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Kinderwunsch belastet Ehe

Hier nochmal meine Frage nach dem Plan B.

Ich kenne im Moment weder Plan A, noch B oder C von meiner Frau. Ich verstehe da gerade gar nichts mehr. Sie redet aber auch nicht wirklich mit mir.

Bist du qualifiziert dein Kind zu unterrichten?
Wenn du sie zu Hause unterrichtest,wie ist es dann mit einem Schulabschluss?
Schule ist aber nicht nur wichtig für ihre Bildung,sondern auch für soziale Kontakte?

Ich weiß,dass es hier eigentlich nicht das Thema ist,aber wie findet deine Tochter das,das sie in letzter Zeit garnicht mehr in die Schule geht?
Hat sie Freunde?

Wenn du über deine Tochter hier nicht schreiben möchtest,sag mir Bescheid,dann frag ich nicht mehr weiter und lösche auch meinen Beitrag.

Sie findet es gar nicht schlimm, dass sie aktuell nicht zur Schule geht. Die Schule war immer körperlich anstrengend, aber sie hat sich auch immer ausgeschlossen gefühlt. Schulfreunde hat sie nicht. Sie war immer alleine. Das hatte verschiedene Gründe.

Die Situation im Moment, ist sicherlich nicht perfekt, aber relativ nah an dem, was für sie gut wäre. Im Moment setzt sie sich jeden Tag oder zu mindestens so oft es geht hin und bearbeitet ihre Hefte und Bücher, die sie noch von der Schule hat. Sie geht die Bücher Seite für Seite durch, liest sich alles durch und macht die Aufgaben. Wenn sie etwas nicht versteht, dann fragt sie mich. Ich bin kein Lehrer, aber würde mich auch nicht als dumm bezeichnen. Ich kann ihr oftmals helfen. Wenn nicht, dann werden alle Cousinen und Cousins angerufen, die schon den Schulabschluss haben. Und wenn gar nichts mehr geht, dann Chat GPT. Das hat wahrscheinlich sehr wenig mit dem Lehrplan zu tun, aber ist im Moment unsere einzige Lösung.

Das ist sicherlich nicht perfekt, aber funktioniert gut. Sie hat nicht den Druck zu einer bestimmten Zeit zu funktionieren. Sie kann das zu jeder Tageszeit machen. Mal 2 Stunde, mal 4 Stunden. Oder auch mal einen Tag gar nicht, wenn es ihr nicht gut geht. Sie kann sehr gut für sich alleine lernen. Sie lernt z.B. aktuell nur so in ihrer Freizeit Latein. Sie wollte ein Lateinbuch haben und jetzt lerne sie das.

Im Moment ist das alles nur so wischi waschi. Aus gesundheitlicher Sicht, wäre es so das beste für sie, damit sie trotzdem was lernen kann. Es ist jetzt nur die Frage, ob und wie man das umsetzen kann. Das kann ich aber nicht alleine entscheiden oder planen. Ich bin auf die zuständigen Stellen angewiesen und die helfen nicht.
 
Daß du bei dem Zweck sex überhaupt noch erregt wirst, ist ja schon verwunderlich.
Bei so einem Druck würde mir jede Lust vergehen, gerade wenn du auch sonst noch total viel leisten mußt.
Wenn sie so weitermacht, erledigt es sich vielleicht mit dem Kindermachen aus einem ganz schlappen Grund.

Bei mir war es mit meiner Ex auf jeden Fall so, daß der ungeilste Sex der war, als meine Tochter geplant entstanden ist. War übrigens nine eleven.
 
Durch meine verschiedenen Pflegekinder habe ich reichlich Erfahrungen mit Förderschulen und Schulbegleitungen.

Du machst schon alles richtig so wie du es jetzt tust.
 
Ich hatte mich zu Anfang dieses Threads ja auch nicht klar pro oder kontra 2. Kind positioniert und kann bis jetzt natürlich auch den Wunsch deiner Frau auf ein eigenes Kind nachvollziehen. Wenn du aber mittlerweile die Rundumversorgung deiner Tochter alleine wuppst neben deinem Job, dann sehe ich auch eure Schieflage, die die entsprechend völlig konträren Haltungen nährt: Du bist bis Oberkante Unterlippe "voll" mit Kümmeraufgaben und der Pflicht für dein Kind zu funktionieren, während deine Frau noch Ressourcen zu haben scheint. Ein bisschen überspitzt ausgedrückt, das gelangweilte Weibchen, das nichts mit sich anzufangen weiß und der eine Aufgabe fehlt. Dass da ein Kind gedanklich für sie passt ist (ungeachtet der ungünstigen biologischen Rahmenbedingungen) nachvollziehbar. Genauso aber auch, dass du weder Kopf noch andere Ressourcen für ein weiteres Kind hättest. M.E. bleibt nur, deiner Frau wie auch schon in einem anderen Beitrag vorgeschlagen, eine sehr klare, unmissverständliche und entschiedene Aussage dazu zu treffen, damit diese kräftezehrenden und destruktiven Dauerdiskussionen enden.

