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Der wahre Grund von Hartz IV

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Die Ungerechtigkeit liegt aber zunächst darin, daß jemand, der z.B. 30 Jahre in die Arbeistlosenversicherung einbezahlt hat, nach gerade mal einem Jahr Arbeitslosengeld in Hartz 4 fällt.

Das ist so pervers...

Da gebe ich dir durchaus Recht. Fair ist das System oft nicht.
Mein Lieblingsbeispiel ist ja immer der fleißige Sparer, der 30 Jahre lang gearbeitet hat, Vermögen angespart hat, weil er für schlechte Zeiten vorsorgen wollte, und dieses dann aufbrauchen muss bevor er Hartz 4 bekommt. Hätte er dagegen das Geld für Urlaub und Hobbies rausgehauen, bekäme er Hartz 4.

Die Herausforderung ist es, Solidarität mit Gerechtigkeit in Einklang zu bringen. Und nicht zuletzt: Arbeit für alle die arbeiten wollen.

Und die tollen Urlaube kann dir keiner mehr nehmen.
 
A

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Re: Der wahre Grund von Hartz IV
Und die tollen Urlaube kann dir keiner mehr nehmen.

Kann ich nur zustimmen. Sparen ist die blödeste Idee. Das Beispiel von Andreas finde ich übrigens nicht gut. Wenn jemand für schlechte Zeiten spart, ist es doch ein vollkommener Widerspruch sich dann darüber aufzuregen das man in schlechten Zeiten das angesparte aufbrauchen muss.
 
Kann ich nur zustimmen. Sparen ist die blödeste Idee. Das Beispiel von Andreas finde ich übrigens nicht gut. Wenn jemand für schlechte Zeiten spart, ist es doch ein vollkommener Widerspruch sich dann darüber aufzuregen das man in schlechten Zeiten das angesparte aufbrauchen muss.

Ja etwas sparen, wenn man das Auto kaputt ist oder man ne neue Waschmaschine braucht ist sinnvoll.

Ich denke Andreas meint wenn man dann ist in Rente ist, das man da noch was auf der Seite hat. Das macht auch Sinn, denn wir wissen ja alle das die Rente immer weniger wird.
 
@Rose

Ich würde mir nur was fürs Alter zurücklegen wenn ich nicht wüsste wohin damit und es verschmerzen könnte wenn es verloren geht. Die beste Altersvorsorge ist die Investition in seine Mitmenschen und die Menschen an seiner Seite die man liebt. Wenn im Alter das soziale Umfeld fehlt dann hilft keine Altervorsorge der Welt.
 
Kann ich nur zustimmen. Sparen ist die blödeste Idee. Das Beispiel von Andreas finde ich übrigens nicht gut. Wenn jemand für schlechte Zeiten spart, ist es doch ein vollkommener Widerspruch sich dann darüber aufzuregen das man in schlechten Zeiten das angesparte aufbrauchen muss.

Ist überhaupt kein Widerspruch, sondern hat seinen Sinn. Können aber evtl. auch nur die Sparer verstehen! 😀

Wenn jemand schon immer von der Hand in den Mund lebte oder von der Stütze, dem ist natürlich dann auch egal ob der Sparer sein erspartes schon vom Netto wegnahm und dann noch aufzehren soll während man selbst schon die ganze Zeit selbiges als Geschenke fürs faulenzen erhielt. Nennt man "Betriebsblindheit"! 😛
 
Eigentlich ist es ja egal warum jemand Geld gespart hat. Wichtig ist, DASS er es gespart hat. Egal ob für schlechte Zeiten, die Rente oder eine geplante Anschaffung (zb. Wohnung).
Und im Ergebnis wird er (über den Freibetrag hinaus) bestraft weil er das Geld aufessen muss. Während jeder andere das Geld auf den Kopf gehauen haben kann. Das ist doch nicht fair.

Die Konsequenz ist doch: Bloß nicht sparen! Immer alles ausgeben, zur Not verlassen wir uns auf den Staat.

Ich empfinde das als Grundproblem unserer heutigen Gesellschaft. Während unsere Großeltern noch sparsam waren und vorausschauend gewirtschaftet haben, werden wir heute von Kindes Beinen an als Vollzeitkonsumenten erzogen. Wir sparen nicht, wir kaufen auf Kredit und in Raten.

Für meinen Opa hätte bei Arbeitslosigkeit noch Arbeitslosengeld und -hilfe bekommen. Hätte nebenbei Erspartes gehabt und hätte theoretisch eine Durststrecke von Jahren durchhalten können, zumal er sich für keine Arbeit zu schade war. Selbst im Rentenalter hat er trotz Kriegsverletzung noch als Hilfskraft im Supermarkt gearbeitet.

Heute kommt ganz viel zusammen:
- Arbeitslosengeld/-hilfe erhält man nicht mehr so lange wie früher
- Menschen sparen nicht mehr
- Arbeitswelt hat sich geändert (Leiharbeit, Globalisierung etc.)
- Ansprüche ans Leben und Arbeiten sind anders geworden

Ergebnis: Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit werden heute oft weniger belohnt als früher.
Das ist wohl die neue Welt. Den sozialen Status drückt heute der Lifestyle aus, Urlaub und Unterhaltung. ^^
 
Ich seh an meiner Mutter die schuftet sich ab und wirklich Anerkennung kriegt man nicht.
Klar ist am Ende das Geld auch wichtig, aber irgendwie will man ja auch als Mensch gesehen werden.
 
Bei den ganzen Kosten die man heutzutage hat, wo soll man da noch groß sparen? Beim Essen? Bei der Freizeit?
 
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