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Hort + Schule ekeln mein Kind raus

  • Starter*in Starter*in K.G.
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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich glaube ,dass viele Eltern die Probleme vom Kind nicht verstehen und ernst nehmen.
In erster Linie sind sie mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.
 
Also ich würde mir das auch nochmal überlegen, ob eine Förderschule nicht doch das Richtige für ihn wäre. Du hast ja schon oft geschrieben, dass Du das Gefühl hast, dass die Lehrer auf der normalen Schule dir ihre Unterstützung bei der Durchführung der in der Therapie vorgeschlagenen Maßnahmen nicht helfen wollen oder können.
In einer Förderschule sind aber genau solche Lehrer, die dafür ausgebildet sind. Die wissen, dass sie solche Maßnahmen mittragen sollen und können das auch. Es ist in die Unterrichtsplanung einkalkuliert und es ist auch genug Zeit dafür da.
In einer Regelschule ist das nicht der Fall. Hier haben die Lehrer schlicht und einfach nicht die Zeit, sich auf die speziellen Probleme der einzelnen zu konzentrieren. Sie sind auch dafür nicht ausgebildet. In der regelschule ist auch keine Zeit für spezielle Förderung, die Kinder mit Problemen eben brauchen.
Klar, ist es vielleicht schwer sich das einzugestehen- aber wenn es für Dein Kind hilfreich ist, solltest Du ehrlich mit dir sein. Ihn auf eine Förderschule zu schicken bedeutet ja auch nicht dass er für immer dort bleiben muss: vielleicht ist es das, was er braucht, um dann wieder auf eine normale Schule zu gehen.
Ich habe kürzlich auf einer Party eine Sonderschullehrerin kennengelernt. Ich fand es toll, was sie von ihrer Arbeit erzählt hat. Es hat mich sehr fasziniert, wie geschickt und kompetent dort offenbar gearbeitet wird.
Es wäre doch sicher besser, wenn Dein Junge mit solchen Pädagogen zusammen wäre, als mit Lehrern, die mit ihm überfordert sind.
Die Sache mit dem Auto lässt sich doch sicher irgendwie regeln: vielleicht gibt es ja noch andere Eltern, die in Deiner Gegend wohnen und man könnte sich zusammenschließen? Rede doch mal mit der dortigen Schulleitung und schildere Dein Problem- die können Dir sicher weiterhelfen.
Ich würde Dir raten, auf jeden Fall mal zu einem Tag der offenen Tür in diese Förderschule zu gehen und auch mal einen Gesprächstermin mit dem Rektor zu machen. Dann wirst Du das sicher mit anderen Augen sehen. Man wird Dir dort alles erklären und man wird auch deine Bedenken ernst nehmen. Schließlich bist Du nicht die einzige Mutter, die sich bei dem Gedanken, ihr Kind auf eine Förderschule zu schicken nicht wohl fühlt.
Nicht zuletzt wirst Du dort auf Eltern treffen, die die gleichen Probleme haben, wie Du. Du kannst Dich mit ihnen austauschen und findest dort sicher Freunde. Dort wirst Du nämlich nicht "die Mutter vom Problemkind" sein, sondern eine wie die anderen auch.
Schau dir diese schule doch bitte mal genau an- das schadet nicht, oder?
 
Habt ihr denn mal zusammen überlegt ob es machbar wäre wenn du 3 Jahre zu Hause bleibst?


Ja. Und es geht nicht. Wir haben das schon hin und her gedreht. Haben auch überlegt, ob ich mit den Kindern an meinen Studienort ziehe und mein Mann "hier" (also in seinem studienort) bleibt. Einfach, damit ich für die kiddies mehr Zeit habe und nicht so viele Wege auf mich nehmen muss.
Das ist einfach nicht finanzierbar. Momentan sind wir beide Studenten. Keiner zahlt uns den Umzug und wir können das finanziell nicht stemmen.

Wenn es um ein "paar Umstände" ginge, würde ich das sofort mitmachen, aber es geht nicht um "ein paar Umstände". Es geht faktisch um meine Berufliche Zukunft und damit selbstredend auch um die Zukunft der restlichen Familie. Es ist nicht nur unbequem unter Sozialhilfeniveau zu leben, es ist eine enorme Belastung.

