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USA/Irak/Iran/Afghanistan/Kriege

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Den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak, hat Bush aber sicherlich schon geplant, als er noch nicht im Amt war.
 
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Re: USA/Irak/Iran/Afghanistan/Kriege
Der Staat hat die Verpflichtung das Leben seiner Bürger zu schützen.

Im Inneren durch die Polizei, im Äußeren durch das Militär.
Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und wird z.B. durch Polizei und Militär angewendet.

Um das Leben seiner Bürger zu schützen, darf die Polizei Gewalt anwenden. Jeder von uns würde verlangen, dass wenn unser Leben akut in Gefahr ist, und alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, der Staat z.B. durch die Polizei Gewalt anwendet um seine Bürger schützen.

Gleiches gilt auch für Angriffe von Außen. Hier darf das Militär Gewalt anwenden, um das Leben seiner Bürger zu schützen. Wie soll es denn auch anders sein? 🙄

Im Inneren darf Gewalt als letztes Mittel angewandt werden, aber nach außen nicht? Wo ist da die Logik?

Genau hier fasst die Drohung des Krieges: Greif mich an und ich werde dich angreifen. Selbst wenn im Nachhinein mehr meiner Bürger sterben. Es ist eine Drohung um einen Erstangriff zu vermeiden und diese Drohung funktioniert.

ist das aus deinem einführungskurs "politische philosophie"?
 
Ob Krieg unlogisch ist?

Diese Frage kann man meiner Meinung nach nicht wirklich beantworten. Es setzt voraus, dass es in dieser Situation eine logische Antwort gibt. Die gibt es aber meistens nicht.

Ist Krieg logisch? Nein. Ist es logischer die eigene Bevölkerung töten zu lassen? Nein.

Der Staat hat die Verpflichtung das Leben seiner Bürger schützen und nur seiner Bürger.

Hier geht es ums Prinzip, selbst wenn das Prinzip bedeutet, dass im Nachhinein mehr Menschen sterben.

Findest Du das gut?
 
Damit nicht genug. Das meist christliche Pack hat sogar noch
Atombomben geschmissen und in Vietnam die grausamsten
Verbrechen geübt, vom Dritten Reich und den 60 Millionen Toten
und dem Holocaust ganz zu schweigen. Jetzt auch noch der Irak-Krieg
und Afghanistan.

Überall, wo die weißen Christen dominieren, gab und gibt es Massenmorde,
Kriege und die Problematik der Umweltschäden ( "Klimawandel" ) ist
noch gar nicht erwähnt.

Abgesehen von "Pack" stimme ich Dir ausnahmsweise mal zu.


Tibet gehört sei eh und je zu den 40 ethnischen Völkern in
China. Sollen die jetzt alle selbständig werden, wenn sie Anspruch
erheben ? Später dann noch bei uns die Bayern und die Sachsen oder
wonanders die Basken oder was ?

Wenn sie selbständig werden wollen? Why not? Die Grenzen haben sowieso nur wir Menschen gezogen und eines Tages wird man kapieren, dass wir auf "einem" Planeten leben und Mutter Erde keine Grenzen kennt.
 
Den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak, hat Bush aber sicherlich schon geplant, als er noch nicht im Amt war.
Das glaube ich eher nicht. Nicht weil ich Bush in Schutz nehme, sondern weil es lange Zeit gar nicht so aussah, als ob er überhaupt ins Amt käme.

Ihr dürft ja nicht vergessen: Vor dem 9/11 war Bush ein Niemand. Eine Witzfigur, über die das gesamte Land, die gesamte Welt gelacht hat.

ist das aus deinem einführungskurs "politische philosophie"?

Jeder Staatsrechtler wird dir das gleiche sagen.

Findest Du das gut?

Was heißt schon, ob ich das gut finde? Muss Krieg sein? Nö, aber man muss sich verteidigen dürfen.
 
Lehrstuhl internationale Politik und Außenpolitik der Uni Köln
von Professor Dr. Thomas Jäger

Hauptseminar: Die amerikanische Außenpolitk unter George W. Bush

"Der Irak-Krieg, Guantanamo, der Boykott des Internationalen Gerichtshofes für Kriegsverbrechen oder die Aufkündigung des ABM-Vertrages mit Russland – seit Amtsantritt der Regierung Bush im Frühjahr 2001 erlebt die Welt einen US-Unilateralismus von bisher kaum erreichter Offensichtlichkeit. Deutlich hat sich in den letzten knapp 40 Monaten gezeigt, dass das „nationale Interesse" der Vereinigten Staaten Priorität genießt gegenüber völkerrechtlichen Verträgen und der Achtung juristischer Minimalstandards, an deren Prägung frühere amerikanische Politikergenerationen maßgeblich mitgewirkt haben. War dies eine Tendenz, die sich schon vor der Amtsübergabe Bill Clintons an seinen republikanischen Nachfolger im Weißen Haus nachweisen ließ, so wirkte der 11. September wie eine Entfesselung: Anstatt die Terroranschläge als solche zu behandeln, polizeilich zu verfolgen und die Hintermänner vor ein ordentliches internationales Tribunal zu stellen, erklärte man einseitig all jenen den Krieg die man als Terroristen erklärte und noch erklären würde und darüber hinaus allen Schurkenstaaten, die dieser diffusen Gruppe Bewegungsfreiheit in ihren Grenzen oder gar Unterstützung gewähren.
Nicht nur die äußerst gemischte Erfolgsbilanz der Bekämpfung des ‚Internationalen Terrorismus’ deutet darauf hin, dass die bisher unter dem Etikett des ‚War on Terror’ getroffenen Maßnahmen nicht primär an der Zerschlagung des Bin Laden-geführten Al-Qaida-Netzwerkes orientiert waren. Die Gewährleistung ‚nationaler Sicherheit‘ erschöpft sich offensichtlich nicht in der Trockenlegung des terroristischen Sumpfes. Vielmehr deutet alles auf eine geopolitische Strategie der Amerikaner hin, die vornehmlich auf den Ausbau und die langfristige Sicherung des Hegemonialstatus gerichtet ist, den die verbliebene Supermacht seit dem Ende des Kalten Krieges innehat und die in ihren Grundzügen spätestens nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion festlag.
Ziel meines Beitrages ist es, diese konzeptionell zu identifizieren, sie im Zeitverlauf nachzuweisen und an zentralen Akteuren der US-Außenpolitik festzumachen.
 
Bush junior hatte sich den Krieg sicherlich schon mal deshalb vorgenommen, weil der Vater 91 vor diesem Schritt zurückschreckte - und Saddam an der Macht ließ. Was - wenn man heute die Situation betrachtet - sicherlich die bessere Version auch für Bush jun. gewesen wäre. Der Irak wird wohl zerfallen und mit etwas Pech wird dort ein Gottestaat entstehen. Mit großen Auswirkungen auf Saudi-Arabien, sowie die Erdölversorgung der westlichen Welt. Spätestens als dieser wackere iranische Präsident vor ein paar Wochen auf Staatsbesuch ( !!!!! ) im Irak weilte, ist klar was folgen wird.
Im Moment vertreibt man dort die Christen aus dem Land.
 
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