Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Einsam wegen meinem Kind

A

Anzeige

Re: Einsam wegen meinem Kind
[...]

Es ging um Hilfe und Entlastung, da sie momentan auf sich allein gestellt ist und niemanden hat, der aufpassen würde. Es war nur ein Beispiel, in einem Nebensatz erwähnt. Mal ausgehen ist schön, und wenn es nur der Kinobesuch mit Freunden ist. Dass keine wilden Partys gefeiert werden können ist klar. Warte doch lieber auf eine Antwort der TE und frag sie, was sie sich vorstellt vom Leben, bevor du mit einer Adoption kommst und anfängst über ihre Wünsche vom wilden feiern zu mutmaßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe TE,

kann es sein, dass du in den vergangenen Monaten schon oft hier geschrieben hast?

Deine Geschichte kommt mir jedenfalls sehr bekannt vor.

Leider antwortest du nach dem Eingangsposting nie mehr auf Fragen. So kann man dir schlecht weiterhelfen, wenn man nicht weiß, ob du schon Ratschläge umgesetzt hast oder was du schon unternommen hast.

Trotzdem alles Gute für dich.
 
Hallo,

du vertrittst die Meinung das die TE sich Hilfe beim Jugendamt holen soll.

1. Das Jugendamt zahlt ihr keinen Babysitter.

2. Das Jugendamt wird auch den Kindsvater nicht zwingen können, dass er sich mit allen Rechten und Pflichten und auch mit Liebe zu seiner Tochter beteiligen wird.

3. Auch wird das Jugendamt nicht dafür Sorgen daß die TE zukünftig eine liebevolle Verbindung zu ihrer Herkunftsfamilie bekommt.

4. Das Jugendamt wird ihr auch keinen neuen Partner suchen der sie liebt und auch das Kind kein Hindernis darstellt.

5. Das Jugendamt kann auch nicht dafür sorgen daß sie wieder Single ist.

Ich höre hier jetzt Mal auf, obwohl ja auch noch andere Punkt, Probleme und Sehnsüchte von der TE in ihrem Eingangspost niedergeschrieben wurden.

Das Jugendamt kann eventuell eine Tagesmutter bezuschussen damit die TE Unterstützung für ihr Studium bekommt und es erfolgreich abschließen kann.

Wenn der Kindsvater keinen Unterhalt zahlt, setzt sich das Jugendamt ein, das er seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt. Das die Kindsmutter zumindest Finanziell besser da steht.

Wenn die TE überfordert mit Studium, Lernen und Kind ist und ihren Haushalt deswegen nicht schafft. Da könnte dann eine Haushaltshilfe unterstützen die vom Jugendamt bezahlt wird.

Was vielleicht auch vom Jugendamt angeboten wird, dass weiß ich nicht, aber gut wäre. Wenn das Jugendamt der TE Psychologische Gespräche, 2 x in der Woche ermöglichen könnte. Ich denke das würde der TE Entlastung bringen und seelische Unterstützung.

Muir
 
@Muir Sie schrieb doch, dass sie niemanden hat und mit allem auf sich allein gestellt ist. Deswegen Überlastung. Oder denkst du es ist einfach für eine junge Alleinerziehende, die noch viele Pläne hat?

Mit meiner Antwort wollte ich eigentlich nur sagen, dass sich bestimmt Wege und Hilfen finden, damit sie auch mal mehr Zeit für sich und Freunde nutzen kann. Dass sich ihr Leben mit Kind ändert ist klar, vielleicht kann man sich aber damit anfreunden, wenn man erstmal Hilfsmöglichkeiten kennt. Ich nannte Babysitter jetzt als möglichkeit um an einigen Tagen ausgehen zu können. Richtige Hilfen und Tipps kann sie sicher bei entsprechenden Beratungsstellen suchen. Damit sie nicht nur noch Mutter, sondern auch sie selbst ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

du vertrittst die Meinung das die TE sich Hilfe beim Jugendamt holen soll.

1. Das Jugendamt zahlt ihr keinen Babysitter.

2. Das Jugendamt wird auch den Kindsvater nicht zwingen können, dass er sich mit allen Rechten und Pflichten und auch mit Liebe zu seiner Tochter beteiligen wird.

