...vielleicht solange er sich keine kinder "leistet".
Ich finde den Ansatz schon falsch. Einkommen ist nur ein Faktor von vielen. Die Wertvorstellungen und das Lebensbild der Menschen, also das soziale Milieu, in dem sie leben, haben einen ganz erheblichen Einfluss auf ihr Sparverhalten. Nicht Alter und Einkommen bestimmen in erster Linie über unser Sparverhalten. Die Milieuzugehörigkeit dominiert.
Ich zitiere jetzt einfach mal aus einer Studie der "WELT":
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"Die hedonistische Mitte
Für diese Menschen ist der Spaß am Leben zentral, sie leben im Hier und Jetzt, pfeifen auf Konventionen, wollen sich nicht anpassen, insbesondere nicht an die Erwartungen der Leistungsgesellschaft.
Wenig erstaunlich, dass diese Gruppe, zu der immerhin zehn Millionen Deutsche zählen, am wenigsten von allen spart. Allerdings: Wenn sie spart, dann doch wiederum deutlich häufiger über Aktien, als dies die Mitglieder der adaptiv-pragmatischen Mitte tun. Die Erklärung hierfür wieder: Geld ist für diese Personen weniger wichtig; wenn sie welches haben, dann riskieren sie auch gerne mal etwas.
Besonders interessant ist jedoch, dass gerade diese Gruppe in den kommenden Jahren deutlich wachsen dürfte. Rürup rechnet damit, dass ihr Anteil an der Bevölkerung von heute etwa 15 Prozent bis 2025 auf 17 Prozent steigen dürfte. Er schreibt dabei lediglich den Trend der vergangenen Jahre fort.
Mehr Spaßorientierte, mehr Karrieristen und vielleicht am Ende auch mehr Aktionäre – das könnte die Folge davon sein."
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Ich glaube einfach wir haben einen Wertewandel, weg von konservativen Werten (wie auch das Sparen), hin zu ideellen Werten (Selbstverwirklichung, Freiheit, Freizeit).