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Haus verkaufen?

Wahnsinn, fast 'ne Million für ein Haus auszugeben.

Wohl mehr, denn es wird sicher einiges zum Verbessern nötig sein, oder um es zu erhalten und auszukosten brauchts auch noch Extras.

Es macht ja nichts, das ist nicht das einzige Haus, das es gibt und geben wird. Nichts ist passiert, man kann in aller Ruhe abwägen, ehrlich, nüchtern, pragmatisch, vernünftig hinschauen.

Als wir nach der Hochzeit noch den Himmel voller Geigen hatten und Kredite nachgeworfen bekamen, dachten wir nicht an die Konsequenzen, wir waren da sehr naiv. Als alles endlich abbezahlt war, kam mir das vor wie Heilung von einer schweren Krankheit.
 
Wir haben das Haus im Herbst 2024 gekauft und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.

Bei uns in der Gegend kriegt man für 1200 Euro warm Miete schon sehr schöne und neuwertige Wohnungen mit Balkon und wir hätten einfach 1350 Euro mehr im Monat und wenn was kaputt geht rufe ich einfach den Vermieter an ..
Um eine Entscheidung treffen zu können, mußt Du die finaz. Daten erstmal richtig gegenüber stellen.

1. Bei Deinen Zahlen ergibt sich eine Differenz von 1150 € und nicht 1350 €. Da liegt entweder ein Tipp-oder ein Rechenfehler vor.

2. Wenn in den 2350 € alle Eure monatl. Wohnfixkosten enthalten sind z.B. auch Strom, Versicherungen etc., mußt du einiges davon auch auf die Mietkosten aufschlagen, da diese normalerweise in der angegebenen Warmmiete nicht enthalten sind. Da kommen dann zu der Warmmiete von 1200 € noch einiges drauf, was die Differenz zwischen Haus und Wohnung weiter verkleinert.

Ob sich ein Wechsel von Haus in Mietwohnung rechnet und dies Eure finanzielle Situation dauerhaft entzerrt, läßt sich anhand Deiner Angaben nicht beurteilen.

Die Höhe der reinen Belastung durch den Hauskauf ist an Deinen Angaben nicht erkennbar, da Du offenbar auch alle Neben-/Verbrauchskosten in die monatl. Kosten von 2.350€ einbeziehst.
 
Um eine Entscheidung treffen zu können, mußt Du die finaz. Daten erstmal richtig gegenüber stellen.

1. Bei Deinen Zahlen ergibt sich eine Differenz von 1150 € und nicht 1350 €. Da liegt entweder ein Tipp-oder ein Rechenfehler vor.

2. Wenn in den 2350 € alle Eure monatl. Wohnfixkosten enthalten sind z.B. auch Strom, Versicherungen etc., mußt du einiges davon auch auf die Mietkosten aufschlagen, da diese normalerweise in der angegebenen Warmmiete nicht enthalten sind. Da kommen dann zu der Warmmiete von 1200 € noch einiges drauf, was die Differenz zwischen Haus und Wohnung weiter verkleinert.

Ob sich ein Wechsel von Haus in Mietwohnung rechnet und dies Eure finanzielle Situation dauerhaft entzerrt, läßt sich anhand Deiner Angaben nicht beurteilen.

Die Höhe der reinen Belastung durch den Hauskauf ist an Deinen Angaben nicht erkennbar, da Du offenbar auch alle Neben-/Verbrauchskosten in die monatl. Kosten von 2.350€ einbeziehst.
Man braucht ja nicht nur Geld fürs Wohnen, es sind doch auch noch viele andere Kosten einzukalkulieren und noch andere Bedürfnisse zu stillen.
Wie gesagt, hier geht es nicht um Leben oder Tod, eher um ein Luxusproblem. Gut leben geht auch bescheidener.
 
Ein Haus, also ein Eigenheim, ist ja immer eine Belastung, weil man an Ort und Stelle gebunden ist und einfach seine Freiheit für die Zukunft einschränkt. Das weiss man. Fühlt man sich trotz der vorerst etwas schwierigen finanziellen Situation aber in der Umgebung wohl, dann sollte man es sich dreimal überlegen, ob man den Ort so schnell wieder aufgeben möchte.
In Sachen Mietwohnungen gibt es aber andere Probleme, wie nämlich dieser nicht ganz so ungewöhnliche Fall: man ist alt, schwach und sehr krank, dabei vielleicht sogar noch allein und der Vermieter droht mit Rauswurf wegen Eigenbedarf. Und die Ressourcen fehlen dann im Alter noch zusätzlich - was dann ?
 
