit einige Sklaven willig die niederen Arbeiten verrichten und einige wenige an der Spitze absahnen, die Früchte der aufopfernden Mühen ihrer Sklaven ernten können....insofern halte ich eine blind-christliche Liebe zu den Menschen, eine Liebe die sich selber über die Klinge springen lässt nur zum Wohle anderer für eine ungerechte und z.t. auch dumme Liebe..das mag jetzt hart klingen..aber ich denke darauf läuft es letztlich heraus. Nächstenliebe gut und schön, aber die sollte glaube ich tatsächlich am nächstliegenden anfangen: bei sich selber.
Das sagt hier jemand, der sein Leben durchaus mal auch für andere aufs Spiel gesetzt hat....ohne zu Zögern.....nicht um Gott zu gefallen, sondern aus eigener Entscheidung.
Eine gute Liebe sollte meiner Ansicht nach sich selbst nicht ausschließen...Ich denke schon, dass das Konzept der christlichen aufopfernden Liebe ne gewisse Grundfunktion beinhaltet...ggf. ne schlaue Erfindung von Imperatoren ist...durch dieses Konzept ließen sich gerade Frauen lange bei der Stange halten...machtmäßig unterdrücken...insofern ist mir glaube ich auch das Christentum so unsympathisch...da durchweg patriarchal durchorganisiert.
@ Lena..du selber schürst an sich Aggressionen indem du dich und deine christliche Liebe auf nen Sockel stellst..sowas ist natürlich reine Provokation..also wundere dich nicht. 😉
Aber als Christ hat man eine ganz besondere Liebe zu seinen Mitmenschen - man liebt also den Menschen, aber zieht innerlich trotzdem eine klare Grenze gegenüber dem, wie der Andere sich verhält und was er tut.(Wenn es dem Glauben entgegen gesetzt ist)
ich denke du hast da was vermischt..christliche Liebe macht an sich keinen Unterschied...nimmt was kommt...liebt Prostituierte, Diebe, Verbrecher gleichermaßen wie normale Bürger und hält dem der einen schlägt die andere Wange hin, opfert sich im Namen Gottes auf, missioniert wo sie nur kann etc...gerade Nichtgläubige müssten ala Jesus ja besonders gut und nachsichtig behandelt werden..damit man sie überzeugt..so hat er es ja selber praktiziert, oder?
Deine Auffassung ist wohl die der Kreuzritter damals: Gläubige werden gut behandelt, Nichtgläubige bekämpft? Kapier ich nicht so ganz was du mit den zitierten Worten genau meinst.
Wie genau äußert sich denn im Alltag deine Liebe ggü deinen Mitmenschen? Umgibst du dich ausschliesslich nur mit Gläubigen, lehnst du fachärztliche Behandlung durch ungläubige Mediziner ab? Also wenn schon gläubig und wenn man sich da für was Besonderes hält sollte man da doch eigentlich auch konsequent sein, oder?
Oder meinst du mit der Liebe nur ne hohle Liebe, die nur oberflächlich ist..also man liebt grundsätzlich alle Menschen aber je nachdem wer einem nicht so passt den liebt man dann doch nicht, oder nur ein bisschen oder so?? Das wäre ja dann kein Unterschied zu einer atheistischen Liebe. Christliche Liebe wäre ja an sich alle Menschen ohne Vorurteile so zu nehmen wie sie sind...ganz anzunehmen wie sie sind....
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