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Kulturzeit Beitrag "Der Gotteswahn"

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hast Recht Kitetsu...mit ein wenig Abstand betrachtet wirkt einiges an der Religion pervers...auch dieses Leidensmodell von Jesus...aber dahinter steckt schon ne gewisse Logik und Rationalität.
Z.B das Gott seinen allerliebsten Sohn geopfert hat als Vorbild dafür eigene Interessen hinter das Wohl der Menschheit zu stellen...damit die Menschen es ihm gleichtun...Sklavenhaltung einnehmen, Gott zu Dank verpflichtet sind..wofür eigentlich??
Wie in jeder menschlichen Logik oder jedem menschgemachten Konzept gibt es natürlich auch im Glaubenskonzept Widersprüche...

ich finde das Monty Pytons Auslegung der Jesusgeschichte recht realistisch😀😀😀..wer weiss wer Jesus wirklich war und wie damals alles gelaufen ist?? Geschoben von einer glaubenswütigen Meute eher aus Zufall am Kreuz gelandet...to see the bright sight oft death....nee, diese zynischen Engländer...genial! Jesus Liebe zu Gott kann ja durchaus reiner Einbildung entsprungen sein, aber er scheint auf jeden Fall Eindruck hinterlassen zu haben...ein charismatisches Bürschchen gewesen zu sein, dass Geschichte gemacht hat...sowas bewundere ich schon.

wie auch immer finde ich Glauben durchaus sinnvoll, solange er ausreichend durch Vernunft gedeckelt bleibt...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Lena: man merkt, dass die Zweiwertigkeit des christlichen Glaubens schwer zu schaffen macht und du dich automatisch immer wieder in Widerssprüche verstrickst...indem du Toleranz vorgibst, danach jedoch wieder zurücknimmst (was ich gut und ehrlich fand!) dann mit der Besonderheit der christlichen Liebe aufwartest...sie aber nicht erklären kannst....das Ganze scheint eher ein subjektives Grundgefühl zu sein...was

Tyra, ich kann nicht auf alles immer wieder antworten. Ich habe leider in der ersten Zeit als ich hier im Forum war genau das versucht. Aber wirklich interesiert hat es eigendlich keinen. Ich werde mich also nicht ständig wiederholen. Ich hatte Dir glaube ich schon genügend mein Verständniss von Liebe erklärt - außerdem siehst Du es wenn du die Augen aufmachst, hoffe ich an meinem Verhalten.
Ich steh aber vor Gott und nicht vor den Menschen.
Ich möchte also dazu nichts mehr weiter erklären.
 
Das Jesus "für unsere Sünden gestorben sein soll" und wir "sündige Wesen" sind haben ein paar Schreiberlinge lange nach Jesus Tod behauptet. Das muß also keineswegs stimmen. Und ich verwahre mich auch gegen solchen Qautsch: Ich bin kein sündiges Wesen. Außerdem wäre ich vorher gerne gefragt worden - wegen mir muß sich niemand ans Kreuz nageln lassen.

Zitat Lena

Wie man oft genug sieht, reicht die Androhung von Strafe aber vielen nicht aus!
-----------------------------------

Was ja gerade nicht für den Glauben spricht. Ein Glaube der mit Strafe nach dem Leben droht, entfacht nun mal keine besondere Angt. Das sieht bei einer realen haftstrafe wohl ganz anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Lena:

Ich werde mich also nicht ständig wiederholen.
Ich steh aber vor Gott und nicht vor den Menschen.
Ich möchte also dazu nichts mehr weiter erklären.



das sagt bereits alles...mal wieder ein wenig tradichristliche Überheblichkeit?...(zu erwarten, dass deine erleuchteten Worte jedem hier jederzeit präsent sind..sowas würde mir nie einfallen...) Danke für deine Ehrlichkeit zu sagen, dass dir Menschen scheissegal sind und du dir nur Gott wichtig ist...damit hast du deine Grundhaltung ja deutlich auf den Punkt gebracht.
Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht...das du nicht ehrlich genug bist einfach zuzugeben, dass du zu einigen Fragen von mir keine Antwort hast, weil du kein Interesse daran hast mal über den Tellerrand deines Glaubens zu gucken...Ich fände es o.k. sowas ehrlich zuzugeben, aber finde es überheblich andere wie Kleinkinder zu behandeln, die versuchen wollen dich zu verstehen, die dich jedoch nicht verstehen können, weil du dich nicht verständlich machst und Fragen nicht direkt beantwortest.
Dann sach doch einfach, dass du dir zu vielem nie Gedanken gemacht hast und auch keinen Bock hast über gewisse Dinge nachzudenken, sondern es dir vorrangig darum geht dich in deinem Glauben gut und sicher zu fühlen..mehr nicht.