3. Auch wird das Jugendamt nicht dafür Sorgen daß die TE zukünftig eine liebevolle Verbindung zu ihrer Herkunftsfamilie bekommt.

4. Das Jugendamt wird ihr auch keinen neuen Partner suchen der sie liebt und auch das Kind kein Hindernis darstellt.

5. Das Jugendamt kann auch nicht dafür sorgen daß sie wieder Single ist.

Ich höre hier jetzt Mal auf, obwohl ja auch noch andere Punkt, Probleme und Sehnsüchte von der TE in ihrem Eingangspost niedergeschrieben wurden.

Das Jugendamt kann eventuell eine Tagesmutter bezuschussen damit die TE Unterstützung für ihr Studium bekommt und es erfolgreich abschließen kann.

Wenn der Kindsvater keinen Unterhalt zahlt, setzt sich das Jugendamt ein, das er seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt. Das die Kindsmutter zumindest Finanziell besser da steht.

Wenn die TE überfordert mit Studium, Lernen und Kind ist und ihren Haushalt deswegen nicht schafft. Da könnte dann eine Haushaltshilfe unterstützen die vom Jugendamt bezahlt wird.

Was vielleicht auch vom Jugendamt angeboten wird, dass weiß ich nicht, aber gut wäre. Wenn das Jugendamt der TE Psychologische Gespräche, 2 x in der Woche ermöglichen könnte. Ich denke das würde der TE Entlastung bringen und seelische Unterstützung.

Muir

Und denkst du denn all das was du da übrigens selber aufgezählt hast, würde keinen Unterschied machen?

Ich sehe da einen gewaltigen Unterschied zur jetzigen Situation.
 
Hier werden sehr viele Vermutungen angestellt und viel an der TE vorbeigeschrieben.
Da ist es doch nur verständlich, dass die TE sich nicht mehr melden mag.
So harsch angegriffen werden und Dinge unterstellt bekommen, die nur auf Annahmen und eben Vermutungen beruhen, lassen wenig Spielraum zum weiteren Diskutieren oder sich gar hier Hilfe zu holen.

Überlegt doch bitte mal, ob ihr so angegriffen werden wollt, wenn es euch nicht gut geht.
 
Hallo.
Ich habe eine 1 jährige Tochter und bin sehr einsam. Meine Familie war noch nie wirklich für mich da und der Vater meiner Tochter möchte sie nicht sehen.
Nun ist es so, dass andere in meinem Alter (20) Freunde und Familie haben oder eine Beziehung. Der Vater meiner Tochter hat selber eine Freundin mit der er schöne Sachen unternimmt. Ich könnte mit meiner Tochter zwar auch viel unternehmen, war sogar allein mit ihr im Urlaub, allerdings werde ich dort natürlich oft angestarrt und beneide Familien und Paare. Dass ich einen Partner finde der mich liebt kann ich mir nicht vorstellen, wenn ich keine Tochter hätte wäre dies kein Problem.
Generell gibt mir meine Tochter das Gefühl ungeliebt zu sein, da der Vater ja weder an mir noch an seiner Tochter interessiert ist. Für mich wäre es kein Problem einfach Single zu sein, wenn ich kein Kind hätte weil ich dann mit Freunden etwas machen könnte. Vielleicht wäre ich auch in einer Beziehung etc. Und selbst wenn ich komplett allein wäre, wäre ich nur für mich allein verantwortlich. Mein Kind gibt mir das Gefühl falsch zu sein, nicht liebenswert usw. Ich kümmere mich gut um meine Tochter aber ich hab das Gefühl alles zielt nur darauf ab dass sie ein schönes Leben hat. Also dass meine Gefühle oder Interessen keine Rollen spielen. Zumal ich studiere und außerhalb der Vorlesungen viel lernen muss, was mit einem Kind sehr schwierig ist. Man kommt zu nichts! Ich weiß nun nicht was ich machen soll, da ich unglücklich bin und einfach nur funktioniere. An manchen Tagen wünsche ich mir ich wäre jetzt allein und kann einfach nur die Decke anstarren. Ich hab gar keine großen Wünsche, möchte einfach nur meine Ruhe und für mich sein. Was soll ich da machen?
Hallo Kindl,

Die Situation ist ziemlich verfahren. Und wie Du an der Reaktionen hier leicht erkennen kannst, kommt man weder mit Verständnis noch mit Unverständnis weiter und schon gar nicht mit der Moralischen "Keule". Dem Kind ist damit überhaupt nicht geholfen. Dir letztlich auch nicht.

