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Hort + Schule ekeln mein Kind raus

  • Starter*in Starter*in K.G.
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Hallo TE

Man, ich hätte soviele Fragen....

Ich möchte es gerne verstehen....
Dein Kind hat schon 4 Jahre diese "Aussetzer"?
Ich nenne sie mal so, sorry.
Was ist passiert, im Leben eines 3 jährigen....?
Meine Tochter war in der 5 Klasse, als sie "störte".
Natürlich bekam ICH als erstes die Schuld. Pah!
War ja klar.
Ich nahm sie dort weg und schickte sie in eine
Förder-Schule. Eine sehr "schwierige" Schule.
Meine Tochter war plötzlich wie ausgewechselt.
Gute Noten und ihr Ton zu den Lehrern war auch
sehr gut. Und keine Probleme mehr mit den anderen Kids.

Beim Lesen Deiner Beiträge habe ich manchmal das
Gefühl, dass Dein Sohn es extra macht. Bitte nicht falsch
verstehen. Vllt. will er nicht mehr dort hin. Ist überfordert?!
Vllt. quält man ihn mit den ganzen Therapien?!

Er ist erst 7 Jahre. Es zerreißt mir fast das Herz.
Wehre Dich auch mal. Lass nicht zu viel an ihm "herum docktern"
Glaube mir. Ich kenne das ganze Prozedere. 🙁

Vor allen Dingen braucht er DICH und Deine Nähe/Liebe.
Lasse Wärme in dieses "kleine" Wesen und mache nicht alles
schlecht. Und vor allem nicht vor ihm.

Fee
 
@K. G.

Du gehst das Problem falsch an und überlastest nicht nur dich selbst damit, sondern auch dein Kind.

Daher wundert es mich auch nicht im geringsten, dass irgendwie alle mit seinem Verhalten überfordert, anstatt da anzufangen, was eigentlich das Problem ist, nämlich dein Sohn, vermischt du alles miteinander und würfelst alles herum.

Daher stelle ich einfach nur diese einfache Frage:

Welche Auffälligkeiten zeigt dein Sohn?

Was macht er zum Beispiel, wenn Kinder A Handlung B vornehmen, er macht es nach und wird bestraft, während die anderen dafür nicht bestraft werden?

Usw usw usw.

Mich würde es stark wundern, wenn er dafür gemaßregelt wird und etwas anderes dabei herauskommt, bei dem Fragespiel:


Du weißt, dass es nicht erlaubt ist?

Ich weiß!

Warum hast du das dann getan?

Ich weiß nicht(, aber die anderen Kinder haben das auch gemacht!)

usw usw usw.
 
andere Kinder drangsaliert

(...)
sie glaubt, dass mein Sohn nur darauf lauert, wann er andere Kinder ärgern kann.

Die Lehrerin ist wahrscheinlich nicht erst seit gestern Lehrerin, und wahrscheinlich sind ihre Empfindungen nicht ganz unbegründet.


Ich glaube, dass er Kontakt zu anderen Kindern herstellen will, aber nicht weiß, wie man das vernünftig macht.

Das sind Dinge, die Kinder von ihren Bezugspersonen (in der Regel sollten dies die Eltern sein) lernen müssen. Es ist DEIN Kind, wenn Du meinst, daß es das nicht kann, dann bring es ihm bei. Um seiner Selbst Willen!

Es kann doch nicht angehen, daß andere Kinder schikaniert werden, und mit das meiste Verständnis auf der Seite des Kindes ist, das dieses tut. Was ist denn dann mit den Gefühlen der anderen Kinder? Ich kenne ein Kind, das von anderen verprügelt wurde. Das hat gelitten, das wollte sterben, weil es so terrorisiert wurde. Glaubst Du, dieses Kind hat es interessiert, wie es dem "Täter" ging, und warum er das getan hat?

Ein Kindergarten oder eine Schule haben Regeln, an die man sich halten muß. Wer da immer und immer wieder gegen verstößt, der wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Das ist wie später im "richtigen" Leben. Wer sich nicht in eine Gemeinschaft einfügen kann, der steht ganz schnell am Rand. Es ist nicht die Aufgabe von Kindergarten und Schule, etwas zu kompensieren, was bei einem einzelnen Kind schief läuft.


