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Hort + Schule ekeln mein Kind raus

  • Starter*in Starter*in K.G.
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Hallo!

Entschuldigt bitte, ich hatte in den letzten Tagen wenig Zeit.

Hallo wärst du so nett diese Frage zu beantworten?

Wann genau hat das angefangen? Wie war er vorher?

Da bin ich ja nicht die einzige, die ob des langen Diskussionsverlaufes die Übersicht verliert ;-) Ich hatte es zwar eingangs erwähnt, aber ich liste das gern noch mal genau auf.
Also die Auffälligkeiten fingen mit 3 Jahren an - also 2009/10.
06/2011 - 07/2013 fand eine Familientherapie statt.
2014 haben wir wegen der Schule eine neue begonnen.

Also es ist nicht so, dass wir da sofort mit ner Therapie reingeprügelt haben. Wir haben es erst mal so versucht. Zudem ich kontinuierlich das Gefühl hatte, dass hier Sachen hochgespielt werden.

Noch mal für alle, die meinen, dass keine Therapie nötig sei:
Ich glaube, dass viele nicht wissen, was eine Kinder- und Jugendpsychotherapie ist.
Bei der Psychotherapie Erwachsener findet ja meist eine Gesprächstherapie statt. Patient und Therapeut sitzen 50 Minuten zusammen und besprechen die Probleme, ggf. werden Verhaltensweisen gezielt angegangen. Hier muss der Patient an sich selbst arbeiten.

Kinder- und Jugendtherapie unterscheidet sich schon mal grundlegend in der Motivation des Patienten.
Während Erwachsene einen Therapeuten aus EIGENEN Antrieb und empfundenen Leidensdruck aufsuchen, suchen hier meist die nahen Bezugspersonen des Patienten (also meist Eltern vom Kind) die Therapie auf.
Kinder haben meist noch nicht die Einsicht "hier läuft was schief". Sie empfinden den Leidensdruck, den Erwachsene empfinden nicht. Das heißt nicht, dass sie nicht leiden, nur, dass sie nie aus eigenem Antrieb einen Psychotherapeuten aufsuchen würden - schon gar nicht so kleine Kinder, wie mein Sohn.
Deswegen wird auch nciht ausschließlich mit den Kindern gearbeitet, sondern ca. zur Hälfte mit den Eltern.
Wie ihr schon treffend erkannt habt, sind Eltern die wichtigsten Einflussfaktoren auf ein Kind.
Also werden wir Etern natürlich intensiv in die Therapie einbezogen und wir müssen auch ganz schön an uns arbeiten.
Das haben wir auch getan. Immer im Rahmen unserer Möglichkeiten, aber ich denke, dass wir uns da schon ganz schön verändert haben.
Deswegen bin ich ja so sauer auf die Pädagogen, mit denen wir zusammen arbeiten. Ich habe in der Therapie so viel gelernt, so viel umgesetzt, muss täglich über meinen Schatten springen und haben "Werkzeuge" in der Hand, mein Kind stückchen für stückchen in die richtige Richtung zu schubsen und dann will ich gut gemeint diese Werkzeuge an die Pädagogen weiter geben, damit mein Sohn auch da in der Schule und im Hort voran kommt und dann werden sie ignoriert, oder verfälscht.
Ich weiß, dass das viel Arbeit macht.
Ich und ihr, wir wissen ja, dass man Menschen nicht verändern kann. Man kann nur sich selbst verändern und damit die Reaktion der anderen auf einen.
Also, warum soll nur ich ein Interesse daran haben, mich zu verändern? Lehrer und Erzieher hätten doch eigentlich auch was davon.
Klar, liegt es an mir, dass ich da nicht voran komme und die nicht überzeugen kann, so zu handeln, wie ich es für richtig halte. Ich bin schüchtern und ich stottere.
Das kann ich aber nicht von heute auf morgen ändern.
Und ich finde es ungerecht, dass mein Sohn so sehr unter meinen Unzulänglichkeiten leiden muss. Ich geb mir ja nun echt Mühe und gelohnt wirds mit nem Tritt in den A... :-(
Ich möchte nicht, dass mein Kind abgeschoben wird, weil es anstrengender ist als andere. Der soll genau so in die Gesellschaft integriert werden!
Zudem ich vergangenes Wochenende wieder mal gemerkt habe, wie toll die Schule und unser Dorf eigentlich sind. Der Zusammenhalt in der Klasse ist super! Trotz seiner sozialen Probleme ist mein Sohn im Klassenverband integriert. Es gab eine Woche lang mal das Problem, dass ihm Schimpfworte und Reime nachgerufen wurden. Hier haben die Lehrer schnell eingegriffen und das Phänomen ebbte schnell wieder ab!
Ich konnte sogar beobachten, wie die Kinder auf dem Dorffest, was am WE stattfand, ein fremdes Kind, welches ... hmm.. "ungewöhnlich" aussah, völlig selbstverständlich zum Spielen einluden. Wenn ich an meine Kindheit denke, hätte dieses Kind keine Chance gehabt. Es war auch total perplex, als die anderen riefen "du bist in unserer Mannschaft" und hat 4 Mal total verdattert nachgefragt "Echt? Ich darf mitspielen????"
Übrigens war mein Sohn da auch dabei und hat völlig problemlos mit 6 Kindern gespielt. War schön zu sehen 🙂

