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glauben?!

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Hallo Blackjack,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Alles hier durchzulesen nimmt einige Zeit in Anspruch.

Vielleicht kann aber jemand von den Atheisten - für die kein Gott hinter allem stehen kann - kurz darstellen, wie man sich die Entstehung des Universums, der Erde und vor allem des Menschen erklärt ohne irgendeine ursprüngliche Kraft - die für religiöse Menschen eben eine "göttliche Kraft" ist, von der alles ausgeht.

Denn nach wie vor steht im Raum, dass aus einem Nichts kein "Etwas" entstehen kann.




.
wieso denn ein nichts? es gibt kein nichts. energie ist da und energie ist masse. das vakuum ...nehmen wir das mal...an sich scheint es leer..und trotzdem kommen da immer wieder teilchen vor...das könnten einige als gottesschöpfung betrachten..aber es ist nichts weiter als eine umwandlung von energie in masse...nämlich in ein teilchen und ein antiteilchen, die praktisch sofort wieder miteinander anihilieren und ihre energie freigeben.
wir haben also am anfang eine unglaublich hohe energie. zumindest wenn wir das veraltete big-bang-modell nehmen wollen...aber es ist noch halbwegsverständlich. ein davor gab es nicht...denn erst mit dem urknall entstand überhaupt die zeit. der rest ist abkühlen und verdichten von gaaaaanz viel dunkler materie und später wasserstoff...fusion zu helium usw...sternentot lässt die schweren elemente entstehen..die knallen irgendwann zusammen und schaffen planeten..und irgendwo gibt es per zufall so günstige bedingungen, dass sich leben bilden kann- oder eben auch nicht. leben ist in dieser urform nichts weiter als stoffwechsel. wir könnten zum beispiel mitochondrienähnliche proplastiden nehmen. aber die ursprungsfrage haben wir schon lange bearbeitet..die müssen wir hier nicht nocheinmal diskutieren. nicht alles ist kausal.
 
mich würde es auch interessieren woher die atheisten ihre kraft nehmen wenn es ihnen schlecht geht!?
was macht ihr wenn ihr euch wirklich einsam fühlt oder wenn euch was ganz furchtbares passiert?
was bewegt euch dann weiter zumachen, wenn hinter dem leben nur der tod steht und unsere existenz ohnehin eher sinnlos ist!?

lg, kena
 
mich würde es auch interessieren woher die atheisten ihre kraft nehmen wenn es ihnen schlecht geht!?
was macht ihr wenn ihr euch wirklich einsam fühlt oder wenn euch was ganz furchtbares passiert?
was bewegt euch dann weiter zumachen, wenn hinter dem leben nur der tod steht und unsere existenz ohnehin eher sinnlos ist!?

lg, kena
die erkenntnis, dass die menschliche psyche ein so unglaublich wertvolles konstrukt ist. der überlebenswillen, der uns einprogrammiert ist (ich benutze dieses wort hier absichtlich). die hilfe anderer und in meinem fall vorallem diese rationalität. ich kann erklären, was geschehen ist und weiß demnach wie und warum (also was war die ursache). das genügt...ein tieferer sinn würde nämlich bedeuten, dass ein gott existiert der uns alle nur quälen will..und hey...dann sind sämtliche sadisten götter
 
mich würde es auch interessieren woher die atheisten ihre kraft nehmen wenn es ihnen schlecht geht!?
was macht ihr wenn ihr euch wirklich einsam fühlt oder wenn euch was ganz furchtbares passiert?

Dann nehm ich das so hin, schau nach vorn und glaub daran das auch bessere Zeiten kommen.

was bewegt euch dann weiter zumachen, wenn hinter dem leben nur der tod steht und unsere existenz ohnehin eher sinnlos ist!?

