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Hort + Schule ekeln mein Kind raus

  • Starter*in Starter*in K.G.
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Mich würde mal interessieren: Wie sieht denn Dein Mann das alles?
Du schreibst hier eigentlich nur, was Du so alles tust und dass Du (verständlicherweise) mit den 2 Jungs und Deinem Studium sehr gefordert bist, aber was macht der Vater? Studiert der auch? Was studiert ihr eigentlich?
Du hast große Angst, als schlechte Mutter dazustehen, aber was sagt Dein Mann dazu? Was hält er denn von einer Förderschule? Bestärkt er Dich in dem was Du tust und hält er Dir den Rücken frei? Gerade bei 2 Kindern ist der Vater besonders gefordert. Dein Großer braucht Struktur- die Schule kann das nur bedingt leisten, denn dort muss eben erwartet werden, dass die Kinder schon ein bißchen Struktur mitbringen. Der Junge rebelliert, aber Du kannst das nun mal nicht alleine auffangen.
Was ist denn mit den Großeltern? können die nicht helfen?
 
Was mir auffällt ist, dass Du immer von DEINEN Kindrn redest. Ich spreche immer von UNSEREN 3 Jungs.

Nur mal so.....
 
Ich denke du schaffst das echt. So wie ich glaube, dass wir das hier mit dem Zwerg auch schaffen. 🙂

Das ist lieb! 🙂

Ich muss sagen, dass ich seit dem Gespräch mit dem Hort wesentlich entspannter bin. Ich seh vieles nicht mehr ganz so eng, mach mir nicht mehr ganz so sehr nen Kopf darüber, was andere sagen und fühle mich einfach wie ne ganz normale Mutter, mit nem ganz normalen Kind. Ich schimpfe weniger und bin auch im Grenzenziehen wesentlich konkreter... Alles nur, weil ich keine Angst mehr habe, ich könnte wie ne assoziale Mutter dastehen 🙂


Zu allen, die jetzt so eifrig mehr über mein Privatleben erfahren wollen: ich erzähle darüber nicht mehr, als ich erzählen will. Ich fände es nett, wenn von bohrenden Fragen und bedeutungsvollem Geunke abgesehen werden würde (siehe: ich sag immer UNSER Kind), ich finde sowas grenzüberschreitend.

LG
KG
 
Sorry, soll nicht grenzüberschreitend sein, aber da der Vater ja ein wichtiger Teil im Leben deines Sohnes ist, würden einige Infos hierzu das Bild doch etwas abrunden, so dass man Dir vielleicht etwas raten kann, was Dich weiter führt. Es gibt eine Menge, was ein Vater tun kann, aber wir wissen eben nicht, ob er dies oder jenes schon gemacht hat.
Weißt Du, oft übersieht man etwas- bzw. braucht einen Blickwinkel, den man von sich aus einfach nicht bedenkt: deswegen hast Du hier doch geschrieben, oder?
Dass ich nach euren Studienfächern gefragt habe hat folgenden Grund: erstens gibt es Fächer, in denen es z.B. garkein Problem ist, für ein Semester zu pausieren, was bei anderen Studiengängen eher schlecht geht.
Dann gibt es Fächer, in denen eine Pause sogar gut sein kann (z.B. wenn man eine Arbeit schreiben muss). Manche Fächer sind an sich schon sehr belastend, während andere einem Kraft geben und ausfüllend sind, ohne zu sehr die Nerven zu belasten. Deshalb meine Frage hierzu.
Und nach den Großeltern habe ich deswegen gefragt, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sie sowohl für die Mutter, als auch für die Kinder eine nicht zu unterschätzende Bereicherung und Unterstützung sein können. Großeltern schaffen es oft durch ihre "gesetztere" Art in Kindern etwas auszulösen, das die Eltern niemals schaffen. Außerdem haben sie tendenziell mehr Zeit (wenn sie in Rente sind) und genau das wäre doch gut für deinen Jungen.
Ich selber habe einen Großteil meiner Kindheit bei meinen lieben Großeltern verbracht, da meine Mutter alleine für 2 Kinder sorgen musste und wie Du nebenher studiert hat.
Ohne Oma und Opa wäre das nie gegangen: Sie waren die Besten. Und die Zeit bei ihnen war die glücklichste meines Lebens.
Wenn ich dir also eine Frage stelle, dann tu ich das, weil mir dann evtl noch eine Idee kommt, die Dir helfen könnte. Außerdem musst Du ja keine Fragen beantworten: Es genügt, wenn Du sie dir selber beantwortest.
Brauchst dich nicht gleich angegriffen fühlen!
 
Versuch es doch mal mit einer Aufgabenliste.

Um was muss ich mich kümmern:

Kind 1; Kind 2; Mann; Studium; Haushaltseinkommen; Haushalt usw.

Dann nach Prioritäten sortieren und bei den "unwichtigsten" Dingen Abstriche machen. Denn alle Aufgaben kannst Du beim besten Willen nicht gleichzeitig zufriedenstellend lösen, also versuche die Dir wichtigen Dinge zu lösen.

Das ist keine leere Rede: Wir haben auch beide studiert (min fru Pharmazie, ich theoretische Physik) und erfreuen uns 3 gesunder Jungs.
 
Das ist hier ja ein recht anonymer Ort. Hier kann man mehr sagen als woanders im Leben. Klar, gibt es auch schonmal Antworten, die einem nicht gefallen, aber hier kann man diese Antworten erstmal von sich wegschieben, ohne zu reagieren. Nachdenken darüber. Dadurch das die Leute deine Sachen lesen, können sie es besser verinnerlichen (wiederholt lesen usw...) Ich lese sehr bewusst zb. Es tut mir gut, wenn ich nicht so entspannt bin, hier im Forum rumzulesen und nachzudenken und vllt mich um Andere etwas zu kümmern, wenn auch nicht immer alles passt was ich rate oder frage. Bin ja selbst noch am Anfang im Leben. Was ich in den letzten Jahren gelernt habe, Offenheit und Lockerheit und eine Portion Respekt vor anderen Menschen bringt einen besser weiter als Verschlossenheit und Empfindsamkeit. Ich denke, die meisten sind hier um Hilfe zu bekommen oder zu helfen, aber nicht um zu stänkern und zu ärgern.
 
Hallo K.G.

durch deine Beiträge zieht sich wie ein roter Faden ein "es sind immer die anderen Schuld".

(Die Erzieherinnen und Lehrerinnen und Einrichtungen machen viel falsch und deshalb läuft mit eurem Sohn viel falsch).
Ich lese nirgends eine Satz in dem Du Dein eigenes Verhalten kritisch hinterfragst.

Gleichzeitig lese ich immer wieder Saätze, aus denen hervorgeht, dass du selbst viele Probleme hast.
Du hast jahrelang Therapie machen müssen, hast jetzt keinen Bock mehr an dir zu arbeiten, weil die Therapien nicht viel gebracht haben, du warst im Heim, bist oft mit den Nerven am Ende, deine Mutter ist ein schiweriger Mensch usw.

Du willst sicher das Beste für Deine Kinder und bemühst Dich, aber ehrlichgesagt wundert es mich nicht, dass du schwierige, problematische Kinder hast.
Kinder sind wie Seismographen und als schwächste Glieder oft diejenigen, die die Störungen der Eltern ausbaden müssen.
Indem sie selbst auffällig werden und so ihre Umgebung zwingen, ihre Not zu sehen.


Ich kann mir vorstellen, dass das Beste, was Du für deine Kinder tun könntest wäre, Dich selbst nochmals in Therapie zu begeben und an Dir und Deinen Problemen zu arbeiten.




Deine Verurteilung der Eltern und Kinder in der E-Schule spricht Bände.
Dein Sohn soll da nicht ohne Grund hingehen. Du wurdest nicht ohne Grund mit ihm dort vorgestellt.
Du bist eine von diesen Müttern, Dein Sohn ist eines dieser Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Dort sind keine schlechten Menschen, sondern menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen mehr und andre Förderung brauchen.
Wenn Du das aus falsch verstandenem Stolz und in der irrigen Annahme, Du seist etwas Besseres als Menschen, die ihre Kinder besonders fördern lassen diese Förderung deinem Sohn vorenthältst, tust du ihm wahrscheinlich nichts Gutes.

Mit Wasser den Mund auswaschen, wenn dein Sohn mal Sch*** sagt....puh, da wird mir ganz anders.
Armer kleiner Kerl. Kein Wunder , dass er so wütend ist.
Vielleicht ja auch auf Dich
 
So.. Kindlein geht jetzt seit 8 Wochen in die Tagesklinik.
Inzwischen sind auch wir Eltern angekommen ;-) So nach anfänglichen "wie siehts denn hier aus???"-Schwierigkeiten

Inzwischen sind auch jede Menge neue Kinder gekommen, wir sind sowas wie die alten Hasen *gg* und kennen uns nun aus.

Mit der Klassenlehrerin gab es heute ein Gespräch und die E-Schule ist erst mal vom Tisch.
Wenn Sohnemann wieder in seine Klasse kommt, wird es einen Token-plan geben, der von ihr unterstützt wird.

Ich bin echt froh, dass die Aussage der Psychologin in der Tagesklinik so bereitwillig akzeptiert wird. Mein Sohn ist kein Kandidat für die E-Schule und er darf in seiner Heimatschule bleiben.

Wir haben natürlich auch sehr viel geändert.
Aber es liegt noch etwas Weg vor uns. Das hätte ich gar nciht gedacht...

LG
KG
 
Aber es ist doch gut, daß Ihr es erkennt, Hilfe annehmt und es ändern wollt. 🙂

Ich wünsche Euch alles Gute!
 
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