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glauben?!

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ich habe mal irgendwo gelesen dass ein wirklich guter wissenschaftler niemals das unmögliche ausschließt...als wissenschaftler muß man davon ausgehen dass "alles" wahr sein könnte....und ich glaube erst wenn man diese einstellung hat, kann man auch wirklich weiter kommen...

was mir an atheisten auffällt, ist dass sie niemals irgendeine wahrheit zulassen, ausser der ihren....!

klar, es gibt auch solche gläubigen!

aber ich denke die richtige einstellung ist die, erstmal "alles" für zumindest nicht unmöglich zuhalten!

auch meine wahrheit kann falsch sein! aber ich habe mich eben für sie entschieden, weil ich mit ihr am besten lebe...!

und natürlich auch weil es "für mich" am schlüssigsten ist!

aber ich respektiere auch alles andere, das nicht damit konform geht!

das einzige von dem ich zu tausend prozent überzeugt bin, ist dass diese welt und die existenzen auf ihr einen sinn haben....

naja, ich denke alles ist relativ!

evlt wird der atheist in einer schlimmen stunde, allem besseren wissen zum trotz, doch zu einem gott beten...
und evtl wird der gläubige wenn etwas passiert, seinen glauben anzweifeln....

was die welt, die existenzen darauf und den sinn hinter allem angeht, können wir wohl alle nur "glauben"!

ich persönlich bin dermeinung, dass der mensch auch an irgendwas glauben "muß"!
sonst würde er nicht weitermachen....

hier eines meiner lieblingszitate:

"im schützengraben gibt es keine atheisten"!

son bisschen was dran ist da ja schon😉
ausnahmen bestätigen natürlich die regel!
 

Hallo Kena,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Sigi,

Gott hat was magisches und zugleich was bedrohliches für mich. Doch das mit den 3Jahren hab ich nicht so ganz verstanden. Kannst Du mir das Posting nennen, wo es vielleicht geschrieben steht?

LG

Hallo Gloria, ich habe da kein bestimmtes Posting im Sinne. Ich weiß nur, dass das oft Zustände sind, wo ein Mensch an diesem Punkt keine Weiterentwicklung fand, noch kindlich reagiert. In der Kindheit ist magisches Denken eine Zeitlang normal, als Erwachsener weniger, außer man ist das steckengeblieben.

Sufrfe mal unter "magisches Denken" oder lese, das was ich ganz schnell fand:

https://www.xing.com/net/nlp/verwan...s-wikipedia-der-freien-enzyklopadie-28639113/

Schönen Gruß

Sigi
 
Moin moin,

Auch die Frage danach, wenn Gott uns erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen, macht auf der göttlichen Ebene keinen Sinn. Gott hat Gott erschaffen. Wer sonst?

Gott hat sich selbst erschaffen? Wie hat er das angestellt? Oder hat Gott auch einen Gott? Dann wäre die kette ja unendlich...Gott hat einen Gottgott und Gottgott hat einen Gottgottgott...sorry, aber das ist - im erstgenannten Fall - doch nur zirkuläre Logik die sich selbst beisst.

Aber ich bin fast sicher jetzt wird erwähnt, dass Gott nicht logisch ist bzw. sein muss. 😉

Mh, für mich erschafft die Wissenschaft ehrlich gesagt eigentlich erst wirklich die Frage nach dem Warum.

Mhmmm...? Wieso? "Die Wissenschaft" gibt es sowieso nicht, worüber wir hier schreiben, ist doch sowieso ehr Populärwissenschaftliche.

Außerdem ist es doch interessant, Fragen zu stellen und neue Erkenntnisse zu suchen, zu schauen, wie und ob sie zueinander passen, sich ergänzen. Das ist imo sinnvoller als einen Gott zu postulieren, der einfach alles geschaffen hat und das war´s dann. Wer keine Fragen stellt, macht es sich - warum auch imer - irgendwie einfach, würde ich sagen.

Da finde ich die Frage schon wahnsinnig spannend, ob wir ein Produkt des Zufalls sind, indem die Erde eben genau auf den Millimeter an der Stelle im Universum ihre Umlaufbahn aufgenommen hat oder ob ein Schöpfer, ein Bewusstsein, die Erde plaziert hat? Und würde die Erde fünf Zentimeter weiter rechts ihre Umlaufbahn drehen, wäre dann auch Leben entstanden, nur anders?

