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Der Sinn des Lebens?

Könnte aber auch die Angst sein nix mehr regeln zu können, kein Manipulationsversuch funktioniert, die Macht schwindet und selbst wenn man dann aus Wut um sich schlägt, wird man belächelt.....

vielleicht ist das ja aber nicht die letzte Angst die einen begleitet, sondern die wenn offenbart wird wer man wahrhaftig ist , beim Gerichtstage des Höchsten und alle es sehen und verstehen.

Dann könnte ich mir schon vorstellen das die Zähne wirklich Knirschen vor Not und Angst ein Ende zu finden.
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens?
Da wir gerade mal wieder bei Gott/Religion/Glaube sind, obwohl ich da wahrscheinlich nicht so tief drinstecke wie viele andere, ich würde meinen, dass sich in dem Bereich, wenn es nicht nur eine vollkommen hohle Plattitüde ist, mehr Gedanken über moralisches und ethisches Verhalten gemacht wird als irgendwo anders, welcher Qualität das letzten Endes auch sein mag. Ein materialistisch-kapitalistisch verseuchter Gedanken-Usus gibt sowas ja gar nicht her.

~~~

Klar, es kann bestimmt nicht jeder was damit anfangen, aber ich fand bspw. auch diesen Beitrag von Scott Ritter interessant.
 
Schlechter weil es nicht den Glauben gibt, die Glaubensüberzeugung nicht , für mich ist das ein ganz wichtiger Teil des menschlichen Daseins.

Ist man von dem überzeugt, was der eigene Glauben sagt, ist man sich recht sicher.

Beispiel - Das ganze Tradingszeug mit viel scheuen müssen etc.Kurse oder sonstwas an Mehraufwand
ohne merkliche Verbesserung der Sehfähigkeit da kannst Du klar aus erster Hand sagen
" Das ist mir im Moment zu viel " , weil das kannst Du ja nur glauben, nicht wissen, denn es ist ja nicht passiert, aber Du kannst Dir aufgrund Deines Wissens eine Glaubensüberzeugung erstellen.

Täte ich das , wäre es mir zu viel -


warum also nicht an so etwas glauben, wie Gott , wenn es doch eine sachliche rationale Möglichkeit gibt, das er existiert.?

Aber von vorne herein - ne so etwas gibt's nicht, deshalb keine Glaubensüberzeugung.....wäre das nicht die Hoffnungsmöglichkeit raubend ?
 
Meist werden Nichteingeweihte von den Geheimnissen der Erstellung ferngehalten, damit niemand erkennt, aus welchen simplen Zutaten Glauben entsteht.
Wie bei dem Ursprung von allem kann man sich diesen Glauben aneignen oder eben nicht.
Deshalb glauben viele Menschen, dass sie den Glauben besitzen
Obwohl er sich auf Grund seiner immateriellen Eigenschaften bei Nichtbenutzung meist in Luft auflöst.

Bei diesen Antworten basiert nichts auf faktischem Wissen.
Prinzipiell ist ein eigener Irrtum ausgeschlossen!
Was stimmt und was nicht?
 
Ich denke, das mit Religion oder Glaube funktioniert bei jedem ein bisschen anders, wenn es denn funktioniert. Hat vielleicht was damit zu tun, dass Gottes Wege unergründlich sind. Vielleicht soll es ja Menschen geben, die nicht an einen Gott glauben, damit man überhaupt eine Unterscheidung treffen kann - wenn man das denn möchte.

~~~

Das Leben bzw. die Natur scheint eine gewisse Heterogenität zu bevorzugen, wenn man sich die Welt mal so anschaut, und das über alle Orte und Zeiten hinweg.

Vielleicht ganz interessant:

Die Weltreligionen nach Entstehung bzw. Alter

Ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit alle Menschen zu Atheisten werden. Gleichfalls sehe ich auch nicht, dass alle Menschen in absehbarer Zeit zu Hindus, Christen, Muslimen oder Buddhisten werden. Für wahrscheinlicher hielte ich es da fast, dass eine neue Religion entsteht, die alle Menschen in einem Glauben eint, aber das ist natürlich reine Spekulation.
 
Vielleicht geht es auch einfach nur um das Gute, Richtige und Gerechte. Braucht man dafür einen Gott oder eine Religion?

Vielleicht ist dieser Satz aus Goethes Faust ja nicht ganz verkehrt: "Namen sind Schall und Rauch."

~~~

Und was ist bspw. mit Manitou? Ist da irgendwas verkehrt dran?

~~~

Und was wäre, wenn man sich aus allen Religionen "das Beste" bzw. die Schnittmenge rausgreift, wäre nicht auch das vielleicht ein sinnvoller Ansatz?
 
Vielleicht geht es auch einfach nur um das Gute, Richtige und Gerechte. Braucht man dafür einen Gott oder eine Religion?

Vielleicht ist dieser Satz aus Goethes Faust ja nicht ganz verkehrt: "Namen sind Schall und Rauch."

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Und was ist bspw. mit Manitou? Ist da irgendwas verkehrt dran?

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Und was wäre, wenn man sich aus allen Religionen "das Beste" bzw. die Schnittmenge rausgreift, wäre nicht auch das vielleicht ein sinnvoller Ansatz?