Die Frage stell ich mir nicht weil ich den Sinn nicht außerhalb des Lebens suche. Auch deshalb nicht weil außerhalb des Lebens zu suchen das Leben abwertet. Auf ein Danach zu hoffen ist für mich gleichzeitig das eingeständnis vom Leben nichts zu erwarten was mich vollkommen erfüllen könnte. Gibt doch viele Gläubige die glauben ihnen würde was fehlen wenn sie nur das Leben hätten und nichts "höheres" an dem sie Halt finden und hoffen können.

Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist eine Hoffnung die Gläubige noch nicht mal beschreiben können. Das wär für mich trostlos nicht zu wissen was ich hoffe. Und so einige wissen noch nicht mal was sie glauben hauptsache das Gefühl stimmt.

Alle die Dinge die mich in irgendeiner Form erfreuen sind für mich das Nonplusultra. Ich erwarte nicht mehr. Wenn ich im Sommer ein laues Lüftchen um die Nase geweht bekomme, mich zurücklehne und das genieße dann ist das schon wie Himmel. Gläubige erwarten mehr, wollen immer mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
auch ich suche den sinn des lebens nicht außerhalb
meines hierseins 😉
aber einen sinn haben alle menschen hier auf erden
die die glauben
und die die nicht glauben
und alle erfüllen so hier
ihre aufgaben 😛
 
mich würde es auch interessieren woher die atheisten ihre kraft nehmen wenn es ihnen schlecht geht!?

Dann akzeptiert man es einfach und tut sich etwas Gutes. Wenn man genug Erfahrung im Umgang mit sich selbst hat, weiß man ja, was einem wieder auf die Beine bringt. Man muss sich eben um sich selbst kümmern (können).

was macht ihr wenn ihr euch wirklich einsam fühlt oder wenn euch was ganz furchtbares passiert?

Sich in Erinnerung rufen, dass (wenn es denn tatsächlich mal vorkommen sollte...) es nur eine kurze Phase ist, eine (als Beispiel) depressive Phase eben auch natürliche, vielleicht hormonelle Ursachen hat und schneller wieder vergeht, als man denkt. Der Rest...siehe oben.

was bewegt euch dann weiter zumachen, wenn hinter dem leben nur der tod steht und unsere existenz ohnehin eher sinnlos ist!?

Das ist ja gerade das ulkige Missverständnis zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Ich als pöööser Nichtgläubiger ooohne jegliche Moral, der morgens zum Frühstück kleine Kinder isst, empfinde mein Dasein alles andere als sinn- oder trostlos.

Im Gegenteil!

Ich empfinde es als meine einmalige Gelegenheit, alles zu geben und der bestmögliche Mensch zu sein, der ich zu sein imstande bin. Quasi als eine Verpflichtung, eben nicht Trübsal zu blasen oder meine wertvolle Lebenszeit mit mir unwichtigen Dingen oder Tätigkeiten zu vergeuden.
 
danke für eure antworten...

das bekräftigt mich allerdings in der annahme dass gläubige und nichtgläubige in zwei verschiedenen welten leben!

ich kann die atheisten bzw eure antworten verstehen...!

aber bei mir ist es anders!
ich ziehe meine kraft aus meinem glauben, ansonsten mache ich im grunde auch nichts anderes als zuversuchen dieses leben zunutzen!

nur dass ich eben nicht nur an "dieses" leben glaube...!
 
Na ja, ich zumindest bin noch niemandem begegnet, der nachweislich recycelt wurde... 😉😀
 
Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist eine Hoffnung die Gläubige noch nicht mal beschreiben können.
Ich empfehle dir da meinen Ava.
Eine Zeichentrickserie über Wesen, die in einer Welt ohne Religion und Atheismus leben, frei von Gier, Neid oder Hass. In der niemand alleine dasteht und die Sinnfrage keine Bedeutung mehr besitzt. Das Gefühl darüber lässt einen freudig erzittern, auch wenn mir persönlich bewusst ist, das eine solche Welt nur bessere Fiktion ist.

Diese Wesen übrigens, ihr Dasein bleibt bis zum Ende offen, doch es wird klar, das sie Selbstmörder waren. Ich schaue die Serie nicht gern.
 
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