Ausserdem sollte er halt auch mal lernen, das verlieren auszuhalten: Das kann man mit Kindern sehr gut üben: Also zuhause mal bei einem Gesellschaftsspiel verlieren lassen, oder ihn auch mal warten lassen. Er kann schon lernen, dass es manchmal Sinn macht "einzustecken". Also z.B. Ihr spielt zu dritt und Du "verschwörst" Dich mit ihm und sagst: "Heute lassen wir den Papa gewinnen!" Solche Dinge kann man ganz bewusst einsetzen, um ihm ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass auch verlieren mal sinnvoll und nicht schlimm sein muss.
Kennst Du den versuch mit dem Kind, das allein in einem Raum mit einem Ü-Ei sitzt? Wenn es nach einer viertel Stunde nicht aufgemacht hat bekommt es ein zweites.

das ist eine geniale Idee 🙂) wird umgesetzt *gg*

Beim Lesen Deiner Zeilen hatte ich den Gedanken - einfach eben auch mal nicht reden. Wenn er es zulässt, dann nur nah bei ihm sein, Körperkontakt, sonst einfach nur da sein. Ihn so innerhalb Deiner Sicherheit zu sich selbst finden lassen. Und vielleicht kann er dann auch einfach wieder zu den Kindern.

ich bedanke mich sehr für deine Anregung. Auch das habe ich am Wochenende direkt mal umgesetzt. ;-) Schwer, so tatenlos rumzustehen, oder - oh gott - kindlein allein auf dem dorffest machen zu lassen, wozu es lust hat!
Die anderen Ellis haben auch gemütlich zusammen gesessen und gequatscht, während sich ihre Kiddies vertan haben, also habe ich mich das auch mal getraut ;-)
Es ging wirklich gut.

Ich habe wohl von vielen Sachen irgendwie ein zu starres "Skript" im Kopf. Mir haben auch beim Spiel von meinem Sohn mit den Kindern einige Sachen nicht gefallen, aber es hat funktioniert und von daher hab ich halt mal weggeguckt...

Vielleicht solltest du dir überlegen, dein Kind auf gesundheitliche (psychisch bedingte) Krankheiten von
Ärzten, die auf Psychosomatik und Psychiatrie spezialisiert sind, untersuchen zu lassen.

in der Tagesklinik wird er durchgecheckt. Es gibt so den Verdacht auf Autismus. Allerdings habe ich so das Gefühl, dass das nicht sein Problem ist. Auch wenn einige Sachen, die er so zeigt, zutreffen, einige entscheidende Dinge (insbesondere was Mitgefühl angeht) treffen nicht zu.

Von dieser Einstellung,dass er immer gewinnen will (und wenn er
nicht gewinnt Rachegedanken hat ) würde ich ihn dringend wegbringen..
Versuche ihm zu vermitteln ,dass man doch nicht immer gewinnen muss, zu gewinnen ist gar nicht wichtig.

ich bin da ehrlich bemüht, das auch umzusetzen, weil es natürlich keinen Spaß macht, mit einem Kind Mensch-Ärgere-Dich-Nicht zu spielen, wenn es einen Wutanfall bekommt, wenn es rausgeschmissen wird.

Nur irgendie kommt meine Nachricht da nicht an...

