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Der wahre Grund von Hartz IV

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Und jeder Versuch in der Geschichte der Menscheit, etwas am Leistungsprinzip zu ändern, ist sang und klanglos gescheitert. Sowohl der Kommunismus, wo die Mehrleistung des Einzelnen ins Volkseigentum übergeht als auch die Anarchisten, wo Privateigentum komplett kollektiviert wurde.


Ist Anarchismus nicht das Gegenteil? Die absolute Freiheit mit seinem Eigentum machen zu können was man will?
 
A

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Re: Der wahre Grund von Hartz IV
Nein, der Grundgedanke des Anarchismus war lediglich die Ablehnung des Staates. Die kleinste und Gleichzeitig größte Einheit waren die Kommunen, wo das Privateigentum als solches nicht existiert und kollektiviert wird. Bei Anarchisten wird das Privateigentum als Grund für die Unterdrückung der Menschen gesehen.
 
Aber dummerweise funktionieren diese Systeme nie. Weil es am Ende immer ausgeht wie in der "Farm der Tiere", wo manche gleicher sind als gleiche, die einen sich abschuften, während andere fröhlich schmarotzen. Wirkliche "Gleichheit" ist in der Natur des Menschen nicht möglich und nicht vorgesehen, sie wird nur von künstlich gemachten Strukturen wie Gesetzen, politischen Systemen (z. B. Demokratie oder Schlimmeres) aufrechterhalten und durchgesetzt. Zum Nutzen jedes Einzelnen, wenn es gute Strukturen sind, zum Nachteil vieler und zum Vorteil einiger weniger, wenn es schlechte sind.
 
Weil eine Gesellschaft, jede Gesellschaft, in erster Linie von Leistung lebt. Von Arbeit, auf gut deutsch, weil nichts vom Himmel fällt, keine Wohnungen, keine Kleidung, kein Essen, keine Heizung und keine Beleuchtung für die Nacht. Eine Gesellschaft, in der niemand arbeitet, kann nur vom (vorher erarbeiteten!) Bestand leben und hat bald, sobald der weggefressen ist, überhaupt nichts mehr. Alles andere, worauf eine Gesellschaft Deiner Meinung basieren könnte, ist dem nachrangig, denn ohne Essen gibt es nur Verhungern. Ohne Wohnung und Kleidung ist nur erfrieren drin in der kalten Nacht. Wer nicht leistet, lebt von dem der leistet, und wenn keiner was leistet, gibt es für niemanden irgendwas. Man kann nichts verteilen, wenn nichts zum verteilen da ist.
Hoscht mi?
Ich habe nicht gesagt , dass ich eine Gesellschaft ohne Leistungsprinzip möchte , ich habe die Frage gestellt , ob das alleinige Organisationsprinzip einer Gesellschaft Leistung ist .

Denn : Der Sinn von Arbeit ist nicht automatisch Leistung , es ist nur ein Aspekt von Arbeit .
Die Fehleinschätzung , das einzige Ziel von Arbeit sei Leistung , kommt daher , dass wir eine bestimmte Art von Arbeit - die sogenannte Erwerbsarbeit - mit Arbeit im Allgemeinen gleichsetzen . Dabei ist Erwerbsarbeit nur eine Art von Arbeit , eine unheimlich wichtige , aber eben nicht die Einzige .
 
Zuletzt bearbeitet:
@Donanao,


lass Dich nicht verrückt machen, einige scheinen es nur darauf an zu legen (an dieser Stelle diesen Leuten ganz großen ironischen Beifall) - Du hast es genau formuliert. Es gibt aber noch mehr Gründe für H.IV..

..ich hatte dazu bereits schon etwas in einem anderen Thread geschrieben.


Grüße,
Peaceberg
 
Doch, das ziel jeder arbeit ist leistung. sogar das ziel von politikern deren leistung die dienstleistung zur gesetzgebung ist. Selbst humanitäre organisationen leisten im weitesten sinn die befriedigung der selbstauferlegten moralischen prinzipien von gesellschaften. die gesellschaft china hat das nicht, daher gibt es dort auch kaum humanitäre Organisationen. Ohne leistungsmöglichkeit keine leistung.
 
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich während meiner Krankheit HartzIV beziehungsweise Sozialhilfe bekomme und nicht ohne Geld da stehe.
 
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich während meiner Krankheit HartzIV beziehungsweise Sozialhilfe bekomme und nicht ohne Geld da stehe.

Und diese Dingen verdanken wir dem Sozialismus .
Denn die SPD , die diese Dinge erfunden und durchgeboxt hat , war damals eine sozialistische Partei ; eine reformsozialistische Partei , also eine Partei , welche den Sozialismus demokratisch übers Parlament durchsetzen wollte und keine radikalsozialistische Partei , welche ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollte , aber eben eine sozialistische Partei.

Heute dagegen ist die SPD eine kapitalistische Partei , welche sie kaum noch von CDU/CSU und FDP unterscheidet . Wenn die Gründerväter der SPD das mitbekommen würden , würden sie im Grab rotieren.
 
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