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Hallo cucaracha,
schau mal hier: Kinderwunsch belastet Ehe. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht - und damit höherrangig als jedes Schulgesetz. Dafür braucht es keine Formulierung im Landesgesetz, weil Grund- und Menschenrechte ohnehin darüber stehen. Wenn z.B. ein Schulgesetz das Recht auf Bildung verletzen würde, könnte man es verfassungs- oder völkerrechtlich anfechten.Das ist zwar richtig, aber in den Schulgesetzen der Länder steht davon kein Wort. Und diese Gesetze regeln, wie die Schule stattzufinden hat.
Es gibt eine allgemeine Schulpflicht, und für deren Erfüllung sind die Eltern zuständig. Ein Recht auf Bildung für jedes Kind ist aber etwas ganz anderes, und darum streicht der Kultusminister diesen Passus immer wieder durch, falls es doch mal ins Gesetz gelangen soll. Zu teuer.
Tja, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte würde dem TE ganz sicher zustimmen.Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht - und damit höherrangig als jedes Schulgesetz. Dafür braucht es keine Formulierung im Landesgesetz, weil Grund- und Menschenrechte ohnehin darüber stehen. Wenn z.B. ein Schulgesetz das Recht auf Bildung verletzen würde, könnte man es verfassungs- oder völkerrechtlich anfechten.
Sie könnte online beschult werden. Das wäre eine Eingliederungshilfe und zuständig wäre das örtliche Sozialamt. Oder ein überörtlicher Sozial-/Eingliederungshilfeträger. Im Bereich Jugendhilfe kommt das häufiger mal vor, die Sozialämter sind da zurückhaltender. Jedenfalls gibt es Anbieter, die sowas durchführen, wenn ein Amt die Kosten trägt.
Generell muss für sowas die Schulpflicht ruhen. Ist jetzt nur eine Idee, was so in Frage käme. Es kann sein,:dass die steigenden Anforderungen an der weiterführenden Schule auf die Erkrankung zurückwirken. Für dein Kind ist es ja schon schlimm genug, wenn sie dadurch soziale Kontakte verliert. Manchmal kann man aber die Beschulung klären.
Dass du das weisst ist schon klar, aber weiss es die Frau, die deine Tochter aufgezogen hat und die sich ach so liebevoll um sie kümmert denn nicht? Ich spreche von deiner Frau, also derjenigen, die im Oma-Alter unbedingt schwanger werden will.
Was bist du denn von Beruf? Fernfahrer? Nimmst du auch genug Insulinspritzen mit auf deinen wochenlangen Geschäftsreisen?
Du redest dich hier um Kopf und Kragen, aber deine Geschichte wird immer undurchsichtiger.
@Micki77
Was erhoffst du dir von dem Faden? Wir sind jetzt auf Seite 23. Es wurden viele hilfreiche Tipps gegeben, aber in deinen Augen geht dies nicht und jenes nicht - entweder, weil die Frau zu nichts bereit ist und auf der anderen Seite, weil das Kind zu krank ist. Also bleibt alles wie es ist?
Willst du überhaupt etwas an der derzeitigen Situation ändern?
Was deine Tochter betrifft: Ich verstehe nicht, warum du dich nicht mal erkundigst, was es für Möglichkeiten gibt, dass deine Tochter wieder in die Schule gehen kann. Ich wüsste jetzt selbst nicht, welche Stellen zuständig wären, aber ich würde erst mal beim Arzt und Krankenkasse nachfragen, ob z.B. eine medizinische Schulbegleitung möglich wäre. So etwas gibt es für schwerkranke Kinder. Oder vielleicht ist deine Tochter auf einer Sonderschule besser aufgehoben. Wie gesagt, ich kenne mich in dem Bereich auch nicht so gut aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da keine Lösung gibt. Du bist ja nicht der erste, der ein schwerkrankes Kind zu versorgen hat. Und die Lösung kann doch nicht sein, dass deine Tochter zu Hause bleibt. Du und deine Frau könnt sie doch nicht ständig betreuen, wenn ihr noch erwerbstätig seid.