Und jetzt noch ein paar Worte an alle:

ich bedanke mich sehr für eure Mühe und eure rege Beteiligung an der Diskussion! Mir tut es gut, so ausführlich zu reden und mir so viele Ansichten einzuholen.
Auch wenn ich manchmal recht zickig reagiert habe, wenn mir Ansichten nicht gefallen haben, so bin ich euch ALLEN dankbar für eure Vorschläge und Anregungen. Ich habe wirklich über jeden Beitrag nachgedacht und es hat auch jeder von euch Spuren hinterlassen.

LG
KG
 
Ehrlich gesagt empfand ich Dich mehr als nur zickig. Wie Du auf creative eingeprügelt hast, nur weil er eine einfache Frage gestellt hat, hat mir persönlich jegliche Lust auf diesen Thread genommen.
Ich bin die Mutter einer Tochter, die einen anerkannten Impfschaden hat (Bevor der anerkannt worden ist dauerte es fast drei Jahre!). Zusammenhänge zwischen Impfen und Erkrankungen sind inzwischen unbestritten, ob Du dem Ganzen nun kritisch gegenüberstehst oder auch nicht.
Ich könnte Dir Dinge erzählen, da würde Dir der Kopf rauschen. Ich habe mich leider intensivst mit dem Thema beschäftigen müssen und wie gesagt, diese Dinge sind keine Behauptungen (wie von Dir in den Raum gestellt), sondern Tatsachen.
Dass es bei Deinem Kind keinen Zusammenhang gibt, um so besser.
Und nun bin ich raus. Wünsche Deinem Sohn einen guten Weg und eine über den Tellerrand schauende Mutter!
 
Wenn er nicht verlieren kann ...kannst du ihm doch in solch einer Situation (in der er
z.B. bei Mensch ärger dich nicht... verliert ) vermitteln ,dass er trotzdem ein tolles kluges Kind ist und er eben besonders klug und taktisch geschickt ist ,wenn er auch akzeptieren kann ,dass er mal verloren hat und den anderen Leuten den Sieg gönnt.

Phelia : Dein Kind hat ein Impfschaden. Das ist tut mir leid...
 
Hallo K.G.

Ich weiss nicht, warum Du auf meine Beiträge nicht eingehst.
Auch wenn ich manchmal anderer Meinung bin, hätte ich
gerne geholfen.

Sie empfinden den Leidensdruck, den Erwachsene empfinden nicht.


So so...so etwas kannst Du nicht schreiben....
natürlich gehen Kinder in diesem Alter nicht freiwillig
zu einem "Seelenklempner". Gehen Erwachsene gerne da hin?
Sich öffnen...über seine Gefühle und Ängste reden?
Meine Tochter war entsetzt, als ich mit ihr in der Klinik war.
Sie meinte: Bin ich jetzt verrückt? Was sagst Du dann als
Mutter?
" hier läuft was schief!"
Dein Sohn ist doch nicht dumm!?
Er bekommt alles mit....

Und er wird ungerne verlieren, ist klar, aber er lernt auch
etwas daraus. Auf Deine Reaktion kommt es an.
Meine Kinder warfen das Brett hoch....vor Wut.
Ich denke das ist normal.

Fee
 
Hallo TE

Man, ich hätte soviele Fragen....

Ich möchte es gerne verstehen....
Dein Kind hat schon 4 Jahre diese "Aussetzer"?
Ich nenne sie mal so, sorry.
Was ist passiert, im Leben eines 3 jährigen....?
Meine Tochter war in der 5 Klasse, als sie "störte".
Natürlich bekam ICH als erstes die Schuld. Pah!
War ja klar.
Ich nahm sie dort weg und schickte sie in eine
Förder-Schule. Eine sehr "schwierige" Schule.
Meine Tochter war plötzlich wie ausgewechselt.
Gute Noten und ihr Ton zu den Lehrern war auch
sehr gut. Und keine Probleme mehr mit den anderen Kids.

Beim Lesen Deiner Beiträge habe ich manchmal das
Gefühl, dass Dein Sohn es extra macht. Bitte nicht falsch
verstehen. Vllt. will er nicht mehr dort hin. Ist überfordert?!
Vllt. quält man ihn mit den ganzen Therapien?!

