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USA/Irak/Iran/Afghanistan/Kriege

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[...]

Was macht man mit Menschen deren Meinung einem nicht gefällt? Man macht sie mundtot. Ganz einfach 🙄. Und wenn sie nicht freiwillig die Klappe halten, dann müssen sie mit "Konsequenzen" rechnen.
So geschehen in den USA mit den Kritikern des Irakkrieges die man allerdings "nur" mundtot machte. Ganz anders in China, dort ist man dann "ganz tot".
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist der Punkt. Diese vielzitierte "Abschreckung" funktioniert nämlich nicht mehr. Das war in den Siebzigern, in der Zeit des Kalten Krieges ein Schlagwort, das durch nichts bewiesen ist. Die Leute sagen das gern: Durch die Hochrüstung der UDSSR und der USA wäre ein Krieg verhindert worden, aber es weiß gar niemand, ob der eine den anderen überfallen hätte, wenn er zu der Ansicht gekommen wäre, das der Gegner schwächer ist. Das Gegenteil haben wir aber erlebt und erleben es dauernd:
Im Sechstagekrieg hat man Israel überfallen, obwohl die als einzigster Teilnehmer mit der A-Bombe drohen konnten. Die wesentlich schwächeren Hisbollah schießen ihre Raketen nach Israel. Und Saddam ist damals auch in Kuweit einmarschiert, obwohl er mit Krieg rechnen mußte.
Und selbst wenn es noch sowas wie Abschreckung gäbe - die Antwort darauf heißt Terrorismus. Und damit kommen einige Länder nachweislich gar nicht klar.
 
Ich bestreite gar nicht, dass heute die Abschreckung nicht mehr wie früher funktioniert. Wie auch? Da gibt es die asymmetrische Kriegsführung und, viel wichtiger, religiös motivierte Konflikte.

Diese Abschreckung funktioniert nur, wenn auf beiden Seiten immer noch rationale Menschen die Entscheidungen treffen. Das ist bei Gotteskriegern nicht so und auch die Antworten auf deine Fragen, warum die Hisbollah Israel angegriffen und, ob der Iran Israel angreifen würde.

Ich glaube, Ja! Nach allem was man z.B. von Ahmadinejad hört, ist er religiös motiviert. Er will den "kleinen Satan" von der Landkarte tilgen.
 
und weiter.....

