Sigi
Sehr aktives Mitglied
Hallo Lena, du hast hier im Forum und mir auch privat einige Texte angeführt, die die Hölle beweisen sollen. Hier meine Antwort darauf:
Vor jeder Argumentation mal eine Frage. Traust du deinem liebevollen Jesus-Gott (für dich ist ja Jesus Gott) zu, dass er durch die Erbsünde in Schuld geborene Menschen für dieses, wenn auch absichtlich und nicht bereut, ewig in einer Flamme quält? Passt das zu dem Charakter, den Jesus auf Erden bewies? Mich würde ekeln vor diesem Gott. Tut mir leid. Aber ich glaube nicht an sowas, daher kann ich den Ekel auch wieder vergessen. Als die Israelten sich dem Moloch zuneigten und Göttern, die auch Kinderopfer forderten, sagte der wahre Gott zu ihnen, dass sie Dingen nacheiferten, die in ihm nie aufgegekommen wären (Jeremia 7:31). Wenn Gott Menschen-Feueropfer nie in den Sinn gekommen wären, wie dann eine ewige Hölle? ? ?
Liebe Lena, du hast Kinder. Stell dir vor, wie es war, als sie noch kleiner waren. Würdest du ihre Hand nehmen und sie auf die glühende Ofenplatte legen, weil sie vielleicht eine in deinen Augen unverzeihbare Sünde getan haben? Nein, niemals, wirst du schreien. Bist du Liebe? Nein, nur ein Zerrbild davon, wie wir alle, und doch würdest du schreien „nein, niemals“. "Gott ist Liebe"
(1. Joh. 4:8). Er übt nicht nur Liebe, er ist Liebe und soll dass dann in noch größerem Maße tun, was schon du ablehnen würdest und unter aller Würde findest?
Lena du kommst mir vor wie die völlig Verliebte in einen Frauenschänder. Du schaust in seine Kulleraugen und vegisst ganz, dass es ein Frauenschänder ist, vor lauter Verblendung. DEIN Gott ist ein Menschenschänder, das vegisst du genauso. Und diesen deinen Gott gibt es nicht, jedenfalls nicht in der Bibel. Du findest die Höllenlehre allerdings in alten babylonischen und assyrischen Überlieferungen (Morris Jastrow jr., The Religion of Babylonia and Assyria, Boston, 1898, S. 581). Ich könnte weitere Zitate aufführen, ja sogar in buddhistischen Lehren kommt sie vor. Werner Keller schreibt in „Denn sie entzündeten das Licht. Geschichte der Etrusker – die Lösung eines Rätsels", S. 393 darüber, dass deren (Etrusker) Vorstellungen den Höllenvorstellungen der italienischen Katholiken dem Sinn nach (meine Interperetation) Pate standen.
Weiter zur Sache:
Um in eine Hölle zu kommen, muss man erst mal nach dem Tode weiterleben.
Man müsste eine unsterbliche Seele haben. Diese Lehre ist weit verbreitet, aber ganz bestimmt nicht im herbräischen Teil der Bibel und auch sonst nicht in der Bibel. In 1. Mose 2: 7 wird beschrieben, wie der Mensch gemacht wurde: „Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er bließ ihm ein, den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward (nicht bekam) der Mensch eine lebendige Seele“ Lutherbibel 1877. Daraus auch noch Hesekiel 18:4: „. . . welche Seele sündigt, die soll sterben.“ Es gibt keine unsterbliche Seele und damit auch keine Höllenlehre.
Was ich obig schrieb legitimiert jeden Bibelleser, nach Möglichkeiten zu suchen, Texte, die von einem Feuer sprechen, nicht buchstäblich zu nehmen. Zum Beispiel das Gleichnis vom armen Lazarus, was oft fälschlicherweise angeführt wird, um eine Hölle zu belegen. Alles dort gesagte ist bildlich zu verstehen, es stellt, Klassen und Zustände von Leuten dar.
