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glauben?!

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Hallo Webster,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

wenn du eine frau hättest die dich liebt, wäre es dir dann wichtig wie sie dich nennt? hasi, mausi, schnucki, schatzi....oder ginge es nicht viel mehr darum dass sie dich einfach liebt?

ja, ich denke auch dass es für die atheisten zuviel des guten ist😉

Der Vergleich ist irgendwie unpassend, finde ich, denn diese Frau kenn ich durch und durch, die darf mich nennen, wie es ihr beliebt.
Wenn ich aber irgendwo eine Fremde kennenlerne, was ist das Erste, was ich wissen will, aus Anstand und auch aus Interesse?

Drei mal darfst du raten: Ihren Namen!

Und das, was damit zusammenhängt, wo sie arbeitet, wie sie lebt usw. ich bin nicht zufrieden mit Frau. Auch normalerweise nicht damit, dass sie kochen kann oder Sex machen kann. Das ist alles viel zu unpersönlich, mich interessieren da persönliche Dinge und der Name ist das erst davon.

Sigi
 
dann ist er aber narzisstisch und intolerant, wenn er unbedingt will,dass man an ihn glaubt

das finde ich nicht! er will doch garnicht unbedingt dass man an ihn glaubt!
er gibt einem nur die möglichkeit und falls man es tut als belohnung eine gewisse kraft und trost!

ausserdem gibt es ja auch noch den freien willen!

jdn der seinen gott verehrt, kennt diesen auch...vielleicht anders als du eine frau kennst!

aber es besteht eine sehr innige beziehung zwischen gott und dem gläubigen!

das kann man aber einem ungläubigen unmöglich erklären!
genauso wie man jdn nicht die liebe erklären kann, der noch nie verliebt war!
 
Gloria, dann hat "Gott" für dich eine magische Stellung inne. Irgendwie sowas wie ein mächtiger Vater als du drei Jahre alt warst in deinen Träumen, Ängsten und Einsamkeiten.

In dem Fall, wäre es oder ähnlich, arbeite daran, die Dinge in dir zu trennen. Du kannst das Gute an deinem Gottesbild lassen, aber alles kindliche, magische entfernen.

Alles Gute

Sigi
 
Ich find das aber einleuchtender als einen Gott anzunehmen der die Lebewesen wieder krepieren lässt. Gerade die natürliche Erklärung ist in diesem Punkt viel nachvollziehbarer als ein Gott der den ganzen Schlamassel veranstaltet.

Wie kommst du darauf, dass Gott irgendeinen Schlamassel veranstaltet?


nein atheisten halten gott für inexistent

und ist es nicht egoistisch, zu verlangen, einen menschen wiederzusehen? was nich geht, geht nich...punkt. ende. aus. fertig. das universum verändert seine gesetze nicht, weil es uns so wahnsinnig toll in den kram passen würde.

Und du gehst davon aus, dass du alle Gesetze des Universums kennst?


@blackjack:

warum es eine welt gibt in der wir lernen sollen weiß ich nicht...evtl einfach um zu höhere erkenntnis zugelangen!


Nicht lernen sollen ... lernen wollen.

Dazu gibt es viele Theorien.

Man kann sich selbst nur erfahren, indem man sich von etwas abgrenzt. Wir erkennen immer nur unser Spiegelbild.

Vielleicht wollte "Gott", der Licht und Liebe ist, sich selbst erfahren und schuf somit die Dunkelheit. Und wir alle erfahren für Gott einen Teil seiner Selbst.

Im Übrigen, wenn Gott allmächtig ist, dann ist er nicht nur existent, sondern gleichzeitig auch "nicht existent". Und damit erfahren auch die Menschen, die an seine "Nichtexistenz" glauben, einen Teil des Göttlichen.

Aber für den menschenlichen Verstand kann etwas nicht "nicht sein". Darum können die meisten Menschen sich nicht vorstellen, dass Gott "nicht sein" kann.

Auch die Frage danach, wenn Gott uns erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen, macht auf der göttlichen Ebene keinen Sinn. Gott hat Gott erschaffen. Wer sonst?

Der menschliche Verstand ist an die Zeit gekoppelt. Darum die Frage nach dem "davor". Aber für Gott gibt es kein davor. Alles außerhalb des menschlichen Verstandes erlebt keine Zeit. Gott ist doch die Ewigkeit, wie soll es vor der Ewigkeit etwas gegeben haben?

In sich ist der Glauben da schon logisch. Wobei man natürlich erst mal akzeptieren muss, dass es eine Ewigkeit gibt.



Auch Glaube ist nur eine Form des Warum, um das sich viel Freiheit ranken kann. Die Wissenschaft dagegen zerstört mit ihrem Wie das Warum. Indem es nämlich eine Logik erklärt, neben dessen kein Platz für ein Warum ist.

Mh, für mich erschafft die Wissenschaft ehrlich gesagt eigentlich erst wirklich die Frage nach dem Warum.

Wenn man sich allein den Grund für die Entstehung von Leben auf der Erde ansieht ... da geht es um wenige Millimeter unserer Planetenumlaufbahn.

Da finde ich die Frage schon wahnsinnig spannend, ob wir ein Produkt des Zufalls sind, indem die Erde eben genau auf den Millimeter an der Stelle im Universum ihre Umlaufbahn aufgenommen hat oder ob ein Schöpfer, ein Bewusstsein, die Erde plaziert hat? Und würde die Erde fünf Zentimeter weiter rechts ihre Umlaufbahn drehen, wäre dann auch Leben entstanden, nur anders?

Auch die Temperaturen sind auf dem ganzen Erdball festgelegt. Ein Grad Erderwärmung lässt die Polkappen schmelzen und sorgt damit Weltweit für völlig andere Lebensbedingungen. Und die Frage ist, wird der Mensch das überleben?



Es kommt alles vom Gehirn. Aber weil uns das Hirn vorgekaugelt es im Herzen zu spüren, sprechen wir davon es kommt vom Herzen. So leicht sind wir auszutricksen.

Was wenn die Liebe eine Energie ist, die die Chemie im Gehirn erst in Gang setzt, damit der Mensch eine "ganzheitliche" Erfahrung macht?



nein eben nicht...das wird dir nur eingetrichtert..von deinem gehirn...DU BIST DEIN GEHIRN...alles was du denkst entspringt deinem gehirn. nicht deine geist entscheidet was im speicher landet, sondern dein gehirn.

Und warum bist du dir da so sicher? Jetzt komm mir bitte nicht mit der Wissenschaft. Die Wissenschaft steckt in so vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen, die weiß im Grunde gar nichts.



Liebe kann man erklären. Liebe an sich dient als Qualitätssicherung bei der Fortpflanzung. Es gibt nämlich zwei Fortpflanzungs-Strategien in der Natur.

Aha, und was wollen dann meine beiden Kater fortpflanzen, wenn sie miteinander schmusen 😕

Liebe ist eine Energie, keine Chemie. Das jedenfalls sagen spirituelle Lebenskonzepte. Die Menschen vor 5.000 Jahren haben die Liebe schon als Energie wahrgenommen, eben gerade, weil sie noch so ursprünglich waren und so nah dran an der Natur. Der ganze Schamanismus ist davon durchzogen, ob das nun die australischen, amerikanischen oder asiatischen Ureinwohner sind, alle haben sie die Welt auf die gleiche Weise wahrgenommen.



Die Heilung erfolgt aber durch nichts Übernatürliches. Alles was gerne Gläubige einer Seele zuschreiben sind körperliche Prozesse. Wenn ich also glaube das wird nix mehr dann fühlt man sich in dieser Situation auch dementsprechend und schlechte Gefühle sind schlecht für den Körper.

Der Mensch besteht aber nicht nur aus seinem Körper. Das möchte uns die moderne, westliche Medizin gern glauben machen, aber immer mehr Ärzte fangen an zu verstehen, dass es eben doch mehr gibt. Wir haben auch ein Energiesystem. Die Chinesen nennen es das Chi.

Ich habe in der Beziehung schon viele sehr spannende Dinge erlebt und halte diese ganze "wir sind nur unser Körper"-Gerede für blanken Unsinn.


Du weißt den Sinn ja selber nicht. Wir stehen immer noch an dem Punkt warum ein Gott eine Welt erschaffen sollte. Das er eine erschafft ist noch kein Sinn ansich.

Und weil du dir keinen Sinn vorstellen kann, kann es natürlich auch keinen geben 🙄.



Diese Art von Glauben hat nichts mit Fähigkeiten zutun. Ich kann auch glauben, nur überprüf ich gern das was ich glaube.

Und die Frage ist immer, welche Mittel dir für die Überprüfung zur Verfügung stehen. Nichts für ungut, aber ich denke, dass Menschen wie du sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Erfahrungen nutzen. Dir würde mehr zur Verfügung stehen. Weiß der Geier, warum du sie nicht benutzt, nicht einmal bemerkst.

Vielleicht bist du ja sehr in unsere westliche Welt eingebunden und schaust eben nicht über den Tellerrand.

Aber es ist einfach so, dass die Wissenschaft noch so beschränkt ist, vieles noch gar nicht entdeckt hat, für die meisten Rätsel der Welt noch keine Erfassungsmöglichkeiten hat.

Es gibt mittlerweile erste Untersuchungen, ob es Chi gibt und wenn ja, was es ist. Die ersten Ergebnisse drücken auch aus, dass da was ist. Aber es wird noch lange dauern, bis wir das wirklich erklären können.



ich sage, das gehirn ist der mensch. der körper dazu ist das erfolgsorgan.

Nur so als kleinen Hinweis, man weiß mittlerweile, dass viele Gefühle aus dem Bauch kommen. Der Darm wird auch als Urgehirn bezeichnet. Damit ist deine Ansicht, wir seien unser Gehirn, schon mal fraglich. Aber gut, dass du dein Wissen hier als unumstößliche Tatsache verbreitest, nicht?



dann hast du liebe nicht richtig verstanden. sie ist ein biochemischer prozess...warum finden wir den so toll? na weil das echt toller stoff is...warum wird grade das zeug genommen? weil wirs eben toll finden...und warum? na damit wir sexuell interagieren wollen, also im optimalfall eine fortpflanzung das resultat ist.

Und fällt darunter auch die Mutterliebe? Es gibt so viel unterschiedliche Liebe, wie kann man das rein auf ein sexuelles Konzept reduzieren?



aber was die wissenschaft erklären kann, das ist auch unanfechtbar.

Tja, und das sind die Aussagen, die mich so unglaublich wütend machen. Wie kann man so ignorant sein???

Die Wissenschaft erklärt Vieles, aber das Meiste kann sie nicht erklären. Und du kannst ganz sicher sein, wenn sie es erklären kann, dann heißt das nicht, dass sie nicht ein Jahrzehnt oder hundert Jahre später das Gegenteil erklärt.



Eine Katze würde in diesem Fall genau null Reaktion zeigen.

Nicht wirklich. Tiere kennen durchaus Trauer. Gerade Katzen trauern sehr, wenn sie einen geliebten Freund verlieren.

Hey, mein großer Kater flippt schon aus, wenn der Kleene sich mal verspätet und nicht rechtzeitig zum Abendessen erscheint.

Bei Raben hat man übrigens beobachtet, dass sie eine Trauerminute einlegen, wenn jemand aus ihrer Gruppe tot ist. Der Schwarm sammelt sich in der Umgebung und sie schweigen eine ganze Weile miteinander, so als würden sie das tote Tier verabschieden.



Zitat:

Nein, ist nicht in Ordnung, finde ich. "Trotzdem" meint ja, ich glaube, obwohl die Argumente und Fakten etwas Anderes sagen. Das ist dann für mich kein Glaube mehr sondern Verblendung.
-------------------------------------------------------------

Warum soll das Verblendung sein? Damit unterstellst Du ja den Gläubigen hier einiges. Nein, das ist Glaube. Man kann sehr wohl glauben und alle Argumente dagegen kennen.


Ich unterstelle nicht den Gläubigen einiges, ich sage, wenn jemand zu dem Schluss kommt, die Argumente stimmen so und der Glaube wird dadurch in Frage gestellt, er TROTZDEM weiter glaubt, dann wäre das Verblendung.



Na ja, ich zumindest bin noch niemandem begegnet, der nachweislich recycelt wurde... 😉😀

Tja, wenn du noch niemanden getroffen hast, ist das natürlich der eindeutige Beweis, dass es das nicht geben kann 🙄



wenn man wiedergeboren wird und immer dazulernt...warum war ich dann als säuglich so scheiße ungebildet?

Damit daraus Menschen entstehen können, die solche Fragen wie du stellen können. 🙄



Warum wäre es nachteilig? Verstehe ich nicht, es wäre doch von reinem Vorteil wenn ich mich bewusst an meine Lebenserfahrungen aus meinen 27 Vorleben erinnern könnte. Es würde mich weiser, erfahrener, klüger und weitsichtiger machen.

Warum gibt dein Gott dir diese Möglichkeit nicht?

Das ist eben sehr menschlich gedacht.

Wie soll man neue Lebenskonzepte erfahren, wenn man sich an alte Leben erinnern könnte? Wie willst du neue Erfahrungen machen, wenn du von der Vergangenheit beeinflusst wirst?

Und wer sagt, das Gott uns diese Möglichkeit verweigert? Der Mensch hat einen freien Willen. Also wird sich wohl der Mensch dafür entscheiden.

Und abgesehen davon gibt es Menschen, die sich an ihr früheres Leben erinnern können.



Welches Jenseits? Sind sie im Reich der Toten? Und wo ist das? Das Gegenstück zum Himmel? Ich finde schon dass man das wissen sollte, wenn man sein Leben an so etwas knüpft und sich komplett daran orientiert, denn sonst "veräppelt" man sich ja irgendwie selbst, oder? 😉

Das hatten wir ja jetzt schon öfter, aber für dich halt noch mal. Das Ding heißt "GLAUBEN" und nicht "WISSEN".

Und es geht da auch ganz viel um Vertrauen, darum, Ängste loszulassen.

Wissen ist Stagnation. Glauben aber ist etwas Lebendiges, mit dem man sich immer wieder auseinandersetzen muss, an dem man zweifeln muss.


Auch wenn du meine Aussage abgeschwächt hast, hast du sie nicht widerlegt...es ist also durchaus etwas dran, dass Gläubige sich durchaus nur bzw. zumindest dann "gut" verhalten, weil sie einen strafenden Gott fürchten oder es sich nicht mit ihm versauen wollen.

Denkst du nicht, dass ein Gott (allmächtig und allwissend) das durchschaut?

Und wenn, wir schaden ja nicht Gott damit sondern uns selbst. Und ich denke, das wäre das, was Gott in dieser Hinsicht wirklich traurig machen würde.

Als hätte unser kleines Pupsleben irgendeinen Wert für einen allmächtigen Gott. Denke ich mir so ...

Das finde ich auch immer so - mh na ja, irgendwie lustig, wenn die Leute mal wieder alle nach einem Erdbeben oder einem Tsunami rufen, oh wie kann der böse Gott das zulassen? Ja, meine Güte, was soll ihn denn daran stören, dass 5.000 Menschen ihr Leben verlieren? Wenn es denn einen Gott gibt, erlöst er in diesem Moment 5.000 arme Seelen von ihrem Höllendasein auf der Erde und ruft sie in sein himmlisches Paradies. Ja, sehr böser Gott!

Wie kann man Christ sein und darum trauern, dass ein Mensch stirbt? Okay, ich kann darum trauern, dass ich einen Verlust erlitten habe. Aber es ist mir schleierhaft, wie man von einem sadisitischen Gott sprechen kann, wenn Menschen sterben.




Ach so, das heisst, wenn du in Leben 32 ein A**** warst, kannst du im nächsten Leben alles wieder korrigieren? Das würde ja bedeuten, ich kann mir ein Leben aussuchen, in dem ich mich benehme wie ein Sack, denn ich krieg ja demnächst eh eine neue Chance.

Nee, kannste vergessen, die Inder waren so gemein und haben das Karma eingeführt. Seitdem ist nix mehr mit arschigem Benehmen. Musst du im nächsten Leben alles abarbeiten *g*



Kena, der atheistische Buddhismus ist mir, zumindest nach dem, was ich weiss, echt symphatisch, aber ich frage mich ernsthaft wer unter Einfluss welcher Pilzsorte auf solche Gedanken bzw. Lehren bzgl. Wiedergeburt und Seelen im Jenseits kommt.

Nun, die Schamanen glauben daran, dass man nur im Zustand der Entrücktheit wirklich sehen kann. Dort sind ja auch die Dorfdeppen Heilige. Alles eine Frage der Einstellung.



Hier wird nix zerfetzt, hier wird sich vollkommen friedlich unterhalten, glaub mir. Das hier ist der friedlichste Glaubensthread, seitdem ich in diesem Forum herumwüte, und DAS heisst was! 😉


Gehören zum friedlichen Austausch auch Sätze über Pilze? 😛


Mir fällt immer wieder auf, dass Intoleranz keineswegs eine Frage der Religion ist. Man muss nicht gläubig sein, um in seiner Gedankenwelt gefangen zu sein.

