Daß du bei dem Zweck sex überhaupt noch erregt wirst, ist ja schon verwunderlich.
Bei so einem Druck würde mir jede Lust vergehen, gerade wenn du auch sonst noch total viel leisten mußt.
Wenn sie so weitermacht, erledigt es sich vielleicht mit dem Kindermachen aus einem ganz schlappen Grund.
Bei mir war es mit meiner Ex auf jeden Fall so, daß der ungeilste Sex der war, als meine Tochter geplant entstanden ist. War übrigens nine eleven.
Das ist ja auch mit ein Grund, weswegen sie mir ständig eine Affäre unterstellt. Unter diesen Umständen haben wir keinen Sex.
@Micki77
Eigentlich wolltest du ja Hilfe zu dem Problem mit deiner Frau.
Du hast nun ein paar Vermutungen für ihr Verhalten hier lesen können. Wie aber auch schon richtig geschrieben wurde, müsst ihr miteinander sprechen.
Ja, wir müssen miteinander sprechen. Wie bekomme ich sie dazu? Im Moment rede ich mit einer Wand.
Ich hatte mich zu Anfang dieses Threads ja auch nicht klar pro oder kontra 2. Kind positioniert und kann bis jetzt natürlich auch den Wunsch deiner Frau auf ein eigenes Kind nachvollziehen. Wenn du aber mittlerweile die Rundumversorgung deiner Tochter alleine wuppst neben deinem Job, dann sehe ich auch eure Schieflage, die die entsprechend völlig konträren Haltungen nährt: Du bist bis Oberkante Unterlippe "voll" mit Kümmeraufgaben und der Pflicht für dein Kind zu funktionieren, während deine Frau noch Ressourcen zu haben scheint. Ein bisschen überspitzt ausgedrückt, das gelangweilte Weibchen, das nichts mit sich anzufangen weiß und der eine Aufgabe fehlt. Dass da ein Kind gedanklich für sie passt ist (ungeachtet der ungünstigen biologischen Rahmenbedingungen) nachvollziehbar. Genauso aber auch, dass du weder Kopf noch andere Ressourcen für ein weiteres Kind hättest. M.E. bleibt nur, deiner Frau wie auch schon in einem anderen Beitrag vorgeschlagen, eine sehr klare, unmissverständliche und entschiedene Aussage dazu zu treffen, damit diese kräftezehrenden und destruktiven Dauerdiskussionen enden.
Ihr seid ja im Moment als Paar ständiger Konfliktherd und ich könnte mir vorstellen, dass das noch zusätzlich belastet. Auf Dauer könnte daran auch die Beziehung zerbrechen, die eigentlich doch eher Kraftquell als Energieräuber sein sollte.
Was die Betreuungssitustion deiner Tochter angeht bin ich skeptisch, wie lange du dieses Fahren bei Höchstgeschwindigkeit noch durchhalten können wirst. Wer dauerhaft volle Leistung bringt ohne die Möglichkeit, mal runterzufahren und die Batterien wieder aufzuladen, brennt aus. Das sehe ich auf dich zukommen, da die Erkrankungen deiner Tochter ja chronisch sind und eine Entspannung in dieser Hinsicht nicht zu erwarten steht. Ich finde es zwar toll, dass du das Bestmögliche für deine Tochter tun willst, zumal sie dir bestätigt, dass es für sie so im Moment okay ist. Allerdings ist sie m. E. zu jung um einschätzen zu können, wie stark dich das in Summe fordert. Für Außenstehende wie uns hier ist klar, dass diese Lösung nicht dauerhaft funktionieren kann und vor allem brauchst du ein Back-up, wenn mit dir mal etwas passiert. Hast du das eigentlich oder blendest du das völlig aus? Und dann wirst du vielleicht auch akzeptieren müssen, dass die zweitbeste Lösung doch weiter weg ist von deinen Vorstellungen der idealen Förderung deines Kindes, aber immer noch besser als ein dann komplett weggebrochener Vater.
Auf's Wesentliche runtergebrochen; deine Frau macht einen Wahnsinnsdruck mit einer geradezu absurden Forderung.
Hältst du es für möglich, dass sie einen Grund zur Trennung sucht?
Das wäre aber wichtig,findest du nicht?
Ihr habt jetzt eine Lösung gefunden,aber ich denke,es ist eine Übergangslösung.
Deswegen lasst euch gut beraten,um eine gute Dauerlösung zu finden.
Das ist wichtig für sie und für dich auch.
Mit Beratungsstellen kenne ich mich überhaupt nicht aus,da können andere dir vllt weiterhelfen.