Warum nimmt aber Jesus den Vergleich von lodernden Feuer auf? Warum in den Evangelien wie der Offenbarung? Weil jeder Jude wusste, was es mit der Gehenna dem lodernden Feuer in der Nähe von Jerusalem auf sich hatte, dass es ein Ort war, an dem die Flamme nicht ausging, in dem der Abfall gemeinsam mit Verbrechern, ewig loderte (jeder wusste, dass die Verbrecher dort längst tot waren)“. Ist das denn soooooo schwer zu verstehen? Jesus gebrauchte ständig Beispiele aus seiner Umgebung, die den Juden bekannt waren, so auch in diesem Fall.
Außerdem sagte Jesus dass Gott sowohl Leib wie Seele ewig quälen kann! Nein, liebe Lena, das steht in Matthäus 10:28 ganz anders. Ich zitiere extra eine Wort für Wort Übersetzung des Urtextes: „be fearing but rather the one beeing able to also soul and body to DESTROY in Gehenna.“
Gehenna bedeutet den zweiten Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt, darum brennt das „Feuer“ dort für immer (Offenbarung 21:8). Dass dieser zweite Tod nun wirklich keine Hölle ist, zeigt sich darin, dass das „wilde Tier“ und ähnliches und auch der Tod und der Hades (das Grab der Menschheit, in das wir bisher alle gezwungen werden) dorthin kämen in den lodernden Feuersee (Offenbarung 20, und 21). Welchen Sinn hat es, Institutionen und Zustände ewig zu quälen? Spätestens hier erkennt man die Bildersprache der Bibel. Außerdem wird am Ende der 1000-Jahr-Herrschaft Christi auch der Teufel in den Feuersee geschleudert. Laut versch. Kirchen ist er aber schon immer der Herr der Hölle, wie paradox.
Verstehen musst du nur, dass viele Bibeln das Urwort Scheol (hebr. Bibel) und Hades (griechs. Bibel) und das Wort (Gehenna griech. Bibel) immer mit Hölle übersetzen, darum irrten so viele Menschen. Das hatte zur Folge, dass auch Jesus in die Hölle kam, denn es heißt, dass Gott ihn dort nicht lassen würde (Apg. 2:27). Der gerechte Hiob wollte sogar in der Hölle versteckt werden (Hiob 14🤐3). Spätestens jetzt wird klar, dass Scheol oder Hades das Grab der Menschheit sind, in der es kein Denken und Fühlen gibt, in der die Toten ruhen, wie Lazarus, von dem Jesus sagte, er schlafe und der selbst nichts von einem anderen Reich erzählte (Prediger 9:5,10).
In Römer 6:23 wird ganz klar erklärt, was Gott denkt:
„denn der Tod ist der Sünden Sold, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben“ (Lutherbibel)
Römer 6:7: „Denn wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen“ (wie absurd ihn dann noch mit einem Höllenfeuer zu bestrafen)
In 5. Mose 30🤐9,20 zeigt Gott dem Mose klar zwei Wege, Leben und Tod, nicht Leben und Hölle. Zumindest an solchen Schlüsselstellen müsste das stehen, wenn es sie als Drohinstrument gäbe.
Also, überall wo im Urtext Scheol oder Hades steht, handelt es sich um den Tod, den jeder von uns stirbt, aus dem es eine Auferstehung gibt, die die Hebräer und Christen erwarteten und in dem man ohne Tun und Handeln darauf wartet, ob man nun böse oder gerechter war (Apostelgeschichte 24🤐5). Es gibt keine Hölle, in die man kommen könnte.
Und an den wenigen Stellen, wo Gehenna steht, handelt es sich um die ewige Abschneidung, den zweiten, ewigen Tod, ohne Hoffnung. Du brauchst eine Bibelübersetzung, die diese Urwörter widergibt und der Spuk ist vorbei. Schuld sind die Übersetzer, die aus den kirchlich verankerten Höllenlehren heraus überall Hölle einsetzten wo von Tod die Rede war.
Also all deine Texte erledigen sich und schreien nach einer anderen Erklärung, weil es keine unsterbliche Seele gibt, weil der Teufel nicht der Herr einer Feuerhölle ist, sondern selbst erst nach den 1000 Jahren in die Gehenna kommt.
Wie dargelegt meinte Jesus die damalige Gehenna und damit einen Ort, aus dem es kein Entrinnen aus dem Tod gibt, weil dort immer Feuer ist. In der damaligen Gehenna wurden nie Lebende geworfen, sondern Tote.
