Arktur
Sehr aktives Mitglied
Ich persönlich finde das Buch "Der Gotteswahn" eigentlich schon gut und wichtig und in diesem Buch wurden viele Gedanken formuliert, die ich mir insgeheim selbst schon oft gemacht hatte.
Aus unerfindlichen Gründen hat es religiöses Gedankengut nie so recht geschafft, sich in meinem Kopf niederzulassen. Bereits zu Schulzeiten erschien mir der Religionsunterricht auf merkwürdige Weise unklar, verschwommen und fremd.
Religiöse Rituale (Gottesdienstbesuche, Beichte, Firmung, etc.) habe ich früher einfach mitgemacht, weil man als Jugendlicher kaum eine andere Wahl hatte, aber ich verstand die dahinterstehenden religiösen Ideen eher als Sagen oder Legenden. Dennoch war ich lange Zeit rein äußerlich religiös. Auch während des Studiums habe ich noch eifrig Studentengottesdienste besucht, an geistlichen Frühstücken und abendlichen Andachten teilgenommen. Aber ständig gab es diese Zweifel, ob denn das wirklich alles so stimmen könnte.
Im Lauf der Jahre habe ich mich immer weiter aus dem religiösen Leben zurückgezogen und fühlte mich immer besser dabei. Inzwischen würde ich mich bestenfalls noch als Agnostiker (mit Hang zum Atheismus) bezeichnen.
Dennoch komme ich auch heute noch gut mit den meisten Gläubigen aus (soweit sie nicht fanatisch ihren Glauben vertreten). Toleranz ist ein wichtiger Aspekt in meinem Leben: ich bin tolerant gegenüber anderen Menschen, gegenüber anderen Denkweisen - immer vorausgesetzt, dass diese Toleranz auch mir entgegen gebracht wird. Einer meiner besten Freunde ist sehr gläubig. Da er aber nicht missioniert kommen wir bestens miteinander aus. Wir unterhalten uns einfach über andere Themen oder gehen gemeinsam ins Kino oder ins Konzert.
Wären sowohl Gläubige als auch Nichtgläubige gegenseitig immer tolerant gäbe es meiner Ansicht nach wesentlich weniger Probleme. Weshalb leben so wenige Menschen nach dem Motto "Chacun à son gout - Jeder nach seiner Facon"?
Aus unerfindlichen Gründen hat es religiöses Gedankengut nie so recht geschafft, sich in meinem Kopf niederzulassen. Bereits zu Schulzeiten erschien mir der Religionsunterricht auf merkwürdige Weise unklar, verschwommen und fremd.
Religiöse Rituale (Gottesdienstbesuche, Beichte, Firmung, etc.) habe ich früher einfach mitgemacht, weil man als Jugendlicher kaum eine andere Wahl hatte, aber ich verstand die dahinterstehenden religiösen Ideen eher als Sagen oder Legenden. Dennoch war ich lange Zeit rein äußerlich religiös. Auch während des Studiums habe ich noch eifrig Studentengottesdienste besucht, an geistlichen Frühstücken und abendlichen Andachten teilgenommen. Aber ständig gab es diese Zweifel, ob denn das wirklich alles so stimmen könnte.
Im Lauf der Jahre habe ich mich immer weiter aus dem religiösen Leben zurückgezogen und fühlte mich immer besser dabei. Inzwischen würde ich mich bestenfalls noch als Agnostiker (mit Hang zum Atheismus) bezeichnen.
Dennoch komme ich auch heute noch gut mit den meisten Gläubigen aus (soweit sie nicht fanatisch ihren Glauben vertreten). Toleranz ist ein wichtiger Aspekt in meinem Leben: ich bin tolerant gegenüber anderen Menschen, gegenüber anderen Denkweisen - immer vorausgesetzt, dass diese Toleranz auch mir entgegen gebracht wird. Einer meiner besten Freunde ist sehr gläubig. Da er aber nicht missioniert kommen wir bestens miteinander aus. Wir unterhalten uns einfach über andere Themen oder gehen gemeinsam ins Kino oder ins Konzert.
Wären sowohl Gläubige als auch Nichtgläubige gegenseitig immer tolerant gäbe es meiner Ansicht nach wesentlich weniger Probleme. Weshalb leben so wenige Menschen nach dem Motto "Chacun à son gout - Jeder nach seiner Facon"?