Ich halte es für problematisch, pauschal zu sagen, dass Schulen keine schwer kranke Kinder aufnehmen. Grundsätzlich hat jedes Kind ein Recht auf Bildung - auch mit gesundheitlichen Einschränkungen. In vielen Fällen gibt es individuelle Lösungen. Lehrer und Eltern müssen nur wollen.
Dass Schulen sich keine Notfälle wünschen, ist verständlich - aber das kann kein Argument sein, Kinder auszugrenzen. Schulen sind für alle Kinder da, nicht nur für die unkomplizierten.
Haus- oder Online-Unterricht kann sicher eine Option sein – wenn es medizinisch notwendig ist und zum Wohl des Kindes beiträgt. Aber pauschal zu behaupten, das sei generell „besser“, blendet die sozialen, emotionalen und entwicklungspsychologischen Aspekte von Schule völlig aus.
Das sagt sich so einfach - ist im Rahmen solcher komplexen medizinischen Problematik aber das, was viele Schulen machen.
Denn dann liegt der Ball bei den Eltern - die tätig werden müssen.
Das bedeutet meist einen langen Kampf mit den Behörden.
Denn da geht es um das Thema Finanzierung.
Und Hausbeschulung bedeutet nicht - dass ein Lehrer täglich vorbeikommt. Im Glücksfall für 3-4 Stunden wöchentlich.
Online-Beschulung über Web-Schulen wird oft nur nach langem Kampf genehmigt.
Eine Option wäre evtl. noch Beschulung mit Avatar = Miniroboter (was es ja schon gibt) in der Schule. Wenn die bisherige Schule das nicht will, dann wird es wieder schwierig.
Die Großzahl der Schulbegleiter sind ungelernte Kräfte. Also meistens ohne pädagogische Ausbildung. Muss kein Nachteil sein - stellt aber bei manchen Fällen schon ein Problem dar.
Das wäre hier ja kein Problem.
Aber ich glaube, bei der Komplexität würde auch keine "normale" Pflegekraft reichen. Das müsste dann schon eine Intensivpflegekraft sein.
Und da solche Kräfte ja schon in der stationären Pflege fehlen, ist es bei der mobilen Pflege noch mal schwerer. Und aufgrund der ganzen Problematik ja auch nicht einfach, selbst wenn es Leute gibt, die spontan zu wechseln.
Das aufgrund dieser komplexen Problematik - die sich ja wohl erst in den letzten 2/3 Jahren so "verschlechtert" hat, der TE nicht mehr hinter dem Wunsch steht, ein 2 Kind zu bekommen, wundert mich wirklich nicht.
Es sind wahrscheinlich so viele Kämpfe mit Institutionen und Behörden auszufechten.
Nebenbei die Sorge um eine evtl. weitere Verschlechterung der Situation der Tochter. Die Betreuung der Tochter muss bis zur weiteren Klärung gewuppt werden. Und irgendwie muss ja auch Geld reinkommen/verdient werden.
Klar, es ist alles lösbar - braucht aber seine Zeit. Und da spricht man nicht von Tagen oder Wochen, sondern eher von Monaten (bis Jahren).
Da bleiben beim besten Willen in absehbarer keine Reserven - einem 2. Kind so gerecht zu werden, wie man vermutlich möchte.
Ich finde die Betreuungssituation noch etwas undurchsichtig.
Deine Tochter ist sehr krank und ihre Betreuung fast niemandem zuzutrauen.
Sich Helfer zu organisieren, um Entlastung und Paarzeit zu schaffen, ist laut dir, wie ich dich verstehe, fast unmöglich. Jedenfalls tust du es nicht.
Du warst in der Vergangenheit immer wieder länger beruflich weg.
Wie konntest du da deine kranke Tochter mitnehmen und sie betreuen? Und gleichzeitig deinem Job nachgehen?
Was war mit der Schulpflicht in diesen Wochen?
Das Kinderwunschthema kann ziemlich einfach verursacht sein (Hormonveränderungen), jedoch auch sehr komplex sein, kann auch mit eurer Art der Beziehungsführung zusammenhängen, da lässt sich viel spekulieren, hier letztlich jedoch nicht klären.
Ihr wollt es auch nicht klären, auch eure Beziehung nicht beleuchten.
Was kann hier noch für dich getan werden?
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