Ja, hab ich auch mal gelesen, nennt sich, glaube ich, "Glorykuszone" oder so ähnlich.

Alles echt faszinierend, und vielleicht werden wir nie herausfinden, welche (heute uns vielleicht noch unbekannten?) Naturgesetze dafür verantwortlich sind, aber das muss im Umkehrschluß nicht auf einen Schöpfer hindeuten. Nur weil der beschränkte menschliche Geist vielleicht nicht alles erforschen und nachvollziehen kann.

Einen Gott anzunehmen ist dann wieder nur, Gott als Lückenbüßer zu verwenden.

Und warum bist du dir da so sicher? Jetzt komm mir bitte nicht mit der Wissenschaft. Die Wissenschaft steckt in so vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen, die weiß im Grunde gar nichts.

Warum hackst du imer auf der Wissenschaft herum?

Ich bin zwar leider kein Wissenschaftler, weiss aber aus sicherer und zuverlässiger Quelle dass für die von Menschen beobachtbaren Phänomene mehr als ausreichende Erklärungsmodelle und Theorien existieren, die - kurios, kurios - alle ineinander greifen. Warum ist Wissenschaft so ein Schreckgespenst für dich?

Und jetzt kommt sicher die Antwortfrage: "Warum ist Gott wiederrum ein Schreckgespenst für dich?"

Die Wissenschaft erklärt Vieles, aber das Meiste kann sie nicht erklären. Und du kannst ganz sicher sein, wenn sie es erklären kann, dann heißt das nicht, dass sie nicht ein Jahrzehnt oder hundert Jahre später das Gegenteil erklärt.

Ich finde es ist ehr eine Stärke der Wissenschaft dass sie ein wandelbares, flexibles und relatives Weltbild verkörpert als ein starres in Form von: "Wir stellen keine Fragen mehr, Gott ist für alles die Antwort."

Vielleicht (bin ja leider kein Insider) kann die Wissenschaft (was immer das auch sein soll...) vieles noch nicht erklären, aber früher dachte man auch mal, die Erde sei eine Scheibe...😉

Und nur ganz kurz eingefügt weil du es erwähnt hast: tatsächlich trauern Tiere um verstorbene Artgenossen, das steht doch hier ausser Zweifel, oder? Oder hab ich mal wieder was falsch gelesen, falsch gedeutet? Kommt öfters mal vor. Ich persönlich sehe/empfinde Tiere nicht zwangsläufig als minderwertig oder "geringfügiger" als den Mensch. Wobei ich das jetzt nicht besser formulieren kann weil mir die Worte fehlen.

Tja, wenn du noch niemanden getroffen hast, ist das natürlich der eindeutige Beweis, dass es das nicht geben kann 🙄

Da ich noch niemanden getroffen habe und mir keine Beweise, Fakten vorliegen, glaube ich es tatsächlich nicht und verbanne es für mich ins Reich der Fabeln. Auch wenn du mich - wie so oft - für beschränkt hältst.

Damit daraus Menschen entstehen können, die solche Fragen wie du stellen können. 🙄

Dankeschön. Sehr nett. 🙂

Das ist eben sehr menschlich gedacht.

Wie soll man neue Lebenskonzepte erfahren, wenn man sich an alte Leben erinnern könnte? Wie willst du neue Erfahrungen machen, wenn du von der Vergangenheit beeinflusst wirst?

Entschuldige, ich bin leider nun mal "nur" ein Mensch und da stehe ich auch zu. Wobei ich mir als "nur" Mensch auch vollends genüge. 🙄

Sich an alte Erfahrungen zu erinnern würde dir dein neues Leben doch wesentlich vereinfachen, du wärst in einer besseren Startposition, wenn du über deinen Bockmist deines früheren Lebens Bescheid wüsstest.

Und wer sagt, das Gott uns diese Möglichkeit verweigert? Der Mensch hat einen freien Willen. Also wird sich wohl der Mensch dafür entscheiden.