Auch in 2. Petr. 3:7,9 laut einer Interlinearübersetzung des Urtextes gibt es nur die Vernichtung oder das ewige Leben. (siehe auch Konkordante Übersetzung, die im I-Net nachschlagbar ist)
Klingt viell. kompliziert, aber nur, weil man die Verwirrung beseitigen muss, die durch die falschen Übersetzungen entstanden ist. Hätte es keine katholische Kirche gegeben, die diese Lehre eingeführt hätte und sogar Übersetzer damit um Wahnsinn brachte, wären diese Erklärungen alle kinderleicht und klar. Alle kommen in das Grab der Menschheit. Es gibt eine Auferstehung, aber seit Christus gilt vermehrt, dass sich Menschen verhärten können und bewusst gegen die Loskaufsvorkehrung sind, diese hätten keine Auferstehungshoffnung mehr, sie kämen in den zweiten Tod, der eben wie das den damaligen Zuhörern gut bekannte Gehennafeuer kein Entkommen mehr zulässt. Interessant ist auch, dass das damals jeder kapiert hatte. Wegen allem wurde Jesus angegriffen, aber nicht wegen einer neuen Höllenlehre, nein, die wussten genau, was er meinte.
Lena, du musst dich nun entscheiden. Du wurdest getäuscht. Aber die, die dir das lehren, die sind nicht getäuscht, die täuschen. Denn das mindeste, was sie aufgrund der Fülle von Beweisen müssten, wäre, diese Lehre in Frage zu stellen. Tun sie aber nicht. Somit nähren sie den Irrtum, gehören somit zum Antichrist.
So jedenfalls müsste man dir antworten, wenn man dieselben Werkzeuge hernimmt, auf die du vertraust, Lena.
Grüße von Sigi
PS: und wenn du deine Schrifttexte, die du als pro-Hölle anführst in diesem Lichte betrachtest, zerfallen sie in nichts, bitte lese auch das, was "ein mensch" hier schon an links eingestellt hat, dann wirst du dich nie mehr auf ein paar völlig anders gemeinte Textauszüge stützen, die unter der Last der Gegenargumente, und das musst du zugeben, zumindest fraglich werden.
Vor jeder Argumentation mal eine Frage. Traust du deinem liebevollen Jesus-Gott (für dich ist ja Jesus Gott) zu, dass er durch die Erbsünde in Schuld geborene Menschen für dieses, wenn auch absichtlich und nicht bereut, ewig in einer Flamme quält? Passt das zu dem Charakter, den Jesus auf Erden bewies? Mich würde ekeln vor diesem Gott. Tut mir leid. Aber ich glaube nicht an sowas, daher kann ich den Ekel auch wieder vergessen. Als die Israelten sich dem Moloch zuneigten und Göttern, die auch Kinderopfer forderten, sagte der wahre Gott zu ihnen, dass sie Dingen nacheiferten, die in ihm nie aufgegekommen wären (Jeremia 7:31). Wenn Gott Menschen-Feueropfer nie in den Sinn gekommen wären, wie dann eine ewige Hölle? ? ?
Liebe Lena, du hast Kinder. Stell dir vor, wie es war, als sie noch kleiner waren. Würdest du ihre Hand nehmen und sie auf die glühende Ofenplatte legen, weil sie vielleicht eine in deinen Augen unverzeihbare Sünde getan haben? Nein, niemals, wirst du schreien. Bist du Liebe? Nein, nur ein Zerrbild davon, wie wir alle, und doch würdest du schreien „nein, niemals“. "Gott ist Liebe"
(1. Joh. 4:8). Er übt nicht nur Liebe, er ist Liebe und soll dass dann in noch größerem Maße tun, was schon du ablehnen würdest und unter aller Würde findest?