Ihr seid ja im Moment als Paar ständiger Konfliktherd und ich könnte mir vorstellen, dass das noch zusätzlich belastet. Auf Dauer könnte daran auch die Beziehung zerbrechen, die eigentlich doch eher Kraftquell als Energieräuber sein sollte.

Was die Betreuungssitustion deiner Tochter angeht bin ich skeptisch, wie lange du dieses Fahren bei Höchstgeschwindigkeit noch durchhalten können wirst. Wer dauerhaft volle Leistung bringt ohne die Möglichkeit, mal runterzufahren und die Batterien wieder aufzuladen, brennt aus. Das sehe ich auf dich zukommen, da die Erkrankungen deiner Tochter ja chronisch sind und eine Entspannung in dieser Hinsicht nicht zu erwarten steht. Ich finde es zwar toll, dass du das Bestmögliche für deine Tochter tun willst, zumal sie dir bestätigt, dass es für sie so im Moment okay ist. Allerdings ist sie m. E. zu jung um einschätzen zu können, wie stark dich das in Summe fordert. Für Außenstehende wie uns hier ist klar, dass diese Lösung nicht dauerhaft funktionieren kann und vor allem brauchst du ein Back-up, wenn mit dir mal etwas passiert. Hast du das eigentlich oder blendest du das völlig aus? Und dann wirst du vielleicht auch akzeptieren müssen, dass die zweitbeste Lösung doch weiter weg ist von deinen Vorstellungen der idealen Förderung deines Kindes, aber immer noch besser als ein dann komplett weggebrochener Vater.
 
Sie redet aber auch nicht wirklich mit mir.
Das wäre aber wichtig,findest du nicht?

Im Moment ist das alles nur so wischi waschi. Aus gesundheitlicher Sicht, wäre es so das beste für sie, damit sie trotzdem was lernen kann. Es ist jetzt nur die Frage, ob und wie man das umsetzen kann. Das kann ich aber nicht alleine entscheiden oder planen. Ich bin auf die zuständigen Stellen angewiesen und die helfen nicht.
Ihr habt jetzt eine Lösung gefunden,aber ich denke,es ist eine Übergangslösung.

Deswegen lasst euch gut beraten,um eine gute Dauerlösung zu finden.
Das ist wichtig für sie und für dich auch.
Mit Beratungsstellen kenne ich mich überhaupt nicht aus,da können andere dir vllt weiterhelfen.
Ich glaube deine Tochter braucht auch unbedingt Kontakt zu anderen Kindern.
Außer Lernen ,braucht sie auch Ausgleich und Spaß.Wahrscheinlich hast du dafür aber auch schon gesorgt!

Tatsächlich denke ich,dass dir hier das Forum mit Anliegen deiner Tochter eher behilflich sein könnte ,als bei dem Konflikt mit deiner Frau.
Im Moment hat jeder von euch einen anderen Standpunkt,wo es im Grunde genommen keinen Kompromiss gibt.
Und nur ihr könnt da einen Weg finden,einer muss nachgeben.
Hast du Angst,deine Frau könnte sich deswegen trennen?
Wenn sie nicht schwanger wird,wird sie euer Zusammenleben " vergiften" ,mit Vorwürfen dir und sich selbst gegenüber?
Gibt es Irgendetwas,was sie glücklich machen könnte,außer ihr den Wunsch der Schwangerschaft zu erfüllen?
Das sind Sachen,die du dir stellen solltest.
Und am Besten mit ihr darüber sprechen.
Vielleicht mit Hilfe von einem Berater,oder eine Person euer gemeinsamen Vertrauens.
Vielleicht hilft das,dass ihr mal wirklich darüber sprechen könnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daß du bei dem Zweck sex überhaupt noch erregt wirst, ist ja schon verwunderlich.
Bei so einem Druck würde mir jede Lust vergehen, gerade wenn du auch sonst noch total viel leisten mußt.
Wenn sie so weitermacht, erledigt es sich vielleicht mit dem Kindermachen aus einem ganz schlappen Grund.