Willensfreiheit wie man sie sich wünscht existiert nicht. Der Mensch wird von inneren Zwängen und äußeren Notwendigkeiten geleitet, die Trennlinie ist schwierig, würde ich sagen, aber wann ist ein Woille denn "frei"? Dann wäre es ein Wille, für den es keine Ursache, keinen Anlass, keine Motivation gäbe - er stünde im luftleeren Raum und das stelle ich mir etwas schwer vor.

Handlungsfreiheit ist da ein anderes Schlagwort.

Wissen ist Stagnation. Glauben aber ist etwas Lebendiges, mit dem man sich immer wieder auseinandersetzen muss, an dem man zweifeln muss.

Also hier scheiden sich nun echt die Geister...Wissen ist doch keine Stagnation...gerade WEIL immer neue Erkenntnisse auftauchen, Ergebnisse zur Verfügung stehen, die alle miteinander abgestimmt und verglichen werden müssen, ist Wissen flexibel und stets eine neue Herausforderun. Ich kann dich da echt nicht nachvollziehen. 😕

Glaube ist etwas schwammiges und undefiniertes, ich suche keine Antworten, ich begnüge mich...womit auch immer.

Gehören zum friedlichen Austausch auch Sätze über Pilze? 😛

Klar, denn es gehört stets eine prise Humor in so eine Unterhaltung, wenn man sich vor Augen führt, wie die "alten" Glaubensthreads ausgeartet sind. 😀

Und anderen Usern Hilflosigkeit vorzuwerfen dient nicht etwa dazu, sich selbst in eine höhere Position zu katapultieren?

Schade finde ich es schon, wenn hier dann solche Fragen nach den Pilzen kommen. Mag lustig gemeint sein, aber zeigt eben auch so eine gewisse Hilflosigkeit. Man kann damit nichts anfangen und es interessiert einen auch nicht wirklich.

Wenn es nicht interessiert, warum sprichst du mich dann doch darauf an?

Und nur kurz abschließend, für den Fall, dass es dich doch interessieren sollte: wie angedeutet, mein Weltbild ist ein flexibles und ich hänge auch nicht am Rockzipfel der "Wissenschaft". Sollte es tatsächlich mal einen greifbaren Hinweis auf einen "Schöpfer" geben, werde ich ihn sicher ernst nehmen und im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten nachvollziehen. Aber bis dahin habe ich lieber etwas nachvollziehbares und handfestes in der Hand. 😉

Rock
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe mal irgendwo gelesen dass ein wirklich guter wissenschaftler niemals das unmögliche ausschließt...als wissenschaftler muß man davon ausgehen dass "alles" wahr sein könnte....und ich glaube erst wenn man diese einstellung hat, kann man auch wirklich weiter kommen...

Ja, das sollten sie auch aber auch Wissenschaftler sind "nur" Menschen. Einige sind sicher auch arrogant, verbohrt, borniert...da beisst keine Maus den Faden ab.

was mir an atheisten auffällt, ist dass sie niemals irgendeine wahrheit zulassen, ausser der ihren....!

Hää? Das ist ja wohl ehr anders herum. 😕

Glaube und Religion propagieren die starre und einzige "Wahrheit", die Antwort auf ihre Fragen ist stets und überall "Gott", wohingegen "wir beschränkten Atheisten" nach allen Seiten offen sind - letzters hatte ich ja vorhin am Ende zu Tuesday gesagt.
 
Glaube und Religion propagieren die starre und einzige "Wahrheit", die Antwort auf ihre Fragen ist stets und überall "Gott", wohingegen "wir beschränkten Atheisten" nach allen Seiten offen sind - letzters hatte ich ja vorhin am Ende zu Tuesday gesagt.

Ach wo, ich finde das Spiel geht in beide Richtungen. Es gibt sowohl total verbohrte Religionsvernarrtiger und ebenso auch verbohrte Atheisten - ich glaube, man kann da nicht einfach so einen Rundumschlag machen und meinen, dass die gläubigen Menschen alle automatisch intolerant gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen sind - ich weiß sehr wohl, dass der Regen NICHT von Gott gemacht ist!
 
Ach wo, ich finde das Spiel geht in beide Richtungen. Es gibt sowohl total verbohrte Religionsvernarrtiger und ebenso auch verbohrte Atheisten - ich glaube, man kann da nicht einfach so einen Rundumschlag machen und meinen, dass die gläubigen Menschen alle automatisch intolerant gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen sind - ich weiß sehr wohl, dass der Regen NICHT von Gott gemacht ist!