Lena du kommst mir vor wie die völlig Verliebte in einen Frauenschänder. Du schaust in seine Kulleraugen und vegisst ganz, dass es ein Frauenschänder ist, vor lauter Verblendung. DEIN Gott ist ein Menschenschänder, das vegisst du genauso. Und diesen deinen Gott gibt es nicht, jedenfalls nicht in der Bibel. Du findest die Höllenlehre allerdings in alten babylonischen und assyrischen Überlieferungen (Morris Jastrow jr., The Religion of Babylonia and Assyria, Boston, 1898, S. 581). Ich könnte weitere Zitate aufführen, ja sogar in buddhistischen Lehren kommt sie vor. Werner Keller schreibt in „Denn sie entzündeten das Licht. Geschichte der Etrusker – die Lösung eines Rätsels", S. 393 darüber, dass deren (Etrusker) Vorstellungen den Höllenvorstellungen der italienischen Katholiken dem Sinn nach (meine Interperetation) Pate standen.
Weiter zur Sache:
Um in eine Hölle zu kommen, muss man erst mal nach dem Tode weiterleben.
Man müsste eine unsterbliche Seele haben. Diese Lehre ist weit verbreitet, aber ganz bestimmt nicht im herbräischen Teil der Bibel und auch sonst nicht in der Bibel. In 1. Mose 2: 7 wird beschrieben, wie der Mensch gemacht wurde: „Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er bließ ihm ein, den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward (nicht bekam) der Mensch eine lebendige Seele“ Lutherbibel 1877. Daraus auch noch Hesekiel 18:4: „. . . welche Seele sündigt, die soll sterben.“ Es gibt keine unsterbliche Seele und damit auch keine Höllenlehre.
Was ich obig schrieb legitimiert jeden Bibelleser, nach Möglichkeiten zu suchen, Texte, die von einem Feuer sprechen, nicht buchstäblich zu nehmen. Zum Beispiel das Gleichnis vom armen Lazarus, was oft fälschlicherweise angeführt wird, um eine Hölle zu belegen. Alles dort gesagte ist bildlich zu verstehen, es stellt, Klassen und Zustände von Leuten dar.
Warum nimmt aber Jesus den Vergleich von lodernden Feuer auf? Warum in den Evangelien wie der Offenbarung? Weil jeder Jude wusste, was es mit der Gehenna dem lodernden Feuer in der Nähe von Jerusalem auf sich hatte, dass es ein Ort war, an dem die Flamme nicht ausging, in dem der Abfall gemeinsam mit Verbrechern, ewig loderte (jeder wusste, dass die Verbrecher dort längst tot waren)“. Ist das denn soooooo schwer zu verstehen? Jesus gebrauchte ständig Beispiele aus seiner Umgebung, die den Juden bekannt waren, so auch in diesem Fall.
Außerdem sagte Jesus dass Gott sowohl Leib wie Seele ewig quälen kann! Nein, liebe Lena, das steht in Matthäus 10:28 ganz anders. Ich zitiere extra eine Wort für Wort Übersetzung des Urtextes: „be fearing but rather the one beeing able to also soul and body to DESTROY in Gehenna.“
Gehenna bedeutet den zweiten Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt, darum brennt das „Feuer“ dort für immer (Offenbarung 21:8). Dass dieser zweite Tod nun wirklich keine Hölle ist, zeigt sich darin, dass das „wilde Tier“ und ähnliches und auch der Tod und der Hades (das Grab der Menschheit, in das wir bisher alle gezwungen werden) dorthin kämen in den lodernden Feuersee (Offenbarung 20, und 21). Welchen Sinn hat es, Institutionen und Zustände ewig zu quälen? Spätestens hier erkennt man die Bildersprache der Bibel. Außerdem wird am Ende der 1000-Jahr-Herrschaft Christi auch der Teufel in den Feuersee geschleudert. Laut versch. Kirchen ist er aber schon immer der Herr der Hölle, wie paradox.
Verstehen musst du nur, dass viele Bibeln das Urwort Scheol (hebr. Bibel) und Hades (griechs. Bibel) und das Wort (Gehenna griech. Bibel) immer mit Hölle übersetzen, darum irrten so viele Menschen. Das hatte zur Folge, dass auch Jesus in die Hölle kam, denn es heißt, dass Gott ihn dort nicht lassen würde (Apg. 2:27). Der gerechte Hiob wollte sogar in der Hölle versteckt werden (Hiob 14🤐3). Spätestens jetzt wird klar, dass Scheol oder Hades das Grab der Menschheit sind, in der es kein Denken und Fühlen gibt, in der die Toten ruhen, wie Lazarus, von dem Jesus sagte, er schlafe und der selbst nichts von einem anderen Reich erzählte (Prediger 9:5,10).
