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Lena7
Gast
Ach so, die Bibel ist also nur ein etwas ältliches Geschichtsbuch. Ok, - allerdings bevorzuge ich dann Geschichtsbücher die nicht den Anspruch auf alleinige und uneingeschränkte Wahrheit einfordern.
auch hier wieder – ist es nun „Wort Gottes“ oder nicht?
welchem denn?
Also ist die Bibel nur für die, die schon glauben?
was muss der denn ‚fühlen’?
Ich habe die Bibel gelesen – man sollte ja kennen was man ablehnt. Was mich doch befremdet ist, dass sie auf der einen Seite ‚eine Offenbarung’ Gottes sein soll aber auf der anderen Seite so widersprüchlich und in Rätseln spricht – was hat das dann noch von einer ‚Offenbarung’
Es gibt ja die, die sagen „nimm die Bibel nicht wörtlich, sondern interpretiere sie je nach dem derzeitigen Weltbild, damit wird sie ‚Gotteswort’. Jede Interpretation ist aber Menschenwort und nicht Gotteswort.
Dann gibt es wieder die die sagen: die Bibel ist ‚Gotteswort im Menschenwort’, was ja aber wohl heißt, sie ist Menschenwort.
Wenn ich frage ‚welche Bibel’ meine ich damit welche Ausgabe. Da gibt es nämlich erhebliche Unterschiede. Die Lutherische? Die der RKK? Die der ‚originalen’ aramäischen, hebräischen und griechischen Texte (das NT wurde hauptsächlich in griechischer Sprache geschrieben), wenn ja mit welchen Büchern? Gehören z.B.die Apokryphen dazu oder nicht?
Der Anspruch, die Bibel sei das ‚unfehlbare Wort Gottes’ bezieht sich nur auf die Originaltexte – also die von dem angeblichen ‚Geist’ beeinflussten Schreiber. Diese Texte (Autographen) gibt es aber gar nicht mehr. Es gibt noch Abschriften von Abschriften von Abschriften. Wer je stille Post gespielt hat… Außerdem – wer sich ein wenig mit dem Griechischen auskennt wird wissen welche Probleme es da mit den Übersetzungen und ‚Interpretationen’ gibt. Wer nicht, informiere sich.
(Beispiel:
Amos 6,12:"Rennen Pferde denn auf Felsen , oder pflügt man darauf mit Rindern?" kann auch heißen
Amos 6,12"Rennen Pferde denn auf Felsen, oder pflügt man mit dem Rind das Meer?")
ich denke mal der Kopf muss blockiert sein, sonst wird das nix mit dem 'Gotteswort'
ja, ich finde es faszinierend, wie Teile des Gehirns sich verhalten und welche Phantasie es entwickeln kann, um sich eine Kongruenz und Sicherheit vorzugaukeln die es nicht gibt.
Außerdem – wie einige andere hier wahrscheinlich auch ödet es mich einfach an, dauernd im Grunde bar aller Moral hingestellt zu werden nur weil ich (noch) nicht an einen imaginären Freund glaube.
Gläubige aller Couleur spielen sich als Gutmenschen und Auserwählte auf. Und der Rest der Welt ist halt zu blond, es zu begreifen.
Ich finde Leute, die ihr Bestes probieren ein ‚menschliches’ Leben zu führen, es manchmal besser und manchmal schlechter schaffen, tausendmal mehr wert als jeden der das tut weil er sich im nach hinein vielleicht irgendwelche Paradiese oder Jungfrauen erhofft.
Eine Weile lang dachte ich - ach jeder soll doch glauben was er will, was soll's. Inzwischen habe mich dazu entschieden zu hirnrissigen Argumentationen was zu sagen. Warum?: weil ich es kann. 😀
Du kannst nicht erwarten Polux, das Du auf Anhieb alles verstehst was in der Bibel steht.
Das kann Dir nur der Geist Gottes nach und nach aufschließen, und das tut er wenn Du ihn darum bittest.
Gerade gestern habe ich einige Verse aus der Bibel gelesen, und unter Gebet darüber nachgedacht.Es gab vieles was mich innerlich berührt hat und angesprochen hat.
Am Abend habe ich dann die gleichen Verse noch einmal gelesen. Und Gott zeigte mir in den Gleichen Versen wieder ganz neue Dinge und Tiefen die ich davor, am morgen überhaupt nicht gelesen hatte.
Das Wort Gottes ist Geist und Leben, und in der ganzen Fülle und Tiefe kann es nur Gott dem Menschen offenbaren.
Die Bibel ist nicht wiedersprüchlich auch wenn es vielen zuerst mannchmal so erscheinen mag.
LG
Lena