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Kontaktabbruch der Kinder

Hallo Gast,
als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich dass ihn womöglich meine Tochter geschrieben hat. Dass Du als Unbeteiligter so emotionslos schreiben kannst, wundert mich nicht. Wenn man von seinen Befindlichkeiten die Emotionen weglässt und nur mit dem Kopf reagiert, wird alles plötzlich ganz einfach.


Hallo Mariechenkäfer,
Du hast recht. Wir haben unseren Kindern leider kein gutes Beispiel für das Funktionieren einer Familie gegeben. Ich bedaure das sehr und hätte es liebend gerne anders gehabt. Nach der Scheidung und einer Zeit des Erholens und abheilen lassen von Verletzungen haben mein früherer Mann und ich wieder freundlichen Kontakt miteinander. Da wir jetzt keine alltägliche Beziehung mehr miteinander haben, können wir uns gut stehen lassen.

Hallo Petra,
schön dass Du es geschafft hast, Dich selber zu lieben und die Situation wie sie ist akzeptieren konntest. Das war sicher hart erkämpft. Die Menschen sind verschieden und jeder muss seinen eigenen Weg finden. Danke für den Tip mit dem Buch. Ich habe schon sehr viel über das Thema gelesen und werde auch das lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gast,
als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich dass ihn womöglich meine Tochter geschrieben hat. Dass Du als Unbeteiligter so emotionslos schreiben kannst, wundert mich nicht. Wenn man von seinen Befindlichkeiten die Emotionen weglässt und nur mit dem Kopf reagiert, wird alles plötzlich ganz einfach.

Hallo Petra,
schön dass Du es geschafft hast, Dich selber zu lieben und die Situation wie sie ist akzeptieren konntest. Das war sicher hart erkämpft. Die Menschen sind verschieden und jeder muss seinen eigenen Weg finden. Danke für den Tip mit dem Buch. Ich habe schon sehr viel über das Thema gelesen und werde auch das lesen.

Der Link führt zu keinem Buch. Es ist nur ein (sehr guter) Blog-Eintrag.

Wenn ich Dir ein Buch empfehlen kann, dann wäre das eines von Angelika Kindt.
 
Danke Petra, das habe ich auch gerade gemerkt, dass es kein Buch mit dem Titel gibt. Dann suche ich mal den Beitrag.
 
Liebe Birke,

hier bin ich noch einmal ganz kurz.

Ich habe auch vor Zeiten das Internet durchwühlt, um Antworten auf meine Situation zu kriegen. Aber, je mehr ich mich da hinein gesteigert habe-umso schlechter ging es mir.

Es hat rein GARNICHTS an den Gegebenheiten verändert!

Irgendwann ist mir (durch Krankheit) aufgezeigt worden,daß es SO nicht weiter geht und daß ich nur MICH und meine EINSTELLUNG ändern kann-..nein : MUß-damit es MIR besser geht.

Ich mußte mir klar machen, daß ich ein Mensch bin, der Fehler mach(t)en darf. Ich habe mir selbst verziehen und das ist der erste Schritt zur Selbstliebe.

GESCHEHENES kann man nicht UNGESCHEHEN machen.
Die Vergangenheit ist Geschichte und die Zukunft nur Vision.

Bitte laß es nicht so weit kommen, daß Dich die Sorgen krank machen.

Suche nach positiven Themen im Internet und in Deinem realen Umfeld. DU wirst sie finden.

https://www.youtube.com/watch?v=yqARvQQWi6k

Einfach drauf klicken..

Liebe Grüße nochmal
Petra
 
Hallo Petra,

vielen Dank für Deine eindringlichen Worte. Du hast natürlich recht und mit dem Kopf weiß ich das schon lange. Ich habe den Artikel übrigens gleich gelesen und fand ihn auch sehr bemerkenswert und hilfreich. Ich arbeite auch an meiner Einstellung und hoffe, weiterzukommen und innerlich ruhiger zu werden.

Dir wünsche ich natürlich auch weiterhin alles Gute.
 