Wie ich in einem Vorpost schrieb scheinst du zu den Menschen zu gehören, die sich -wenn sie keine Antworten haben oder um Lücken im Wissen zu überdecken hinter Gott verschanzen? Schade, zwischendurch dachte ich dass da mehr in dir steckt und du zu einer offeneren Diskussion fähig und bereit bist...

Natürlich achte ich deinen Willen...viel Erfolg weiterhin mit Gott und deiner Art der Menschenliebe..ich hoffe sehr, dass sie dir gibt was du suchst.
 
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mikenull: finde ich gut den Hinweis auf dieses Konzept der Erbsünde..das natürlich aber auch wieder praktische Zwecke für die Kirche hat z.b...damit läßt sich ne Menge Kohle machen und die Leute prima ausbeuten..man redet ihnen nen schlechtes Gewissen ein...Gott hat ja seinen Sohn für die Menschen geopfert und nun stehen sie in seiner Pflicht und Knechtschaft...hier werden urmenschliche Eigenschaften eiskalt kalkuliert angekitzelt und ausgenutzt...
Teilweise durchaus zum Guten, aber geschichtlich-gesellschaftlich betrachtet zum politischen und monetären Nachteil der meisten...

Zur Erbsünde sage ich : NEIN danke! Und zu meinen eigenen eher kleinen Sünden stehe ich..
 
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Kitetsu, Gott hat den Menschen geschaffen zu seinem Bilde - jede einzelne Seele ist wichtig und kostbar für ihn. Ich verstehe ja, wenn Du das nicht glauben kannst.
Aber wir dürfen Gott darum bitten, das er uns das innerlich klar und deutlich macht.Einfach mit Gott "brabbeln wie ein Kind🙂"
Unser verzwickter Verstand ist uns im Weg so einfache Dinge an zu nehmen oder auch nur in Erwägung zu ziehen das sie stimmen könnten.

Ich kann nur sagen. Ich habe es erfahren, das Jesus lebt und das ER mich liebt und Dich übrigens genauso.
Ich würde das hier nicht immer wieder mit solchem Eifer schreiben, wenn es nicht wichtig und wahr wäre!!!!!!
Wir können uns übrigens den Himmel nicht verdienen. Dafür reicht kein noch so gutes Leben aus. Wir werden und sind vor Gott alleine gerecht durch den Glauben an Jesus und durch sein Leben in uns ( wenn wir ihn angenommen haben.
Versuchs mal über die Liebe zu erfassen, nicht über die Angst!


Liebe Grüsse

Lena





Ja aber wo liegt dadrinn der Sinn?
Ein allmächtiges etwas hat doch, denk ich mal, besseres zutun als sich mit
uns zu beschäftigen. Man stelle sich vor...allmacht...aus welchem verflixtem
Grund sind wir so wichtig für ein allmächtiges etwas?

Machst du dir Gedanken über die Mikroben in deinem Teppich Lena?
Ich denke nicht...und du bist nichtmals allmächtig.
Also was für ein interesse sollte ein allmächtiges etwas an uns haben?
Ich kapier es einfach nicht. 😕

Und außerdem ist das konzept dahinter scheiße.
Moral ist wichtig, das finde ich auch, aber wie erreicht es die Religion?
Durch pure Angst.
Angst nicht von Gott geliebt zu werden wenn wir nicht moralisch handeln.
Wenn der letzte Tag kommt, nicht in den Himmel aufsteigen zu dürfen.
Gefügigkeit durch Angst...pervers.

