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Kinderwunsch belastet Ehe

Ich verstehe deinen Punkt - deine Tochter ist kognitiv völlig auf der Höhe, das Problem ist der körperliche Rahmen, der ihr den Schulalltag unmöglich macht. Und ja, die Inhalte vieler Förderschulen sind stark reduziert, weil sie sich eben an andere Bedarfe richten. Aber genau das ist der Knackpunkt: Es geht hier weniger um den Stoff als um die Struktur, die Flexibilität, die Begleitung. Und da kann eine Förderschule manchmal schlicht das kleinere Übel sein. Nicht weil deine Tochter „zu wenig kann”, sondern weil das System Regelschule zu wenig bieten kann.

Wenn sie sich dort langweilen würde - verständlich. Aber was ist die Alternative? Zuhause, mit deinem Spagat zwischen Arbeit, Unterricht und Pflege, ist auf Dauer keine Lösung. Die Regelschule ist es auch nicht, solange sie keine tragfähige individuelle Lösung mit medizinischer Begleitung anbieten kann.

Du musst das auch nicht sofort entscheiden, aber ein Gespräch mit einer Förderschule oder einer neutralen Beratungsstelle (z. B. Schulpsychologischer Dienst) könnte dir einfach mehr Optionen und Argumente liefern. Vielleicht ergibt sich dabei ja sogar eine Lösung, an die du noch gar nicht gedacht hast, wie z. B. eine Mischform oder ein individualisierter Unterricht in einer inklusiven Schule, wenn es so etwas bei euch gibt.

Es geht nicht darum, deine Tochter abzuschieben, sondern darum, dass sie eine Struktur bekommt, in der sie zurechtkommt. Und dass du irgendwann auch wieder Luft bekommst.


Was den Abschluss betrifft: Klar, das klassische Abitur ist auf vielen Förderschulen kein Ziel. Aber selbst wenn sie dort irgendwann rausgeht - es gibt später immer noch die Möglichkeit, über ein Fernabitur oder eine andere externe Prüfungsform das Abitur nachzuholen. Und das ist oft sogar besser anpassbar an ihre Bedürfnisse, weil sie sich den Lernstoff zeitlich und körperlich passend einteilen kann.

Ich werde meine Tochter nicht zur Förderschule abschieben, weil es der einfache Weg ist. Das ist für mich nicht die Lösung. Es ist doch keine Lösung sie zu einer Schule zu schicken, wo sie nicht hin möchte und wo sie jeden Tag widerwillig hingeht. Sie lernt nichts dort und wir sich Stunde für Stunde langweilen. Sie wird in der Struktur nicht zurechtkommen. Sie fordert. Sie wird sich dann da hinstellen und sagen, dass sie was lernen will.

Eben deswegen TE sage ich, solltest du nachgeben.

Es wird zu 99% Wahrscheinlichkeit eh nicht mehr klappen.

Gönn euch doch den Spaß.

Du solltest nicht nur auf die Probleme mit deiner Tochter fokussiert sein.

Und was ist, wenn es doch klappt?
 
Ich hatte ja gesagt, dass ich aus verschiedenen Gründen kein weiteres Kind mehr möchte. Wir sind zu alt, ich habe keine Zeit und dieses Kind könnte eventuell auch krank werden. Ich möchte es dir aber nochmal aus einer anderen Perspektive erklären. Vielleicht ist das etwas verständlicher.
Verständlicher könnte sein,
wenn du das deiner Frau so oft wie möglich erklärst, denn das können wir nicht für dich übernehmen, auch wenn du das hier aus sämtlichen Perspektiven schilderst.

Höre bitte auf
Dich, deine Frau und uns "zu belügen" !
 
Von einer Förderschule hätte ich dir sehr dringend abgeraten.
Für die Tochter wäre es zu gefährlich.
Das ist doch völliger Blödsinn, cucaracha! Das Kind wird so oder so eine medizinische geschulte Schulbegleitung an ihrer Seite benötigen - egal ob an einer Regelschule oder einer Förderschule. Ohne eine fachmännische Begleitung sind beide Schulformen gleich „gefährlich“.

@Micki77
Ich verstehe absolut, dass sich der Gedanke an eine Förderschule für dich wie ein Rückschritt anfühlt, besonders wenn du sagst, dass deine Tochter eigentlich mehr kann und auch mehr will. Aber niemand spricht davon, sie „abzuschieben“, weil es der einfache Weg ist. Es geht nicht darum, aufzugeben, sondern darum, umzudenken, weil das bisherige System sie offensichtlich nicht tragen kann.

Und ja, sie will lernen. Das ist doch ein großartiger Impuls. Aber der Wille allein reicht eben nicht, wenn der Körper nicht mitmacht. Sie schafft den Schulalltag nicht, so wie er gerade läuft. Das ist kein moralisches Versagen, sondern eine Realität, die nach Lösungen schreit. Und genau da liegt der Punkt: Eine Förderschule kann eine vorübergehende Lösung sein, die Stabilität bringt. Nicht als Endstation, sondern als Übergang.

Und was ihre Unterforderung betrifft: Wenn sie sich da hinstellt und sagt „Ich will lernen“ dann ist das doch super! Dann wird man ihr dort Angebote machen müssen. Dann wird genau das euer Argument sein, um für sie individuellere Förderung zu verhandeln. Und falls das wirklich gar nicht geht: Dann habt ihr es wenigstens versucht und könnt guten Gewissens nach anderen Wegen suchen.

Aber im Moment wirkt es so, als ob sie nirgends richtig reinpasst, weder in die Regelschule, noch dauerhaft zu Hause. Das ist keine gute Dauerlösung - für niemanden.
 
Es gibt in den meisten Fallen den Förderschulabschluss oder vielleicht den mittleren Abschluss. Kein Abitur.

Es ist doch keine Lösung sie zu einer Schule zu schicken, wo sie nicht hin möchte und wo sie jeden Tag widerwillig hingeht. Sie lernt nichts dort und wir sich Stunde für Stunde langweilen
Bist du qualifiziert dein Kind zu unterrichten?
Wenn du sie zu Hause unterrichtest,wie ist es dann mit einem Schulabschluss?
Schule ist aber nicht nur wichtig für ihre Bildung,sondern auch für soziale Kontakte.

Ich weiß,dass es hier eigentlich nicht das Thema ist,aber wie findet deine Tochter das,das sie in letzter Zeit garnicht mehr in die Schule geht?
Hat sie Freunde?

Wenn du über deine Tochter hier nicht schreiben möchtest,sag mir Bescheid,dann frag ich nicht mehr weiter und lösche auch meinen Beitrag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will meine Frau nicht verlieren,
Was machst du, wenn sie von ihrem Kinderwunsch nicht ablassen kann ?

Führt das dann zu Trennung ?

Da sie sich ja nicht untersuchen läßt und offen mit dir spricht, woher willst du wissen, wann die Wechseljahre zu Ende sind.

Vermutlich. musst du noch 5 bis 10 Jahre durchhalten.
😢
 

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