3.3.1. Das Weiße Haus
[FONT=Arial,Arial]George W. Bush, der 2001 nach einer umstrittenen Präsidentschaftswahl erst durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs ins Weiße Haus einzog, bezeichnet sich selbst als wiedergeborenen Christen56 und Vertreter konservativer Wertvorstellungen. Nach seinem Abschluß an der Yale-Universität wechselte Bush in die Erdölindustrie. Vorwürfe des Betrugs und der Günstlingswirtschaft aus dieser Zeit, im Zusammenhang mit dem politischen Engagement seines ebenfalls aus der Energiebranche stammenden Vaters George H.W. Bush, bestehen bis heute. Die einzig wirklich erfolgreiche geschäftliche Unternehmung Bush Juniors war der Erwerb der Texas-Rangers Baseball-Mannschaft, die er 1994 nach der Wahl ins Amt des Governor of Texas gewinnträchtig weiterverkaufte.57 Bis zur Übernahme der Präsidentschaft galt Bush, der als erster Präsident in der Geschichte der USA in Uniform auftrat, als außenpolitisch desinteressiert. Lediglich einmal hatte er bis dahin die USA verlassen. Im Rennen um die Präsidentschaft setzte sich Bush „dennoch" für drastische, von Steuersenkung begleitete Erhöhungen der Militärausgaben ein. Die Wirtschaft honorierte dies mit Wahlkampfspenden von mehr als 100 Mio. $. Bush selbst wird diese Rekordsumme im Jahre 2004 übertreffen, wenn das Funding der Kampagne für seine Wiederwahl schätzungsweise 170 Mio $ betragen wird.58
Der Mann hinter George W. Bush ist der Manager des Büros für politische Angelegenheiten und strategische Initiativen im Weißen Haus, Karl Rove. Der als Public Affairs-Spezialist seit den 70er Jahren für die Republikanische Partei tätige und seit dieser Zeit mit der Familie Bush in enger Verbindung stehende
55
[/FONT][FONT=Arial,Arial]http://www.disinfopedia.org/wiki.phtml?title=Bush_administration
[/FONT][FONT=Arial,Arial]56 [/FONT][FONT=Arial,Arial]Michael Minkenberg, Die Christliche Rechte und die amerikanische Politik von der ersten bis zur zweiten Bush-Administration, S.23, Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003); Die Christliche Rechte und die amerikanische Politik von der ersten bis zur zweiten Bush-Administration - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003)
[/FONT][FONT=Arial,Arial]57 [/FONT][FONT=Arial,Arial]Eric Laurent, Die Kriege der Familie Bush – Die wahren Hintergründe des Irak-Konflikts. S. 70 ff., Fischer Verlag, Frankfurt 2003
[/FONT][FONT=Arial,Arial]58 [/FONT][FONT=Arial,Arial]Michael Hennes, Der neue Militärisch-Industrielle Komplex in den USA, S.41-42, Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003); Der neue Militärisch-Industrielle Komplex in den USA - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003) [/FONT][FONT=Arial,Arial]24
Rove gilt als „Mastermind" Bush‘s politischer Karriere, als „Bush‘s brain".59 Er hat wesentlichen Einfluss darauf, welche Berater an den Entscheidungen des Präsidenten mitwirken. Rove verfügt über exzellente Kontakte in und außerhalb der Administration und steht politisch den Neokonservativen nahe. Nach eigener Auskunft war er im Besitz von Boeing-Aktienanteilen in Wert von bis zu 250.000$.60
Der eigentliche Politikgestalter im Weißen Haus ist jedoch Dick Cheney, den die Washington Post kürzlich als „possibly most influential vice-president in US-history" bezeichnete61. Cheney bekleidete bereits den Posten des Chief of Staff unter Gerald Ford und war Verteidigungsminister unter George Herbert Walker Bush. Er pflegt engste Verbindungen in neokonservative Kreise: Cheney war Mitglied des PNAC, Vorstand des JINSA und Beirat im AEI, wo seine Frau Lynne - von 1993 bis 2001 im Lookheed-Aufsichtsrat - weiterhin tätig ist. Auf seine Initiative wurden Spitzenpositionen im Pentagon und Departement of State mit führenden Neokonservativen und prominenten Kalten Kriegern wie Paul Wolfowitz, Donald Rumsfeld, Elliot Abrams oder John Bolton besetzt. Der heutige Vizepräsident engagierte sich während seiner Zeit als Kongressabgeordneter u.a. gegen Sanktionen gegen das südafrikanische Apartheidsregime, gegen die Freilassung Nelson Mandelas, das Recht auf Abtreibung und schärfere Umweltgesetze. Außerdem zeigte er sich als Exponent der amerikanischen Waffenlobby. Derzeit ist gegen ihn ein Strafverfahren in Frankreich wegen Korruption anhängig und auch der US-Kongress prüft den Vorwurf der Vorteilsnahme im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg, den Cheney seit den 90er Jahren vehement forderte.
1995, nur 2 Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Regierung, wurde er Vorstandschef bei Halliburton, einem Erdöl-Serviceunternehmen, dem Cheney während seiner Amtszeit lukrative Aufträge gesichert hatte. Seine Zeit in der Führungsetage des Unternehmens war nicht nur für ihn persönlich gewinnbringend: Halliburton konnte dank Cheneys Kontakten den Umsatz aus staatlich finanzierten Projekten verdoppeln. Vor seinem Amtsantritt legte er zwar seine Position bei dem texanischen Großkonzern nieder, erhält aber weiterhin jedes Jahr Zahlungen in Höhe von 100.000 $ und verfügt außerdem über Aktienoptionen in großem Umfang. Cheney beteuert, alle Einkünfte aus seiner
59
[/FONT][FONT=Arial,Arial]Dan Froomkin, Who's Who in the White House, Washington Post, March 10, 2004; Who's Who in the White House (washingtonpost.com)
[/FONT][FONT=Arial,Arial]60 [/FONT][FONT=Arial,Arial]Savitri Hensman, What Motivates the Drive Towards War?, 2002; WHAT MOTIVATES THE DRIVE TOWARDS WAR
[/FONT][FONT=Arial,Arial]61 [/FONT][FONT=Arial,Arial]Dan Froomkin, Who's Who in the White House, Washington Post, March 10, 2004; Who's Who in the White House (washingtonpost.com) [/FONT][FONT=Arial,Arial]25
vormaligen Tätigkeit an gemeinnützige Einrichtungen zu spenden, die er namentlich nicht nennen möchte. Insider behaupten, der einzige Profiteur dieser Gelder sei das AEI.62
Mit einem Volumen von über 2 Mrd. $ ist Halliburton heute der größte private Auftragnehmer der US-Zivilverwaltung im Irak. Im Zentrum der Vorwürfe gegen Cheney stehen drastisch überhöhte Rechnungen, die das Unternehmen dem amerikanischen Staat für die Instandhaltung und den Wiederaufbau der Erdölinfrastruktur sowie die Versorgung der US-Streitkräfte mit Treibstoff und Verpflegung im Irak stellte. Zudem ging eine Vielzahl von Aufträgen direkt an Halliburton, ohne daß vorher ein ordnungsgemäßer Ausschreibungsprozeß stattgefunden hätte.63
Ein weiterer Skandal war die Enttarnung der US-Agentin Valerie Plame, für die Lewis „Scooter" Libby, Assistent des Präsidenten, Chief of Staff Cheneys und Mitglied des PNAC, verantwortlich gemacht wird. Dabei soll es sich um einen Racheakt Cheneys an Plames Ehemann Joseph Wilson handeln. Dieser untersuchte als Abgesandter der CIA im Frühjahr 2002 die Uranvorwürfe gegen den Niger, wo Saddam Hussein versucht haben sollte den Atomwaffengrundstoff zu erwerben. Wilson hatte diese Anschuldigungen jedoch nach kurzer Zeit öffentlich widerlegt.64
[/FONT][FONT=Arial,Arial][/FONT]
 