Edit:
Komisch find ich auch das Gott seinen "liebsten" schickte...hat er nicht
jeden Mensch gleich lieb?...soviel widersprüche in dem ganzen Mist.
 
Tja, Lena, mir sind deine Gedankengänge ja nicht fremd, aber für mich ein rein machtpolitisches Element der christlichen Religionen, was ich strikt ablehne. Warum ?

Nach christlichem Verständnis ist die Person "Gott" allwissend und allmächtig - hätte, da "er" uns nach seinem Bilde geschaffen hat, ebenso etwas allwissendes und allmächtiges schaffen können. Da "er" es aber nicht getan hat, war "er" wohl selbst nicht ganz so allwissend und allmächtig, wie behauptet wird.
Nehmen wir aber einmal an, "er" wäre doch allwissend und allmächtig, und hätte uns unvollkommen erschaffen, es hätte das personifizierte Böse (sein Sohn Luzifer) gegeben, die "Vertreibung" aus dem Paradies nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis wäre nicht der Anstoss zur Evolution gewesen, sondern eine Erbsünde, mit der alle Menschen (die ja nach christlichem Verständnis Neuschöpfungen Gottes sind) behaftet wären.

Allein aus dieser Zwischenbilanz könnte ich keinen liebenden "Vater" mehr ableiten, und schon garnicht, dass sein "Sohn" den Kreuzestod hätte sterben müssen, um den rachsüchtigen (warum eigentlich ?) "Vater" dergestalt zu besänftigen, dass nicht gleich alle Menschlein auf ewig zum personifizierten Bösen, dem Teufel, in die Hölle geschickt würden.

Ich könnte es aber auch so formulieren, dass ein perfekter Gott sich mit uns ein nicht perfektes Spielzeug geschaffen hätte - und das wäre pervers.

Du hast mich ja neulich mal sanft kritisiert, dass ich mir nur das was in meinen Kram passen würde, aus der Bibel nehmen würde - natürlich ist das so, und ganz und gar bewusst und gewollt von meiner Seite.

Daher zitiere ich auch nochmal das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Ich erkenne dahinter, dass Menschen, deren persönliche Evolution in die Irre gegangen ist, keinesfalls verstossen oder ewig verdammt werden.

Um den Bogen zu meinem ersten Satz zu spannen: Die Rolle der christlichen Religionen ist - erst Angst einjagen, dann Rettung verheissen. Gottseidank 🙂 funktioniert das heutzutage nicht mehr so richtig.

Peter
 
Warum willst Du alles historisch belegt haben, es ist genug historisch belegt das Jesus am Kreuz gestorben ist, und wieder auferstanden ist, ist meines Wissens auch historisch belegt.
Aber das andere, worüber ich mir hier den Mund franzelig rede( nein die Finger wund schreibe😉) ist eben wie ich schon so oft sagte erfahrbar.
Ich weiß, ich kann euch nicht mit noch so gut gemeinten Worten überzeugen.
aber ich glaube auch an die Macht des Gebets😉




Das sind doch Kindergeschichten. Nichts davon ist historisch belegt.
 
Ich habe ja irgendwo letztens diesen Film mit Mel Gibson gesehen. Der wohl in der Darstellung einigermaßen realistisch sein gewesen dürfte. Man war wohl zu diesen Zeiten nicht besonders weich besaitet, wenn man das so ausdrücken darf. Aber dieses Gemetzel als "Geschenk" zu bezeichnen?
Ich meine - und historisch ist davon einiges belegt - das es sich bei diesem Jesus um einen einfachen Menschen gehandelt hat, der nach unserem Verständnis so in Richtung "Gammler" tendierte. Also einer, der vielleicht von ein paar Taschenspielertricks gelebt hat und der vermutlich mit ein paar Ansichten bei den Oberen angeeckt ist. Dafür - und nicht für die Sünden der Welt - mußte er letzten Endes sterben. Von Religion wollte er wohl nichts wissen - das haben erst die Trittbrettfahrer viele Jahre später dazu erfunden.

Von "wiederauferstanden" kann nicht die Rede sein. Eher wohl davon, daß ganz normale Sterbliche den Leichnam entfernt und irgendwo begraben haben.
 
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