Natürlich darfst Du über den Versuchen, wieder Kontakt zu Deiner Tochter herzustellen nict vergessen, auf Dich selbst zu achten. das ist ganz wichtig, in so einer schweren Situation.
Lebst Du denn alleine, oder hast Du wieder einen Partner, der Dir Halt geben kann?
Du solltest darauf achten, dass Du liebe Freunde um Dich hast, die Dich zu schätzen wissen- das kann Dir viel Kraft geben. Also auch wenn die die Sache mit Deiner Tochter sicher sehr viel Energie kostet, solltest Du auch Energie für Dich übrig behalten. Oft vergisst man, was für eine große Hilfe Freunde sein können.
Den Gastbeitrag verstehe ich auch nicht so ganz: Man kann Gefühle und Zwischenmenschliche Bindungen nicht einfach an und ausschalten, wie man will. Was wärst Du für eine Mutter, wenn Du in der Lage wärst, Deine Gefühle für Deine Tochter einfach auszublenden? Sorry, aber so funktioniert kein Mensch!
Mit genau der gleichen Argumentation könnte man ebenso gut der Tochter sagen, sie hätte den Willen der Mutter kritiklos zu akzeptieren und soll ihre eigenen Gefühle hinter die der Mutter stellen.
 
Natürlich darfst Du über den Versuchen, wieder Kontakt zu Deiner Tochter herzustellen nict vergessen, auf Dich selbst zu achten. das ist ganz wichtig, in so einer schweren Situation.
Lebst Du denn alleine, oder hast Du wieder einen Partner, der Dir Halt geben kann?
Du solltest darauf achten, dass Du liebe Freunde um Dich hast, die Dich zu schätzen wissen- das kann Dir viel Kraft geben. Also auch wenn die die Sache mit Deiner Tochter sicher sehr viel Energie kostet, solltest Du auch Energie für Dich übrig behalten. Oft vergisst man, was für eine große Hilfe Freunde sein können.
Den Gastbeitrag verstehe ich auch nicht so ganz: Man kann Gefühle und Zwischenmenschliche Bindungen nicht einfach an und ausschalten, wie man will. Was wärst Du für eine Mutter, wenn Du in der Lage wärst, Deine Gefühle für Deine Tochter einfach auszublenden? Sorry, aber so funktioniert kein Mensch!
Mit genau der gleichen Argumentation könnte man ebenso gut der Tochter sagen, sie hätte den Willen der Mutter kritiklos zu akzeptieren und soll ihre eigenen Gefühle hinter die der Mutter stellen.

Die TE hat in 7 Jahren bereits mehrmals versucht den Kontakt zur Tochter wieder herzustellen. Die Tochter lehnt dieses weiterhin ab. Die Tochter ist 42 Jahre alt und Niemand hier weiß so wirklich, was die Gründe dafür sind, warum die Tochter so hart gegenüber ihrer Mutter bleibt. Meinst Du nicht, das man den Willen der Tochter dann respektieren sollte und der Tochter die Möglichkeit überlässt, den Kontakt zu ihrer Mutter von sich aus zu suchen, wenn sie es überhaupt irgendwann mal möchte.

Und natürlich können Viele zwischenmenschliche Bindungen und Gefühle nicht einfach an und ausblenden. Die Tochter scheint es zu können, vielleicht aus Selbstschutz, man weiß es nicht. Sie hat dieses so mit ihrem Vater gemacht sowohl auch mit ihrer Mutter.

Du schreibst so funktioniert kein Mensch. Gefühle verändern sich ständig. Aus Liebe kann ganz schnell Hass werden, wodurch die zwischenmenschliche Bindung zerstört wird. Das kommt bei Ehepartner, Geschwistern und auch bei Eltern-Kind-Beziehungen häufiger vor als man denkt.
 
Lieber Gast,

ich kann Deiner Argumentation gut folgen. Meines Erachtens übersiehst Du, dass ich hier nicht nach einer logischen Erklärung des Verhaltens meiner Tochter suchte, sondern um seelischen Beistand bat, wie ich die Schmerzen, die dieses Verhalten bei mir auslöst, besser aushalten kann. Übrigens sind Hass und Liebe die zwei Seiten einer Medaille.


Liebe Valerie

ich habe seit 12 Jahren wieder einen lieben Mann und bin sehr froh, nicht alleine zu sein. Er hat jedoch selber keine Kinder und kann daher und weil er eben ein eigener Mensch mit eigenen Ansichten und Gefühlen ist, nicht so nachvollziehen, was mir solche Schmerzen bereitet. Seine Einstellung ist eher, dass er versteht, wieso meine Tochter gekränkt ist und dass sie mir Illoyalität vorwirft. Von seiner Art her konnte er damals auch nicht glauben, dass sie ihr Vorhaben den Kontakt abzubrechen und das über Jahre beibehält, wahr macht. Er ist sehr tolerant und lässt jedem Tierchen sein Pläsierchen. Er wäre nicht in der Lage über so lange Zeit unversöhnlich zu sein.