Ich glaube deine Tochter braucht auch unbedingt Kontakt zu anderen Kindern.
Außer Lernen ,braucht sie auch Ausgleich und Spaß.Wahrscheinlich hast du dafür aber auch schon gesorgt!
Tatsächlich denke ich,dass dir hier das Forum mit Anliegen deiner Tochter eher behilflich sein könnte ,als bei dem Konflikt mit deiner Frau.
Im Moment hat jeder von euch einen anderen Standpunkt,wo es im Grunde genommen keinen Kompromiss gibt.
Und nur ihr könnt da einen Weg finden,einer muss nachgeben.
Hast du Angst,deine Frau könnte sich deswegen trennen?
Wenn sie nicht schwanger wird,wird sie euer Zusammenleben " vergiften" ,mit Vorwürfen dir und sich selbst gegenüber?
Gibt es Irgendetwas,was sie glücklich machen könnte,außer ihr den Wunsch der Schwangerschaft zu erfüllen?
Das sind Sachen,die du dir stellen solltest.
Und am Besten mit ihr darüber sprechen.
Vielleicht mit Hilfe von einem Berater,oder eine Person euer gemeinsamen Vertrauens.
Vielleicht hilft das,dass ihr mal wirklich darüber sprechen könnt.
Das Leben von meiner Frau war bisher immer sehr erfüllt. Das sage ich jetzt nicht nur so, sondern das hat sie auch immer gesagt. Es gab ja Gründe, weswegen ein gemeinsames Kind bei uns nicht oberste Priorität hatte. Wir haben immer gesagt, dass es ein schöner Bonus wäre, aber nicht der zentrale Punkt von allem. Meine Frau hat Freundinnen mit den sie viel unternimmt, gemeinsame Hobbies, Reisen usw. Sie hat viele Hobbies und Interessen den sie nachgeht. Sie geht zum Sport, besucht Kurse etc. Außerdem haben wir einen Garten und sie liebt es diesen zu gestalten. Sie hat auch ihre Arbeit und steckt da viel Energie und Zeit rein, weil es ihr wichtig ist und sie ihre Arbeit sehr mag. Es ist nicht so, dass sie zuhause sitzt und überhaupt keine Freude im Leben hat und nichts mit sich anzufangen weiß. Sie ist immer viel unterwegs oder macht generell etwas. Das war auch schon immer so, weil sie vom Typ her sehr offen und kontaktfreudig ist. Sie hat daher keine großen Wünsche, die ihr Leben perfekt machen würde, weil alles sehr schön ist. Außer dieser extreme Kinderwunsch jetzt.
Ich glaube auch nicht, dass sie einen Grund zur Trennung sucht. Wenn es wirklich so schlimm wäre, dann würde sie sich trennen. Sie ist nicht so für Spielchen.
Die Betreuung meiner Tochter ist oft schwierig, aber machbar. Und selbst wenn ... es gibt ja keine Lösung oder Entlastung.
Die einzig wirkliche Entlastung wäre, wenn jemand 24/7 anwesend wäre. Und übertrieben gesagt in der Ecke sitzt und wartet, dass etwas passiert. Wenn nichts passiert, dann sitzt die Person einfach nur den ganzen Tag da.
Ein Pflegedienst, der alle paar Stunden mal vorbeikommt und ihr beim Tabletten nehmen zuguckt, bringt uns nicht.
Die Schulsituation bietet ja aktuell auch wenige Lösungsansätze. Ein Internat ist keine Lösung. Mal abgesehen davon, dass ich aktiv Vater sein möchte, würde das ihre Psyche auch nicht überstehen. Sie hat schon ein Elternteil aufgrund ihrer Krankheiten verloren, ich werde sie nicht deswegen "wegschicken".
Eine Förderschule wird ihr sie unglücklich machen. Sie muss gefordert und nicht gefördert werden. Das Gymnasium konnte dem schon nicht gerecht werden. Wie soll es eine Förderschule schaffen?
Home-Schooling wie teilweise im Ausland, ist in Deutschland so nicht vorgesehen. Es wäre aber eine Lösung. Das ist für viele vielleicht auch nicht vorstellbar oder wird als schlecht empfunden. Das muss es nicht unbedingt sein. Ich habe selber nie eine Schule besucht und würde mal sagen, dass auch mir trotzdem was geworden ist. Nur wie soll man eine Lösung finden, wenn man von einer zuständigen Stelle zur nächsten geschickt wird. Ich habe in den letzten Wochen so viel mit irgendwelchen Ämtern, Behörden, Beratungsstellen usw. telefoniert, wie noch nie in meinem Leben.