Hier gehts nicht darum, egoistisch irgendwelche Lebensträume zu verwirklichen. Hier gehts einfach mal darum, mit dem A.. an die Wand zu kommen und Geld zu verdienen, um nicht über jeden blöden Schokoriegel und jede einzelne Bahnfahrkarte nachgrübeln zu müssen, ob das jetzt noch in unseren Finanzplan passt.
Wenn Sohnemann sich Löcher in die Jeans reißt, ist das eine mittlere Katastrophe. Das ist doch Kacke! Das ist doch Schrott hoch 10! Ich hab doch kein Abitur gemacht und mich 5 Jahre durch das Studium gequält um jetzt daheim zu sitzen und Däumchen zu drehen!
NÖ!
MACH ICH NET!

Ich bin 30 und hab bisher nur 1(!!!) popeliges Jahr in die Rentenkasse eingezahlt! Wo soll denn das enden?? Soll mich mein Sohn, für den ich in seiner Grundschulzeit daheim bleibe, und ihn vermutlich noch mehr sozial isoliere, mit 60 durchfüttern? Soll ich drauf bauen, dass ER wenigstens mit 30 ein paar vernünftige Euros heim bringt, seine Familie ernährt UND seine dumme Mutter noch dazu??? Was bin ich denn da für ein Vorbild?? Was mache ich, wenn der genauso orientierungslos durch die Gegend schwimmt? Ihn bitten, sich doch bitte am Riemen zu reißen, so wie ich es nie geschafft habe???

Ich finde den Vorschlag, daheim zu bleiben, absolut !INDISKUTABEL! und ich werde darauf auch nicht mehr eingehen.

LG
KG
 
Also ich würde mir das auch nochmal überlegen, ob eine Förderschule nicht doch das Richtige für ihn wäre. Du hast ja schon oft geschrieben, dass Du das Gefühl hast, dass die Lehrer auf der normalen Schule dir ihre Unterstützung bei der Durchführung der in der Therapie vorgeschlagenen Maßnahmen nicht helfen wollen oder können.
In einer Förderschule sind aber genau solche Lehrer, die dafür ausgebildet sind. Die wissen, dass sie solche Maßnahmen mittragen sollen und können das auch. Es ist in die Unterrichtsplanung einkalkuliert und es ist auch genug Zeit dafür da.
In einer Regelschule ist das nicht der Fall. Hier haben die Lehrer schlicht und einfach nicht die Zeit, sich auf die speziellen Probleme der einzelnen zu konzentrieren. Sie sind auch dafür nicht ausgebildet. In der regelschule ist auch keine Zeit für spezielle Förderung, die Kinder mit Problemen eben brauchen.
Klar, ist es vielleicht schwer sich das einzugestehen- aber wenn es für Dein Kind hilfreich ist, solltest Du ehrlich mit dir sein. Ihn auf eine Förderschule zu schicken bedeutet ja auch nicht dass er für immer dort bleiben muss: vielleicht ist es das, was er braucht, um dann wieder auf eine normale Schule zu gehen.
Ich habe kürzlich auf einer Party eine Sonderschullehrerin kennengelernt. Ich fand es toll, was sie von ihrer Arbeit erzählt hat. Es hat mich sehr fasziniert, wie geschickt und kompetent dort offenbar gearbeitet wird.
Es wäre doch sicher besser, wenn Dein Junge mit solchen Pädagogen zusammen wäre, als mit Lehrern, die mit ihm überfordert sind.
Die Sache mit dem Auto lässt sich doch sicher irgendwie regeln: vielleicht gibt es ja noch andere Eltern, die in Deiner Gegend wohnen und man könnte sich zusammenschließen? Rede doch mal mit der dortigen Schulleitung und schildere Dein Problem- die können Dir sicher weiterhelfen.
Ich würde Dir raten, auf jeden Fall mal zu einem Tag der offenen Tür in diese Förderschule zu gehen und auch mal einen Gesprächstermin mit dem Rektor zu machen. Dann wirst Du das sicher mit anderen Augen sehen. Man wird Dir dort alles erklären und man wird auch deine Bedenken ernst nehmen. Schließlich bist Du nicht die einzige Mutter, die sich bei dem Gedanken, ihr Kind auf eine Förderschule zu schicken nicht wohl fühlt.
Nicht zuletzt wirst Du dort auf Eltern treffen, die die gleichen Probleme haben, wie Du. Du kannst Dich mit ihnen austauschen und findest dort sicher Freunde. Dort wirst Du nämlich nicht "die Mutter vom Problemkind" sein, sondern eine wie die anderen auch.
Schau dir diese schule doch bitte mal genau an- das schadet nicht, oder?

Ich finde deine Argumente einleuchtend.

Mein Sohn sitzt ja nach wie vor auf der Warteliste für die Schule. Wir bauen momentan auf den Erfolg der Tagesklinik. Also wenn sich ein deutlich sichtbarer Erfolg abzeichnet und die Ursachen für verschiedene Standartsituationen, die in der Schule zu Problemen führen, gefunden und bewältigt werden können, dann soll er weiter auf seine Schule gehen.

Aber natürlich geht er auf die Förderschule, wenn sich der Erfolg nicht so deutlich abzeichnet, wie beschrieben. Es nutzt Sohnemann nichts, wenn er nach der Tagesklinik in seine Schule geht und nach 2 Monaten hochkant rausfliegt, weil er sich nicht einfügen kann. So eine Erfahrung soll er gar nicht erst machen!
Deine Worte haben mir das auch noch mal verdeutlicht. Ich werde ihn ganz sicher nicht auf Krampf in seine normale Schule schicken.

Ja... ich muss wohl noch mal intensiver mit dem Rektor reden. Wie schon mal erwähnt gefällt mir die Schule durchaus. Und im Ernstfall ließe sich auch ein Plan für den Schulweg finden. Ich hab mal gehört, dass Kindern von Förderschulen kostenloser Transport zustünde - muss ich aber noch genauer erforschen.

Hallo KG..

wenn ich deine Beiträge so lese habe ich folgendes Gefühl:

Du hast nicht immer ganz angemessen reagiert als dein Kind in der Trotzphase war.
Von was sprechen wir hier?
Du hast geschimpft? Was hast du dem Kind gesagt?
Hast du es geschlagen/geprügelt?



Auch kommt es bei mir so an als würdest du die Auffälligkeit deines Kindes als persönliches Versagen werten?
Solange dein Kind nicht in die Schablonen passt wie ein Kind zu sein hat hast du versagt?
Auch das sehe ich nicht so.


Ich habe die ganze Zeit das Bauchgefühl, das du von dir selbst sowenig hälst, das es ja nur normal ist das dein Kind Probleme bekommt. Das scheint mir verworrden.

Und die andere Frage, ihr habt einen Therapeuten für den Jungen und Euch, ABER gehst du denn auch in Therapie?

Was tust du um dich zu verändern? Um zu lernen mit deiner Unzulänglichkeit zu leben?

Ich habe ihn nicht geschlagen. Ich habe ihn halt angeschrien und in sein Zimmer gesteckt, wenn er getrotzt hat. Aber ich habe nicht abgeschlossen. Nur hinter der Tür gewartet, bis er aufhört. Leider habe ich dabei oft die Geduld verloren und bin häufig im 10-Minuten-Takt zu ihm und habe mit ihm geschimpft, weil er nicht ruhig wird.

Nein. Das war nicht OK. Schon das Anschreien und Ausschimpfen ist falsch.


Ich finde es nett von dir, dass du es nicht so siehst, dass das Verhalten meines Kindes ein persönliches Versagen von mir darstelle. Das sehen sehr wenige menschen so, wie du.

Ja. Ich halte wenig von mir selbst. Das ist eben so. Ich habe 4 Jahre Therapie hinter mir und finde, dass ich wirklich viel aus mir gemacht habe. Ich denke, dass mehr einfach nicht geht. Ich habe mich damit arrangiert. Ich habe jahrelang versucht, aus mir das zu machen, was die anderen Leute gern von mir gesehen hätte. Das hat mich oft verzweifeln lassen. Ein Mal war ich kurz davor, vor einen Zug zu springen. Es war mir Ernst. Ein einziger Schritt und ein Bahnsteig voller Zeugen.... Ich war überzeugt, keiner würde trauern. Es wäre für alle besser so. Ich kann nichts... Ich bin nichts... Wozu dableiben?
Und hey.. ich lebe immer noch ;-) und ich habe Zukunftspläne. Und ich will für mein Kind kämpfen.
Hab ich doch gut gemacht ;-)
Ich werde nie so, wie ich sein "sollte".

4 Jahre Therapie reichen mir jetzt. Ich hab keinen Bock mehr auf den Quatsch. Ich will nicht mehr hören was ich nciht kann und ich wills auch nciht mehr sagen.
Wenn ich Gesprächsbedarf habe, suche ich mir ne Freundin, oder labere wildfremde im Internet voll. ;-)

Ich bin hauptsächlich dafür da, dass es meinen Kindern gut geht. Und ich bemühe mich, so sehr ich kann. Und wenn was nicht klappt, dann bemühe ich mich eben weiter und wenn ich scheitere, habe ich es wenigstens versucht. Und vielleicht versuche ich es dann eben noch mal. Alles so, wie ich es kann. Schlechter als alle anderen, but so what....?

LG
KG
 
Ich habe mir die letzten Beiträge sehr gut
durch gelesen.
Also, eine Förderschule wäre hier, so denke ich, das
Beste. Erfolge die Dein Kind hat und sich mit
anderen Kindern auseinander zu setzen, machen ihn
"stark". Er kann nur daraus lernen.
Ich weiss jetzt aber nicht, ab wie vielen Jahren eine
Förderschule Kinder aufnimmt.

Also ich war zu Hause und hatte diese Probleme
mit meiner Tochter. Und holte mir Hilfe.
Ich lief mir die Füsse wund. Es war für mich gar nicht
leicht, Hilfe an zu nehmen. Ich dachte immer, dann habe
ich total versagt.
Dieser Gedanke ist, aus heutiger Sicht, falsch gewesen.

Meine eigenen Probleme wurden immer hinten angestellt.
Das Wohl meines Kindes stand immer im Mittelpunkt.

Quäle Dein Kind nicht weiter. Mache einen Termin
auf einer Förderschule und schau Dich dort um.
Sprich mit den Lehrern und mit dem Direktor.
Dann kannst Du immer noch NEIN sagen.
Tue es für Dein Kind - er kann es schliesslich nicht alleine.
Ich kann Dir nur diesen Rat geben, weil ich es erlebt habe.
Entscheiden musst Du Dich alleine.

Fee

Ich meine es nicht böse. Ich mache mir nur Gedanken.
Du hast diesen Thread eröffnet und willst Ratschläge.
Wir versuchen Dir zu helfen.
Vllt. treffen Dich manche Worte, aber überdenke sie mal.
In aller Ruhe.
Entweder Du lässt ihn in einer "normalen" Schule...
im Hort oder Du meldest ihn in einer Schule an, die für ihn
geeignet ist. Die ihm hilft und ihn nicht weiter runterzieht.
Ich glaube eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
 
Ja. Und es geht nicht. Wir haben das schon hin und her gedreht. Haben auch überlegt, ob ich mit den Kindern an meinen Studienort ziehe und mein Mann "hier" (also in seinem studienort) bleibt. Einfach, damit ich für die kiddies mehr Zeit habe und nicht so viele Wege auf mich nehmen muss.
Das ist einfach nicht finanzierbar. Momentan sind wir beide Studenten. Keiner zahlt uns den Umzug und wir können das finanziell nicht stemmen.

Wenn es um ein "paar Umstände" ginge, würde ich das sofort mitmachen, aber es geht nicht um "ein paar Umstände". Es geht faktisch um meine Berufliche Zukunft und damit selbstredend auch um die Zukunft der restlichen Familie. Es ist nicht nur unbequem unter Sozialhilfeniveau zu leben, es ist eine enorme Belastung.

Hier gehts nicht darum, egoistisch irgendwelche Lebensträume zu verwirklichen. Hier gehts einfach mal darum, mit dem A.. an die Wand zu kommen und Geld zu verdienen, um nicht über jeden blöden Schokoriegel und jede einzelne Bahnfahrkarte nachgrübeln zu müssen, ob das jetzt noch in unseren Finanzplan passt.
Wenn Sohnemann sich Löcher in die Jeans reißt, ist das eine mittlere Katastrophe. Das ist doch Kacke! Das ist doch Schrott hoch 10! Ich hab doch kein Abitur gemacht und mich 5 Jahre durch das Studium gequält um jetzt daheim zu sitzen und Däumchen zu drehen!
NÖ!
MACH ICH NET!

Ich bin 30 und hab bisher nur 1(!!!) popeliges Jahr in die Rentenkasse eingezahlt! Wo soll denn das enden?? Soll mich mein Sohn, für den ich in seiner Grundschulzeit daheim bleibe, und ihn vermutlich noch mehr sozial isoliere, mit 60 durchfüttern? Soll ich drauf bauen, dass ER wenigstens mit 30 ein paar vernünftige Euros heim bringt, seine Familie ernährt UND seine dumme Mutter noch dazu??? Was bin ich denn da für ein Vorbild?? Was mache ich, wenn der genauso orientierungslos durch die Gegend schwimmt? Ihn bitten, sich doch bitte am Riemen zu reißen, so wie ich es nie geschafft habe???

Ich finde den Vorschlag, daheim zu bleiben, absolut !INDISKUTABEL! und ich werde darauf auch nicht mehr eingehen.

LG
KG

liest sich falsch rum gedacht....wenn du so weiter machst kommt dein sohn nicht klar und du wirst ihm dann finaziell unterstützen müssen,wahrscheinlich nicht nru das.
du hast nun mal ein kind und trägst verantwortung für seine zukunft,wo soll er enden?
ich war alleinerziehnd und habe geabrietet,mein sohn hatte probs in der aussenwelt ... ich gab meinen job auf und gab ihm was er brauchte....und siehe da nach einiger zeit war er okay und ich konnte wieder arbeiten gehen.

du nimmst dich selbst als erste...dabei wäre dein sohn nun an erster stelle.du kannst ja in der zeit wo er in der schule ist arbeiten und ihn dann mittags abholen.notfalls muss man halt mal auch einen anderenhilfsjob annehmen,damit die kiddis auch das von der mutter bekommen was sie brauchen.
ich finde du drehst dir die welt so und die umstände,damit du alles bekommst was du willst.nicht dein kind.
du hast angst das du selbst so nicht klar kommst,ohne studium...aber dafür lässt du dein kind in der krise.
sehr egoohaft und dein kind tut mir nur leid.
mein sohn hat ne tolle ausbildung und geht heute studieren...und das obwohls finanziell bei uns immer sehr eng war.und dann ist das eben so. besser das jeans ne katastrophe ist,als die seele meines kindes.
irgendwie würde ich dich gern mal durch schütteln,da läuft irgendetwas verquer bei dir,habe ich dne eindruck.

deine karriere ist zweitrangig,die seele und das eben des kindes zählt. du kommst danach dran,kannst noch einiges nachholen.

du wirst schon nicht zu kurz kommen in deinem leben.
 
Ich denke nicht, dass es die einzige und wahre Lösung ist, dass die Mutter ihr Studium aufgibt. Gerade in einer schwierigen Situation ist es gut, trotzdem etwas für sich selbst zu tun. Wenn die Mutter dann unglücklich und unzufrieden zuhause hockt und das Geld noch knapper wird, löst das dann die Probleme?

Es ist nicht jeder privilegiert genug, mit dem Arbeiten aufhören zu können, wenn es zuhause mal Probleme gibt. Auch als studierender/berufstätiger Mensch kann man seine Freizeit nutzen, um die verbleibende Zeit mit seinem Kind zu verbringen.

Wäre ich die TE, ich würde auf Kommentare im Sinne von "Gib dein Studium auf, damit es dem Kind wieder besser geht" auch nicht eingehen.
 
Wenn nicht - schon mal an einen Schulwechsel gedacht? Z.B. Montessorischule?
Meine Enkelin besucht eine solche und es tut ihr sehr gut.

Hallo!

Eine Montessori-Schule gibt es hier. Ich würde ihn gern hinschicken, nur ist das eine private Schule und die Gebühren sind echt hoch. Das ist im Moment nicht stemmbar. :-(
Hyperaktivität im Sinne von ADHS konnte bereits ausgeschlossen werden.

LG
KG
 
Hallo!

Eine Montessori-Schule gibt es hier. Ich würde ihn gern hinschicken, nur ist das eine private Schule und die Gebühren sind echt hoch. Das ist im Moment nicht stemmbar. :-(
Hyperaktivität im Sinne von ADHS konnte bereits ausgeschlossen werden.

LG
KG

Hallo!

Diese Schule kenne ich nicht.
Aber frage doch auf dem Jugendamt nach. Ich meine wegen der Bezahlung.
Eine Nachmittagsbetreuung war für mich kostenlos.
Es kommt auf die Einkünfte an.
Versuche es doch mal....
Schicke Dir mal einen Link...
Wie gesagt, ich brauchte diese Institution nur wegen
den Hausaufgaben. Aber die haben auch eine Schule....

Wo wir sind - Die Pallottiner (für Deinen Wohnort suchen)

Fee
 
Es gibt unter bestimmten Umständen Befreiung oder zumindest Gebührenreduzierung! Antrag stellen!


Für alle, die diese Schulform nicht kennen, hier ein link:

Montessoripädagogik

Hallo!

hab noch mal wegen Kind und Montessori-Konzept gefragt. Da mein Sohn sehr viel Struktur braucht, wäre das Konzept eher kontraproduktiv.



Ich wollte mich noch mal wegen des Gesprächs im Hort melden
Am 10.07. war ja, wie angekündigt, das Gespräch mit Hortleiterin, Kita-Chefin und Horterzieher. Wir selbst kamen als Elternpaar mit der Psychologin, die unseren Sohn zur Zeit therapiert.
Das Gespräch an sich verlief erst mal nicht so, wie ich es erwartet habe. Also von seiten der Kita-Leiterin schon… Sie war doch sehr dagegen, unseren Sohn weiter in der Einrichtung zu betreuen. Sprach immer wieder schwammig von Gefährdungssituationen, nannte aber keine konkreten beispiele, bis dann in der Mitte des Gesprächs mal klar wurde, dass mein Sohn vor 3 (!!!) Wochen ein Kind mit dem Kett-Car angefahren hatte (was mir keiner bis dato erzählt hatte) und – ebenfalls vor 3 Wochen eine (zugegeben extreme) Wortentgleisung auftrat, was ich aber noch am selben Tag durch ein anderes Kind und eine Horterzieherin erfuhr und daheim auch ausführlich besprochen wurde.
Von der Kita-leiterin wurden diese beiden Ereignisse ziemlich hochgespielt und es klang für mich erst mal heraus, dass mein Sohn nicht mehr im Hort betreut werden soll. Außerdem brachte sie ein absolut singuläres Ereignis von 2. Schultag (also vor gut neun Monaten!) an, in dem sie einen recht intensiven Trotzanfall meines Sohnes mitbekam, und meinte, es ginge bei uns immer so zu.
Auch als ich erklärte, dass es sich bei der Situation um eine absolute Ausnahmesituation handelte (zum zweiten Mal innerhalb von 9 Monaten die Einrichtung + Freundeskreis + Regelwerk gewechselt, meine eigene Überreaktion) war sie der Meinung, mein Sohn wäre absolut auffällig und nicht tragbar.

Und jetzt geschah etwas, womit ich absolut nicht rechnete und was mir das Gefühl gab, zum ersten Mal als Mutter respektiert und ernstgenommen zu werden:
Die Hortleiterin und der Horterzieher sprangen für meinen Sohn ein und verteidigten ihn ganz sachlich vor der Kita-Leiterin. Sie beschrieben meinen sohn als liebes Kind, was meistens umgänglich sei, nur immer mal wieder "über das Ziel hinausschieße".
Sie stimmten zu, dass es für mein Sohn seit 2012 eine sehr harte Zeit war. Im Juli 2012 kam mein zweiter Sohn zur Welt – nach 6 Jahren war mein erster Sohn plötzlich nicht mehr der alleinige Prinz, mein zweiter Sohn war anstrengend hoch 10. Uns allen gingen die Nerven auf Grundeis! 10 Monate schliefen mein Mann und ich nie länger als 2h am Stück. Das Gebrüll vom Kleinen wurde zum ständigen Begleiter. Ich trug den Kleinen immer im Tuch und hatte kaum Ressourcen für den Großen. Wir gingen von Arzt zu Arzt, aber mir wurde nur immer gesagt „lassen sie ihn doch mal schreien“. (mitunter ging es ja auch nciht anders. Wenn ich die Wohnung sauber gemacht habe, lag der kleine mitunter 30-60 Minuten brüllend im Bettchen - besser wurde davon gar nichts! Ich hatte ihn auch dauerbrüllend im Tragetuch.. von daher klang "auch mal schreien lassen" wie der absolute Hohn)
Der Große wiederum musste ertragen, dass wir im Oktober 2012 studiumsbedingt umzogen. Weg von allen Freunden und er in eine neue Kita kam. Seinen Geburtstag (Ende Oktober) konnte er nur mit der ungeliebten Oma (meine Mutter – ein absolut schwieriger Mensch) feiern. Wir hatten zwar einige Einladungen an seine alten Freunde geschickt, aber es sagten alle ab, stattdessen lud sich meine Mutter ein…
Dann war er ja in der neuen Kita wieder nur der Blöde, der nie hört, während sich die Gruppenerzieherin durch den Alltag nörgelte und schimpfte (wie schon gesagt: nicht die Hellste und überfordert) und ihm eine Hochbegabung andichtete. Er blieb 9 Monate dort und kam in die Schule und musste sich erneut an völlig fremde Kinder (nur eins kam aus der Kita mit in die Schule) und völlig neue Regeln gewöhnen.
Achja, im Juli 2013 – also 6 Wochen vor der Einschulung – wurde unser Kater – Sohnemanns bester Freund - überfahren.

Mein großer war schon immer ein sensibles Kind und er klärte emotionale Belastungen schon immer körperlich (schmusen, balgen), reden ist nicht so sein Ding… sowas geht mit Erwachsenen… stößt aber bei Gleichaltrigen auf Widerstand/Unverständnis.

Ich fand es so wunderbar einfach mal gesagt zu bekommen „euer Kind ist nicht unnormal! Alle Auffälligkeiten die er zeigt, sind logische Konsequenzen aus der Vergangenheit. Ihr seid keine beschissenen Eltern. Ihr kümmert euch. Ihr seid führsorglich.“
Mensch.. da hätte ich fast losgeheult! Erst da habe ich gemerkt, was wir uns mit der Erziehung unseres Sohnes für einen Druck gemacht haben. Wie sehr wir alle Schuld auf uns genommen haben und wie sinnlos das eigentlich war. Und: Das ich die ganze Zeit Recht hatte! Mein Sohn ist nicht „unnormal“!

Am nächsten Tag kamen Hortleiterin und Horterzieher auf mich zu, umarmten mich und entschuldigten sich für das Verhalten ihrer Chefin. Sie wäre manchmal etwas „forsch“. Da schwebte ich auf Wolke 7 ;-)

Ich sehe dem Tagesklinkaufenthalt sehr hoffnungsvoll entgegen. Alles wird gut. Keiner wird bei ihm Autismus feststellen.

Und in die E-Schule kommt er nur über meine Leiche! Ich war dort. 60 Minuten und eine Unterhaltung mit einer Lehrerin haben mir gereicht! NEVEREVER!!!! Dort sammeln sich fast ausschließlich Kinder von schlechten Eltern. Die werfen mit Worten um sich! Der Wahnsinn! Da wird einem richtig schlecht, wenn man so schmutzige Wörter aus so kleinen Mündern hört! Da wird geklaut, randaliert, beleidigt, geprügelt.. und das auf ner GRUNDSCHULE!!!! NIENIENIENIENIE! Geht mein Kind da hin!

LG
KG
 
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