Auch bin ich sehr froh, einen intakten und liebevollen Freundeskreis zu haben. Allerdings verstehe ich meine Freundinnen ebenso, dass sie nicht über Jahre hinweg immer wieder die Klagen über die Nicht-Beziehung zu meiner Tochter hören möchten. Irgendwann ist alles zu diesem Thema gesagt. Sie haben Kinder, die selbstverständlich auch als Erwachsene gerne heim kommen und die Eltern an ihrem Leben weiterhin teilhaben lassen. Das ist für mich - auch wenn ich den Freundinnen natürlich ihre gute Beziehung zu den Kindern von Herzen gönne- nicht ohne Schmerzen mit zu erleben. Ich fühle mich wie sich womöglich ein chronisch Kranker fühlt, der den Gesunden bei allen Aktivitäten zusehen muss. Natürlich muss er auch damit fertig werden ohne Aussicht auf Heilung. Ich kann die Situation auch mal besser und mal schlechter ertragen. Wenn andere Belastungen dazu kommen - wie vor einem Jahr zum Beispiel der Tod meines jüngeren Bruders und ein halbes Jahr später das Ende einer sehr anstrengenden und stressigen Berufstätigkeit, dann kommen diese Schmerzen eben verstärkt wieder hoch.

Die vielen mitfühlenden Beiträge haben mir sehr geholfen. Für mich ist diese bisherige innere Isolation und das nicht aussprechen dürfen solcher Schmerzen nicht mehr auszuhalten gewesen. Hier habe ich ein Ventil dafür gefunden. Natürlich erwarte ich nicht, dass Irgendjemand hier oder im realen Leben mit den Fingern schnipsen und mir die Schmerzen nehmen kann. Schon zu hören, dass ich nicht alleine mit meinem Leid bin, hat mich getröstet.
 
Freut mich, zu lesen, dass Du ein gutes Umfeld hast und nicht allein bist. Das ist wirklich ne Menge. Ich würde mich an Deiner Stelle aber nicht so sehr daran zerfleischen, dass evtl deine Freundinnen von Dir gelangweilt sein könnten, wenn Du das Thema ansprichst. Frag doch einfach mal nach und sei offen- wenn Du das schaffst. Klar, man soll auch in einer Freundschaft nicht dauernd über sich selber reden, aber ganz muss man es auch nicht zurückhalten.

Ich hätte noch zwei Vorschläge für Dich: Vielleicht könntest Du, gerade in Phasen, in denen Du sonst viel Streß hast die Probleme mit der Tochter quasi "aufschieben". Ich weiß nicht, ob Du diese Taktik manchmal anwendest, aber man kann seine Seele kurzfristig sehr entlasten, wenn man sich sagt: Mit dieser sorge beschäftige ich mich erst wieder in einem Monat, oder nächste Woche. Das funktioniert wirklich und verschafft einem in gewisser Weise Luft. Es ist wie, wenn man das Telephon ausschaltet und so alle Dinge, die kommen könnten aufschiebt und durchatmet. Vielleicht wäre so ein Urlaub von den Sorgen für Dich ab und zu nicht schlecht. Klar, Du willst an der Sache dranbleiben, aber es sollte vielleicht auch Phasen geben, wo Du die Dinge bewusst ruhen lässt und auch versuchst die seelisch "auszuklinken".
Außerdem denke ich solltest Du nicht vergessen: Deine Tochter ist ja nicht komplett weg: Du hast sie in der Person deiner Enkelin und solange Deine Tochter keinen Kontakt zu Dir möchte kannst Du alle Deine Liebe der Enkelin geben. Die wird Dir sicher dankbar sein. Ich weiß ja nicht, wie eng der Kontakt zu Deiner Enkelin ist, aber vielleicht kannst Du ihn ja noch intensivieren. Ich glaube manchen Großeltern ist garnicht bewusst, wie wichtig sie im Leben ihrer Enkel sind (sie sind nicht nur die Eltern der Eltern!). Ich spreche da aus Erfahrung: Meine Oma ist seit fast 20 Jahre nicht mehr unter uns und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht um sie traure.
Also gib deiner Eneklin und deinen anderen Kindern (hast Du vielleicht noch mehr Enkel?) das, was Du Deiner Tochter nicht geben kannst. Wer weiß- eines Tages ist sie ja vielleicht die Brücke, die Dich wieder mit deiner Tochter verbindet.
Alles Gute!
 

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