Es mag sicherlich Gründe geben, die einen dazu veranlassen, den Kontakt mit den Eltern runterzuschrauben. Aber es fällt mir schwer, Gründe (abgesehen von den wirklich krassen Sachen wie Gewalt oder Missbrauch und dergleichen) zu finden, die einen dazu veranlassen, den Kontakt so einfach komplett abzubrechen. und selbst wenn es einen Grund dafür gibt, finde ich hat jeder die Gelegenheit zur Aussprache verdient. Das ist meiner Meinung nach das mindeste.
Für meine Begriffe steckt hinter so einem radikalen Vorgehen meist auch eigene Probleme. Wer sich noch nicht mal in der Lage sieht, dem anderen mal zuzuhören, oder eine Postkarte anzunehmen (sorry, aber was muss einer verbrochen haben, dass man noch nicht mal eine Postkarte von ihm annimmt?- man kann sie doch einfach nehmen und wegschmeißen, aber zurückgehenlassen ist boshaft und SOLL den anderen doch verletzen), dann hat man doch selbst Probleme. Das eigene schlechte Gewissen lässt einen oft fiese Dinge tun, um den anderen noch schlechter dastehen zu lassen.
Darum glaube ich auch nicht, dass sie mit Dir wirklich "fertig" ist, denn sonst wärst Du ihr gleichgültig und es gäbe keine solchen Retourkutschen, sondern eher Gleichgültigkeit.
Ich kenne einen Fall, da hat eine Mutter den Kontakt zu ihrem inzwischen erwachsenen Sohn abgebrochen, weil er sich im Alter von 5 (!) Jahren dazu entschieden hat, lieber beim Vater zu bleiben. Obwohl er gut mit ihr auskam hatte sie aber jahrelang ein schlechtes Gewissen, weil sie ihn nicht dazu bewegen konnte zu ihr zu ziehen. Das nagte offenbar so sehr an ihr, dass sie ihn eines Tages Knall auf Fall aus ihrem Leben verbannte. Der Sohn hatte überhaupt nicht mit sowas gerechnet und war völlig vor den Kopf gestoßen, denn seiner Meinung nach war das Verhältnis OK.
Was ich damit sagen will: Oft haben solche Kontaktabbrüche garnicht direkt mit der betreffenden Person zu tun, sondern mit den eigenen Gefühlen des Versagens. Vielleicht erinnerst Du Deine Tochter einfach zu sehr an ihr vermeintliches Versagen als Mutter. Es ist leichter, den "Trigger" aus seinem Leben zu verbannen, als sich seinen eigenen Problemen zu stellen.
Für meine Begriffe steckt hinter so einem radikalen Vorgehen meist auch eigene Probleme. Wer sich noch nicht mal in der Lage sieht, dem anderen mal zuzuhören, oder eine Postkarte anzunehmen (sorry, aber was muss einer verbrochen haben, dass man noch nicht mal eine Postkarte von ihm annimmt?- man kann sie doch einfach nehmen und wegschmeißen, aber zurückgehenlassen ist boshaft und SOLL den anderen doch verletzen), dann hat man doch selbst Probleme. Das eigene schlechte Gewissen lässt einen oft fiese Dinge tun, um den anderen noch schlechter dastehen zu lassen.
Darum glaube ich auch nicht, dass sie mit Dir wirklich "fertig" ist, denn sonst wärst Du ihr gleichgültig und es gäbe keine solchen Retourkutschen, sondern eher Gleichgültigkeit.
Ich kenne einen Fall, da hat eine Mutter den Kontakt zu ihrem inzwischen erwachsenen Sohn abgebrochen, weil er sich im Alter von 5 (!) Jahren dazu entschieden hat, lieber beim Vater zu bleiben. Obwohl er gut mit ihr auskam hatte sie aber jahrelang ein schlechtes Gewissen, weil sie ihn nicht dazu bewegen konnte zu ihr zu ziehen. Das nagte offenbar so sehr an ihr, dass sie ihn eines Tages Knall auf Fall aus ihrem Leben verbannte. Der Sohn hatte überhaupt nicht mit sowas gerechnet und war völlig vor den Kopf gestoßen, denn seiner Meinung nach war das Verhältnis OK.
Was ich damit sagen will: Oft haben solche Kontaktabbrüche garnicht direkt mit der betreffenden Person zu tun, sondern mit den eigenen Gefühlen des Versagens. Vielleicht erinnerst Du Deine Tochter einfach zu sehr an ihr vermeintliches Versagen als Mutter. Es ist leichter, den "Trigger" aus seinem Leben zu verbannen, als sich seinen eigenen Problemen zu stellen.