Er ist erst 7 Jahre. Es zerreißt mir fast das Herz.
Wehre Dich auch mal. Lass nicht zu viel an ihm "herum docktern"
Glaube mir. Ich kenne das ganze Prozedere. 🙁

Vor allen Dingen braucht er DICH und Deine Nähe/Liebe.
Lasse Wärme in dieses "kleine" Wesen und mache nicht alles
schlecht. Und vor allem nicht vor ihm.

Fee

Liebe Eis-Fee,

Ich muss gestehen, dass ich mit diesem Beitrag nicht so viel anfangen konnte und deswegen nicht weiter darauf eingegangen bin.
Mir stieß auch die eingangs gestellte Frage "Was ist im leben eines dreijährigen passiert" unangenehm auf. Für mich klang das so, als wäre mein Sohn traumatisiert worden.
Wurde er nicht.
Ja. wir haben am Anfang Fehler gemacht. Ich habe zu wenig Selbstbewustsein und kam mit den Trotzanfällen, die Sohnemann - wie alle kinder in dem alter - ab 2 Jahren hatte, nicht klar. Ich fühlte mich persönlich angegriffen.
Ein bezeichnendes Beispiel aus der Zeit:
Sohnemann damals 2,5 Jahre alt.
Wir waren auf dem Rummel. Trotz Geld- und Zeitmangels durch meine damalige Arbeit (ihr wisst schon: Schichtdienst, Ausbeuterlohn, Aufstocken mit ALGII) wollten wir unserem Sohn dort viel Spaß gönnen. Also auf zum Rummel. 5 EUR für dies, 5 EUR für das. Die 20 EUR, die unser "Rummelkapital" darstellten, schmolzen dahin wie Butter in der Sonne.
Zum Schluss war noch was für ein Karussell übrig - aber nur eine Fahrt.
Wir setzten den Kleinen drauf, der freute sich ein Loch in den Bauch und fuhr freudestrahlend seine Runden. Vorher erklärte ich ihm, dass ich ihn wieder runter nehme, wenn die Bahn anhält.
Die Bahn hielt an und der Kleine brach in wildestes wutgeladenes Gebrüll aus. Er schlug um sich und biss mir durch meine Jeansjacke hindurch so fest in die Schulter, dass es blutete.
Ich habe mich schrecklich gefühlt. Ich war so WÜTEND auf den kleinen Kerl! Wie konnte er nur so UNDANKBAR sein??? Ich gab hier mein letztes Geld aus, fuhr mit ihm trotz meiner Nachtschicht, die ich zuvor abgeleistet hatte, zum Rummel und der BEISST mich!

Ich habe damals öfters so reagiert. Sohnemann hat getrotzt und ich wurde wütend und habe ihn ausgeschimpft und bestraft.

Heute weiß ich, dass ich Trotzanfälle nicht persönlich zu nehmen brauch. Jedes Kind trotzt. Und oft wissen sie gar nicht wieso. Sie machen das, weil sie nicht anders können und wenn sie fertig sind, nimmt man sie in den Arm und tröstet sie.

Dadurch, dass ich auf Sohnemann selbst wütend reagiert habe, wenn er getrotzt hat, konnte er nicht lernen, seine Emotionen vernünftig zu regulieren.
Dieser Sachverhalt war ja schnell klar. Wir lernten in der Familientherapie, wie man vernünftig mit Konflikten umging (wir beide haben das nie durch unsere Familien gelernt. Meine Mutter hatte mich vernachlässigt und die Eltern meines Mannes hielten 5 Jahre Rosenkrieg... Wo soll man dann lernen, wie man vernünftig mit Konflikten umgeht? Du hättest mal unsere ersten Ehejahre miterleben müssen - alle haben uns gesagt, dass DIESE Ehe NIE hält!)
Und zu Hause klappte es dann ganz gut mit den Konflikten und deren Bewältigung.

In die Therapie werden ja nicht nur die Eltern einbezogen, sondern auch Pädagogen, die mit ihm zu tun haben. Soll dort ja auch klappen. Jeder weiß, dass sich die Kids zu Hause ganz anders benehmen, als in Schule oder Kita.
Wenn die da nicht mitziehen, weiß ich nciht, was ich machen soll.

Ich habe meinen Wunsch geäußert, ihn in seinem Umfeld zu belassen. Er hat Freunde, er mag seinen Horterzieher und er mag auch seine Lehrer.