Konzentriere Dich auf die Dir verbleibende freie Zeit, in der Du Dir und Deinem Kind etwas gutes tun kannst. Sei es noch so wenig Zeit.
Ja, Du musst auf sehr vieles verzichten. Aber bedenke auch, man verschwendet wertvolle Lebenszeit mit den vielen - Wenn und Abers. Das ist wertlos und wirkt erst recht sehr negativ. Man ist somit frustriert, deprimiert und auch wütend. Das ist alles menschlich. Und wie Du siehst, projeziert man das leicht auf sein Kind. Deine Kleine symbolisiert somit Dein kleines Leben 1 zu 1
-> Es wäre also nur richtig, wenn Du Dich zunächst stabilisierst und vor allem organisierst.

--

Momentan fühlst Du Dich allein und mit allem im Stich gelassen. Das triggert Deine Sehnsüchte nach mehr Lebensfreiraum usw. an. Das finde ich völlig verständlich und auch normal. Aber bedenke dabei, dass Momente der Liebe, immer Momente der Sehnsucht sind. Was viel Raum für Dein Kind bietet. Liebe. Tief innen drin, liebst Du doch Deine Zwergin, oder etwa nicht?

>>>Für Dich heißt das primäre Ziel, mach Dein Studium fertig. Organisiere Dich/Euch. Das geht, auch wenn das nie leicht sein wird. Schau noch vorne, Kindl. 🙂 Deine Kleine wird Dir noch sehr viel geben. Auch im größten Stress. Einfach so. Aber noch ist sie zu klein und hilflos. Wenn sie Dir das erste mal entgegen rennt, weißt Du was ich meine.

-> Stecke Dir kleine Ziele. Die Sehnsucht kann dafür sehr belebend sein.
-> Nutze die Möglichkeiten, die Müttern an der Uni geboten werden. Vielleicht gibt es auch eine Selbsthilfe Gruppe für studierende Mütter.

Dich gibt es nur im Doppelpack zu haben. Aber so lange Du diese Blockade im Kopf hast, sieht Deine Zukunft schwarz aus. Deshalb, organisiere Dich, dass schafft auch ein Stück Identität durch Freiräume. Diese scheint Dir verloren gegangen zu sein.

Und noch was:
Wenn man seinem Idealbild hinterher rennt, hat man schon verloren. Das Du niemals einen Partner bekommst, wo steht denn das geschrieben?
Wenn Du Dein Leben mit Deinem Kind, mit Kraft und Umsicht gestalltes, natürlich auch mit Rücksicht auf Dich, warum sollte das nicht anziehend auf die Männer wirken können, hm?

Sieh nicht zu schwarz! Wenn es gar nicht gehen will, suche Dir Adäquate Hilfe. Es wurden ja schon einige Möglichkeiten genannt.
Und hey... Du darfst auch mal schwache Momente haben, ja, auch verzweifelt sein. Ist doch alles neu für Dich. Vor allem die große Verantwortung für Euch beide. Das wird nie wirklich leicht sein. Das liegt in der Natur der Sache. Weißte doch.

Alles Gute
abendtau
 
@Muir
Da hast du schön aufgezählt, was das Jugendamt alles nicht kann, aber nicht was für Hilfen einem dort geboten werden. Und diese Hilfen sind eben nicht "Kind wegnehmen und woanders unterbringen". Es gibt Familienhebammen, Familienhilfen, Mutter-(oder auch Eltern-)Kind-Einrichtungen.
Weiter gibt es, neben den Hilfen vom JA, auch offene Hilfen über Caritas, Diakonie, Lebenshilfe, etc.
Keine Ahnung, wie das zu der Zeit war als deine Kinder klein waren. Aber ich hab selbst ein Kind, fast 9 Monate alt, und hier kam sogar jemand im Rahmen eines Programms auf die Wochenbettstation und hat die frischgebackenen Mütter darüber informiert, dass eben auch solche Hilfsangebote gibt.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Trennung wegen Arbeitszeiten meines Partners? Familie 40
H Streit mit den Eltern wegen Hausbau Familie 41
N Angst wegen Operationen Familie 7

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben