K
K.G.
Gast
Hi,
2. Versuch es mal mit Kampfsport
3. Legt bestimmte Rituale fest
4. Der Spielplatz
5. Ausflüge
LG
Vielen Dank für deine Tipps 🙂
Zu Tipp 2. Macht er. Das ist der Sportverein, von dem ich sprach. Er geht ins Kinder-Kung-fu und ist auf seine erste Schärpe stolz wie Bolle 🙂
Zu Tipp 3. Haben wir. Abends ist immer Vorlesezeit. Manchmal liest der Kurze mit, manchmal nicht. Wir gehen jeden Freitag in die Bibliothek und schmökern uns da durch ;-)
Zu Tipp 4. Auch da gehen wir selbstverständlich oft hin. Ich merke aber, dass das ausbaufähig ist. Mein Sohn drängt von sich aus dahin, leider hat er sehr viele Hausaufgaben, weil er natürlich das nachholen muss, was er im Unterricht versäumt hat und im Hort in der „Hausaufgabenzeit“ nicht erledigt hat. Dort erlebe ich ein Kind, was sehr viel kontrollieren will. Wenn er mit anderen Kindern spielt, redet er erst mal ewig über Spielregeln, die weder er, noch die anderen Kinder durchblicken.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich da eingreifen soll. Ich bemühe mich, selbst Regeln festzulegen, nach denen die Kinder spielen.
Hier wäre es schön, wenn ich einen „Plan“ hätte, wonach ich gehen kann, wenn wir auf dem Spielplatz sind. Mein Sohn will immer in Wettkampf mit anderen Kindern treten und er will gewinnen. So denkt er sich immer wieder neue Regeln aus, sobald er merkt „ups, ich habe einen Nachteil von den gerade aufgestellten Regeln!“
Ich bin oft die einzige, die sich in das Spiel der Kinder einmischt, weil ich merke, dass es ab 4 Personen außer Kontrolle zu geraten scheint. Andere Eltern sitzen am Rand auf ner Bank, lesen, unterhalten sich, oder irgendwas und ich tanze da zwischendrin. Das kommt mir seltsam vor. Andere Kinder regeln die Probleme unter sich. Es wird mal kurz protestiert und gut ist. Mein Kind regt sich immer mehr auf und zieht sich oft zurück.
Ich weiß hier nicht, in wie fern ich eingreifen soll. Eigentlich sollen die Kinder Konflikte unter sich lösen. Mein Kind zieht sich aber zurück – und schlimmer noch: hegt Rachegedanken. Weder redet er mit mir über sein Problem, noch geht er dieses konstruktiv an, bzw. belässt es einfach dabei. Ich kann beobachten, dass er sich über eine Situation stundenlang aufregen kann und nicht in der Lage ist, damit abzuschließen. Ich komme dann auch nicht mit reden an ihn heran und muss warten, bis er von allein runter gekommen ist.
Wenn es nicht zum Streit kommt, passiert es oft, dass sich die Kinder untereinander unglaublich „hochpushen“. Mein Sohn macht den Clown und die anderen feuern ihn durch gekicher an. Es dauert gern mal 10-20 Minuten, um so eine Situation zu beenden. Ich fühle mich dann furchtbar, weil die andern Eltern über das Verhalten meines Sohnes ärgerlich werden und ich glaube, sie denken dann schlecht über uns. Vermutlich mache ich mich mit meinen Bemühungen nur noch mehr zum Obst…
Also du sprichst mit dem Thema Spielplatz eine essenzielle Situation an. Für mich ist das äußerst schwierig. Hier kann ich auch nicht sagen, ob das Problem jetzt ist, dass ich ratlos bin, wie ich die situationen vernünftig gestalten soll, oder ob es ein problem außerhalb meines handlungsbereiches gibt. Denn ich sehe keine anderen Eltern derart intensiv mit ihren Kindern agieren, wie ich das tue. Die sitzen alle entspannt auf ner Bank und unterhalten sich und die Kiddies spielen freudig miteinander. Ich glaube schon, dass ich zu viel mache. Empfinde es aber als notwendig, so viel zu tun.
Ich werde in den nächsten Tagen mal aufmerksamer sein und schauen, wo ich eingreife und mir das notieren. Dann kann ich das ja berichten und ihr sagt mir eure Meinung dazu.
Da frag ich mal in die Runde: wie läuft ein Spielplatzbesuch bei euch ab? Wie geht ihr hin? Plant ihr ein spiel? Was spielt ihr? Wie beendet ihr den Spielplatzbesuch? Was passiert bei Konflikten mit anderen Kindern? Wie reagiert ihr? Wie reagieren eure Kinder?
Zu Tipp 5. Auch das wird jedes Wochenende gemacht. Klar, immer in nem recht engen finanziellen Rahmen. Also viel wandern und Natur.
Tipp zum Tier: wir haben 2 Katzen und es sind MEINE Katzen. Ich kümmere mich um Futter und Katzenklo. Mein Sohn streichelt sie (das kann ich nicht, da ich eine Tierhaarallergie habe) und er verteilt Leckerlies und bringt ihnen auch Kunststücke bei. Auch hier steht im Vordergrund, dass ER bestimmt, was ein anderer tut.
Unsere Katzen sind absolute Lämmer und verschmust hoch 10. ;-)
LG
KG