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Der wahre Grund von Hartz IV

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Und deswegen kaufe ich nach Möglichkeit heimische Produkte, Bio und Fairtrade.
Letztlich haben wir Verbraucher auch sehr viel Macht. Die Umweltzerstörung und miesen Arbeitsbedingungen in manchen asiatischen Ländern möchte ich nicht unterstützen.

Das dient auch meiner eigenen Gesundheit. Man muss nur mal auf den Verpackungen lesen, was in manchen Produkten drin ist...

Noch besser wäre es Vegan zu leben.
 
Noch besser wäre es Vegan zu leben.

Eine rein vegan und ohne Tierhaltung und Tiernutzung ausgerichtete Landwirtschaft, landes- oder weltweit, stelle ich mir interessant vor. Womit willst Du die Felder düngen, wenn ohne Tierhaltung kein Mist mehr anfällt? Mit teurem Kunstdünger aus dem Ausland? Mit schadstoffhaltigem Klärschlamm? Der Inhalt von ein paar Komposthaufen reicht dafür nicht. Für ein rein veganes Leben braucht man Felder zum Anbau von Kartoffeln, Kraut und Rüben, aber keine Wiesen mehr (samt aller an offene Wiesenlandschaften angepaßten Tier- und Pflanzenarten, z. B. Lerche), denn was willst Du mit dem Gras auf den Wiesen anfangen? Kannst Du Gras verdauen? Die Kuh kann das, Du nicht. Aber wer braucht noch Kühe, wenn jeder vegan lebt? Die Kosten einer Kuhhaltung, Tierarzt etc. würde niemand mehr bezahlen, den Aufwand für Futter und Pflege niemand mehr leisten, wenn kein Nutzen mehr hinter dem Tier steht, ergo würde das Rindviech vermutlich aussterben, da für eine Erhaltungszucht kein Grund mehr bestünde. Ohne Kühe und anderes Weidevieh - z. B. Schafe, die man ja auch nicht mehr brauchen würde - würden viele heutige Kulturlandschaften zugrundegehen, Hutweiden, die Lüneburger Heide, Trockenwiesen, die Almen in den Bergen und so weiter, sie würden alle verbuschen und zu Wald werden. Hunde und Katzen gäbe es auch nicht mehr, denn von was soll man sie artgerecht - als Fleisch- und Aasfresser - ernähren, so ganz ohne Schlachtabfälle. Das Leben würde ein ganzes Stück ärmer werden in einer rein veganen Welt.
 
Für mich persönlich geht es nicht darum "perfekt" zu leben. Unsere Großeltern haben auch Fleisch gegessen und die Umwelt belastet. Wichtig ist mir, meinen ökologischen Fussabdruck klein zu halten, keine Massentierhaltung zu unterstützen und dabei gesund aber auch zufrieden zu leben. Jeder muss hier seine Balance finden. Alleine das Bewusstsein, wie und woher die Lebensmittel kommen, wäre für viele schon ein Fortschritt.
 
Männliche Kücken werden einfach geschreddert
Kälbchen werden als billiges Schnitzel verramscht
usw.

das ist unsere Welt 🙄
 
Könnte man denn nicht eine Art DDR machen? ( Margotcounty ) Schokolade aus Kunstblut? Bohnenkaffee von drüben?
Schokolade aus Kunstblut? Was soll denn das sein? Ich erinnere mich an diskutierte Schokoladenzusätze aus Rinder- oder Schweineblut. Reine Schokolade ohne Milch- oder Blutzusätze ist von Natur aus vegan.
 
Wieso, hier im Forum scheinen doch etliche dieser Leute unterwegs zu sein, oder warum wird hier standhaft Grundeinkommen ohne die geringste Gegenleistung in Höhen gefordert, für die viele Normalbürger sich (heute) den A. aufreißen?

Die Forderungen liegen also sogar unterhalb des Existenzminimums? Dafür reißen sich nämlich (besonders seit Einführung von Hartz 4) eine Menge Menschen jeden Tag den A**** auf um dann am Ende noch beim Amt aufstocken zu müssen.

Ja stimmt, das geht wirklich nicht.

Aber sollten die Verhältnisse schlechter werden, dann gehen die, die jetzt schon ganz unten sind (ob mit oder ohne eigenes Verschulden), als erste unter. Es liegt also im Eigeninteresse jedes Einzelnen, sich lieber beizeiten etwas zu schaffen, wenn und solange Gelegenheit dazu besteht, ganz ohne Zwang durch den Staat oder andere. Denn wenn die Verhältnisse sich verschlechtern, wird das Jammern groß sein, aber nichts mehr bewirken, wenn nichts mehr zu verteilen da ist.

Wenn alles den Bach runter geht, kommt eh erstmal die obligatorische Massenarbeitslosigkeit. Das bedeutet Menschen, die sich etwas "geschaffen" haben, verlieren es dann wieder. Woher willst du wissen, dass du davon nicht betroffen wärst?
Du denkst du überschaust alles aber sitzt eigentlich doch nur auf einem sehr hohen Ross, dass auf ziemlich wackeligen Beinen steht.
 
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