Habe mal die KI befragt:

Was sind die Gemeinsamkeiten bzw. gemeinsamen Werte der Weltreligionen?

~~~

Sollte der Link oben nicht funktionieren, das Ganze nachfolgend auch direkt als Text:

Es ist ein faszinierender Gedanke: Trotz unterschiedlicher Rituale, Schriften und Gottesvorstellungen teilen die großen Weltreligionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum) einen bemerkenswerten moralischen Kern.
Oft wird dieser Kern als Weltethos bezeichnet – ein Begriff, den der Theologe Hans Küng prägte. Hier sind die wichtigsten gemeinsamen Nenner:

1. Die Goldene Regel

Dies ist das fundamentale ethische Prinzip, das sich in fast jeder Religion findet. Es geht um die Gegenseitigkeit des Handelns.
  • Christentum: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“
  • Islam: „Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selbst wünscht.“
  • Judentum: „Was dir leid tut, das tue deinem Nächsten nicht an.“
  • Buddhismus: „Verletze andere nicht mit dem, was dir selbst Schmerz bereitet.“
  • Hinduismus: „Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die einem selbst unangenehm ist.“

2. Grundlegende moralische Gebote

Hinter den spezifischen Gesetzen stehen vier bis fünf universelle Prinzipien, die das menschliche Zusammenleben schützen sollen:

WertKernbotschaft
Ehrfurcht vor dem LebenNicht töten; Gewaltlosigkeit (Ahimsa im Hinduismus/Buddhismus).
GerechtigkeitNicht stehlen; ein fairer Umgang mit Besitz und Ressourcen.
WahrhaftigkeitNicht lügen; Aufrichtigkeit in der Rede und im Handeln.
PartnerschaftlichkeitAchtung zwischen den Geschlechtern; Verbot von Ehebruch oder sexuellem Missbrauch.

3. Innere Haltungen und Tugenden

Neben den äußeren Regeln fordern alle Weltreligionen eine Transformation des Charakters:
  • Mitgefühl und Nächstenliebe: Die Sorge um die Schwachen, Armen und Kranken ist eine zentrale Säule (z.B. die Zakat im Islam oder die Caritas im Christentum).
  • Demut: Die Erkenntnis, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist, sondern Teil eines größeren Ganzen oder einer göttlichen Ordnung.
  • Selbstbeherrschung: Der Sieg über die eigene Gier, Wut und Maßlosigkeit wird überall als Weg zum inneren Frieden gesehen.
  • Gastfreundschaft: Das Willkommenheißen von Fremden ist tief in den Traditionen verwurzelt.

4. Das Streben nach dem „Absoluten“

Alle Religionen gehen davon aus, dass die sichtbare Welt nicht alles ist. Es gibt eine Sehnsucht nach:
  1. Sinn: Das Leben ist kein Zufall, sondern hat eine Bedeutung.
  2. Erlösung/Befreiung: Das Ziel ist die Überwindung von Leid, Schuld oder dem Kreislauf der Wiedergeburten.
  3. Transzendenz: Die Verbindung zu einer höheren Wirklichkeit (Gott, Brahman, Nirwana, Tao).
Ein kurzes Fazit: Während die Religionen sich oft über die „Wahrheit“ streiten (wer hat den richtigen Gott?), sind sie sich über den „Weg“ (wie sollen wir leben?) erstaunlich einig. Es geht meist darum, das eigene Ego zurückzustellen und dem Wohl des Ganzen zu dienen.
Welcher dieser Aspekte interessiert dich besonders – eher die philosophische Ebene oder die praktische Umsetzung im Alltag?
 
Das ist ein interessanter Punkt.

Wer entscheidet darüber, was aus einem wird? Die Natur oder man selbst? Was wäre besser?
Hm, ist schon lang her der Beitrag, aber ich meinte, eine Verbindung aus den Beiden..
Mir gefällt der Satz - Schnitze dein Leben aus dem Holz, aus dem du bist
Das individuelle Holz wäre die Natur und das Schnitzen man selbst
Oft spürt man ja gar nicht, was eigentlich an Talenten, Bedürfnissen,.. ( die eigene Natur) in einem drin wäre (ist), vor lauter Anforderungen des Alltags, Verdrängung, Ängsten, weil man schon so früh daran gewöhnt wurde, einfach nur äußeren Plänen zu folgen
Wenn man dann lernen könnte, mehr in sich zu hören und das zu entdecken, könnte man es vielleicht auch fördern.. - in dem Sinn dann etwas aus sich machen.
aber ja, man kann bspw. Angst vor Fehlern haben, vor der dunklen Seite, die in einem schlummert, oder davor, nicht das zu sein, was man eigentlich ist bzw. sein möchte. Die letztgenannte Angst mag etwas sein, was manche Leute selbst auf dem Sterbebett noch beschäftigt.
Also das mit der letztgenannten Angst meine ich - dass man das im Laufe des Lebens lernt zu werden und aus sich wieder rauszuholen und rauszuschälen, aus all den dicken Schichten, die das Leben mit der Zeit drumherum gelegt hat
 
Was haltet ihr eigentlich von Humanisten? Ist das besser oder schlechter als eine Religion?
Theoretisch finde ich Humanisten besser
Weil sie dieselben ethischen humanen Werte vertreten, aber ohne das, woran ich eben nicht glaube. Ich finde es auch nicht gut, sich einem höheren Wesen so demütig unterzuordnen..
Aber in der Praxis bemerkte ich schon, dass es oft die Religiösen sind, die die humanistischen Themen aufgreifen..
Dieser Zwiespalt gefällt mir nicht^^
 
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