Im Falle Iran funktioniert die Abschreckung. Das ist in erster Linie innepolitisches Geschwafel - aber niemals könnte der Iran gegen Israel Waffen richten, ohne selbst komplett zerstört zu werden. So dumm sind die da unten nun ganz gewiß nicht.
Im übrigen schwafeln alle islamischen Staaten vom kleinen Satan - den sie gern vernichten wollten. Natürlich - aber in erster Linie wird dieses Zeug von den westlichen Politikern gebraucht, um einen Waffengang gegen den Iran vorzubereiten. Inzwischen ist es aber wieder ruhiger geworden, weil Bush sich natürlich nicht nochmal einen irak aufladen kann.
 
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[...]


Und was kann man dagegen tun? Nichts. Friedfertigkeit kann man nicht erzwingen. Einsicht ebenso wenig.
Was bleibt? Geduld, viel Geduld und das Wissen, dass die Wahrheit sich nicht durch Gewalt, Kriege, Lügen, Verblendung und Unwissenheit verändern lässt.

Egal was Mensch auch tut oder denkt - der Apfel fällt auf den Boden und wird niemals anfangen zu fliegen.

Ich hoffe das war nicht zu abstrakt
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Falle Iran funktioniert die Abschreckung. Das ist in erster Linie innepolitisches Geschwafel - aber niemals könnte der Iran gegen Israel Waffen richten, ohne selbst komplett zerstört zu werden. So dumm sind die da unten nun ganz gewiß nicht.

Der Iran hat doch einen Vertrag unterschrieben der es erlaubt Uran für die Energiegewinnung sprich Atomenergie, anzureichern - oder?
 
Ja, eigentlich dürften sie das - aber die Amis haben Angst vor einer muslimischen Bombe. Nicht ganz zu unrecht - aber wer für Atomkraft ist, der muß sich darüber im klaren sein, das irgendwann jedes Land A-Waffen hat. Und auch der internationale Terrorismus.
 
Ich finde, wir haben immer leicht reden über den Iran und dessen angebliche Bedrohung oder auch nicht Bedrohung. Es geht ja nicht um uns.

Wenn ich der israelische MP wäre, würde ich es sehr ernst nehmen, wenn ein Land in meiner direkten Region ein Atomprogramm hat und dessen Präsident immer wieder sagt, dass er Israel auslöschen will. Vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass mein Volk schon einen Holocaust erlebt hat.
 
Das ist reine US-Propaganda.
Im übrigen laufen ja im Hintergrund Verhandlungen. Denn es ist ja offensichtlich das der iranische Präsident ohne die Absicherung der USA nicht in den Irak auf Staatsbesuch reisen kann...... Insofern läuft da schon die Geschichte überd en derzeitigen Präsidenten der Amerikaner hinweg. Viel zu sagen hat der nicht mehr.

Und wenn ich vorgestern Genscher zuhöre, so wird in absehbarer Zeit in Afghanistan dasselbe passieren. Man wird mit den kriegführenden Parteien verhandeln, einen Abszugsplan machen und gut ist.
 
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