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Kinderwunsch belastet Ehe

Micki77, wenn deine Frau jetzt nicht schwanger wird, weil sie zu alt ist, du nicht willst und die Umstände wirklich haarsträubend sind...die Idee wird sie ja vielleicht einkalkuliert haben - was will sie denn dann machen?
Was ist denn ihr Plan B?
 
Wie findest du den Vorschlag, selber zu einer psychologischen Beratungsstelle zu gehen und dort in allen Einzelheiten das Verhalten deiner Frau und euren Ehealltag der letzten Jahre zu schildern? Psychotherapeuten haben weitaus mehr Ahnung, was mit deiner Frau los sein könnte als wir hier.
 
Warum darf die Frau auf einmal kein Kind mehr haben, obwohl es vorher kein Problem war?
Du liest aber schon mit, ja?!

Seit es kein Problem war, sind zwölf (!) Jahre ins Land gegangen, die Protagonisten sind indessen 47 und 48 Jahre alt, die Mutter des Mädchens ist verstorben und die Erkrankung des Mädchens hat sich massiv zugespitzt.

Du selbst hat doch vier, wovon eins schwerstbehindert und eins beeinträchtigt ist - dir muss doch selbst klar sein, ab irgendwann setzt man nicht einfach immer noch mehr Kinder in die Welt! Man muss denen doch auch gerecht werden, die man schon hat!!

Man kriegt unter solchen Umständen nicht mit 47 (in Worten: siebenundvierzig) mal eben so sein erstes Kind! Erstgebärende kurz vor 50...wie kann man so vehement dafür stimmen, wie du das hier in schöner Regelmäßigkeit tust?!??
 
Ich werfe nochmal die Idee von dem Brief schreiben ein.
Vielleicht dringt das zu deiner Frau,wenn sie schriftlich sieht,dass du kein Kind mehr möchtest und schreib deine Gründe hinein.

Ich denke, ansonsten könnte euch vllt nur eine Paar Beratung helfen.
 
Ich finde es schräg.
So hat das Kind doch überhaupt keinen Kontakt zu Gleichaltrigen.

Wieso denn keine Förderschule?

Warum darf die Frau auf einmal kein Kind mehr haben, obwohl es vorher kein Problem war?

Weil ich die Argumentation des TE schräg finde.

Wenn er "nein" sagen würde, aus Angst vor dem höheren Risiko, könnte ich das nachvollziehen.

Aber nein, es geht nur um seine Tochter. Und da finde ich halt, hätte die Frau auch gerade ein Recht auf ein eigenes Kind.

Es liegt ja am TE, dass er keine Hilfe annimmt.

Ich glaube, er erstickt damit seine Ehe.

Thema Förderschule: Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber vermutlich ähnlich. Es geht hier in Förderschulen darum Kinder mit Beeinträchtigungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu beschulen. Die Kinder können in Regelschulen nicht beschult werden, weil sie z.B. nicht mitkommen, das Pensum zu hoch ist usw. Das ist bei meiner Tochter ja nicht so.

Ich hatte ja gesagt, dass ich aus verschiedenen Gründen kein weiteres Kind mehr möchte. Wir sind zu alt, ich habe keine Zeit und dieses Kind könnte eventuell auch krank werden. Ich möchte es dir aber nochmal aus einer anderen Perspektive erklären. Vielleicht ist das etwas verständlicher.

Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass meine Frau (wie auch immer) ein Kind bekommt. Ich bin der Vater. Ich stehe in allen Unterlagen als Vater. Jeder weiß, dass ich der Vater bin. Wir leben alle unter einem Dach. Und auch das Kind wird irgendwann alt genug sein und verstehen, dass ich der Vater bin. Ich trete aber nicht als Vater auf. Es fängt damit an, dass meine Frau alles rund um Schwangerschaft und Geburt alleine durchstehen müsste. Danach die Zeit im Wochenbett mit einem Säugling, auch alleine. Ich werde keine Zeit mit dem Kind verbringen. Nicht spielen, nicht ins Bett bringen, nicht zum Kindergarten bringen, keine Veranstaltungen besuchen oder bei den Hausaufgaben helfen. Nicht aus böser Absicht, sondern aus Zeitmangel. Es wird aus der Sicht dieses Kindes immer nur um die Schwester gehen. Das ist sicherlich keine tolle Kindheit und im Verlauf auch nicht gut für die Psyche.

Ich möchte das einem Kind nicht antun. Das hat kein Kind so verdient. Mal abgesehen davon, ist das nicht mein Anspruch als Vater. Kinder machen kann fast jeder, aber VATER SEIN ist etwas anderes.
 

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