Es fehlt auch an Interaktions- und Team-spielen. Im Sport werden nur Übungen gemacht. Sport ist dazu da, um Teamgeist zu entwickeln. Keine Spur davon an unserer Schule!

Es steht Dir völlig frei, Dein Kind in seiner Freizeit beim Fußballverein anzumelden, wenn Du dies für wichtig hältst.


Ich muss in seiner Erziehung all das auffangen, was die Institutionen Kiga und Schule verbocken/verbockt haben.
(...).
Ich finde, dass Schule und Hort ihren Pflichten als Pädagogen nicht gerecht werden. Sie haben das Zusammensein der Kinder so zu regeln, dass es funktioniert. Das ist nicht mein Job. Mein Job ist, dass es zu Hause funktioniert.

Wie kommst Du denn auf die Idee?! Es ist DEIN Kind, und selbstverständlich ist es auch DEIN Job, es zu erziehen! Es ist DEIN Job, Dein eigenes Kind so weit zu sozialisieren, daß man es auf andere Kinder loslassen kann, und daß es diese dann nicht wie ein kleiner Satan piesackt, bis ein anderes Kind weint. DU ALLEIN (bzw. Du und Dein Partner) tragt dafür die Verantwortung. Es läuft nun mal nicht so, daß sich in einer Gesellschaft ALLE an EINEN EINZELNEN anpassen, weil der sonst querschießt.



Deine Verzweiflung sehe ich durchaus. Ich finde es gut, daß Ihr den Grund für all das rausfinden wollt. Könnt Ihr Euch vorstellen, daß es vielleicht auch einiges mit Euch als Eltern und dem Umfeld des Jungen zu tun hat? Nur, weil er zu Hause "umgänglich" ist, muß das ja nicht bedeuten, daß er da auch "glücklich" ist. Ich denke, daß Kinder viel re-agieren. Vielleicht gibt es bei Euch auch einiges, was Ihr verbessern könntet. Du scheinst aber sehr viel Verantwortung auf andere abwälzen zu wollen.
 
Hi,

nachdem hier ziemlich viele Fragen und wilde Spekukationen über Ursachen und Schuld stattfinden, möchte ich dir mal einige Tipps geben:

1. Lass den Psycho-quatsch! Du machst einen engagierten Eindruck und es würde deinem Kleinen gut tun, wenn Du dich stattdessen mit ihm beschäftigst. Du arbeitest sehr viel und hast deshalb wohl eher wenig Zeit für ihn.
Aber vielleicht kannst du dort die Zeit finden?
Psychologen sind meist ganz groß mit Schuldzuweisungen und Pseudolösungen. Lass es lieber, bevor sie ihn mit Medis vollpumpen!

2. Versuch es mal mit Kampfsport
Ich war früher auch ziemlich agressiv und leicht frustriert, Kampfsport hat geholfen.
Man lernt Respekt mit seinen Mitmenschen, kann sich auspowern und die Konzentration wird auch gefördert.
Außerdem könnte er dort Kontakte knüpfen.

3. Legt bestimmte Rituale fest
Zum Beispiel, dass du ihn umarmst wenn du von der Arbeit kommst, er von der Schule kommt und er erstmal von seinem Tag erzählen darf. Ihr könntet auch gemeinsam lesen oder Geschichten erfinden oder auch Rollenspiele (Ritter, Superheld, Pirat oder Rennfahrer oder was weiß ich, was er eben mag) machen oder auch basteln, je nachdem. So kann er Kind sein und positive Erfahrungen aufbauen.

4. Der Spielplatz
Ein idealer Ort, um andere Kinder zu treffen: Und du kannst dabei sein und schauen, wie er so interagiert.
Da kann er auch Freunde finden.
Kritik an seinem Verhalten sollte, wenn er etwas falsch macht positiv formuliert sein, z.B. so:
XY war super, und wenn du noch besser werden möchtest, versuch doch mal Z.

5. Ausflüge
Wenn ihr am WE Zeit habt, könnt ihr z.B. Schwimmen gehen oder in einen Freizeitpark, vielleicht können da auch andere Kinder mitkommen?

Das wars dann erstmal mit Vorschlägen. Mehr fällt mir momentan nicht ein...
Kannst ja schreiben, wie es klappt.

LG
 
Hi,
hier nochmal ich (der Tippgeber)

hab noch ne Idee: Wie wärs mit nem Haustier?
Für einen Hund hat er nicht die Zeit, aber Papageien sind relativ pflegeleicht und für Kinder dauerhaft interessant, weil man ihnen das Sprechen beibringen kann.

Hamster sind auch praktisch: Pflegeleicht und niedlich.

Vielleicht auch eine Katze wenn ihr in einer Gegend wohnt wo sie sich draußen ein bisschen in der Natur bewegen kann.

Lg
 
Bei kleinen Kindern haben Tiere teilweise eine geringe Lebenserwartung.Ein Papagei würde ein Kind vermutlich beissen ( meiner beisst Kinder ,wenn er
die Gelegenheit auf einen Kinderfinger bekommt )
Ein Hund ist für Kinder etwas nettes..
 
Hallo KG

versuch doch mal dein Studium für 1 Semester ruhen zu lassen.

Und dann kümmerst Du dich nur um deine Jungs, bringst ihn zur Schule, holst ihn ab und nicht in den Hort sondern nach Hause. Kleinen Bruder auch gemeinsam abholen, gemeinsam Kochen und Essen.....usw, usw....

Und über deinen Mann hab ich hier noch gar nichts gelesen ???
 
Klar ist ein Hund für Kinder optimal, aber wer soll sich um ihn kümmern?
Die TE + Mann haben zu tun, die können nicht X Mal am Tag Gassi gehen. Der Junge ist wohl noch etwas zu klein, um da ganz allein die Verantwortung zu übernehmen. Er ist auch die meiste Zeit nicht Zuhause.

Deshalb meine ich, lieber was nicht so zeitaufwendiges, was sicher auf Dauer funktioniert.
 
Ich finde es prinzipiell gut, Kinder mit Haustieren aufwachsen zu lassen. Seelisch traumatisierten Kindern oder Kindern mit ADS bzw. ADHS tut es z.B. oft sehr gut, wenn sie Kontakt zu Tieren haben.

Doch da ist jedes Kind anders und bevor man sich ein Haustier anschafft, sollte man sich überlegen, ob das Kind reif genug dafür ist, anständig mit dem Tier umzugehen. Ein sehr schnell frustriertes Kind lässt den Frust dann vielleicht an seinem Haustier aus oder verliert das Interesse. Das Kind muss in der Lage sein zu verstehen, dass ein Tier eine langfristige Verantwortung ist und auch Gefühle hat.
Ich selbst bin mit Kleintieren aufgewachsen, bekam meine ersten Haustiere (zwei Meerschweinchen) im Alter von sechs Jahren. Ich konnte damals schon gut mit ihnen umgehen, aber bei der Pflege der Tiere brauchte ich natürlich noch viel Hilfe und meine Großeltern übernahmen das Meiste.


Einen Hund sollte man sich ohnehin nur anschaffen, wenn man genug Zeit für ihn hat, sonst leidet das Tier nur.
Bei Katzen ist es so eine Sache: Manche Katzen sind perfekte Kameraden für Kinder, andere lassen sich sehr ungern streicheln, sind möglicherweise aggressiv/ängstlich. Da müsste man sich schon die Mühe machen, eine Katze zu finden, die für das Familienleben geeignet ist.
Hamster halte ich für eine ganz schlechte Idee. Die Tiere sind nachtaktiv und sollten tagsüber auf keinen Fall gestört werden. Experten raten von Hamstern als Haustiere für kleine Kinder eher ab.
Papageien sind, soweit ich weiß, auch nicht gerade so pflegeleicht.

Meerschweinchen und Kaninchen halte ich für die geeigneteren Haustiere für Kinder im Grundschulalter, allerdings nur, wenn die Kinder eben bereits reif genug dafür sind, diese Tiere auch gut zu behandeln. Zudem muss ihnen klargemacht werden, dass Kaninchen und Meerschweinchen keine reinen Kuscheltiere sind.
Und man muss mindestens zwei Kaninchen bzw. Meerschweinchen aufnehmen, da die Tiere Gruppentiere sind.
 
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