Tja, ich kann eben auch nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen....😉
 
Gott hat sich selbst erschaffen? Wie hat er das angestellt? Oder hat Gott auch einen Gott? Dann wäre die kette ja unendlich...Gott hat einen Gottgott und Gottgott hat einen Gottgottgott...sorry, aber das ist - im erstgenannten Fall - doch nur zirkuläre Logik die sich selbst beisst.
Tja, vielleicht ist der eine oder andere ja auch in der Lage zuzugeben, dass es ein Wesen geben könnte, das intelligenter als der Mensch ist und dass auch der Mensch seine Grenzen hat. 😎 Leider tun die meisten aber so, als ob es das, was sie mit ihrem begrenzten Verstand nicht kapieren können, auch nicht geben könnte. Sie setzen ihr begrenztes Wissen, ihre begrenzte "Logik" absolut und erheben sie zum Maß aller Dinge.

Das ist ungefähr wie bei einem menschlichen Embryo, der sich auch nicht vorstellen kann, dass es ein Leben außerhalb des Mutterleibes geben könnte und Wesen, die größer sind als er, weil er nichts anderes kennt und noch nicht so weit entwickelt ist.
 
Tja, vielleicht ist der eine oder andere ja auch in der Lage zuzugeben, dass es ein Wesen geben könnte, das intelligenter als der Mensch ist und dass auch der Mensch seine Grenzen hat.

Wer hat behauptet dass der Mensch keine Grenzen hat?

Der ein oder andere Mensch ist aber vielleicht dennoch in der Lage, skeptisch und kritisch seinen Verstand zu verwenden und nicht seine Weltanschauung und Lebensphilosophie aus Mythen und Fabeln zu beziehen. 😎

Leider tun die meisten aber so, als ob es das, was sie mit ihrem begrenzten Verstand nicht kapieren können, auch nicht geben könnte. Sie setzen ihr begrenztes Wissen, ihre begrenzte "Logik" absolut und erheben sie zum Maß aller Dinge.

Da gebe ich dir ausnahmsweise recht. Theisten können oftmals tatsächlich leider nicht nachvollziehen dass eine natürliche, sachliche Weltanschauung nichts Begrenztes hat, sondern eine flexible, offene Weltanschauung darstellt die nicht starr ist sondern für neue Erkenntnisse offen ist. Sie veranschaulichen nicht die „einzige Wahrheit“, wie die Religionen es so gern tun, sondern Offenheit und Variabilität.
 
Glaube und Religion propagieren die starre und einzige "Wahrheit", die Antwort auf ihre Fragen ist stets und überall "Gott", wohingegen "wir beschränkten Atheisten" nach allen Seiten offen sind - letzters hatte ich ja vorhin am Ende zu Tuesday gesagt.


ja, du hast auch gesagt, dass falls es den beweis für einen gott irgendann geben sollte, wärst du nicht abgeneigt an ihn zuglauben...

manche machen es halt umgekehrt....bis der letzte und endgültige beweis vorliegt der einen gott ausschließt, dass es keine seele und nichts höheres gibt, glauben sie daran!

beides ist ok, finde ich!

das mit den religionen stimmt natürlich! es gibt welche die sich für die einzig wahre halten! von denen halte ich mich allerdings auch fern....!

für mich ist ein mensch "dann" nach allen seiten offen, wenn er in verschiedene richtungen schaut, sich mit verschiedenen lebenskonzepten beschäftigt und sich daraus seine eigene überzeugung bildet, für die er sich letztlich entscheidet!

sture böcke gibt es natürlich überall,unter atheisten wie unter gläubigen😉

vielleicht findet ein gläubiger nach einer gewissen prüfung der dinge, seinen glauben ja plausibler als du!
für dich ist es am plausibelsten dass es "keinen" gott gibt!

aber sich jetzt darüber zustreiten wer richtig liegt, käme wie bereits gesagt, einem streit gleich indem es darum geht was besser schmeckt: erdbeer oder schokoeis!
das kann auch nur jeder für sich selbst entscheiden!
und wenn 3 leute schoko lieber mögen und 2 erdbeer! ist erdbeer dann wirklich nachweislich schlechter?

wie einstein schon sagte: es ist alles relativ!
 
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