In Römer 6:23 wird ganz klar erklärt, was Gott denkt:
„denn der Tod ist der Sünden Sold, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben“ (Lutherbibel)
Römer 6:7: „Denn wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen“ (wie absurd ihn dann noch mit einem Höllenfeuer zu bestrafen)
In 5. Mose 30🤐9,20 zeigt Gott dem Mose klar zwei Wege, Leben und Tod, nicht Leben und Hölle. Zumindest an solchen Schlüsselstellen müsste das stehen, wenn es sie als Drohinstrument gäbe.
Also, überall wo im Urtext Scheol oder Hades steht, handelt es sich um den Tod, den jeder von uns stirbt, aus dem es eine Auferstehung gibt, die die Hebräer und Christen erwarteten und in dem man ohne Tun und Handeln darauf wartet, ob man nun böse oder gerechter war (Apostelgeschichte 24🤐5). Es gibt keine Hölle, in die man kommen könnte.
Und an den wenigen Stellen, wo Gehenna steht, handelt es sich um die ewige Abschneidung, den zweiten, ewigen Tod, ohne Hoffnung. Du brauchst eine Bibelübersetzung, die diese Urwörter widergibt und der Spuk ist vorbei. Schuld sind die Übersetzer, die aus den kirchlich verankerten Höllenlehren heraus überall Hölle einsetzten wo von Tod die Rede war.
Also all deine Texte erledigen sich und schreien nach einer anderen Erklärung, weil es keine unsterbliche Seele gibt, weil der Teufel nicht der Herr einer Feuerhölle ist, sondern selbst erst nach den 1000 Jahren in die Gehenna kommt.
Wie dargelegt meinte Jesus die damalige Gehenna und damit einen Ort, aus dem es kein Entrinnen aus dem Tod gibt, weil dort immer Feuer ist. In der damaligen Gehenna wurden nie Lebende geworfen, sondern Tote.
Auch in 2. Petr. 3:7,9 laut einer Interlinearübersetzung des Urtextes gibt es nur die Vernichtung oder das ewige Leben. (siehe auch Konkordante Übersetzung, die im I-Net nachschlagbar ist)
Klingt viell. kompliziert, aber nur, weil man die Verwirrung beseitigen muss, die durch die falschen Übersetzungen entstanden ist. Hätte es keine katholische Kirche gegeben, die diese Lehre eingeführt hätte und sogar Übersetzer damit um Wahnsinn brachte, wären diese Erklärungen alle kinderleicht und klar. Alle kommen in das Grab der Menschheit. Es gibt eine Auferstehung, aber seit Christus gilt vermehrt, dass sich Menschen verhärten können und bewusst gegen die Loskaufsvorkehrung sind, diese hätten keine Auferstehungshoffnung mehr, sie kämen in den zweiten Tod, der eben wie das den damaligen Zuhörern gut bekannte Gehennafeuer kein Entkommen mehr zulässt. Interessant ist auch, dass das damals jeder kapiert hatte. Wegen allem wurde Jesus angegriffen, aber nicht wegen einer neuen Höllenlehre, nein, die wussten genau, was er meinte.
Lena, du musst dich nun entscheiden. Du wurdest getäuscht. Aber die, die dir das lehren, die sind nicht getäuscht, die täuschen. Denn das mindeste, was sie aufgrund der Fülle von Beweisen müssten, wäre, diese Lehre in Frage zu stellen. Tun sie aber nicht. Somit nähren sie den Irrtum, gehören somit zum Antichrist.
So jedenfalls müsste man dir antworten, wenn man dieselben Werkzeuge hernimmt, auf die du vertraust, Lena.
Grüße von Sigi
PS: und wenn du deine Schrifttexte, die du als pro-Hölle anführst in diesem Lichte betrachtest, zerfallen sie in nichts, bitte lese auch das, was "ein mensch" hier schon an links eingestellt hat, dann wirst du dich nie mehr auf ein paar völlig anders gemeinte Textauszüge stützen, die unter der Last der Gegenargumente, und das musst du zugeben, zumindest fraglich werden.
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