Bei mir war es mit meiner Ex auf jeden Fall so, daß der ungeilste Sex der war, als meine Tochter geplant entstanden ist. War übrigens nine eleven.

Das ist ja auch mit ein Grund, weswegen sie mir ständig eine Affäre unterstellt. Unter diesen Umständen haben wir keinen Sex.

@Micki77
Eigentlich wolltest du ja Hilfe zu dem Problem mit deiner Frau.
Du hast nun ein paar Vermutungen für ihr Verhalten hier lesen können. Wie aber auch schon richtig geschrieben wurde, müsst ihr miteinander sprechen.

Ja, wir müssen miteinander sprechen. Wie bekomme ich sie dazu? Im Moment rede ich mit einer Wand.

Ich hatte mich zu Anfang dieses Threads ja auch nicht klar pro oder kontra 2. Kind positioniert und kann bis jetzt natürlich auch den Wunsch deiner Frau auf ein eigenes Kind nachvollziehen. Wenn du aber mittlerweile die Rundumversorgung deiner Tochter alleine wuppst neben deinem Job, dann sehe ich auch eure Schieflage, die die entsprechend völlig konträren Haltungen nährt: Du bist bis Oberkante Unterlippe "voll" mit Kümmeraufgaben und der Pflicht für dein Kind zu funktionieren, während deine Frau noch Ressourcen zu haben scheint. Ein bisschen überspitzt ausgedrückt, das gelangweilte Weibchen, das nichts mit sich anzufangen weiß und der eine Aufgabe fehlt. Dass da ein Kind gedanklich für sie passt ist (ungeachtet der ungünstigen biologischen Rahmenbedingungen) nachvollziehbar. Genauso aber auch, dass du weder Kopf noch andere Ressourcen für ein weiteres Kind hättest. M.E. bleibt nur, deiner Frau wie auch schon in einem anderen Beitrag vorgeschlagen, eine sehr klare, unmissverständliche und entschiedene Aussage dazu zu treffen, damit diese kräftezehrenden und destruktiven Dauerdiskussionen enden.

Ihr seid ja im Moment als Paar ständiger Konfliktherd und ich könnte mir vorstellen, dass das noch zusätzlich belastet. Auf Dauer könnte daran auch die Beziehung zerbrechen, die eigentlich doch eher Kraftquell als Energieräuber sein sollte.

Was die Betreuungssitustion deiner Tochter angeht bin ich skeptisch, wie lange du dieses Fahren bei Höchstgeschwindigkeit noch durchhalten können wirst. Wer dauerhaft volle Leistung bringt ohne die Möglichkeit, mal runterzufahren und die Batterien wieder aufzuladen, brennt aus. Das sehe ich auf dich zukommen, da die Erkrankungen deiner Tochter ja chronisch sind und eine Entspannung in dieser Hinsicht nicht zu erwarten steht. Ich finde es zwar toll, dass du das Bestmögliche für deine Tochter tun willst, zumal sie dir bestätigt, dass es für sie so im Moment okay ist. Allerdings ist sie m. E. zu jung um einschätzen zu können, wie stark dich das in Summe fordert. Für Außenstehende wie uns hier ist klar, dass diese Lösung nicht dauerhaft funktionieren kann und vor allem brauchst du ein Back-up, wenn mit dir mal etwas passiert. Hast du das eigentlich oder blendest du das völlig aus? Und dann wirst du vielleicht auch akzeptieren müssen, dass die zweitbeste Lösung doch weiter weg ist von deinen Vorstellungen der idealen Förderung deines Kindes, aber immer noch besser als ein dann komplett weggebrochener Vater.

Auf's Wesentliche runtergebrochen; deine Frau macht einen Wahnsinnsdruck mit einer geradezu absurden Forderung.

Hältst du es für möglich, dass sie einen Grund zur Trennung sucht?

Das wäre aber wichtig,findest du nicht?


Ihr habt jetzt eine Lösung gefunden,aber ich denke,es ist eine Übergangslösung.

Deswegen lasst euch gut beraten,um eine gute Dauerlösung zu finden.
Das ist wichtig für sie und für dich auch.
Mit Beratungsstellen kenne ich mich überhaupt nicht aus,da können andere dir vllt weiterhelfen.
Ich glaube deine Tochter braucht auch unbedingt Kontakt zu anderen Kindern.
Außer Lernen ,braucht sie auch Ausgleich und Spaß.Wahrscheinlich hast du dafür aber auch schon gesorgt!