Die Frage, die mir auch die ganze Zeit im Kopf rumgeistert: "Warum er? Warum wird kein anderes Kind auf diese Schule geschickt? Es sind noch 2 Jungs in dieser Klasse, die ähnliche Probleme bereiten. Warum dürfen ausgerechnet die bleiben und mein Kind nicht? Auf meine Frage, ob mein Sohn in die Parallelklasse wechseln dürfe, kam zur Antwort, dass dort auch 2 Jungs säßen, die die Lehrerin genug fordern würden. Warum geht da keiner? Warum mein Kind?"

Alle anderen haben Autos. Ich hab keins. Ich muss mit meinem Sohn dann täglich 1h pro weg zur Schule gurken. Das macht für mich das 4 fache (hin, zurück, hin, zurück) und in den Ferien fährt kein Bus. Da kommen pro Weg 30 Minuten hinzu. Dann bin ich die ganze Zeit nur am hin und her fahren, oder lasse mein Kind in den Ferien daheim. Wie soll ich denn so arbeiten gehen???

Ich erlebe ihn täglich. Und ich erlebe ihn auch oft mit andern Kindern. ICH kann sein Verhalten von anderen Kindern kaum abgrenzen. Er fühlt sich schnell angegriffen, aber sonst sind alle anderen Kinder genauso lebendig, genauso frech und genauso einfach mal 7jährige, wie er.
Was hebt ihn derart stark von anderen, weniger gut erzogenen Kindern ab, dass er auf eine Sonderschule abgeschoben werden muss???

LG
KG
 
Ich denke ,dass du schon hilfreiche Erkenntnisse gewonnen hast.
Das Beispiel von dem Rummel habe ich mit meinen Kindern genauso erlebt.

Daher sage ich von vornherein.Es gibt nur 4 Fahrten beim Rummel und dann ist Schluss.
Wenn sie protestieren ,gehen wir eben gar nicht.Danach sind sie meistens recht lieb, bescheiden und einsichtig.
Eine klare deutliche Sprache ist wichtig und klare Grenzsetzung.
Ich glaube du hättest im Vorfeld mit ihm schon etwas strenger und konsequenter mit ihm umgehen sollen.

Es ist gut,wenn man Kindern gleich verdeutlicht,dass die Mutter kein dauerspendender
Goldesel ist ,sondern ,dass man mit Geld sparsam umgehen muss sonst
verarmt man ,verliert die Unterkunft usw....was das Kind auch nicht will.

Durch zuviel Gutmütigkeit,Inkonsequenz bzw Nachgiebigkeit,schwammige Grenzen,unklare Sprache kann man Kinder auch zu unglücklichen Tyrannen erziehen.
 
K.G.

Danke für Deine Antwort.

Ich wollte Dir mit der ersten Frage nicht zu nahe treten.
Normalerweise hat ein Kind in dem Alter keine so
massiven Probleme. Das habe ich gemeint.
Ein 2 jähriges Kind reagiert so, das ist "normal".
Wofür hast Du ihn bestraft?
Es gab ne Zeit, da wollte meine Tochter auch mit
dem
Kopf durch die Wand. Besser gesagt, sie biss mir in die
Hand. Ich liess nicht los. Sagte nichts zu ihr.
Ich ignorierte es ganz einfach. Sie hörte damit auf.
Es war eine Trotz-Phase. Muss ich nicht weiter erklären.
Auch wir wurden von Lehrern im Stich gelassen.
Eine Erzieherin meinte...ich solle meinem Kind öfter mal den....
Du weisst sicher, was ich meine. Sie sollte Tabletten nehmen,
dann würde sie ruhiger werden. Dieses Kind war ruhig.
Verträumt. Nur sie war keine Erzieherin.
Also, Du musst mir nichts sagen von solchen Problemen.
Logo...Ergo...Klinik.
Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Deine letzte Frage kann ich kaum beantworten.
Es ist traurig....auch ich musste vieles lernen...immer im
Wohle des Kindes. Die Förderschule tat ihr gut.
Weil die Lehrer dort auf die Kinder eingehen.
Gerne schickte ich sie dort nicht hin.
Auch mit der Nachmittagsbetretung (Hausaufgaben) musste ich
mich anfreunden. Vom Jugendamt ganz zu schweigen.

Wehre Dich....lasse nicht alles zu.
Aber wenn es nicht anders geht, musst Du damit zurecht kommen...
zum Wohle Deines Kindes.

Fee :blume:
 
und wie gesagt, diese Dinge sind keine Behauptungen (wie von Dir in den Raum gestellt), sondern Tatsachen.

OT:
Ich habe nur gesagt, dass ich der Behauptung, die Verhaltensauffälligkeiten meines Sohnes stünden mit Impfungen in Zusammenhang, sehr kritisch sehe.

Ich denke, du bist es so sehr gewohnt, andere von dem tatsächlichen Impfschaden deines Kindes überzeugen zu müssen, dass du glaubst, dem kleinsten Widerstand mit roher Gewalt begegnen zu müssen.

Ich weiß, dass es Impfschäden gibt. Das ist für mich eine Tatsache, die ich nicht extra erwähnen muss. So wie die Erde rund ist, so wie Medikamente Nebenwirkungen haben.
Mir tut es leid, dass du dich scheinbar häufig rechtfertigen musstest und dass du 3 Jahre kämpfen musstest, um die Erkrankung deines Kindes als Impfschaden anerkannt zu bekommen.
Dafür kann ich aber nichts.
Schlag nicht gleich um dich. Nicht jeder, der seine Kinder impft, winkt das geistlos durch. Nicht jeder, der seine Kinder impft, leugnet Nebenwirkungen von Impfungen, die über leichtes Fieber und Ausschlag hinaus gehen.
Ich hab mir vor der Impfung Gedanken gemacht - auch das ist für mich eine Tatsache, die so selbstverständlich ist, dass ich sie nicht extra betone.
Traue anderen Menschen auch zu, dass sie die Dinge kritisch und differenziert betrachten. Du bist nicht die einzige, die sich intensiv informiert hat.

LG
KG
 
Hallo KG..

wenn ich deine Beiträge so lese habe ich folgendes Gefühl:

Du hast nicht immer ganz angemessen reagiert als dein Kind in der Trotzphase war.
Von was sprechen wir hier?
Du hast geschimpft? Was hast du dem Kind gesagt?
Hast du es geschlagen/geprügelt?

Weisst du ich habe meine Zweifel ob es wirklich sein kann das ein Kind sofort auffällig wird nur weil man sich als Eltern mal unpassend verhalten hat. Ist das wirklich die Ursache für diese Auswirkung?

Auch kommt es bei mir so an als würdest du die Auffälligkeit deines Kindes als persönliches Versagen werten?
Solange dein Kind nicht in die Schablonen passt wie ein Kind zu sein hat hast du versagt?
Auch das sehe ich nicht so.

Wenn ich das Geschriebene so lese denke ich das dein Kind kaum mal zur Ruhe kommen darf.
Vielleicht wäre eine Förderschule für dein Kind ein Segen?

Lehrer die seine Besonderheiten annehmen. Die ihn nicht ausstossen?
Vielleicht kann er dann mal zu sich finden?

Nur weil ein Kind auf eine Förderschule geht haben Eltern doch nicht versagt?

Vielleicht könntest du von deinem Kind eine Menge Druck wegnehmen wenn du einen Schulwechsel zulässt?
Eine Menge Leid noch dazu. Das Kind fühlt sich doch immer falsch.

Das denke ich mir. Das Kind muss doch immer denken das es falsch ist. Das seine Handlungen falsch sind...
Sein Wesen falsch ist.

An deiner Stelle würde ich mir das mit der Förderschule nochmal zum Wohle des Kindes überlegen.

Denn mir zerreisst ein bisschen mein Herz wenn ich dran denke was das Kind jeden Tag durchmacht.

Für mich stünden da zwei Optionen zur Wahl:

1. Erspare ihm den Kinderhort. Mach eine Pause mit dem Studium und widme dich dem Kind.

wenn das nicht geht dann

2. gib ihn auf die Förderschule. Damit er sich nicht mehr derart falsch fühlen muss und mal ein bisschen Ruhe in sein Leben kommt. Vielleicht verwächst sich seine Auffälligkeit dannn irgendwann und ein Schulwechsel ist wieder möglich.