Schade finde ich es schon, wenn hier dann solche Fragen nach den Pilzen kommen. Mag lustig gemeint sein, aber zeigt eben auch so eine gewisse Hilflosigkeit. Man kann damit nichts anfangen und es interessiert einen auch nicht wirklich.

Mir fällt auf, dass viele Menschen ein festes Weltbild brauchen. Die glauben dann an die Wissenschaft oder an irgendeine Religion und da klammern sie sich feste dran und im besten Fall bringen sie noch zustande dem Anderen seine Überzeugungen zu lassen und sie nicht ins lächerliche zu ziehen. Aber es gibt kaum Menschen, die neugierig sind.

Ist ja auch sehr bezeichnend, dass Kena schrieb, sie hätte so viel zu erzählen, aber das lässt sie lieber, weil es dann ins Lächerliche gezogen wird. Geht mir auch so.

Mein spiritueller Weg hat damit begonnen, dass ich einfach ganz fasziniert zugehört habe, wenn Menschen von ihren Erlebnissen berichtet haben. Dann habe ich hier gelesen, da gelesen, mich mit Schamanismus beschäftigt. Und irgendwie dachte ich auch, ja labert ihr nur. Dummer Unfug!

Trotzdem war ich offen genug, zuzuhören und Verschiedenes zu probieren. Und dann fing ich an, andere Erfahrungen zu machen und mir sind immer mehr Menschen begegnet, die genau die gleichen Erfahrungen gemacht haben.

Mich fazinieren die Beiträge von Webster, Rock und anderen "Anti-Glauben" Leuten. Aber ich muss auch sagen, dass ich eure Welt sehr beschränkt finde. Ich habe so viel erlebt, was ihr belächeln würdet. Nehmen wir nur den Schamanismus. Ich habe gesehen, dass Schamanen mit einem bisschen Trommeln und ein bisschen Rauch heilen können. So viele Menschen halten das für primitiv. In der Schweiz gibt es einen hochmodernen Arzt, der Krebs mit solchen schamanischen Praktiken heilt. Nun hat man festgestellt, dass schamanisches Trommeln Veränderungen im Gehirn hervorruft, das den Heilungsprozess positiv beeinflusst. Gäbe es nicht ab und an Leute, die von ihrem hohen Ross der Wissenschaft runtersteigen würde, würde uns in dieser Welt sehr viel verloren gehen.

Was macht euch so Angst daran, eure Welt in Frage zu stellen? Warum haftet ihr so an eurem Weltbild? Könnt ihr euch nicht vorstellen, dass der Mensch grundsätzlich in keinster Weise in der Lage ist, die Welt zu erklären und es alles und nichts sein kann?

Egal, ich finde es nur sehr kurios.


Tuesday
 
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Nachtrag: Komisch und schon möchte ich alles löschen, weil ich eingebläut bekommen habe, dass es eine grosse Sünde ist, sich von dieser Religion innerlich zu distanzieren. Ich habe jetzt so ein schlechtes Gewissen und habe Angst, dass sich "Gott" für meine Worte rächen wird.. ist das nicht krank???

Diese Gefühle hatte ich auch.

Bis ich immer mehr die Liebe in dieser Welt wahrnehmen konnte und mir klar wurde, dass es in der Liebe keine Sünde geben kann. Alle Dunkelheit löst sich in Licht auf.

Es ist nicht die Bosheit, die uns Menschen "scheitern" lässt sondern immer nur die Angst. Und Angst kann man vergeben. Wenn der Mensch vergeben kann, warum dann nicht Gott? Das würde keinen Sinn machen.

Wenn es ihn denn gibt und er das Licht und die Liebe ist, werden wir so geliebt, wie wir sind, in all unserer Schwäche.

Ich hab das erkannt, weil ich meine Partnerin so für ihre Schwäche liebe. Ich liebe sie so sehr dafür, dass sie mich ständig versetzt und nie anruft, obwohl sie es hoch und heilig verspricht. Es ist so entzückend, wie sie immer wieder an den Gegebenheiten scheitert. Wenn man versteht, warum etwas passiert, dann kann man vergeben. Und wenn Gott nicht versteht, warum der Mensch handelt, wie er handelt, na das wäre ja wohl der Untergang der Welt 😀

Du schreibst, du fühlst, dass du von einem Engel beschützt wirst. Nicht nur geschützt, sondern auch geliebt.


Tuesday
 
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57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

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