Wenn man alt, schwach und krank ist, kann man ein Haus (mit Etagen?) und einen großen Garten iaR nicht mehr bewirtschaften. Da kommen dann eben ganz andere Probleme mit einem Haus auf einen zu. Reicht die Rente dann, um die Kosten und evtl. benötigte Hilfe zu bezahlen? Bekommen die Kinder das Haus mit Nießbrauch vorher, übernehmen sie dafür die evtl. noch vorhandenen Restschulden?

Das hat aber mit der aktuellen Situation und Fragestellung nichts zu tun.
@Soundsystem Habt ihr "zu teuer" gekauft? Oder hat sich etwas an der finanziellen Situation verändert? Die Kosten waren ja mal okay für euch, was ist jetzt anders?
 
Wir haben das Haus im Herbst 2024 gekauft und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.
Dazu würden mich mal die Einzelbeträge interessieren. Ist die Tilgungsrate sehr hoch?

Es ist so viel Geld und man kann kaum was sparen und wenn man mal was gespart hat würde man ja auch mal gerne in den Urlaub fahren aber dann muss man auch wiederum hoffen das nichts kaputt geht.
Aber ist das nicht bei der Planung schon klar, ob man das langfristig finanziell stemmen kann?

Ich frage mich trotzdem immer wieder ob es langfristig gesehen doch besser ist im eigenen Haus zu leben und einfach die finanzielle Last auszuhalten.
Finde ich schon. Aber die monatliche Belastung sollte halt machbar sein. Und damit meine ich nicht "gerade so" machbar.

Unser Traum war immer das Eigenheim um sich auch für das Alter abzusichern und damit unsere Kinder später mal ein abgezahltes Haus haben wie unsere Eltern es haben.
Also erbt ihr irgendwann auch noch? Kapital das man wiederum bei eurem Haus für das Restdarlehen ansetzen könnte.

Gibt es hier welche die ein Haus gekauft haben oder sogar ein Haus bauen?
Gekauft. Schon 4x.

Hat jemand schonmsl ähnliche Gedanken gehabt ? Oder Villt sogar den Schritt gemacht und verkauft ?
Die ersten drei natürlich wieder verkauft. Und jedes mal mit ordentlich Gewinn.
 
Die ersten Jahre sind nie leicht..

Aber irgendwann siehst du den Vorteil....mit jeder Tilgung sinken die Zinsen Mieten werden eher steigen.

Ein neues Haus bittet immer den Vorteil einer Absicherung in Faktor Wohnkosten zu haben.

Ich würde kurz kucken was an Geld reinkommt und rausgeht.
Kosten senken und versuchen Einkommen zu steigern.
Wenn ihr jetzt verkauft, vermutlich mit Verlust.. war der Traum vom Haus vermutlich für eure Leben vorbei.
 
Nicht jeder hat den Traum vom Eigenheim. Eigenheim bedeutet eben auch Verantwortung und man muss sich selbst kümmern. Und auch schon Reserven für in der Zukunft anstehende Reparaturen anlegen. Es sei denn, man ist ein handwerklicher Tausendsassa und kann das Meiste selbst erledigen. Oder hat kompetente Freunde, die hilfsbereit sind und einem zur Seite stehen.
Und gerade nach einem Neubau und Umzug liegen sowieso die Nerven blank. Und Vieles ist einfach nich nicht so, wie es sein soll.
Aussenbereich sieht meist furchtbar aus, aktuell noch schlimmer und innen ist auch noch etliches zu erledigen.
Kommt doch erst einmal richtig an. Und überlegt dann gemeinsam in Ruhe, wie es weitergehen soll.
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
 
Das mit den Kindern würde ich auch nicht als Argument zählen....

Eher das man dauerhaft ankommt , es ist ja ein zwangssparen für die Zukunft.
Ich hoffe ich denke im Alter noch so🙂.... Haus verkaufen wenn es ein last wird mit der Pflege.

Im Neubau hast du ja 5 Jahre Bauträger Haftung und selbst danach sind es anfangs nur Kleinigkeiten an Reparaturen.
 
Das Argument, den Kindern ein abbezahltes Haus irgendwann mal zu hinterlassen, zählt m.M. nach nicht. Wer weiss, wohin es die Kinder mal verschlägt und ob sie überhaupt wert drauf legen.
Ich glaube kaum das sich die Kinder gegen den Verkaufserlös eines Hauses wehren würden - egal wo es sie hinverschlagen hat. Aber wem das zu viel Geld ist kann das Erbe ja ausschlagen. 😉
 

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