Ich habe die ganze Zeit das Bauchgefühl, das du von dir selbst sowenig hälst, das es ja nur normal ist das dein Kind Probleme bekommt. Das scheint mir verworrden.

Und die andere Frage, ihr habt einen Therapeuten für den Jungen und Euch, ABER gehst du denn auch in Therapie?

Was tust du um dich zu verändern? Um zu lernen mit deiner Unzulänglichkeit zu leben?

Ich glaube auch das der Junge spürt das seine Mutter immer vollkommen aufgeregt ist. Das du immer am Rande des Nervenzusammenbruchs läufst. Ist doch klar das auch er dann voll unruhig ist...

Du bist nicht ruhig und gelassen. Also tu was für dich und ermöglich deinem Kind ein Umfeld welches ihn nicht quält.

Er quält sich in der Schule und dem Hort. Also tu was für ihn...
Das frage ich mich die ganze Zeit: Wieso lässt du ihn in einem Umfeld wo er sich jeden Tag quälen muss und jeden Tag falsch fühlt.

Hab mal Erbarmen mit ihm und nimm ihn da raus.

Es ist doch eigentlich egal ob die Lehrer uneinsichtig sind, die Pädagogen doof und und und..

DEIN KIND LEIDET. wieso diskutieren wir hier über alles mögliche aber nicht darüber wie man das Leid des Jungen beenden kann?
Das sollte doch oberste Prio haben.
Wenn er gemobbt wird. Warum lässt du das zu?

Nimm ihn doch endlich da raus...

Bis du es erreicht hast das die Lehrer und Betreuer sich dir genehm verhalten ist dein Junge vor ein Auto gesprungen

Rascas
 
Alle anderen haben Autos. Ich hab keins. Ich muss mit meinem Sohn dann täglich 1h pro weg zur Schule gurken. Das macht für mich das 4 fache (hin, zurück, hin, zurück) und in den Ferien fährt kein Bus. Da kommen pro Weg 30 Minuten hinzu. Dann bin ich die ganze Zeit nur am hin und her fahren, oder lasse mein Kind in den Ferien daheim. Wie soll ich denn so arbeiten gehen???

Ich erlebe ihn täglich. Und ich erlebe ihn auch oft mit andern Kindern. ICH kann sein Verhalten von anderen Kindern kaum abgrenzen. Er fühlt sich schnell angegriffen, aber sonst sind alle anderen Kinder genauso lebendig, genauso frech und genauso einfach mal 7jährige, wie er.
Was hebt ihn derart stark von anderen, weniger gut erzogenen Kindern ab, dass er auf eine Sonderschule abgeschoben werden muss???

Also er darf nicht auf die Förderschule weil du dann versagt hättest?
Zumal sich die Förderschulen meines Erachtens von den früheren Sonderschulen unterscheiden.

Was ihn in meinen Augen abhebt ist das er leidet. So hast du es geschildert . Das er sich falsch fühlt..

Das verstehe ich auch nicht... leidet dein Kind denn jetzt oder ist er wie alle anderen...

Na ja vielleicht solltest du dir mal überlegen ob es gut für deinen Sohn ist wenn du arbeitest?
Das wundert mich auch die ganze Zeit.
Bei deinem Kind geht es drunter und drüber und du nimmst ihn nicht nach Hause?

In meiner Kindheit war es ähnlich.
Ich wurde schlimm gemobbt.
Und als ich meine Eltern später gefragt habe warum die nichts unternommen haben, warum ich auf dieser höllen Schule bleiben musste, warum die mir das nicht erspart haben, da habe ich diese Antwort bekommen:

Der Weg wäre länger gewesen und so weiter..
Was ich daraus geschlossen hatte war, ich war euch nicht wichtig genug für mich ein paar Umstände auf sich zu nehmen.
Man bekommt also Kinder weil es "normal" ist und wenn diese Kinder Probleme haben die es unbequem machen, dann lässt man sie nebenher laufen und sie müssen zusehen wie sie es aushalten.

Vielleicht solltest du deinem Kind zuliebe mal überlegen ein paar Jahre nach dem Studium auszusetzen.
Dann hast du auch die Zeit ihn in die Förderschule zu bringen.
Oder ihn zu Hause zu behalten.


Habt ihr denn mal zusammen überlegt ob es machbar wäre wenn du 3 Jahre zu Hause bleibst?
 
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