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Hallo cucaracha,
schau mal hier: Hort + Schule ekeln mein Kind raus. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Habt ihr denn mal zusammen überlegt ob es machbar wäre wenn du 3 Jahre zu Hause bleibst?
Also ich würde mir das auch nochmal überlegen, ob eine Förderschule nicht doch das Richtige für ihn wäre. Du hast ja schon oft geschrieben, dass Du das Gefühl hast, dass die Lehrer auf der normalen Schule dir ihre Unterstützung bei der Durchführung der in der Therapie vorgeschlagenen Maßnahmen nicht helfen wollen oder können.
In einer Förderschule sind aber genau solche Lehrer, die dafür ausgebildet sind. Die wissen, dass sie solche Maßnahmen mittragen sollen und können das auch. Es ist in die Unterrichtsplanung einkalkuliert und es ist auch genug Zeit dafür da.
In einer Regelschule ist das nicht der Fall. Hier haben die Lehrer schlicht und einfach nicht die Zeit, sich auf die speziellen Probleme der einzelnen zu konzentrieren. Sie sind auch dafür nicht ausgebildet. In der regelschule ist auch keine Zeit für spezielle Förderung, die Kinder mit Problemen eben brauchen.
Klar, ist es vielleicht schwer sich das einzugestehen- aber wenn es für Dein Kind hilfreich ist, solltest Du ehrlich mit dir sein. Ihn auf eine Förderschule zu schicken bedeutet ja auch nicht dass er für immer dort bleiben muss: vielleicht ist es das, was er braucht, um dann wieder auf eine normale Schule zu gehen.
Ich habe kürzlich auf einer Party eine Sonderschullehrerin kennengelernt. Ich fand es toll, was sie von ihrer Arbeit erzählt hat. Es hat mich sehr fasziniert, wie geschickt und kompetent dort offenbar gearbeitet wird.
Es wäre doch sicher besser, wenn Dein Junge mit solchen Pädagogen zusammen wäre, als mit Lehrern, die mit ihm überfordert sind.
Die Sache mit dem Auto lässt sich doch sicher irgendwie regeln: vielleicht gibt es ja noch andere Eltern, die in Deiner Gegend wohnen und man könnte sich zusammenschließen? Rede doch mal mit der dortigen Schulleitung und schildere Dein Problem- die können Dir sicher weiterhelfen.
Ich würde Dir raten, auf jeden Fall mal zu einem Tag der offenen Tür in diese Förderschule zu gehen und auch mal einen Gesprächstermin mit dem Rektor zu machen. Dann wirst Du das sicher mit anderen Augen sehen. Man wird Dir dort alles erklären und man wird auch deine Bedenken ernst nehmen. Schließlich bist Du nicht die einzige Mutter, die sich bei dem Gedanken, ihr Kind auf eine Förderschule zu schicken nicht wohl fühlt.
Nicht zuletzt wirst Du dort auf Eltern treffen, die die gleichen Probleme haben, wie Du. Du kannst Dich mit ihnen austauschen und findest dort sicher Freunde. Dort wirst Du nämlich nicht "die Mutter vom Problemkind" sein, sondern eine wie die anderen auch.
Schau dir diese schule doch bitte mal genau an- das schadet nicht, oder?
Hallo KG..
wenn ich deine Beiträge so lese habe ich folgendes Gefühl:
Du hast nicht immer ganz angemessen reagiert als dein Kind in der Trotzphase war.
Von was sprechen wir hier?
Du hast geschimpft? Was hast du dem Kind gesagt?
Hast du es geschlagen/geprügelt?
Auch kommt es bei mir so an als würdest du die Auffälligkeit deines Kindes als persönliches Versagen werten?
Solange dein Kind nicht in die Schablonen passt wie ein Kind zu sein hat hast du versagt?
Auch das sehe ich nicht so.
Ich habe die ganze Zeit das Bauchgefühl, das du von dir selbst sowenig hälst, das es ja nur normal ist das dein Kind Probleme bekommt. Das scheint mir verworrden.
Und die andere Frage, ihr habt einen Therapeuten für den Jungen und Euch, ABER gehst du denn auch in Therapie?
Was tust du um dich zu verändern? Um zu lernen mit deiner Unzulänglichkeit zu leben?
Ja. Und es geht nicht. Wir haben das schon hin und her gedreht. Haben auch überlegt, ob ich mit den Kindern an meinen Studienort ziehe und mein Mann "hier" (also in seinem studienort) bleibt. Einfach, damit ich für die kiddies mehr Zeit habe und nicht so viele Wege auf mich nehmen muss.
Das ist einfach nicht finanzierbar. Momentan sind wir beide Studenten. Keiner zahlt uns den Umzug und wir können das finanziell nicht stemmen.
Wenn es um ein "paar Umstände" ginge, würde ich das sofort mitmachen, aber es geht nicht um "ein paar Umstände". Es geht faktisch um meine Berufliche Zukunft und damit selbstredend auch um die Zukunft der restlichen Familie. Es ist nicht nur unbequem unter Sozialhilfeniveau zu leben, es ist eine enorme Belastung.
Hier gehts nicht darum, egoistisch irgendwelche Lebensträume zu verwirklichen. Hier gehts einfach mal darum, mit dem A.. an die Wand zu kommen und Geld zu verdienen, um nicht über jeden blöden Schokoriegel und jede einzelne Bahnfahrkarte nachgrübeln zu müssen, ob das jetzt noch in unseren Finanzplan passt.
Wenn Sohnemann sich Löcher in die Jeans reißt, ist das eine mittlere Katastrophe. Das ist doch Kacke! Das ist doch Schrott hoch 10! Ich hab doch kein Abitur gemacht und mich 5 Jahre durch das Studium gequält um jetzt daheim zu sitzen und Däumchen zu drehen!
NÖ!
MACH ICH NET!
Ich bin 30 und hab bisher nur 1(!!!) popeliges Jahr in die Rentenkasse eingezahlt! Wo soll denn das enden?? Soll mich mein Sohn, für den ich in seiner Grundschulzeit daheim bleibe, und ihn vermutlich noch mehr sozial isoliere, mit 60 durchfüttern? Soll ich drauf bauen, dass ER wenigstens mit 30 ein paar vernünftige Euros heim bringt, seine Familie ernährt UND seine dumme Mutter noch dazu??? Was bin ich denn da für ein Vorbild?? Was mache ich, wenn der genauso orientierungslos durch die Gegend schwimmt? Ihn bitten, sich doch bitte am Riemen zu reißen, so wie ich es nie geschafft habe???
Ich finde den Vorschlag, daheim zu bleiben, absolut !INDISKUTABEL! und ich werde darauf auch nicht mehr eingehen.
LG
KG
Wenn nicht - schon mal an einen Schulwechsel gedacht? Z.B. Montessorischule?
Meine Enkelin besucht eine solche und es tut ihr sehr gut.
Hallo!
Eine Montessori-Schule gibt es hier. Ich würde ihn gern hinschicken, nur ist das eine private Schule und die Gebühren sind echt hoch. Das ist im Moment nicht stemmbar. :-(
Hyperaktivität im Sinne von ADHS konnte bereits ausgeschlossen werden.
LG
KG
Es gibt unter bestimmten Umständen Befreiung oder zumindest Gebührenreduzierung! Antrag stellen!
Für alle, die diese Schulform nicht kennen, hier ein link:
Montessoripädagogik
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