Man muss halt die Spreu vom Weizen trennen, oder nach dem Bibelzitat "Prüfet alles, und das Gute behaltet" handeln. Das Gute ist das, was einem selbst wahr ist.
Ich sehe das ganz einfach: Es gibt vieles, z.B. im Internet, wo ich nicht mehr lese, was ich beiseite getan habe. Wenn ich aber davon ausgehe, dass Alles Eins ist, Jenseits und Diesseits, alles verbunden sowohl im Guten als auch im Negativen, dann gilt es nur, das Gute zu finden. Da mag die Bibel warnen, wovor sie will - das ist nur "Kirchenlobbyismus" um den Alleinvertretungsanspruch zu wahren, den Menschen den Weg zu "Gott" zu zeigen - wehe, wenn die selbstständig zu Denken lernen anfangen....
Peter
Hallo Pete, das ist eine verterackte Situation, denn du hast Recht, aus dem Blickwinkel, aus dem du alles betrachtest, wenn ich mich da hinsetze, wo du sitzt, dann sehe ich es genauso.
Wenn du aber für eine Sekunde zulassen würdest, dass die Bibel wirklich das Wort Gottes ist und er sich dadurch BEGRENZT offenbart hat, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus. Und wenn er in der Bibel sagen lässt, dass dem nichts hinzugefügt werden sollte, ja dass sogar später Abfall durch Zufügen und Weglassen käme, und dass Dämonen inspirierte "Durchsagen" (habe das Wort mal etwas abgeändert) die Menschen beeinflussen könnten, dann ist das eben eine andere Sichtweise.
Ob die Bibel Gottes Wort ist oder nicht, haben wir gerade nicht als Thema, aber wenn sie es
wäre, würde das alles passen! Das muss man ja zumindest zugeben. Das ist auch meine Intention, wenn ich schreibe, ich will dazu beitragen, dass die Bibel an und für sich ein gutes und logisches Bild abgibt, dass man Biblisches nicht mit Kirchlichem vermischen darf, dass aber natürlich offen bleibt, ob man glaubt, dass die Bibel das Wort Gottes ist und andere Äußerungen nicht.
Und dann, wenn man ein sauberes Bild über die Bibel hat (also keines was verwischt ist durch Vorurteil, Kirchenlehren usw.), darüber zu diskutieren, ist immer interessant und da würde ich auch niemand gering schätzen, der eine andere Ansicht hat.
Das mit dem "das Beste raussuchen" ist logisch, Pete, und es klingt richtig.
Wenn ich aber
😉 davon ausgehe, dass die Bibel die einzige Wahrheit
wäre, dann würde ich damit (mit dem Suchen nach anderen göttlichen Offenbarungen) dasselbe tun, als würde ich in einer Mülltonne nach Essbaren suchen, was dort sicher vorhanden sein kann, aber eben auch mit der Gefahr von Infektionen durch das viele Nicht-mehr-Essbare.
Na ja, du verstehst, wie ich gern diskutiere, ich aktzepitere deinen Standpunkt, mache mir Gedanken darüber usw., aber ich möchte gern, dass man erkennt, dass es einen Standpunkt gäbe, von dem aus gesehen, das mit der Bibel durchaus aufgeht, solange man nicht an einen anderen Standpunkt geht und diese Aussicht genießt
😀 Wenn viele über die Bibel spotten, wäre das meiner Sicht nach dann gerechtfertigt, wenn man aus ihr überhaupt kein gerades Bild bekommen würde, egal von wo aus man sie betrachtet.
Schönen Gruß
Sigi