Tatsächlich denke ich,dass dir hier das Forum mit Anliegen deiner Tochter eher behilflich sein könnte ,als bei dem Konflikt mit deiner Frau.
Im Moment hat jeder von euch einen anderen Standpunkt,wo es im Grunde genommen keinen Kompromiss gibt.
Und nur ihr könnt da einen Weg finden,einer muss nachgeben.
Hast du Angst,deine Frau könnte sich deswegen trennen?
Wenn sie nicht schwanger wird,wird sie euer Zusammenleben " vergiften" ,mit Vorwürfen dir und sich selbst gegenüber?
Gibt es Irgendetwas,was sie glücklich machen könnte,außer ihr den Wunsch der Schwangerschaft zu erfüllen?
Das sind Sachen,die du dir stellen solltest.
Und am Besten mit ihr darüber sprechen.
Vielleicht mit Hilfe von einem Berater,oder eine Person euer gemeinsamen Vertrauens.
Vielleicht hilft das,dass ihr mal wirklich darüber sprechen könnt.

Das Leben von meiner Frau war bisher immer sehr erfüllt. Das sage ich jetzt nicht nur so, sondern das hat sie auch immer gesagt. Es gab ja Gründe, weswegen ein gemeinsames Kind bei uns nicht oberste Priorität hatte. Wir haben immer gesagt, dass es ein schöner Bonus wäre, aber nicht der zentrale Punkt von allem. Meine Frau hat Freundinnen mit den sie viel unternimmt, gemeinsame Hobbies, Reisen usw. Sie hat viele Hobbies und Interessen den sie nachgeht. Sie geht zum Sport, besucht Kurse etc. Außerdem haben wir einen Garten und sie liebt es diesen zu gestalten. Sie hat auch ihre Arbeit und steckt da viel Energie und Zeit rein, weil es ihr wichtig ist und sie ihre Arbeit sehr mag. Es ist nicht so, dass sie zuhause sitzt und überhaupt keine Freude im Leben hat und nichts mit sich anzufangen weiß. Sie ist immer viel unterwegs oder macht generell etwas. Das war auch schon immer so, weil sie vom Typ her sehr offen und kontaktfreudig ist. Sie hat daher keine großen Wünsche, die ihr Leben perfekt machen würde, weil alles sehr schön ist. Außer dieser extreme Kinderwunsch jetzt.
Ich glaube auch nicht, dass sie einen Grund zur Trennung sucht. Wenn es wirklich so schlimm wäre, dann würde sie sich trennen. Sie ist nicht so für Spielchen.

Die Betreuung meiner Tochter ist oft schwierig, aber machbar. Und selbst wenn ... es gibt ja keine Lösung oder Entlastung.
Die einzig wirkliche Entlastung wäre, wenn jemand 24/7 anwesend wäre. Und übertrieben gesagt in der Ecke sitzt und wartet, dass etwas passiert. Wenn nichts passiert, dann sitzt die Person einfach nur den ganzen Tag da.
Ein Pflegedienst, der alle paar Stunden mal vorbeikommt und ihr beim Tabletten nehmen zuguckt, bringt uns nicht.

Die Schulsituation bietet ja aktuell auch wenige Lösungsansätze. Ein Internat ist keine Lösung. Mal abgesehen davon, dass ich aktiv Vater sein möchte, würde das ihre Psyche auch nicht überstehen. Sie hat schon ein Elternteil aufgrund ihrer Krankheiten verloren, ich werde sie nicht deswegen "wegschicken".
Eine Förderschule wird ihr sie unglücklich machen. Sie muss gefordert und nicht gefördert werden. Das Gymnasium konnte dem schon nicht gerecht werden. Wie soll es eine Förderschule schaffen?
Home-Schooling wie teilweise im Ausland, ist in Deutschland so nicht vorgesehen. Es wäre aber eine Lösung. Das ist für viele vielleicht auch nicht vorstellbar oder wird als schlecht empfunden. Das muss es nicht unbedingt sein. Ich habe selber nie eine Schule besucht und würde mal sagen, dass auch mir trotzdem was geworden ist. Nur wie soll man eine Lösung finden, wenn man von einer zuständigen Stelle zur nächsten geschickt wird. Ich habe in den letzten Wochen so viel mit irgendwelchen Ämtern, Behörden, Beratungsstellen usw. telefoniert, wie noch nie in meinem Leben.
 
Homeschooling oder Internet Beschulung gibt es hier reichlich in Deutschland...wenn du googelst.

Sie kann auch den Lernstoff von der Schule nach Hause bekommen und Schulfreundinnen könnten sie besuchen.
 

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